Nissan Micra – wenn weniger mehr ist

Nissan stellte unlängst die neue Generation des Micra vor. Dieser bekommt nun einen neuen Einstiegsmotor, der die Auswahl nach unten abrundet. Reicht das 71PS-Aggregat, um die fünfte und deutlich gewachsene Generation hinreichend anzutreiben?

Die Geschichte des Nissan Micra beginnt in Europa im Jahr 1983. Die ersten zwei Generationen stießen auf viel Zuspruch, während die dritte und vierte Generation weniger Abnehmer fanden. Die aktuelle, fünfte Generation des Nissan Micra möchte das ändern und zeigt nicht nur ein deutlich gefälligeres Design, sondern ist auch spürbar gewachsen.

Nissan Micra: Sei 1983 in fünfter Generation unterwegs

Der neue Nissan Micra setzt auf Ecken und Kanten anstatt auf Rundungen.

Für ihn bieten die Japaner nun einen 1.0 Liter Dreizylinder ohne Aufladung – also einen Sauger – mit 52 kW/71 PS. Damit zeigt sich die Motorenpalette nach unten abgerundet. Fraglich ist aber, ob die Leistung auch reicht, um den Kleinwagen standesgemäß anzutreiben. Vertraut man den Worten der Japaner, soll der Nissan Micra hohe Effizienz, dabei aber immer noch Fahrspaß bieten.

Viel wichtiger ist aber die Rolle der Einstiegsmotorisierung: Jeder fünfte Nissan Micra, also 20%, soll mit dem Basisaggregat vom Band rollen, wollen die Japaner wissen – ein echtes Volumenmodell also. Weniger ausschweifend hingegen zeigt sich der Normverbrauch, der mit der Fünfgang-Handschaltung realisiert werden soll: Im Durchschnitt sollen gerade einmal 4,6 Liter durch die drei Brennräume fließen und entsprechend 103 g/km CO2 aus dem Endrohr dampfen.

Der neue Motor rundet die Palette nach unten ab

Hochwertiger Innenraum mit vielen Individualisierungsmöglichkeiten.

Neben dem neuen 1.0 Liter Dreizylinder mit 71 PS stehen zwei weitere Aggregate zur Wahl. Zum einen ein Dreizylinder mit 0,9 Litern Hubraum, der dank Aufladung aber 90 PS leistet. Zum anderen ein 1.5 Liter Vierzylinder Diesel, der ebenfalls 90 PS entwickelt. Das Motoren-Trio ist also vollständig und soll die Wünsche der Kunden abdecken.

Weniger zurückhaltend zeigt sich der japanische Kleinwagen bei seinen Individualisierungsmöglichkeiten. Sowohl innen, wie auch an der stets fünftürigen Karosserie sind den Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Dabei gefällt das Interieur mit hochwertigen Materialien und Ausstattungsumfängen, die der Oberklasse entspringen. Zu nennen sind etwa der Spurhalte-Assistent oder das Bose Sound-System mit Lautsprechern in den Kopfstützen. Los geht es – in der Basisversion – ab 12.990 Euro.

 

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