Hyundai Kona: Nach dem Lifting mit glattem Gesicht

Der Hyundai Kona bietet viel Reichweite fürs Geld. Das ändert sich auch nach dem Lifting nicht. Etwas anderes schon.  

Hyundai liftet die Elektrovariante des Mini-Crossovers Kona. Auffälligste Änderung ist die neue, nun komplett geschlossene Frontpartie, die den Stromer stärker als bislang von den konventionell motorisierten Ausführungen abhebt. Innen gibt es nun digitale Instrumente und eine Ambiente-Beleuchtung für den Fußraum. Zudem wurde der App-basierte Telematik-Dienst Bluelink erweitert, der nun auch mit Sprachbefehlen bedient werden kann.

Ausgebaut hat Hyundai das Angebot an Assistenzsystemen. So gibt es nun einen Querverkehrswarner mit Notbremsfunktion, der das Rückwärts-Ausparken erleichtern soll. Ein neuer Ausstiegsassistent soll Dooring-Unfälle mit Radfahrern verhindern, ein Insassenalarm erinnert, wenn sich beim Abschließen etwa noch Kinder im Fahrzeug befinden. Zudem gibt der Kona an der Ampel ein Signal, wenn der Fahrer nicht auf das Anfahren des Vordermanns reagiert.

An der Antriebstechnik des Kona Elektro ändert sich nichts. Kunden haben weiterhin die Wahl zwischen der einer starken Variante (150 kW/204 PS) mit großem Akku (64 kWh) und einer schwächeren (100 kW/136 PS) mit kleiner Batterie (39 kWh). Letztere kommt 305 Kilometer weit, erstere muss erst nach 484 Kilometern (WLTP) wieder an die Steckdose. Der serienmäßige Einphasen-Lader leistet 7,2 kW, auf Wunsch ist ein dreiphasiges Gerät mit 11 kW zu haben, das die größere Batterie in rund fünfeinhalb Stunden vollmacht.

Preise für den geliftete Crossover nennt Hyundai noch nicht. Das aktuelle Modell gab es zuletzt ab rund 35.000 Euro. Mit der größeren Batterie standen rund 42.000 Euro auf der Rechnung.

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