Jeep Wrangler Magneto

Echte Geländewagen mit Stecker gibt es bereits. Jeep hat nun erstmals einen rein elektrischen Offroader vorgestellt.  

Als Plug-in-Hybriden gibt es ihn schon, nun kommt der Jeep Wrangler auch als reines E-Modell. Zumindest eine Studie des batteriebetriebenen Geländewagens hat die Stellantis-Marke nun unter dem Namen „Magneto“ im Rahmen ihres jährlichen Oster-Events „Moab Easter Jeep Safari“ in der Mojave-Wüste präsentiert.  

Anders als viele Konkurrenzmodelle hält der Offroad-Stromer an der klassischen Allrad-Mechanik fest. Statt einfach einen E-Motor an jede Achse zu setzen, verfügt der Jeep weiterhin über Verteiler- und Untersetzungs-Getriebe. Der Elektroantrieb sitzt am Platz, den sonst der Verbrenner einnimmt und bietet mit 285 PS auch exakt die gleiche Leistung.  

Jeep Wrangler Magneto 6



Die Batterieeinheiten finden – wasserdicht montiert – zwischen den Streben des Leiterrahmens Platz, insgesamt 70 kWh elektrische Energie können an Bord. Die wird nicht allein für den Antrieb des Fahrzeugs genutzt, sondern über einen Spannungswandler und eine zwischengeschaltete 12-Volt-Batterie auch für Zusatz-Beleuchtung und Seilwinde. Zu Reichweite und Ladedauer macht der Hersteller keine Angaben.  

Ob es der Magneto in die Serie schafft, ist unklar. Prinzipiell hat Jeep jedoch angekündigt, an elektrischen Varianten seiner Modelle zu arbeiten. Zudem dürfte der technische Aufwand vergleichsweise gering sein, handelt es sich doch im Kern eher um eine Umrüstung auf E-Antrieb als um eine aufwendige Neukonstruktion. 

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