Weniger Lkw-Unfälle

Die strengeren Anforderungen an die Sicherheitsausstattung von Lkw haben offenbar einen Effekt: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Unfälle mit den Trucks gesunken.  

Die Zahl der von Lkw verursachten Straßenverkehrsunfälle ist in den vergangenen fünf Jahren gesunken. Laut einer Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) waren Lkw und Sattelzugmaschinen im Jahr 2015 in 19.260 Fällen Hauptverursacher eines Crashs. In den Folgejahren gab es eine kontinuierliche Reduzierung; 2019 registrierte die Polizei noch 17.641 Fälle. Rund 9.500 der Unfälle fanden innerorts statt, jeweils knapp 4.000 auf Autobahnen und Landstraßen. Die Jahresfahrleistung von Lkw auf deutschen Straßen ist im gleichen Zeitraum gestiegen, lag zuletzt bei rund 87 Milliarden Kilometern.  

Einer der Gründe für die verbesserte Unfallbilanz dürfte die Verpflichtung zum Einbau von Assistenzsystemen sein. So ist seit 2014 für neue Fahrzeuge der Schleuderschutz ESP vorgeschrieben, seit 2015 sind Spurverlassenswarner und Notbremssysteme in vielen Klassen obligatorisch. Künftig sollen auch Totwinkelwarner zur Standardausstattung werden.  

Häufigste Unfallursache war über alle Jahre hinweg mit knapp einem Viertel aller Fälle ein zu geringer Abstand zum Vordermann. Knapp 20 Prozent entfielen auf Fehler beim Wenden, Abbiegen oder Rangieren, 13 Prozent auf Vorfahrts-Verletzungen. Zu hohe Geschwindigkeit spielte in rund 10 Prozent der Fälle die Hauptrolle. 

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