Kaum Rabatte trotz Mehrwertsteuer-Plus

Die Nachfrage ist schwach, Preisnachlässe gibt es trotzdem kaum – die Autobranche verzichtet zum Jahresstart weitgehend auf Rabatte.  

Die Autobauer haben die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel nicht durch höhere Rabatte ausgeglichen. Die durchschnittlichen Nachlässe bei den Internet-Vermittlern sind gegenüber dem Vormonat sogar leicht um 0,3 Prozent gesunken, wie das Center of Automotive Research (CAR) ermittelt hat. Auch verschiedene Händler-Bonusprogramme aus den Vormonaten seien nicht verlängert worden, so die Forscher. Das verengt im Autohaus den Spielraum für Rabatte.  

„Der Januar zeigt, dass trotz niedrigem Auftragsbestand die Autobauer das neue Jahr bei den Incentives langsamer anlaufen lassen“, sagt Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer. Wer dringend einen Neuwagen benötige sei gut bei Auto-Abos aufgehoben. „Nicht nur von der Konditionsseite, sondern auch vom Kaufkomfort und dem Ausklammern von Risiken, passen Auto-Abos gut in die schwierige Corona Zeit“, so Dudenhöffer. Im Januar hat sein Institut zahlreiche Angebote gefunden, bei denen die Abogebühren deutlich unter den monatlichen Kosten bei einem Barkauf lagen. 

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