Neuer Ford Focus ST (2019) — Infos, Leistung, Marktstart und Preis vom Power-Focus

Ford krönt die neue Focus-Baureihe zunächst mit dem ST-Modell ab 2019. Auf dem Nürburgring testen die Kölner die heiße Kompaktwagen-Version derzeit auf Herz und Nieren – allerdings noch im Erlkönig-Trimm.

Erst vor wenigen Tagen hatte Ford den neuen Focus offiziell vorgestellt und dazu den Turnier und die neue Allroad-Version Active gezeigt. Außerdem gab die Focus ST-Line einen kleinen Ausblick auf den echten ST, den es auch wieder als Kombi-Version geben wird.

Kleiner Motor, große Leistung

Unter der Haube des Ford Focus ST wird in der neuen Generation wohl nicht mehr der 2,0-Liter-Benziner mit 250 PS an den Start gehen, stattdessen verbaut Ford den per Turbo aufgeladenen 1,5-Liter-Vierzylinder, der es auf 275 PS bringen soll. Auch die Dieselmotorisierung wird ebenfalls wieder angeboten.

Während das noch aktuelle Modell ausschließlich über ein Sechsgangschaltgetriebe verfügt, so erhält die neue Version neben dem manuellen Getriebe auch eine 8-Gang-Automatik. Beide lenken die Motorkraft wieder ausschließlich auf die Vorderräder. Natürlich baut auch die ST-Version auf der neuen Plattform des Focus auf, die unter anderem ein verbessertes Crashverhalten gewährleisten soll.

Außerdem hat Ford das Fahrwerk neu entwickelt, es soll mehr Kurvenstabilität und mehr seitliche Steifigkeit gewährleisten. Fraglich ist noch, ob der ST das adaptive Fahrwerk mit geregelten Dämpfern serienmäßig erhält. Auch könnte es im Focus ST noch ein weitere Fahrprogramm neben den Einstellungen „Normal“, „Sport“ und „Eco“ geben.

Viele Assistenten im Focus ST

Für den Innenraum hat sich Ford beim Focus ST wie Sportsitze, diverse ST-Plaketten, Alu- und Leder-Finish ausgedacht. Die Assistenten aus dem bereits vorgestellten Focus wird der ST übernehmen, So zum Beispiel das autonome Fahren nach Level 2, ein Abstandautomat oder ein Spurhalteassistent. Natürlich bietet der Focus auch Verkehrszeichenerkennung mit automatischer Tempoangleichung, Stauassistent und eine optionale LED-Licht mit Kurvenfunktion an. Dazu gesellen sich noch unter anderem Notbrems-Assistent mit verbesserter Fußgänger- und Radfahrer-Erkennung, ein Ausweich-Assistent, ein Totwinkel-Warner, ein Querverkehrswarner mit Notbremsfunktion für hinten, ein Falschfahrer-Warnsystem, dass Einfahrt-Verbots-Schilder registriert und eine weitwinklige Rückfahr-Kamera.

Preis bleibt (fast) gleich

Der alte Ford Focus ST kostet ab 26.400 Euro, wir schätzen, dass die Preise auf dem gleichen Niveau bleiben werden. Das Top-Modell, der Ford Focus RS, dürfte erst ab 2020 auf den Markt kommen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/ford-focus-st-2019-leistung-marktstart-preis/

VW TDI EA288 evo — Weltpremiere für neuen VW-Diesel

Auf dem 39. Internationalen Wiener Motorensymposium 2108 in Wien hat Volkswagen die neue Dieselmotorengeneration EA288 evo vorgestellt – supersauber und bis zu 204 PS stark. Premiere feiert der neue TDI bei Audi.

Der Dieselmotor ist längst nicht zu Grabe getragen, das ist eine der Schlüsselaussagen des 39. Wiener Motorensymposiums, zu dem sich auch in diesem Jahr wieder Ingenieure, Entwickler und Experten aus der Automobilindustrie getroffen haben. Volkswagen hat diese Bühne zum Anlass genommen, den neuen EA288 evo vorzustellen, den neuen konzernweiten Vierzylinder-Diesel mit zwei Liter Hubraum und bis zu 150 kW/204 PS Leistung.

„Der Diesel hat eine große Zukunft vor sich“, gibt sich Sebastian Willmann überzeugt. Der Leiter Dieselentwicklung beim VW-Konzern ist verantwortlich für den neuen EA288 evo, und anlässlich einer Vorabpräsentation im Rahmen des Motorensymposiums schwärmt er in den höchsten Tönen von dem neuen Aggregat, das künftig als Standard-Diesel konzernweit in den Pkw und leichten Nutzfahrzeugen eingesetzt werden soll.

EA288 evo wird zum Mildhybrid

Ausgerüstet mit einem 12-Volt-Starter-Generator wird der neue TDI zum Mildhybrid, der je nach Fahrsituation von zusätzlichem elektrischem Schub profitiert oder im Schiebebetrieb Energie erzeugt. Mit dieser Mildhybridisierung kommt der neue EA288 evo zunächst in den Fahrzeugen von Audi mit längs eingebautem Motor zum Einsatz. Der Motor wird in der Folge in den Konzernfahrzeugen mit quer eingebautem Motor Verwendung finden und dort die Vorgängergeneration bis zum Jahr 2021 komplett ersetzen.

Der neue Zweiliter-TDI erfüllt laut VW alle aktuellen Emissionsvorschriften der Norm EU6d-temp und ist bereits auf die Abgasnorm EU6d (ab September 2019 für neue Typen) vorbereitet. Neben dem flächendeckenden Einsatz von SCR-Systemen (Selective Catalytic Reduction) zur Stickoxidreduktion setzen die Entwickler auf weitere neue Technologien, die neben der Schadstoffarmut vor allem den Verbrauch im Fokus haben. So soll der Verbrauchsvorteil gegenüber dem bisherigen EA288 bei bis zu 0,4 Liter liegen, entsprechend sinkt auch der CO2-Ausstoß.

Künftig nur noch ein Zweiliter-TDI

Der EA288 evo wird künftig mehr noch als bisher zum Universal-Diesel bei VW. Bei allen Varianten beträgt der Hubraum jetzt 2,0 Liter, die heute noch verfügbaren kleineren Hubraumvarianten (1,4 l und 1,6 l) entfallen zukünftig. Die Leistungsdifferenzierung erfolgt über zwei verschiedene Leistungsklassen (LK). In der LK1 werden Leistungen von 85 bis 120 kW gefahren, LK2 deckt die Bereiche 120-150 kW ab. Dazu verfügen die leistungsstärkeren Varianten unter anderem über belastbarere Kolben. Beide Leistungsklassen unterscheiden sich durch die Variation von Kurbeltrieb, Aufladung, Gemischaufbereitung und Kühlung, das Kurbelgehäuse bleibt gleich.

Dieses Kurbelgehäuse ist ein weiterer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, es besteht aus Aluminium. Dadurch werden beachtliche 20 Kilo an Motorgewicht eingespart. Die Eckdaten für Bohrung und Hub bleiben identisch zum bisherigen Zweliter-TDI. Die Steifigkeit des Kurbelgehäuses wurde durch die Integration von Kanälen zur Kühlmittel- und Ölführung im Aufbau vereinfacht, dabei wurde gleichzeitig eine verbesserte Motorakustik erreicht. Insgesamt soll der neue Diesel in erster Linie ein besseres Anfahrverhalten und eine geringere Geräuschkulisse abliefern.

Einige Entwicklungsstufen hat der neue EA288 evo noch vor sich. Konkret geforscht wird derzeit am Einsatz eines elektrisch angetriebenen Verdichters sowie einer elektrischen Heizung mit 2 kW Leistung für den SCR-Kat, um diesen schnellstmöglich nach dem Kaltstart auf Funktionstemperatur zu bringen. Beide Systeme setzen die Verwendung eines 48-Volt-Netzes voraus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-tdi-ea288-evo-weltpremiere-motorsensymposium-wien/

Mobilitätsservices und Car Sharing — DiDi will weltweit an die Spitze

Den Namen DiDi haben viele Menschen außerhalb Chinas noch nie gehört. Das könnte sich in wenigen Jahren ändern. Das Unternehmen will weltweit eine Führungsrolle bei Mobilitätsdienstleistungen einnehmen.

Auch im weltweit größten Automarkt China ist Car Sharing auf dem Vormarsch. Die drei Großkonzerne Alibaba (Chinas Amazon), Tencent und der Internetkonzern Baidu sind Investoren bei DiDi Chuxing. Unter dieser Marke fungiert ein Mobilitätsanbieter, der in 400 Städten des Riesenreichs aktiv ist und über 450 Millionen Kunden hat.

Neben Bussen, einem Chauffeurdienst und Flotten von Mieträdern zählen auch Angebote für gemeinsame Taxifahrten (Taxi Hailing), eine Autovermietung und Car Sharing zu den Angeboten von DiDi Chuxing. Nicht nur in China ist man damit aktiv. Vor kurzem wurde auch der Start eines Car Sharing – Dienstes in Mexiko bekanntgegeben.

Renault-Nissan-Mitsubishi ist neuer Partner

Innerhalb dieses Universums will das Firmenbündnis DiDi Auto-Alliance zum weltweit größten Anbieter von Car Sharing aufsteigen. Die europäisch-japanische Allianz von Renault, Mitsubishi und Nissan, ist jetzt ein neuer Partner von DiDi Auto-Alliance.

DiDi will eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 eine Flotte von über einer Million elektrifizierten Autos auf der Straße haben. Neben den chinesischen Kooperationspartnern BAIC und NEVS will auch Renault-Nissan-Mitsubishi hiermit neue Absatzkanäle für Hybride und Elektroautos der eigenen Märkte beliefern.

Ogi Redzic, Senior Vice President of Connected Vehicles an Mobility Services von Renault-Nissan-Mitsubishi sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit: „China ist ein Schlüsselmarkt für Renault-Nissan-Mitsubishi, und wir planen dort in enger Partnerschaft mit Marktführern wie DiDi die intelligente Mobilität der Zukunft maßgeblich mit zu gestalten.“

Autonome Autos sind Teil der Strategie

Auch selbstfahrende Autos dürften bei der Kooperation mit DiDi im Fokus stehen. Es ist ein Teil des aktuellen Strategieplans von Renault-Nissan-Mitsubishi, bis zum Jahr 2022 einer der wichtigsten Anbietet von autonom fahrenden Taxis zu werden. 40 verschiedene Modelle mit autonomen Fahrfunktionen plant die Allianz. Dafür wurde ein Wagniskapitalfond aufgelegt, der in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar schwer sein soll. Gemeinsam mit Kooperationspartnern möchte Renault-Nissan-Mitsubishi die technischen Voraussetzungen für autonomes Fahren entwickeln und teilen.

Ein Großteil dieser Technologien dürfte dann vor allem in Fahrzeugen auf Chinas Straßen unterwegs sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/renault-nissan-mitsubishi-didi-auto-alliance/

Tops und Flops der Redaktion zur Auto China 2018 — Süßes, Saures und Bling-Bling in Bejjing

VW, Daimler und BMW verkauften 2017 jedes dritte Auto nach China. Doch die chinesischen Automobilhersteller machen etablierten Playern zunehmend Konkurrenz vor allem in Sachen Elektromobilität. Auf der Auto China gab es spannende und vielversprechende Modelle – und manch skurriles Exponat. Unsere Tops und Flops der Messe.

Wer sich in den vergangenen Jahren auf einer chinesischen Automobilmesse herumgetrieben hat, sammelte dort oft schmeichelhafte, erheiternde und teils auch beruhigende Eindrücke. Die Chinesen waren lange dafür bekannt, sich vom Design erfolgreicher Volumenmodelle inspirieren zu lassen oder salopp gesagt: sie zu kopieren.

Die Deutschen lächelten dann oft heimlich in sich hinein, wenn sie durch einen vermeintlichen Porsche Cayenne, Land Rover Discovery oder VW Passat krochen und dabei die minderwertige Verarbeitungsqualität mokierten. Da roch es dann unangenehm nach Kunststoffen, die Plastikknöpfe waren locker, die Spaltmaße miserabel und die Stoffbezüge schlecht verarbeitet.

Doch diese Zeiten neigen sich dem Ende zu. Chinesische Autohersteller sind inzwischen ernstzunehmende Konkurrenten für die bisherigen Platzhirsche. Vor allem bei der Elektromobilität geben die Chinesen Gas – eine Technologie, die deutsche Autohersteller in den Augen vieler Kritiker lange vernachlässigt haben – prompt kann von Vorsprung oft keine Rede mehr sein.

Marktanteil von Elektroautos und Co. steigt

Der Marktanteil von NEVs (New Energy Vehicles) stieg 2017 in China auf 2,7 Prozent, was in etwa 660.000 Fahrzeugen entspricht. Grund dafür waren rigorose Vorgaben der chinesischen Regierung, die dafür sorgten, dass der E-Auto-Anteil binnen eines Jahres um mehr als 50 Prozent zulegte. Das neue Ziel lautet: mindestens fünf Millionen Elektrofahrzeuge bis 2020.

Die chinesischen Autobauer wie Dongfeng, Geely, Nio, BYD und Co. sehen diese Vorgaben offenbar auch als Chance, sich auf einem bislang weniger erschlossenen Weltmarkt gut zu positionieren. Wer in China nach neuen Autos sucht, kommt daher kaum an NEVs vorbei.

Auch auf der diesjährigen Messe Auto China in Peking wimmelte es nur so vor Elektroautos: groß, klein, sportlich, wendig, rosa, silber, schlicht oder schillernd – kaum eine Modellvariante fehlte. Ein weiterer Trend: Neben den nach wie vor beliebten Limousinen-Langversionen ist China voll im SUV-Fieber. Schon für 2020 erwarten Marktbeobachter einen Anteil von SUVs an den Neuzulassungen von 60 Przent.

SUV-Boom in China: an jedem Stand vertreten

Die auch in Deutschland so beliebten Fahrzeugtypen mit dem bequemen Einstieg und der höheren Sitzpositionen waren so ziemlich an jedem Messestand vertreten. Mit einem entscheidenden Unterschied zu den vergangenen Jahren: Die Eigenständigkeit im Fahrzeugdesign hat sich deutlich gesteigert. Und auch die Qualitätsanmutung hat sich bei vielen Modellen verbessert.

Doch natürlich gab es auch in diesem Jahr einige Hingucker und Skurrilitäten: Auffällige Kühlergrills oder Spoile. Von interessanten Rückleuchten über polarisierende Farbkombinationen bis hin zu innovativen Antriebstechniken verwöhnte Peking die Messebesucher mit all seinen Reizen. Außerdem selbstverständlich wieder mit dabei: eine Riesen-Auswahl an Zukunftsstudien von schön bis schräg. Und auch die etablierten Autohersteller zauberten so manch ein Modell-Derivat aus dem Hut, das selbst kundige Kenner staunen lässt.

Alle Tops und Flops der Auto Peking finden Sie in unserer Bildergalerie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tops-und-flops-auto-china-2018-messe-highlights-peking/

Mercedes E-Klasse W213 (2019) — Neuer Diesel OM 656 mit 340 PS, AMG E53 mit 435 PS

Die Mercedes E-Klasse W213 bekommt im Juni 2018 neue Motoren, schlauere Assistenzsysteme und ein sportliches Optikpaket. Der neue Sechszylinder-Diesel OM 656 leistet im E 400d 4Matic 340 PS. Preise, Bilder, Daten.

Mit neuen Assistenzsystemen wird die E-Klasse so schlau wie die S-Klasse, erklärt Mercedes. Zum neuen Modelljahr bekommen Limousine und T-Modell außerdem einen neuen Vierzylinder-Diesel mit 245 PS. Zwei neue Sechszylinder-Topmodelle ergänzen das Angebot ebenfalls. Dazu kommen neue Extras wie etwa ein Sport-Style-Paket, neue Interieur-Optionen und frische Räderdesigns.

Top-Diesel OM 656 mit 340 PS im E 400d

Der neue Reihensechszylinder-Diesel OM 656 löst den bisherigen V6-Diesel ab. Er kommt zunächst mit zweistufiger Aufladung und 340 PS im E 400d 4Matic in Limousine und T-Modell. Die Leistung steht zwischen 3.600 und 4.400/min zur Verfügung. Bei 1.200/min liefert der Reihensechser 700 Newtonmeter, die bis 3.200/min erhalten bleiben. Die Beschleunigung für Limousine und T-Modell gibt Mercedes mit 4,9 und 5,1 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt. Der Prüfstandsverbrauch liegt zwischen 5,5 und 6,1 Liter/100 km, der CO2-Ausstoß zwischen 145 und 161 g/km. Der Motor erfüllt die ab 1. September 2018 für neue Modelle verbindliche Abgasnorm Euro 6d Temp. Die E 400d 4Matic Limousine kostet 62.719 Euro, das T-Modell 65.510 Euro.

Neuer E 300d: auch stark, aber 10.000 Euro günstiger

Das geht auch ziemlich genau 10.000 Euro günstiger: Der ebenfalls neue E 300d kostet mit Vierzylinder-Diesel und Hinterradantrieb 52.646 (T-Modell: 55.436 Euro). Der OM 654 leistet hier 245 PS und liefert mit 500 Newtonmetern 100 Nm mehr Drehmoment als der bekannte E 220d. Damit rennt die Limousine in 6,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 und weiter bis zur abgeregelten Spitze von 250 km/h. Wie bisher sind auch E 200d (150 PS), E 220d (194 PS) und E 220d 4Matic lieferbar. Weitere Motoren werden folgen.

E 53 4Matic+ mit neuem Reihen-6-Zylinder

Freunde des Benzinmotors können ab Juni zum E 53 4matic+ greifen. Dessen Reihensechser schöpft dank Turbolader und elektrischem Zusatzverdichter aus drei Litern Hubraum 435 PS und 520 Newtonmeter. Ein E-Motor addiert dazu 22 PS und 250 Nm. Genug für einen Null-bis-Hundert-Spurt in 4,5 Sekunden und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Limousine kostet 79.248 Euro, das T-Modell 82.039 Euro.

Neues Sportpaket und Lenkrad

Neben den Motoren erneuert Mercedes auch das Lenkrad: Wie in anderen Modellen sitzen die Bedienelemente für den Tempomat nun in der linken Lenkradspeiche. Der Abstandstempomat nutzt nun auch Kartendaten, kann so zum Beispiel vor Kurven und Kreisverkehren bremsen.

Neu im Programm ist das Sport-Style-Paket mit Chromelementen in Front- und Heckstoßfänger, Endrohrblenden und 17-Zoll-Leichtematllrädern im 10-Speichen-Design. Zu den inneren Merkmalen des Sportpakets gehören ein schwarzer Innenhimmel, Holz Esche schwarz offenporig an der Mittelkonsole und Alupedale mit Gumminoppen. Das Paket kostet 1.250 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-e-klasse-w123-2019-motor-preis/

Lexus ES (2018) — Siebte Generation auch für Europa

Sechs Modellgenerationen lang blieb der Lexus ES den europäischen Kunden vorenthalten, mit der siebten Generation kommt die Limousine der Oberen Mittelklasse nun auch nach Europa. Vorgestellt wurde die neue Limousine auf der Auto China in Peking.

Nach Deutschland kommt der neue Lexus ES ab Januar 2019. Auf Basis der GA-K-Frontantriebsplattform, die eigentlich die TNGA-Plattform von Toyota ist, wuchs der neue Lexus ES, der gegen 5er, A6 und E-Klasse antreten soll, gegenüber dem Vorgänger um 65 Millimeter in der Länge (4,91 Meter) und 45 Millimeter in der Breite (1,87 Meter). Gleichzeitig ist er fünf Millimeter niedriger. Der um 50 Millimeter gestreckte Radstand rückt die Räder weiter nach außen, zugleich fallen die Karosserieüberhänge kürzer aus. Die Spurweite legt vorn um zehn und hinten um 37 Millimeter zu. Hieraus resultieren kraftvollere Proportionen.

Die Frontpartie des neuen Lexus ES unterscheidet sich je nach Modellvariante deutlich. Mit vertikalen Streben, die aus dem Zentrum des typischen Diabolo-Grills entspringen, geben sich die überwiegenden Versionen besonders elegant. Den neu in die ES-Palette aufgenommenen F Sport-Varianten verleihen L-förmige Designelemente, die den schwarz gehaltenen Kühlergrill und die Lufteinlässe im unteren Stoßfänger zieren, einen betont dynamischen Auftritt.

Ausschließlich mit Hybridantrieb

Anders als bei bisherigen Modellgenerationen betont die beinahe Coupé-hafte Dachlinie des neuen Lexus ES den sportlich geduckten Gesamteindruck und die aerodynamische Silhouette. Die LED-Leuchten am Heck reichen um die Fahrzeugecken herum. Für die ES Standardmodelle stehen drei verschiedene Räderdesigns mit Durchmessern von 17 bis 18 Zoll bereit. Die Versionen mit dem F Sport-Label unterstreichen ihre Sportlichkeit durch einen Heckspoiler, spezielle Embleme und eine tiefer gezogene Heckschürze. Sie rollen grundsätzlich auf 19-Zoll-Rädern, die genauso gestaltet sind wie die Felgen des Lexus LC.

Im Innenraum greift der ES die Vorgaben der neuen Schwestermodelle auf. Das Cockpit ist fahrerorientiert und fasst per Head-up-Display die Informationen des zentralen Bildschirms und des Multi-Informations-Display in einem kompakten Bereich in dessen Sichtfeld zusammen. Eine tiefe Sitzposition im Fond erlaubt trotz der flachen Dachlinie großzügige Platzverhältnisse.

Auf der Technikseite fährt der ES eine elektromechanische Servolenkung, ein adaptives Fahrer sowie ein umfangreiches Sicherheitspaket auf. Beim Antrieb setzt Lexus im ES 300h auf ein Hybridsystem bestehend aus einem 2,5-Liter-Saugbenziner und einem Elektromotor. Die Systemleistung wird mit 218 PS angegeben, der Verbrauch mit 4,7 Liter.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lexus-es-2018-marktstart-infos-daten-preis/

Miss Tuning 2018 — Das sind die Finalistinnen

Die Wahl der Miss Tuning 2018 geht in die entscheidende Runde. Zwölf Finalistinnen haben sich gegen 340 Bewerberinnen aus ganz Europa durchgesetzt und wetteifern vom 10. bis 13. Mai auf der Tuning World Bodensee weiter um die Nachfolge von Vanessa Schmitt.

Seit Mai 2017 trägt Vanessa Schmitt den Titel Miss Tuning. Ab Mai 2018 wird die Krone an eine neue Titelträgerin übergehen. Wer mit dem Titel Miss Tuning 2018 in einem frisch getunten Nissan Micra davonfährt, wird sich am am Sonntag, 13. Mai entscheiden.

Schönheit allein reicht nicht

Beim Finale auf der Tuning World Bodensee stehen die Kandidatinnen bei verschiedenen Shootings einzeln, aber auch gemeinsam vor der Kamera. Auch werden sich die zwölf Schönheiten bei einem Messerundgang dem Publikum präsentieren. Mit Aussehen alleine ist es aber nicht getan, die zukünftige Botschafterin der Tuning-Szene muss auch ihr Moderationstalent und ihre Schlagfertigkeit bei einem Videodreh unter Beweis stellen. Am Sonntag bei der finalen Entscheidung stehen erneut die Modelqualitäten der Tuning-Schönheiten im Fokus. In drei Durchgängen müssen die Finalistinnen die Jury aus Experten, Promis, Fotografen und Sponsoren in sexy Streetwear, Strandoutfit sowie eleganter Abendgarderobe überzeugen.

Die Gewinnerin erhält ein Fotoshooting mit dem Star- und Playboy-Fotografen Andreas Reiter – inklusive der Produktion des Miss Tuning Kalenders 2019. Die Siegerin ist nicht nur für ein Jahr das Gesicht der Tuning-Branche, während ihrer Amtszeit fährt sie auch einen Nissan Micra, der während der Veranstaltung getunt wird. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten ein Taschengeld in Höhe von 500 und 250 Euro für den nächsten Shoppingtrip.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/miss-tuning-2018/

EuroNCAP-Crashtest 2018 — Nissan Leaf holt 5 Sterne

EuroNCAP eröffnet den Crashtest-Reigen 2018 mit dem Nissan Leaf. Das japanische Elektroauto konnte überzeugen und holte sich eine 5-Sterne-Wertung.

Der Nissan Leaf ist das erste Auto, das sich 2018 den weiter verschärften Anforderungen des EuroNCAP-Crashtests stellen musste. Neu im Testprogramm sind der Fahrradfahrer sowie diffuse Lichtverhältnisse, mit denen der Notbremsassistent zurechtkommen muss. Beurteilt wird jetzt auch die Leistungsfähigkeit von Spurhaltesystemen.

Gurt und Airbag mit leichten Schwächen

Der Japaner absolvierte dabei alle Anforderungen ohne größere Patzer. Lediglich beim versetzten Frontalcrash konnte der Fahrerairbag nicht genügend Druck aufzubauen, der Dummy hatte Kontakt zu Innenraumoberflächen. Beim Frontalcrash über die volle Breite ließ die Spannkraft des Beckengurtes nach, was zu einem erhöhten Verletzungsrisiko in diesem Bereich führte.

Insgesamt erreichte der Nissan Leaf beim Kriterium Insassensicherheit 35,4 Punkte und eine 93 %-Wertung. Bei der Kindersicherheit notierten die Tester 42,3 Punkte und 86 %, beim Thema ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Fußgängerschutz plus Fahrradfahrer) stehen 34,2 Punkte und 71 % zu Buche, bei den Sicherheitssystemen 9,3 Punkte und 71 %.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/euroncap-crashtest-2018-alle-ergebnisse/

VW Lavida (2018) — Stufenheck-Limousine ist der neue China-Golf

In Deutschland spielt er keine Rolle, in China wurde der VW Lavida dagegen über 453.000 Mal verkauft. Damit ist er in der Volksrepublik das absatzstärkste Modell der Marke. Von der Stufenheck-Limousine auf Jetta-Basis folgt nun die dritte Generation.

Die hierzulande vor allem unter dem Namen Jetta bekannte Stufenheck-Limousine hat in China gleich zwei Schwestermodelle. Grund dafür sind die zwei verschiedenen Joint Ventures, mit denen Volkswagen in China seine Autos verkauft: So wird der Sagitar bei FAW gebaut und vor allem im Norden des Landes angeboten. Im Süden heißt er dagegen Lavida und wird bei SAIC gefertigt. Von ihm gibt es nun eine neue Generation, die auf VWs MQB-Plattform basiert.

Warum eigentlich nicht gleich Jetta? Weil die Chinesen das erste Modell, das uns aus den Achtzigern bekannt ist, einfach bis 2013 weitergebaut haben. Während in Europa die neueren Generationen namens Bora und Vento erschienen, produzierten die Chinesen den alten Jetta munter weiter. Schließlich folgte 2008 eine Neuauflage mit zwei neuen Namen.

Chinesischer Jetta basiert auf VW Polo

Parallel baut Volkswagen in China übrigens auch wieder ein neueres Modell namens Jetta – diese Stufenhecklimousine basiert Plattform-technisch auf dem Polo und nicht wie beim Ursprungs-Jetta auf dem Golf.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat der aktuelle Lavida um 6,5 Zentimeter zugelegt und kommt damit auf eine Gesamtlänge von 4,67 Meter. Er ist 1,81 Meter breit (plus 4,1 Zentimeter) und 1,47 Meter hoch (plus 1,4 Zentimeter). Der Radstand vergrößert sich um 7,8 Zentimeter auf 2,69 Meter.

Damit soll er vor allem mehr Beinfreiheit im Fond bieten – ein Privileg, das den Chinesen besonders wichtig ist. Das Smartphone lässt sich nun via Apple Carplay oder MirrorLink koppeln. Als Motoren stehen ein 110 kW starker 1.4 Liter TSI sowie das Basismodell mit 85 kW in Form eines 1.5-Liter-MPI-Motors zur Verfügung. Dieselvarianten des Lavida werden in China nicht angeboten.

VW-Stufenheck-Limousine floppte in Europa

Die Stufenhecklimousinen sind vor allem in China und Nordamerika beliebte Modellvarianten. Der Jetta verkaufte sich 2017 weltweit über 800.000 Mal. In Europa dagegen erfreute sich das kantige Fahrzeug dagegen keiner großen Beliebtheit: Nachdem er sich 2015 nur noch 11.000 Mal verkaufte hat Volkswagen ihn schließlich vom Markt genommen. Weltweit betrachtet ist nach wie vor der Golf auf Platz 1 der VW-Hitparade. Er verkauft sich jährlich im Durchschnitt eine Millionen Mal und führt in Deutschland seit Jahren die Zulassungsstatistik an.

Der SAIC Volkswagen Lavida soll im Juni auf den chinesischen Markt kommen. Preise stehen noch nicht fest. Die Stufenhecklimousine lässt sich der unteren Mittelklasse zuordnen und dürfte zwischen 15.000 und 20.000 Euro kosten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-lavida-2018/

Audi Q5L Langversion (2018) — 88 Millimeter mehr Länge für China

Kunden in China schätzen traditionell Autos mit großem Raumangebot und hohem Prestigewert. Entsprechend erweitert Audi sein Angebot an Langversionen und bringt auch den SUV Q5 mit mehr Radstand und Außenlänge. Seine Weltpremiere feiert der Audi Q5L auf der Peking Motor Show.

Gegenüber seiner Ausgangsbasis ist der Audi Q5L beim Radstand und in der Außenlänge um jeweils 88 Millimeter gewachsen. Davon profitieren die Fondpassagiere: Sie genießen eine zusätzliche Kniefreiheit von 110 Millimeter. Der Gepäckraum bietet je nach Stellung der Fondsitz­anlage unverändert 550 bis 1.550 Liter Volumen.

Einziger Antrieb des Audi Q5L für den chinesischen Markt ist der bekannte Vierzylinder-Turbo 2.0 TFSI, der mit 190 oder 252 PS zu haben ist. Dazu gibt es serienmäßig den Ultra-Allradantrieb und ein Siebengang-DSG. Die Spurtzeiten werden mit 8,6 beziehungsweise 6,7 Sekunden angegeben.

Fertigung in China

Zur Ausstattung zählen Leichtmetallfelgen von 18 bis 20 Zoll Durchmesser, Audi Drive Select mit den Fahrprofilen Comfort, Auto, Dynamic, Efficiency und Individual, sowie eine Dreizonen-Komfortklimaautomatik und das Sicherheitspaket Audi Pre Sense. Optional gibt es LED- Scheinwerfer, Matrix-Licht und eine Panorama-Glasdach sowie das virtual Cockpit, Infotainmentsysteme und eine Audioanlage.

Wie schon den Q5 mit normalem Radstand produziert Audi auch den Q5L im Joint-Venture mit FAW-VW in CKD-Fertigung im nordchinesischen Werk Changchun. Ein Teil der vorgefertigten Bauteile kommen aus dem Audi-Werk San José Chiapa in Mexiko. Der Verkauf startet im Sommer 2018. Angeboten werden die Ausstattungslinien Vogue, Lifestyle, Design, Sport und Sport Plus, die sich in vielen Exterieur- und Interieur-Details unterscheiden. Preise wurden noch nicht genannt.

Neben dem neuen Q5L bietet Audi in China noch die Langversionen en A4L, A6L und A8L an.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-q5l-langversion-2018-china/

Sol E20X für 2018 – vom VW-Konzern und JAC — Kommt VWs billigster Elektro-SUV aus China?

Der VW-Konzern will noch 2018 in China mit einem kompakten, rein elektrischen SUV mit 110 PS und einer Reichweite von 300 Kilometer zu einem attraktiven Preis bringen. Dazu ist VW ein drittes Joint Venture in China (mit JAC) eingegangen und etabliert die neue Marke Sol.

Eigentlich dürfen ausländische Autohersteller in China nur zwei Joint Ventures mit lokalen Unternehmen eingehen – und VW hat mit SAIC für Süd- und FAW für Nordchina bereits zwei Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Produzenten etabliert. Aber für Elektroautos gilt die Beschränkung nicht. Und offenbar wollte VW schon vor der Einführung der I.D. Familie mit einem günstigen Elektroauto an den Start gehen.

JAC baut bereits einen kompakten Elektro-SUV namens IEV 7S. Das nahmen die Wolfsburger als Basis und ließen es von der Seat-Designabteilung umgestalten. Außerdem überarbeitete die spanische VW-Tochter Crash-Strukturen sowie Rückhaltesystem und entwarf ein neues Interieur. Daher sieht der 4,15 Meter lange SUV ein bisschen so aus, wie man sich einen Arona mit Elektroantrieb vorstellt. Das Interieur ließ sich nur durch geschlossene Seitenscheiben begutachten, erinnert dem ersten Anschein nach ein wenig an den VW T-Roc.

Auch bei den Batterien, die wie bei den meisten Elektroautos im Fahrzeugboden zwischen den Achsen untergebracht sind, hat VW noch mal Hand angelegt. Die Kapazität beträgt jetzt laut Seat 43 kWh. Das Gewicht soll dennoch bei vergleichsweise bescheidenen 1460 Kilogramm liegen.

300 Kilometer Reichweite

Der Akku soll nach NEFZ 300 Kilometer ohne Nachladen ermöglichen. Aufladen kann der Sol mit Gleich- und Wechselstrom. Im besten Fall ist die Batterie nach 1 Stunde zu 80 Prozent wieder aufgeladen. Bis zum Marktstart Ende 2018 will VW die Ladezeit aber noch auf 40 Minuten senken.

300 Kilometer Reichweite bringen derzeit in China noch eine finanzielle Förderung für den Käufer vom Staat. Außerdem verspricht sich VW vom Verkauf des neuen Elektroautos Bonuspunkte bei der New Mobility-Gesetzgebung für den ganzen Konzern. Die Bonuspunkte – der chinesische Staat versucht damit die E-Auto-Quote zu steigern. Matthias Rabe gab am Rande der Konzern-Veranstaltung in Peking zu Protokoll, man habe durchaus noch weitere gemeinsame Projekte mit JAC vor, vielleicht sogar für andere Märkte als China.

Für welche Kunden ist der Sol E20X

Der Sol E20X soll vor allem jüngere Kunden begeistern – chinesische Kunden sind häufiger Erstkäufer und im Schnitt gut 10 Jahre jünger als beispielsweise deutsche Autokäufer – und sie sind erheblich stärker an digitalen Innovationen und Medien interessiert. Darum ist der Sol sehr umfangreich vernetzt, soll mit seinem Infotainmentsystem Zugriff auf möglichst viele Kanäle ermöglichen und einen schnellen Internetzugang – mit Assistenzsystemen sieht es da weniger gut aus: Außer ABS und einer 360-Grad-Rund-um-Blick-Kamera konnten die Verantwortlichen noch keinen weiteren elektronischen Helfer versprechen.

Aber die womöglich attraktive Preisegestaltung und in Relation dazu spürbare Förderung könnten den Sol tatsächlich in die engere Wahl von preissensiblen, jungen Käufern bringen. Wer weiß, vielleicht will VW ja demnächst auch im Segment der günstigen Elektroautos zum Pendeln und für die Stadt ein Angebot machen können – ein Auto wie der Sol E20X könnte das richtige Modell dafür sein. Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Der soll auf jeden Fall konkurrenzfähig sein – auf dem chinesischen Markt. Das wäre nach europäischen Maßstäben günstig.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sol-e20x-elektro-suv-vw-china-2018/

Neue Staatslimousine für Putin — Porsche leistet Entwicklungshilfe

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin sehnt sich nach einer neuen, repräsentativen Staatslimousine. Auch die Porsche-Tochter Porsche Engineering ist an der Entwicklung der Präsidenten-Limousine beteiligt. Zudem sollen die Schwaben einen V12-Motor entwickeln. Noch 2018 soll das neue Modell enthüllt werden.

Der russische Minister für Handel und Industrie, Denis Manturow, kündigte die Entwicklung der neuen Staatslimousine bereits im Mai 2014 offiziell an. Unter dem Projektnamen „Kortesch“ soll gleich ein ganze Modellfamilie entstehen. Neben der Staatslimousine seien auch ein Kompaktmodell, ein SUV, ein Van und eine weitere Limousine geplant. Betraut mit dem Entwicklungsauftrag wurde ein Konsortium aus den russischen Autobauern Kamaz, GAZ und ZIL. Jetzt im April 2018 erklärt Manturow, dass die neue Staatslimousine auch verschiedene Crashtests erfolgreich absolviert hätte und damit bald der Öffentlichkeit präsentiert werden könnte. Vermutlich auf der Moskau Auto Show im August.

Testfahrten im hohen Norden

Die kleine Limousine wurde schon bei Testfahrten im hohen Norden erwischt. Der Prototyp wirkt wie eine Mischung aus verschiedenen Rolls-Royce und Bentley-Modellen. Die normale Limousine soll hohen Staatsdienern als Fahrzeug dienen, die Präsidentenlimo wird als Langversion kommen.

Die Produktion der neuen Modelle hätte schon ab 2016 im russischen Automobilwerk in Uljanowsk anlaufen sollen, dann wurde der Starttermin auf 2018 verschoben. Die entscheidende Entwicklungshilfe soll dabei von der Porsche Tochter Porsche-Engineering kommen. Nach russischen Medienberichten sollen die Schwaben auch mit der Entwicklung eines V12-Motors mit Turboaufladung für Putins neue Staatslimousine betraut werden. Die Zielvorgaben liegen dabei bei 6,0 bis 6,6 Liter Hubraum und einer Leistung von rund 800 PS. Als Wettbewerber für die Motorenentwicklung stünden aber auch noch AVL aus Österreich, Ricardo aus Großbritannien und FEV aus Deutschland zur Wahl.

Erste Designmodelle der russischen Staatslimousine erinnern stark an amerikanische Limousinen. Ausgerüstet werden sollen mit den neuen Modellen in gepanzerter Form hohe Staatsbeamte, Standardversionen sind für weitere Beamte vorgesehen. Insgesamt will der russische Staat rund 250 Millionen Euro in die neue Fahrzeugfamilie investieren.

Die neue Kortesch-Modellfamilie soll die betagten ZIL-Staatslimousinen ablösen, die noch aus den 70er Jahren stammen und von Putin nur noch selten bewegt wird. In der Regel lässt sich Putin in einem Mercedes S600 Guard chauffieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-staatslimousine-fuer-putin-porsche-leistet-entwicklungshilfe/

Mercedes C-Klasse Coupé & Cabrio Facelift (2018) — Neue Motoren, neue Technik, AMG C43 mit mehr Leistung

Neue Motoren, mehr Assistenz, ein Bildschirm-Cockpit und 390 PS für den C43: Mercedes C-Klasse Coupé (C205) und Cabrio (A205) bekommen im Sommer 2018 ein Facelift. Jetzt sind die ersten Preise bekannt.

Ungewöhnlich früh bekommen die Coupés und Cabriolets der Mercedes C-Klasse ein Facelift: Das Coupé ist seit Ende 2015 auf dem Markt, das Cabrio seit Sommer 2016. Die Modellpflege kommt im Juli 2018 in den Handel, für das Cabrio also nach zwei Jahren Laufzeit und für das Coupé nach zweieinhalb Jahren. Das ist mindestens ein Jahr früher als bei Mercedes üblich und liegt an den Laufzeiten: Coupé und Cabrio kamen etwa zwei Jahre nach der Limousine auf den Markt. Trotzdem bekommen nun alle drei Modelle gleichzeitig ihr Facelift.

Facelift für Coupé (C205) und Cabrio (A205)

Front und Heck von C-Klasse Coupé und Cabrio bekommen, wie gesagt, neue Schürzen und Scheinwerfer. Die neu gestalteten Leuchten strahlen gegen Aufpreis mit Multibeam LED und Ultra Range Fernlicht weiter als bisher; bis zu 84 LED passen sich an Fahrsituationen an und leuchten zum Beispiel in Kurven hinein.

Wie bei der Limousine beschränkt sich die Modellpflege nicht auf das übliche Nachmodellieren von Scheinwerfern, Rückleuchten, Farben, Rädern und Zierteilen: Neue Motoren sollen den Verbrauch senken, mehr Assistenz den Fahrer fast so gut unterstützen wie in der S-Klasse und obendrauf bekommen einige Varianten mehr Leistung.

Motoren und Preise

Die Preise für das Coupé beginnen mit 42.406 Euro für den C 200. Das C 200 Cabrio kostet mindestens 48.040 Euro. Im Juli 2018 startet das Facelift für beide Karosserievarianten zunächst mit drei Motoren: C 200, C 220d und C43 4Matic. Der C 200 hat ein 48-Volt-Bordnetz und kann für 2.380 Euro Aufpreis auch mit Allradantrieb bestellt werden. Die Leistung des C 200 bleibt bei 184 PS, der völlig neue Motor hat jedoch 1,5 statt zwei Liter Hubraum und bekommt Unterstützung von einem Elektromotor, der 10 kW und 160 Nm leistet. Später folgt eine Zweiliter-Variante des Antriebs im C 300. Das Topmodell AMG C43 4Matic bekommt eine Leistungssteigerung auf 390 PS. Das Drehmoment von 520 Newtonmetern und die Beschleunigung (Coupé/Cabrio: 4,7/4,8 Sekunden von null auf 100 km/h) bleiben exakt gleich. Das AMG C43 Coupé kostet 64.456 Euro und das Cabrio 70.121 Euro.

Der neue Diesel der Baureihe OM 654 ist aus der E-Klasse bekannt. Statt 2,1 hat der neue Motor zwei Liter Hubraum, die Leistung des C 220d steigt von 170 auf 194 PS. Damit geht das Coupé in 7,0 statt 7,8 Sekunden von null auf 100 km/h und läuft glatt 240 km/h – der alte C 220d erreicht 234 km/h Höchstgeschwindigkeit. Alle Motoren sind nach der neuen Abgasnorm Euro 6d Temp zertifiziert. Das C 220d Coupé steht mit 44.607 Euro in der Liste (Cabrio: 50.807 Euro).

C43 mit runden Endrohren

Der Mercedes C43 ist künftig an einer Doppellamelle in Iridiumsilber erkennbar. Die Optik des Sportmodells können Käufer mit einem Aerodynamik-Paket und einem Carbon-Paket weiter dramatisieren. Am besten ist die C43-Modellpflege an ihren Auspuff-Endrohren in der – Sie ahnen es – neuen Heckschürze zu erkennen: Die Blenden sind nun rund statt trapezförmig. Die Räder bekamen im Windkanal eine neue Form.

Digitale Instrumente, Smartphone als Schlüssel

Auch Käufer von Coupé und Cabrio können mit der Modellpflege zum Preis von 893 Euro ein digitales Cockpit bestellen: Tacho und Drehzahlmesser sowie zusätzliche Informationen stellt dann ein Bildschirm dar. Der C43 bekommt eine eigenständige AMG-Grafik im Display. Der Bildschirm in der Mittelkonsole ist breiter mit Walnuss braun offenporig oder Eiche anthrazit offenporig stehen zwei neue Zierteile zur Verfügung. Neu im Programm sind die Innenfarbe magmagrau/schwarz sowie die Außenlacke Mojavesilber Metallic und Graphitgrau. Der Schlüssel kann beim Öffnen des Autos in der Tasche bleiben, es gibt ihn in drei Farbvarianten. Das Cabriodach öffnet und schließt auch auf Tastendruck am Schlüssel. Wer einen Sticker für den digitalen Fahrzeugschlüssel bestellt, kann sein Smartphone als Autoschlüssel nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass das Smartphone Near Field Communication (NFC) beherrscht.

Neues Lenkrad, Sprachsteuerung mit mehr Funktionen

Den seit Jahrzehnten bewährten Tempomathebel hinter dem Lenkrad ersetzen Tasten in der linken Speiche des neu gestalteten Lenkrads. Wie in der E-Klasse steuern kleine Touchfelder diverse Funktionen im Kombiinstrument, Radio und Musikspieler.

Vorausschauender Abstandstempomat

Mit neuen Assistenzsystemen blickt die C-Klasse bis zu 500 Meter nach vorn, 40 Meter zur Seite und 80 Meter nach hinten. Der aktive Abstandstempomat Distronic nutzt nun auch Kartendaten und kann so die Geschwindigkeit vorausschauend zum Beispiel an Kurven oder Kreisverkehre anpassen. Der Brems-Assistent kann dabei helfen, Auffahrunfälle mit langsamen, stehenden oder querenden Fahrzeugen und Fußgängern vermeiden – oder zumindest deren Schwere zu mindern. Bei entsprechender Ausstattung kann die neue Mercedes C-Klasse über Car-to-X Warnmeldungen empfangen, sowie Kraftstoffpreise und freie Parkplätze anzeigen. Das Fahrer-Assistenzpaket kostet 2.499 Euro: Mit dem Abstandstempomat Distronic und dem aktiven Lenk-Assistenten unterstützen C-Klasse Coupé und Cabrio beim Abstand und Spur halten. Wer 934 in die LED-Scheinwerfer investiert, bekommt ein Fernlicht mit 650 Meter Reichweite. Das Fahrlicht passt sich mit 84 einzeln ansteuerbaren LED an die Fahrsituation an.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-c-klasse-coupe-c205-cabrio-a205-facelift-2018/