Skoda Neuheiten bis 2023 — Alle Infos zu Polar, Octavia und Kodiaq GT

Skoda wird, ähnlich wie die Schwestermarke Seat, in Sachen SUV nochmal eine Schippe drauflegen. Nach dem Skoda Kodiaq sind noch eine RS- und Coupé-Version GT sowie der Skoda Polar als Fabia-SUV in der Mache.

Doch neben dem SUV-Standbein überarbeiten die Tschechen ihre bekannten Modellreihen nach und nach. Facelifts und RS-Modelle werden von Elektro-Modellen flankiert. Hier die Steckbriefe der wichtigsten Skoda-Neuheiten bis 2023.

Kleiner Skoda-SUV wird mit „K“ und „q“ geschrieben

Skoda hat sich den Namen „Polar“ für ein Fahrzeug schützen lassen, aber der Fabia-SUV (Radstand rund 2,50 Meter) wird diesen Namen nicht tragen. Er dürfte wie schon beim Kodiaq und Karoq mit „K“ beginnen und mit „q“ enden. Auch der kleine SUV basiert auf dem Modularen Querbaukasten von Volkswagen – genauer auf dem MQB A0, auf dem auch der VW T-Cross basieren wird. Der Skoda Polar wird als SUV die Kombi-Version des kommenden Fabia ersetzen, den es wie schon den VW Polo nur noch als Dreitürer geben wird.

Auf dem Genfer Autosalon hat Skoda mit der Studie Vision X einen konkreten Ausblick auf den kleinen SUV gegeben. Preislich wird sich Skodas City-SUV dann ab 2019 sicher über dem kleineren Seat Arona einsortieren, der in der Basisversion rund 16.000 Euro kostet. Beim kleinen Skoda SUV könnte es mit etwa 17.500 Euro losgehen.

Skoda Kodiaq GT nicht nur für China

Es dürfte klar sein, dass der Skoda Kodiaq GT nach seinem Marktstart in China 2018 auch später – ab 2019 – in Europa auf den Markt kommen wird. Mit seinem Radstand von 2,75 Meter liegt das Modell exakt gleichauf mit seinem MQB-Bruder Tiguan Allspace. Allerdings wird er neun Zentimeter flacher und sein hinterer Überhang um 10 Zentimeter gekürzt. Einen ersten Ausblick auf das Modell gibt die Vision E-Studie für die Automesse in Shanghai.

Skoda Octavia kommt 2019 auch als Combi

Er ist der Bestseller der Marke und kommt ab 2019 in der neuen vierten Generation mit schärferer Optik auf den Markt. Für den Innenraum sind große Bildschirme vorgesehen und der Fahrer wird von zahlreichen neuen Assistenzsystemen unterstützt. Autonom kann der neue Octavia nach Level 2 fahren, selbstständig aus- und einparken oder per Fernbedienung gesteuert werden. Der Combi wird künftig 4,70 statt 4,67 Meter messen und um ein paar Liter geräumiger werden. Aktuell sind es 1.740 Liter.

Optisch modifiziert Skoda das Vieraugen-Gesicht. Der Grill rückt etwas weiter nach unten, die Nase steht weiter hervor, die Scheinwerfer erhalten eine eckig zugepfeilte Form mit unten liegenden LED-Tagfahrlichtern, die Stege zwischen den einzelnen Leuchtenelementen fällt schmaler aus. Um den CO2-Anforderungen zu genügen, sind die Aggregate elektrifiziert und als Mildhybride mit 48-Volt-Bordnetz und Riemenstartergenerator ausgerüstet. Die neue Generation des Octavia wird es als Limousine, Combi sowie als RS und Scout geben.

Skoda Elektro-Modelle ab 2019 – E-SUV ab 2020

Mit dem Skoda Vision E auf der Auto Show in Shanghai gab Skoda nicht nur einen Designausblick auf das kommende Kodiaq Coupé sondern auch seine Interpretation eines Elektromodells auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens. Dieser E-SUV wird 2020 als eigenständiges Modell auf den Markt kommen und soll in erster Linie neue Skoda-Kunden gewinnen. Zwei Jahre später erhält der E-SUV dann noch die RS-Weihen, die als eRS deklariert sind.

In Anlehnung an das Interieur des Vision X wird der E-SUV dessen Cockpitgestaltung mit digitalen Instrumenten und großem Touchsreen erhalten. Dies ist in seiner Ausprägung den E-Modellen von Skoda vorbehalten. Während VW auf unterschiedliche Batteriegrößen bei seinen E-Autos setzt, wird es im E-SUV von Skoda nur eine Batteriegröße geben, die für rund 500 Kilometer gut sein soll. Der Preis soll bei rund 32.000 Euro liegen.

Neben dem Octavia wird es 2020 den Superb als Elektromodell geben, darüber hinaus der Skoda Citigo, der auf dem VW e-Up basiert. Insgesamt sind fünf Elektroautos von Skoda in der Planung.

Skoda Superb kommt 2022/2023 auf Arteon-Plattform

Die neue Generation des Superb teilt sich die Plattform mit dem VW Arteon und wird exakt 4,86 Meter lang ausfallen. Während der VW ab 33.000 Euro zu den Händlern rollen wird, soll der Superb rund 25.750 Euro kosten. Auch er wird im Laufe seines Produktzyklus eine Plugin-Version mit einer Reichweite von 100 Kilometern erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-neuheiten-bis-2023-bilder-infos-daten-marktstart/

Model 3 – die Rendite-Rakete? — Verdient Tesla so mehr mit E-Autos als BMW und Daimler?

Tesla gilt als zuverlässige Verlust-Maschine – in beinahe jedem Quartalsbericht weist der amerikanische Elektroautobauer hohe Verluste aus. Jetzt behauptet US-Ingenieur Sandy Munro, dass der Model 3 für Tesla ein hochprofitables Auto sei, mehr Rendite erwirtschaften könnte als BMW mit dem i3 oder Chevrolet mit dem Bolt.

Anfang Februar 2017 äußerste sich Sandy Murno, Chef des von ihm gegründeten Ingenieurbüros Munro & Associates, Inc., sehr skeptisch gegenüber dem gerade von ihm untersuchten Tesla Model 3. So bezeichnete der Ex-Ford-Ingenieur in einem Video des US-Onlinesenders Autoline den versteckten Zugang zur Unterbrechung der Stromversorgung und die fehlenden mechanischen Türöffner im Fond als Sicherheitsmangel. Außerdem störte er sich an den variierenden und teilweise üppigen Spaltmaßen des Tesla genauso wie an den schlecht verarbeiteten Türdichtungen. In einem neuen Video legt Murno jetzt eine 180-Grad-Wende hin.

Begeistert von den elektronischen Bauteilen

Zu Sicherheit und Verarbeitung des Model 3 verliert Munro nun kein Wort mehr. Er hat das Elektroauto in seinem Firmenstandort in Auburn Hills (55 Kilometer nordwestlich von Detroit im US-Bundesstaat Michigan) komplett zerlegt und ist von den einzelnen Komponenten begeistert. So singt Murno ein Loblied auf die tiefe Integration der elektronischen Komponenten. Außerdem ist er von der Batterie überzeugt: Dort seien neue Zellen des Typs 2170 verbaut. Diese Zellen sind 20 Prozent größer als bei der Vorgänger-Batterie und lieferten dank einer neue chemischen Zusammensetzung 50 Prozent mehr Power.

Model-3-Marge soll bei 30 Prozent liegen

Außerdem will Sandy Murno herausgefunden haben, dass Tesla den Model 3 mit einer Gewinnmarge von 30 Prozent bauen kann. Der Grund sei neben der hohen Integration von elektronischen Bauteilen der Einsatz sehr günstiger Komponenten. So würde der Innenspiegel eines Model 3 nur 29,48 Dollar (25,19 Euro) kosten, während die Teile beim BMW i3 mit 93,46 Dollar (79,87 Euro) und beim Chevrolet Bolt mit 164,83 Dollar (141,59 Euro) viel teurer seien. Gleich darauf hält Munro ein Blatt in die Kamera, auf dem ein Vergleich der Innenspiegel-Gewichte zu sehen ist: Das Tesla-Bauteil wiegt 370 Gramm, der Spiegel des BMW 800 Gramm und der des Chevy 910 Gramm. Der Grund für die unterschiedlichen Preise und Gewichte ist, dass der Tesla-Spiegel ohne Rahmen und ohne über Knöpfe bedienbare Funktionen auskommt. Der BMW-Spiegel trägt zwei Knöpfe und der Spiegel des Bolt ist zudem mit einem Display für die Rückfahrkamera versehen. Murno ist seit langem ein Fan davon, Systeme weniger komplex zu machen – seiner Meinung nach erhöht das die Qualität.

Hoher Preis für Produktionserhöhung

Warum Tesla trotz der potentiell hohen Gewinnmarge beim Model 3 tagtäglich Verluste schreibt, dazu äußert sich der Experte nicht. Zuletzt hatte sich Tesla-Boss Elon Musk abgestrampelt, um endlich die seit langem angekündigten 5.000 Model 3 pro Woche zu bauen. In der letzten Juni-Woche hat es endlich geklappt, auch wenn der Preis hoch war: Aus Deutschland wurden über den teuren Luftweg Maschinen eingeflogen, eine dritte Produktionslinie entstand in einem Zelt, Arbeitskräfte wurden von der nun stockenden Model-S-Produktion abgezogen und die kalifornische Behörde für Arbeitsschutz ist Dauergast im Werk im kalifornischen Fremont. Zum Vergleich: VW baute 2017 pro Woche mehr als 18.570 Golf.

Noch sind 420.000 Model-3-Vorbestellungen nicht abgearbeitet. Die 35.000-Dollar-Basisvariante ist nach wie vor nicht verfügbar. Und obwohl jeder, der ein Model 3 vorbestellt hat, bereits 1.000 Dollar Vorschuss gezahlt hat, soll jetzt jeder, der möchte dass sein Auto schneller gebaut wird, nochmals 2.500 Dollar nachschießen.

Investoren wünschen sich mehr Ruhe und Arbeit

Elon Musks Nervenkostüm litt während der Model-3-Produktionsprobleme zusehends. So unterstellte er per Twitter den Medien pauschal Falschberichterstattung. Für die Rettung der kürzlich in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jugendlichen präsentierte er ein U-Boot, das vor Ort als untauglich eingestuft wurde. Der an der erfolgreichen Rettung beteiligte britische Taucher Vern Unsworth kanzelte Musks U-Boot mit deutlichen Worten als PR-Gag ab. Musk reagierte daraufhin per Twitter mit einer Aussage, die beleidigenden Charakter haben könnte. Inzwischen entschuldigte Musk sich dafür. Seinen Investoren ist Musks Verhalten langsam nicht mehr ganz geheuer: So wünscht sich beispielsweise James Anderson vom Tesla-Chef mehr Ruhe und Konzentration auf die Arbeit. Andersons Fond hält vier Milliarden Dollar (umgerechnet zirka 3,4 Milliarden Euro) in Tesla Aktien.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-model-3-rendite-elektroauto-gewinn/

Audi RS 4 Refinement — H&R Gewindefahrwerk oder höhenverstellbare Federsysteme

Ab sofort bietet H&R für den Ingolstädter Express-Laster gleich zwei besonders sportliche Fahrwerksoptionen an. Doch der Käufer hat in diesem Fall nicht die Qual der Wahl.

Denn die höhenverstellbaren Federsysteme (HVF) kommen nur bei den Fahrzeugen zum Einsatz die ab Werk mit dem RS-Sportfahrwerk und adaptiver Dämpferregelung geordert wurden. Hier bleiben die Audi-Seriendämpfer, auch in ihrer Funktionsweise, erhalten und arbeiten wie gewohnt.

Die technisch fragwürdige Stilllegung des elektronischen Dämpfers ist nicht erforderlich!

Das H&R HVF-System belohnt mit weiterhin hohem Fahrkomfort auf seriennahem Niveau kombiniert mit einer stufenlosen Reduzierung der Bodenfreiheit an Vorder- und Hinterachse um bis zu 35 Millimeter sowie allen fahrdynamischen Vorteilen einer Tieferlegung nebst entsprechender Optik.

Sollte hingegen der RS 4 Avant ab Werk mit dem konventionellen Fahrwerk bestellt worden sein, ist das neue H&R Gewindefahrwerk die richtige Wahl. Hier werden die Serienfederbeine gegen die des H&R Gewindefahrwerks getauscht und ermöglichen eine sportlich straffe Abstimmung sowie eine stufenlose Absenkung zwischen 15-40 mm vorne bzw. 15- bis 35 Millimeter an der Hinterachse.

Der niedrigere Fahrzeugschwerpunkt sorgt für ein noch dynamischeres Einlenken, Karosseriebewegungen in schnell gefahrenen Kurven werden reduziert. Nicht zuletzt profitiert natürlich auch hier die Optik: Der RS 4 spannt sich förmlich über den Asphalt.

Alle H&R Komponenten sind 100% Made in Germany und verfügen natürlich über die erforderlichen Teile-Gutachten.

H&R HVF-Systeme sind nur über ausgesuchte H&R- Vertriebspartner erhältlich.

H&R Komponenten für den Audi RS 4 Avant ab Baujahr 04/2018, Typ B8 (B9) mit RS Sportfahrwerk plus adaptiver Dämpferregelung

HVF Höhenverstellbares Federsystem

Artikelnummer 23012-2

Tieferlegung: VA ca.10-30mm, HA ca.15-35mm

Preis (UVP): 725,00 Euro inkl. 19% MwSt.

H&R Komponenten für den Audi RS 4 Avant

ab Baujahr 04/2018, Typ B8 (B9) ohne RS Sportfahrwerk /exkl. adaptiver Dämpferregelung

Monotube-Gewindefahrwerk

Artikelnummer 28694-2

Tieferlegung: VA ca.15-40mm, HA ca.15-35mm

Preis (UVP): 1.415,00 Euro inkl. 19% MwSt.

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-audi-rs-4-avant-2018/

Datenübertragung für vernetzte Autos — Neue Antennen für das 5G-Mobilfunknetz

Bis zu 18 Antennen sollen im vernetzten Auto der Zukunft verbaut werden. Damit das nicht in einem Wald der Stäbe ausufert, arbeiten Zulieferer und Hersteller an neuen Ideen für die Integration der Sende- und Empfangseinheiten.

5G-Mobilfunknetze sind für vernetzte Autos der Zukunft, die untereinander und mit Verkehrsleitsystemen kommunizieren, eine Grundvoraussetzung. Der Nachfolger des aktuellen LTE-Standards bietet eine 100-fach höhere Datenübertragungsrate (10.000 anstatt 100 Mbit/s). Außerdem können mehr Nutzer (Endgeräte) pro Funkzelle angesprochen werden. Eine geringere Latenzzeit bedeutet schnelle Reaktionszeiten; das ist vor allem bei der Vehicle-2-x-Kommunikation nötig.

Ende für die Haiflosse auf dem Autodach?

Die aktuell in Autos verbauten Antennen reichen für den Empfang und das Senden von Daten nicht mehr aus. So wie die Entwicklung von der Stabantenne über den Fensterklemmstab aus dem Zubehör (für das Mobiltelefon) bis zur heute von den Autoherstellern verbauten „Haiflosse“ auf dem Autodach voranschritt, wird auch bei den Antennen die Entwicklung weiter voranschreiten.

Die Technologieunternehmen Harman und Samsung haben mit weiteren Partnern die Entwicklung von 5G-Empfangseinheiten für Autos begonnen. Harman geht davon aus, dass in Autos mit einem Anschluss an das 5G-Mobilfunknetz künftig bis zu 18 Antennen verbaut sein werden.

Vishnu Sundaram, Vice President Telematik bei Harman Connected Car, verrät: „Das Harman-Team hat gemeinsam mit Samsung und mehreren Autoherstellern eine Lösung entwickelt, die kompakt und ästhetisch ansprechend ist.“ WLAN, Bluetooth und Radioempfang sollen vom noch nicht gezeigten Bauteil ebenso verarbeitet werden können wie Vehicle-2-x, elektronische Mauterfassung und der Datenabgleich für schlüssellose Zugangssysteme.

„Wir erwarten, dass die Antennen für Serienfahrzeuge im Jahr 2021 verfügbar sind“, fügt der Harman-Manager dazu. Dann sollen den Angaben zufolge bis zu 220 Millionen vernetzte Autos weltweit unterwegs sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/5g-mobilfunknetz-antennen-vernetzte-autos/

Neuzulassungen Italien 1. Halbjahr 2018 — Ganz vorne stehen zwei Fiat

Der italienische Automarkt tickt etwas anders als der deutsche. Wir haben die Neuzulassungen aus dem 1. Halbjahr 2018 analysiert und daraus die Bestseller extrahiert. Ganz vorne stehen der Fiat Panda und der Fiat 500X.

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres steht der italienische Automarkt mit 1.128.037 Neuzulassungen um 1,4 Prozent schlechter da als noch vor einem Jahr. Auch im betont dieselfreundlichen Italien verliert der Selbstzünder an Boden. 6,3 Prozent weniger Neuwagen tragen einen Diesel unter der haube, die Gesamtdieselquote sinkt auf 53,9 Prozent. Die Benziner können davon leicht profitieren und kommen auf 33,5 Prozent. Die meisten Ex-Dieselkäufer scheinen aber zu Hybridmodellen abzuwandern. Hier legen die Neuzulassungen nach sechs Monaten um 30,7 Prozent auf 44.427 Modelle zu. In der Gesamtbetrachtung kommen die Hybridautos auf einen Anteil von 3,9 Prozent. Zulegen können auch Gas- und Elektroautos. Die Zuwächse sind mit 60,3 und 123,8 Prozent zwar beeindruckend, die absoluten Stückzahlen mit 26.631 und 2.249 Autos aber immer noch bescheiden. Genauso die Gesamtquoten von 2,4 und 0,2 Prozent.

Marktführer in Italien bleibt klar die Fiat-Gruppe mit einem Marktanteil von 27,2 Prozent, wobei Fiat mit 17,9 Prozent die stärkste Einzelmarke bildet. Die PSA-Gruppe steht mit einem Marktanteil von 15,2 Prozent auf Rang zwei, der Volkswagenkonzern steht mit 14,5 Prozent auf Rang 3 und stellt mit VW (8,6 Prozent) die zweitstärkste Marke. Dritte Kraft bei den Marken ist Ford mit 6,9 Prozent Marktanteil.

Fiat dominiert die Neuzulassungen

Bestseller in Italien bleibt weiter völlig unangefochten der Fiat Panda. Aufgerückt in der aktuellen Halbjahresbilanz auf Rang zwei ist aber der Fiat 500X. Mit dem Renault Clio steht zudem ein Franzose auf dem Treppchen. Stark in seiner Heimat zeigt sich der Fiat Tipo, der den vierten Rang einnimmt und damit sogar den Lancia Ypsilon und den Fiat 500 auf die folgenden Plätze verdrängt. Komplettiert werden die Top 10 der italienischen Neuzulassungen durch den Ford Fiesta auf Rang 7, den Citroën C3 auf 8, den VW Polo auf Platz 9 sowie den Jeep Renegade auf dem zehnten Platz.

Der Deutschen Liebling, der VW Golf, kommt in Italien nur auf Rang 11. Mit dem Toyota Yaris steht der erste Japaner auf Rang 14. Dacia holt mit den Modellen Sandero und Duster die Plätze 19 und 20. Der VW T-Roc holt als Neueinsteiger gleich die Position 26. Bestgelistetes Premiummodell ist der Audi A3, der sich Position 38 sichert. Die A-Klasse von Mercedes landet auf Rang 43, der BMW X1 steht auf 46 und der 1er BMW beschließt die Top 50.

Alle Modelle aus den Top 50-Neuzulassungen in Italien sehen Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-italien-1-halbjahr-2018/

Dodge Charger SRT Hellcat NHRA Funny Car — Über 10.000 PS für den Dragstrip

Dodge hat zusammen mit seinem Tuningarm Mopar für die US-Dragsterrennserie NHRA ein Charger Funny Car aufgebaut. Hört sich lustig an, ist es aber nicht. Nicht wenn 10.000 PS an den Hinterrädern zerren.

Ja, so ein Funny Car hat eigentlich nichts mehr mit dem vorgeschobenen Basismodell zu tun. Dennoch möchte Dodge mit dem Charger SRT Hellcat NHRA den einfachen Charger promoten. Der ist mit seinem 717 PS starken Kompressor-V8 immer noch die schnellste und stärkste Serienlimousine der Welt.

In 3,8 Sekunden auf 580 km/h

Das neue Funny Car, das jetzt am Wochenende (20. bis 22. Juli 2018) auf dem Bandimere Speedway in den USA sein Debüt gibt, setzt aber noch mindestens fünf Nummern drauf. Die neu gezeichnete Kunststoffkarosserie, die im weitesten Sinne einem Dodge Charger ähnelt, wurde mit zusätzlichen Spoilern und Splittern aus Karbon und Kevlar auf maximalen Downforce getrimmt. Darunter sitzt klassische Funny Car-Technik, sprich ein reinrassiger Dragster, wie ihn Mopar schon seit dem Jahr 2015 mit stetigen Verbesserungen verwendet.

In einem Gitterrohrrahmen sitzt ein 8,2 Liter großer V8, der von einem mächtigen Kompressor zwangbeatmet wird. Getankt und verfeuert wird Methanol. Die Leistung liegt bei deutlich über 10.000 PS. Nach knapp 3,8 Sekunden sollen nach rund 300 Metern bereits 580 km/h erreicht werden können.

Gefahren wird der Charger von Matt Hagan aus dem Don Schumacher Racing-Team.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dodge-charger-srt-hellcat-nhra-funny-car/

Studie Automarken-Klischees — Spießig, schlank, reich oder fett, fröhlich, arm

Mini, klar, das ist ne Frauenkarre. In der C-Klasse da vorne, sitzt bestimmt der spießige Oberstudienrat auf dem Weg zum Modelleisenbahn-Treffen und im Porsche, ja, da hocken nur attraktive Umwelt-Verschmutzer mit Mega-Einkommen, während der Opel-Fahrer kurzum dick und ernst ist.

Seien Sie ehrlich, auch sie haben Meinungen, was bestimmte Auto-Marken betrifft und die Unternehmensberatung Progenium hat in einer repräsentativen Umfrage unter 2.013 Deutschen die Klischees von 20 Marken abgefragt. Heraus kam ein eindrucksvolles und völlig subjektives Bild, wie wir Fahrer von bestimmten Automarken wahrnehmen.

Mini ist weiblich, Renault-Fahrer sind bescheiden

So gehören Mini, Smart und Fiat zu den „weiblichsten“ Marken, Jaguar-, Mercedes- und Volvo-Fahrer sind besonders alt, während zum Beispiel der Fahrer einen Audi-Premium-Fahrzeugs 2.900 Euro im Monat netto verdient – so viel, wie der Bundesdurchschnitt.

Die Autofahrer-Profile in der Studie arbeiten aber auch positive und negative Charakter-Eigenschaften heraus. 70 Prozent der Befragten halten Mercedes für spießig und Mini für besonders „weltoffen“. Ford- und Opel-Fahrer werden als überdurchschnittlich unattraktiv angesehen. Als besonders bescheiden gelten Toyota-Lenker und die Fahrer von Renault-Autos. Hingegen hält man Ferrari-Besitzer, nebst Porsche- und Jaguar-Fahrern für ausgesprochen arrogant. Trotz des Abgasskandals hält sich die Meinung über das Umweltbewusstsein von VW-Fahrern die Waage.

Und, können Sie die Vorurteile und Meinungen aus der Studie nachvollziehen? Ja? Dann sollten Sie je nach dem welche Marke sie fahren mal mehr lächeln, abnehmen oder sich ´nen neuen Job suchen. Schauen Sie rein, in unserer Fotoshow haben wir die Fahrer-Details und die Charakter-Rankings.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/studie-automarken-klischees-2018-image-von-20-marken/

Hyundai bringt N-Line-Paket — Sportlook für den i30

Nach dem Erfolg des Hyundai i30 N bringen die Koreaner den Look des Sportmodells als N-Line-Paket auch für alle anderen i30-Steilheckmodelle an den Start.

Die neue N-Line von Hyundai für die i30-Fünftürer übernimmt die optischen Gene des Hochleistungsfahrzeugs i30 N. Zusätzlich zu den sportlichen Designelementen wurden dafür Fahrwerksanpassungen vorgenommen.

Zu erkennen sind die N-Line Modelle an einem Dynamikpaket, das vom Hyundai i30 N stammt. Dazu gehören die vom i30 N übernommenen Stoßfänger vorn und hinten, dessen untere Kanten in Silber abgesetzt sind, sowie LED-Tagfahrlicht, schwarz eingefasste Scheinwerfer und Rücklichter und ein spezieller N-Line Kaskaden-Kühlergrill. An den vorderen Kotflügeln verraten N-Line Embleme die dynamischen i30 Modelle, am Heck der Diffusor und eine Doppelrohrabgasanlage. Für ein noch besseres Handling sorgen 18-Zoll-Leichtmetallräder, größere Bremsscheiben vorne sowie ein optimiertes Fahrwerk.

Mit zwei Motoren kombinierbar

Das N-Line-Paket findet aber auch im Innenraum seinen Niederschlag. Auch hier finden sich viele Merkmale des Kompaktsportlers i30 N wieder. Dazu gehören der schwarze Dachhimmel, die Sportsitze mit für den N-Line exklusiven weiß/grauen Nähten, dem typischen N-Lenkrad inklusive Multifunktionstasten für die Soundanlage, Telefonie, die Geschwindigkeitsregelanlage, sowie Sportpedale mit Metallauflagen.

Bei der Ausstattung N-Line hat der Kunde die Wahl zwischen dem 140 PS starken Benziner 1,4 T-GDI sowie dem 1,6 CRDi mit 136 PS. Mit 24.550 Euro beziehungsweise 27.160 Euro liegen der Hyundai i30 1,4 T-GDI N-Line und der Hyundai i30 1.6 CRDi N-Line noch unterhalb der beiden höher ausgestatteten Varianten Style und Premium. Zusätzlich können die i30 N-Line-Fahrzeuge mit diversen Extras und Ausstattungspaketen individualisiert werden. Dazu gehören Metallic- und Mineraleffekt-Lackierungen (590 Euro), Panorama-Glas-Schiebedach (1.100 Euro), das 7DCT-Getriebe (1.900 Euro), das Navigations-(1.300 Euro) und das Sicherheitspaket (ab 620 Euro).

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hyundai-n-line-paket/

Renault Mégane R.S. Trophy (2018) — Neues Performance-Modell für den Kompakt-Sportwagen

Renault spendiert dem Mégane R.S. unter dem Label „Trophy“ eine Kraftspritze. 300 statt 280 PS stehen jetzt auf dem Zettel. Der erstarkte Kompakt-Sportwagen kommt noch Ende diesen Jahres ab 38.590 Euro.

Die Hobby-Rennfahrer und Trackday-Genießer unter Ihnen werden jetzt aufatmen. Endlich muss man sich einen Mégane R.S. fahrdynamisch nicht mehr zusammenkonfigurieren, sondern erhält ein Komplettfahrzeug für den Streckeneinsatz. Warum? Nun, gemeint sind nicht die 20 Extra-PS (300 insgesamt) oder die zusätzlichen 30 Newtonmeter Drehmoment (420 insgesamt). Nein, gemeint ist das Cup-Fahrwerk mit mechanischer Torsen-Differenzialsperre, 25 Prozent strafferen Dämpfern, 30 Prozent steiferen Federn und 10 Prozent festeren Querstabilisatoren. Dazu kommen serienmäßig 19-Zöller und Verbund-Bremsscheiben aus Grauguss und Aluminium, die für ein Ersparnis an ungefederten Massen von 1,8 Kilo pro Rad sorgen.

Der 1,8-Liter-Turbovierzylinder presst den Trophy als Handschalter in 5,7 Sekunden auf Tempo 100. Schluss ist bei 260 km/h. Das Lagersystem des Turboladers besteht im neuen Topmodell nun aus Keramik anstatt aus Stahl. Ein Kniff, den sich die Entwickler aus der Formel 1 abgeschaut haben. Das leichtere und glattere Material wird besser mit den rotationsbedingten Vibrationen des Turbos fertig und so sorgt ein Dritteln der Reibungswerte für gesteigerte Effizienz. Zudem soll durch diesen Effekt der höhere Abgasgegendruck ausgeglichen werden, der dem Partikelfilter im Abgasstrang geschuldet ist. Bedeutet: Abgasnorm Euro 6d-Temp ohne Leistungseinbußen, wie sie etwa der gefaceliftete Audi TT zu verzeichnen hat (-4 PS).

Auspuffklappe für Alltagstauglichkeit

Blickt man nur auf die Leistungsdaten, könnte man hinter dem Performance-Modell des Mégane einen recht raubeinigen Gesellen vermuten. Renault verspricht den Kunden dagegen eine uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Unter anderem deshalb erhält der R.S. Trophy als erstes Modell der sportlichen Baureihe eine Auspuffklappe im Endschalldämpfer. Bleibt diese geschlossen, soll ein unaufdringlich sonorer Sound für eine angenehme Klangkulisse auch auf langen Strecken garantieren.

Vom Standard-R.S. übernimmt der neue Kraftprotz natürlich die meisten Merkmale. Die Allradlenkung 4Control ist ebenso mit an Bord wie das Infotainment-System R-Link mit dem R.S.-Monitor. Das Außenkleid lässt sich in Tonic Orange und Sirius Gelb bestellen – der typische rote Streifen am Luftleitblech in der Frontschürze illustriert für Kenner zusätzlich die Trophy-Ausführung. Optional verbaut Renault eine Alcantara Sport-Bestuhlung von Recaro, die den Fahrer um 20 Millimeter tiefer Richtung Boden platzieren. Als Handschalter kostet der Mégane R.S. Trophy 38.590 Euro. Ist das Doppelkupplungsgetriebe EDC an Bord, wächst die Summe auf 40.490 Euro. Noch Ende diesen Jahres ist Marktstart in Deutschland.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/megane-rs-trophy-2018/

Neuzulassungen Russland 1. Halbjahr 2018 — Das kaufen und fahren die Russen

Russen kaufen anders. Wir haben die Neuzulassungen aus Russland analysiert und daraus die Bestseller des ersten Halbjahres 2018 extrahiert. Sehen Sie hier im Detail, welche 25 Autos bei den russischen Autofahrern besonders beliebt sind.

Das Jahr 2017 war für Russland extrem erfolgreich. Mit 1.595.737 Modellen wurden 11,9 Prozent mehr Neuwagen in dem Flächenland abgesetzt als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2018 fanden 849.221 neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge einen ersten Besitzer. Hält der leichte Boom an, so könnte das Gesamtjahr mit knapp 1,7 Millionen Neuwagen ebenfalls wieder eine zweistellige Steigerung bringen.

Lada ist in Russland die Nummer 1

Als Marktführer auch in den ersten sechs Monaten des Jahres steht nach wie vor Lada mit 169.884 Fahrzeuge fest. Um 21 Prozent kann das Unternehmen seine Verkäufe steigern. Platz zwei geht an Kia mit 111.214 Verkäufen im ersten Halbjahr und einer Steigerung von 31 Prozent. Hyundai markiert die Nummer drei mit 87.035 abgesetzten Modellen und einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die größten Marktanteile in Russland halten mit 34 Prozent die Avtovaz/Renault/Nissan-Gruppe, gefolgt von Kia mit 13,1 Prozent und VW mit 11,2 Prozent.

Die weiteren deutschen Autohersteller spielen in Russland keine große Rolle. VW rangiert auf Rang 6 mit 49.158 Fahrzeugen, Mercedes kommt mit 18.504 Modellen nur auf Platz 11, BMW rangiert auf Rang 13 mit 16.989 Autos.

Das Thema Elektroauto spielt in Russland indes überhaupt keine Rolle. In den ersten vier Monaten des Jahres (neuere Zahlen gibt es nicht) wurden 28 Elektroautos verkauft, eine Steigerung zum Vorjahreszeitraum von 65 Prozent. Zwischen Januar und April 2017 waren es demnach 17 E-Autos. 10 Elektrofahrzeuge sind aktuell in Moskau zugelassen. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in einer Fernsehansprache, gasbetriebene Fahrzeuge seien für Russland ökologisch besser, als Elektroautos. Er befürworte den Umstieg auf Gasautos und wolle diese Entwicklung auch weltweit vorantreiben. Entsprechend soll auch in Russland das Gas-Tankstellennetz von Gazprom ausgebaut werden.

Alle Modelle aus den Top 25 in Russland finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-russland-halbjahr-2018/

Transportsystem Max Bögl — Das Comeback des Transrapid?

Der Transrapid galt lange Jahre als Zukunftsvision eines Verkehrskonzeptes „made in Germany“, das in die Welt exportiert wird. Dann wurde es still um die Entwicklung. Jetzt könnte die Magnetschwebebahn ein Comeback feiern.

Sie galt viele Jahre als die deutsche Industriehoffnung schlechthin. Mit dem Bau eines neuen Transportsystems, dass einmal die Geschwindigkeitslücke zwischen der Bahn (damals 100 km/h schnell) und dem Flugzeug (ca. 800 km/h) schließen sollte, wollte man Hightech aus Deutschland in die Welt exportieren. Die Rede ist von der Magnetschwebebahn, im Volksmund unter der Marke Transrapid bekannt.

Auf Basis eines Patents aus dem Jahr 1914 entwickelte ein Team von Ingenieuren unter der Leitung von Stefan Hedrich beim damaligen Lokproduzenten KraussMaffei zusammen mit anderen deutschen Industrieunternehmen einen Personenzug. Nach einem reinen Labormodell im Oktober 1971 mit dem Transrapid 02 das erste Testfahrzeug in Lebensgröße vorgestellt. Die Länge der Teststrecke in Ottobrunn bei München betrug 860 Meter.

Der Transrapid 03 experimentierte mit Luftkissentechnik, während die nachfolgenden Ausbaustufen wieder elektromagnetisch schwebten. Mit Gleichstrom wird ein Elektromagnet erregt, der damit einen Festkörper (ferromagnetisches Material) magnetisiert. Damit wird der komplette Zug in einem Schwebezustand gehalten, der die Fahrbahn mit dem Elektromagneten umgreift. Für den genauen Abstand zwischen Zug und Fahrbahn sind dabei Regelsysteme nötig.

Im Transrapid von Berlin nach Hamburg

Im Jahr 1984 ging im niedersächsischen Emsland eine Versuchsanlage in Betrieb. Die Pläne mit dem Transrapid waren groß. Der 400 km/h schnelle Zug sollte entlang der Autobahnen geräuschlos zwischen Städten pendeln. Die Strecke Berlin – Hamburg war lange Zeit im Gespräch, wurde aber ebenso wenig realisiert wie der Bau einer Nahverkehrsstrecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen im Erdinger Moos.

2006 ereignete sich auf der Versuchsanlage im Emsland ein Unfall mit dem Transrapid. Mit 170 km/h krachte die Magnetschwebebahn in ein Wartungsfahrzeug auf der Trasse. 23 Fahrgäste starben, zehn wurden verletzt. Danach wurde es in Deutschland still um den Transrapid.

Mit 430 km/h vom Flughafen nach Shanghai-City

In der chinesischen Metropole Shanghai war da schon längst der Regelbetrieb aufgenommen. Unter dem Namen Shanghai Maglev Train verkehrt der Transrapid seit 2004 zwischen dem Stadtgebiet und dem Flughafen Pudong. Auf der 30 Kilometer langen Strecke erreicht der Zug kurzzeitig Geschwindigkeiten von 430 km/h, die gesamte Fahrt dauert knapp über sieben Minuten.

Jetzt scheint der Transrapid auch außerhalb Schanghais vor einem Comeback zu stehen. Das bayerischer Bauunternehmen Max Bögl arbeitet seit vielen Jahren an der Weiterentwicklung der Magnetschwebebahn. Mit der eigenen Magnetschwebebahn möchte Max Bögl eine Alternative im Nahverkehr anbieten, hohe Geschwindigkeiten und lange Distanzen stehen nicht im Lastenheft. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h dürfte der Zug dennoch für viele Stadtverwaltungen eine Alternative für S-Bahn und Co. darstellen.

Auf einer 800 Meter langen Teststrecke am Firmensitz in Sengenthal hat der Prototyp, bei dem im Gegensatz zum Transrapid der Zug die Trasse nicht von außen umfasst, Medienberichten zufolge über 65.000 Kilometer zurückgelegt.

Der neue Zug fährt autonom

Der Bögl-Zug hat keinen Fahrer mehr an Bord, fährt also autonom. Bis zu 127 Passagiere soll ein Zugteil fassen, von denen mindestens zwei zu einem dann 24 Meter langen Fahrzeug zusammengefasst werden. Eine Mitfahrt in Bayern ist aber leider nicht möglich. Aktuell wird der Zug dort außer Betrieb genommen, um zu einer längeren Teststrecke für weitere Erprobungen gebracht zu werden. Die steht übrigens nicht in Deutschland – sondern in China.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/transportsystem-max-boegl-neuer-transrapid/

Erlkönig Hyundai i40 (2019) — Mittelklässler mit Fil Rouge-Anleihen

Hyundai bringt 2019 die neue Generation des i40 auf den Markt und unser Erlkönig-Fotograf hat das Modell nun stark getarnt abgeschossen.

Doch trotz der starken Beklebung lässt sich sehr gut erkennen, dass der neue i40 einige Designelemente der Hyundai Le Fil Rouge-Studie vom Genfer Autosalon 2018 trägt. Das Conceptcar mit dem französischen Namen, der übersetzt „der rote Faden“ heißt, gab Anfang des Jahres einen Ausblick auf das kommende Design der Koreaner. Dabei standen für Designchef Luc Donckerwolke neue Proportionen, ein langer Radstand und kurze Überhänge im Fokus.

Hyundai i40 auch als Kombi

Bei neuen Hyundai i40 ist von der Studie die kräftige Sicke unterhalb des Fensterbandes geblieben, auch die hinten stark eingerückte Fahrgastzelle war bei der Studie zu sehen. Die Front des Mittelklässlers wird über einen größeren Kaskaden-Grill verfügen und über schmale Scheinwerfereinheiten. Auch die Schürze erhält ein neues Design. Erste Anklänge zeigte auch die Genf-Studie. Die präsentierte sich Anfang des Jahres auch mit einem knackigen Heck und kräftig ausgestellten hinteren Radhäusern.

In Anlehnung an das viertürige Coupé-Konzept kommt auch der Hyundai i40 mit einer sanft anlaufenden Dachlinie daher, die in einem stark ausgeprägtem Kofferraumspoiler mündet. Die Leuchten dürften schmal ausfallen. Insgesamt wirkt der neue Hyundai i40 wie eine schlanke, aber dynamische Limousine, die es durchaus mit der Konkurrenz á la VW Arteon aufnehmen könnte. In Deutschland wird der Hyundai i40 aktuell nur noch als Kombiversion angeboten, die Limousine ist in den USA als Sonata auf dem Markt.

Unklar ist, ob es auch in Deutschland wieder den i40 als Limousine geben wird. Dafür spricht, dass unsere Erlkönig-Bilder in Deutschland entstanden sind.

Diesel-Motor als Mild-Hybrid

Über die Technik lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig sagen. Aktuell ist der Kombi mit dem 1,7-Liter CRDI mit 116 und 141 PS im Angebot, bei den Benzinern gibt es einen 1,6- und 2,0-Liter mit 135 bzw. 165 PS. Im neuen i40 dürften dann ein Zweiliter-Mild-Hybrid-Diesel mit 185 PS zum Einsatz kommen, der über ein 48-Volt-Bordnetz verfügt. Dem 1,7 Liter CRDI wird ein 1,6 Liter folgen, der 136 PS leistet. Auch die Benziner dürften in Sachen Verbrauch abnehmen und in Sachen Leistung zulegen. Gekoppelt sind an eie Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Achtgang-Automatik.

Als elektronische Helfer sind im neuen i40 dann ein Frontaufprallverhinderungsassistent und Aufmerksamkeitsassistent sowie eine Tempolimitwarnung und einen Surround View Monitor für eine 360-Grad-Rundumsicht an Bord.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/neuer-hyundai-i40-2019-motoren-marktstart-bilder/

Scuderia Camaron Glickenhaus SCG006 — Ferrari-Corvette-Shelby-Roadster mit 650 PS

Multimillionär James Glickenhaus ist in erster Linie als Sportwagenbauer und Rennfahrer bekannt. Jetzt hat der Auto-Verrückte Millionär ein weiteres Projekt am Start.

Den SCG 006 oder den Glickenhaus Spyder. Erste Zeichnungen zeigen einen Zweisitzer mit langer Motorhaube, Side-Pipes und einem knackigen Heck. Das Modell mit Kohlefaser-Karosserie erinnert stark an einen klassischen Ferrari 250 mit Designelementen einer Corvette und einer Shelby Cobra.

SCG 006 soll 250.000 Euro kosten

Unter der Haube des Sportwagens arbeitet ein 650 PS starker aufgeladener V8-Motor, dessen Sechsgang-Schaltgetriebe an der Hinterachse sitzt. Gegen Aufpreis sollen sich die Gänge auch über Schaltpaddels am Lenkrad sortieren lassen. Glickenhaus plant, dass der SCG 006 eine Straßenzulassung in den USA erhält. Der Preis für das offene Retro-Modell wird um die 250.000 Euro liegen. Auch eine Coupé-Version ist geplant.

Die Scuderia Camaron Glickenhaus hat indes weitere Projekte in der Mache. Der SCG 004 ist ein Supersportwagen, der an den legendären McLaren F1 erinnern soll. Der Dreisitzer von Glickenhaus kommt ebenfalls mit dem Fünfliter-V8-Motor mit 650 PS und 720 Nm an den Start. Nach einer Founders Edition sollen bis 2021 250 Modelle auf den Markt kommen, die bis zu 400.000 US-Dollar kosten werden. Das zweite Projekt ist der Extrem-Geländewagen „The Boot“, mit dem der Höhenweltrekord für Allradautos geknackt werden soll. Auch hier arbeitet als Mittelmotor ein V8 in dem Geländewagen. Der Grundpreis für „The Boot“ liegt bei 250.000 Dollar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/scuderia-camaron-glickenhaus-scg006-bilder-daten-preise/

EU-Neuzulassungen Juni 2018 — 1. Halbjahr deutlich im Plus

Die europäischen Pkw-Neuzulassungen haben im Juni um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Auch die Halbjahresbilanz sieht positiv aus. Hier liegt der Zuwachs gegenüber 2017 bei 2,9 Prozent.

Insgesamt wurden in der EU im Juni 1.569.067 Pkw erstmals in den Verkehr gebracht, meldet der europäische Automobilherstellerverband ACEA. Der Juni 2018 stellt damit einen absoluten Rekord dar, denn nie zuvor wurden in einem Juni so viele Pkw neu zugelassen. Das Wachstum verteilt sich allerdings höchst unterschiedlich auf die Einzelmärkte.

Der deutsche Markt legte mit 341.308 Neuzulassungen um 4,2 Prozent zu, Frankreich meldet 252.216 Neuzulassungen und ein Plus von 9,2 Prozent und Spanien 142.376 Neuzulassungen und plus 9,0 Prozent. In Italien hingegen ging es mit 174.702 Neuzulassungen um 7,3 Prozent runter. Auch Großbritannien kommt mit 234.945 Neuzulassungen auf ein Minus von 3,5 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Halbjahresbetrachtung. Zulegen konnten nach sechs Monaten gegenüber dem Vorjahr Deutschland mit 1.839.031 Neuzulassungen (+ 2,9 %), Frankreich mit 1.188.150 (+ 4,7 %) und Spanien mit 734.649 Neuzulassungen (+ 10,1 %). Abwärts ging es auf den Märkten in Italien (1.120.829 Neuzulassungen/- 1,4 %) und Großbritannien (1.313.994 Neuzulassungen/- 6,3 %).

VW dominiert weiter den Markt

Europäischer Marktführer im Juni bleibt der VW-Konzern mit einem Marktanteil von 24,9 Prozent. Stärkster Einzelmarke ist weiter VW mir 11,9 Prozent. Zweite Kraft ist Renault. Die Franzosen kommen im Juni auf einen Marktanteil von 8,7 Prozent. Rang drei sichert sich Peugeot mit 6,3 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Opel (5,7 %), Ford (5,5 %), BMW (5,3 %), Audi und Mercedes (jeweils 4,9 %), Fiat (4,7 %), Skoda (4,6 %), Toyota (4,3 %), Citroën (3,9 %), Dacia (3,6 %), Hyundai (3,3 %), Seat (3,0 %) sowie Nissan und Kia mit jeweils 2,9 % Marktanteil.

Marktführer nach dem ersten Halbjahr ist VW mit 11,4 Prozent, vor Renault (7,4 %) und Peugeot (6,3 %). In der Konzernbetrachtung liegt der VW-Gigant mit 24,4 Prozent vor der PSA Gruppe mit 16,3 Prozent und der Renault-Gruppe mit 10,7 %, wobei der VW-Konzern allein mit der Marke VW schon bei 11,4 Prozent liegt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/eu-neuzulassungen-juni-2018/

Toyota Land Cruiser J7 Jubiläumsmodell — Mikro-Abenteuer in einem Fossil

Manchmal passt es zu einem besonderen Anlass einfach nicht, die Feierlaune macht gerade Urlaub oder der Jubilar ist unpässlich. Jetzt aber: Eine Ausfahrt mit dem legendären Leiterrahmen-Land Cruiser der 70er-Serie zu ihrem 34. Geburtstag.

Im Jahr 2014 legte Toyota eine Sonderserie des Land Cruiser auf – 30 Jahre J7 galt es zu feiern. Das Händeschütteln haben wir damals verpasst, aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben. Deshalb feiern wir eben den unrunden 34. Geburtstag mit einer kurzen Reise im Jubiläums-J7.

Eine ausufernde Halli-Galli-Drecksau-Fete, natürlich, dass muss schon drin sein. Auf dass der Leiterrahmen mit seinen Diagonal-Verstrebungen ächzt, die vollen 27 Grad Rampen- und 35 Grad Boschungswinkel ausgereizt werden. Und wenn sich die Natur steiler in den Weg stellt, auch egal, dann schreddert der Land Cruiser einfach bäuchlings drüber. Macht sie aber gerade nicht, hier um Okazakishihigashi herum. Stattdessen: Felder, Landwirtschaft, alle paar hundert Meter ein Schrein oder ein Tempel, im weiteren Drumherum Schnellstraßen, Toyota-City im Nordwesten, Gamagoori im Südosten. Doch für wildes Gelände baut Toyota den Land Cruiser, oder? Nun ja, baute.

Die 70er-Serie zählt inzwischen zum festen Bestandteil der Markenhistorie, das war 2014 eigentlich nicht anders. Doch zum 30. Geburtstag legten die Japaner das rollende Fossil neu auf, als Station Wagon und Double Cab Pickup und hielten eine flammende Geburtstagsrede, in der von „überlegenen Sicherheits- und Komfortstandards“ geschwärmt wird, um kurz darauf die „nun in die Scheinwerfer integrierten, vorderen Blinker“ ekstatisch zu bejubeln. Verglichen mit, sagen wir mal, mit einem Vierer-Bob – ja, stimmt. Aber sonst? Und: Warum auch? Wer erwartet das von einem Land Cruiser?

Komfort? Nun ja…

Typen vielleicht, die von einem Backstein erwarten, dass er auch als Kopfkissen funktioniert. Ansonsten: Unbedingte Robustheit. Die jeder dem Land Cruiser gerne abnimmt. Eine Robustheit, die sich gerne auch mal in den Abendnachrichten visualisiert, weil wahlweise Blauhelm-Truppen oder das Gefolge eines afrikanischen Warlords in Land Cruisern durchs Bild rumpelt. Gerne auch im Mercedes G-Modell, ja, aber nur sehr selten im Land Rover Defender.

Eine Robustheit, die jedoch überwiegend freundlich gesinnte Abenteurer und Menschen schätzen, die ein Nutzfahrzeug für ihr friedliches Tageswerk benötigen. Eine würdige Schlammpackung jedenfalls bleibt dem Land Cruiser verwehrt, die Lackierung in fröhlichem Matschpfützen-Braun muss reichen. Mit dem Dreck ist das Japan so eine Sache. In einem Land, in dem selbst jeder Baustellen-Lkw so aussieht, als käme er gerade frisch von einer Nutzfahrzeug-Messe. In einem Land, in dem bei Autohändler bei Gebrauchtwagen meist Lenkrad und Schalthebel austauschen, damit sich der Käufer nicht beschmutzt fühlen muss. Hui.

Bei diesem Gedanken platscht der Land Cruiser in ein tiefes Erdloch gefüllt mit Ehre, von der eine große Wellen über den kantigen Bug schwappt. Denn dieses Jubiläumsmodell stammt nicht aus dem Fundus des Herstellers. Es gehört einem Kunden. Einer von 200 pro Monat, die über ein ganzes Jahr lang eines der Sondermodelle geliefert bekamen. Und es nun Fremden leiht. Einem Fremden obendrein, der ohnehin lieber auf als neben der Straße unterwegs ist. Aber einem, der Japan schätzt und all das, was dort zur Kultur zählt und hier als Spleen ins Vorurteil-Regal geräumt wird.

Saugbenziner. Vier Liter.

Dazu zählt sicher auch die unbedingte Höflichkeit, die sich bis auf eine extrem defensive Fahrweise herunterbricht, in der du selbst dem 70er mit seinem Vierliter-V6-Saugbenziner regelmäßig auf Pole parkst. Allein wegen des Motors lohnt der Ausflug, wo gibt’s den sowas noch, auch wenn das Aluminium des Motorblocks in diesem Umfeld so wirkt, als habe es sich direkt aus einer fernen Galaxie unter den Ventiltrieb gebeamt. Der Sportwagen-Fan würde nun ein kreischendes Hochdrehzahl-Konzept erwarten, doch die maximale Leistung von 231 PS liegt bei moderaten 5200 Umdrehungen an, das maximale Drehmoment von 360 Nm bei 3800/min.

Das bedeutet also durchaus, dass du nicht gleich im fünften von fünf Gängen anfahren kannst, hin- und wieder schon mal zurückschalten musst, mit dem leicht gekröpften Schalthebel ein bisschen ziellos in der Kulissen herumrührst, während die verkleidende Kunststoff-Pyramide am Fahrzeugboden sacht ploppt. Geräusche macht das Triebwerk sehr wohl, doch der belanglose Klang verändert sich eigentlich nie, das dumpfe Brummeln hellt sich ab 4000/min ein bisschen auf, suggeriert aber immer ein freundliches „passt schon“. Die grob profilierten 7.50er Reifen der 16-Zoll-Räder, Getriebe und Differentiale summen dazu, Backing Vocals für einen großen Star.

So, wie war das jetzt noch gleich mit dem Komfort? Nun, Platz ist ja da, Rundumsicht auch, die Klimaanlage pustet kalt, die Fensterheber heben und senken, der Servolenkung nimmt Wünsche zur Änderung der Fahrtrichtung jederzeit entgegen, braucht zur Bearbeitung aber einen Moment. Es fährt sich so anders als in anderen Toyota-Modellen, allesamt gebaut mit der Ernsthaftigkeit maximaler Effizienz, bis hinauf zu den SUV. Den Land Cruiser formt hingegen die Effizienz des maximal weit Kommens, im Fall der 70er-Serie 20 Jahre lang. Das Jubi-Modell dürfte dagegen eher nur bis in die Garagen der Fans gelangen. Was noch bedauerlicher erscheint, als ihm nachträglich nicht noch eine ordentliche Schlammpackung gegönnt zu haben.

Und wie war das damals, 2014?

Es bereits zu Lebzeiten zur Legende zu schaffen, gelingt nicht vielen Autos. Der Land Cruiser J7, die Heavy-Duty-Variante von Toyotas mittelgroßen Geländewagen, ist seit jetzt 34 Jahren für seine Zuverlässigkeit und Robustheit berühmt und deshalb weltweit in nach wie vor wachsender Zahl im Einsatz. Nur in den meisten Industrienationen bliesen ihm die Zulassungsvorschriften irgendwann das Licht aus. In Japan ging es 2004 zu Ende, auch in Deutschland war der damalige (und bis heute verfügbare) 4,2-Liter-Dieselmotor nicht mehr zulassungsfähig, die Vermarktung wurde (bis auf eine kurzfristige Sonderserie) eingestellt.

Im damaligen Jubiläumsmodell ist der 1GR-FE verbaut, seit immerhin 2003 Toyotas Allzweckwaffe für große Geländewagen und je nach Markt unter anderem im FJ Cruiser, im Hilux, in diversen Land Cruiser-Modellen, aber auch im Tacoma, Tundra und selbst im Lexus GX verbaut. Diese Variante bot Toyota Japan als Sonderserie offiziell an, um den 30. Geburtstag zu feiern. Konkret kamen zwei Varianten in den Verkauf: der mittellange Viertürer mit geschlossenem Aufbau (GRJ76) und der Doppelkabiner Pickup mit dem langen Baureihen-Radstand als GRJ 79.

Das Sondermodell trägt das bereits 2007 vorgestellte Facelift-Gesicht der J7-Baureihe, der Innenraum mit Airbags und modernisiertem Cockpit wurde 2009 erstmals eingeführt. Diese Modelle sind als Linkslenker derzeit auch bei uns erhältlich, allerdings nur über freie Importeure (siehe auch unser Fahrbericht zum HZJ 76.)

Leider nie offiziell importiert

Mit der Jubiläumsnummer in Japan wuchs seinerzeit auch die Hoffnung in Europa, dass der legendäre J7 wieder ins offizielle Toyota-Programm aufgenommen wird und nicht mehr über kostspielige Umwege aus fernen Ländern einzeln importiert werden muss. Leider vergebens, wie wir heute wissen. Mit dem Vierliter-V6 wäre zumindest die damalige Abgas-Hürde kein Thema gewesen. Und mit 231 PS ist auch eine Menge mehr Musik drin als im früher bei uns angebotenen 1HZ-Dieselmotor mit seinen 129 PS aus 4,2 Liter Hubraum.

Vor allem hätten wir uns aber über die Preise ganz extrem gefreut: Die starteten in Japan bei umgerechnet rund 25.500 Euro für den Pickup und bei 26.200 Euro für den geschlossenen Land Cruiser. Wer heute einen GRJ78 als Neufahrzeug bei einem freien Importeur erwerben möchte, muss wenigstens 48.000 Euro investieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jubilaeumsmodell-30-jahre-land-cruiser-j7-fahrbericht/

Vernetzung – C-V2X Europapremiere — Wie Autos sprechen und mit wem

Raus aus dem Labor, rauf auf die Straße! BMW, PSA und Ford setzen in Sachen vernetztes Auto voll auf eine Technologie, die Autos und Infrastruktur übers Mobilfunknetz miteinander verbindet. In Frankreich durfte C-V2X zeigen, was in ihm steckt. auto motor und sport war mit dabei.

Treffen sich ein BMW i3, ein Peugeot 2008, ein Citroën DS5 und ein Ford Mondeo zu einem netten Gespräch. Was beginnt wie ein sehr lahmer gespielter Witz, ist in der Realität eine ganz entscheidende Hürde auf dem Weg hin zu vernetzten Fahrzeugen: Wie können Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Spricht ein Ford auch BMW? Ein BMW auch PSA? Kann der Citroën vielleicht sogar Ampel? Und wie spricht ein PSA-Modell eigentlich auch BMW Motorrad? Die gute Nachricht: Ja, das tun sie. Die Schlechte: Das ist alles gar nicht so einfach.

Autos können miteinander „sprechen“

Frankreich im Sommer 2018, eine Stunde südwestlich von Paris. Es gibt bedeutend glamourösere Veranstaltungsorte als das Autodrome in Linas-Montlhéry. Eine in die Jahre gekommene Rennstrecke, die auf maximal 12,5 Kilometern Länge Dramen gesehen, Rekorde ermöglicht und Helden geboren hat. Heute: Viel zu groß, für den internationalen Rennzirkus, abgehängt von den Vermarktungsmaschinen der großen Rennserien und Motorsport-Taktgeber. Und doch hat Montlhéry eine Zukunft. Zumindest ein bisschen. Denn die Zukunft der Mobilität braucht aktuell vor allem Platz. Einen Ort, an dem man gefahrlos ausprobieren kann, was uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dabei helfen soll, schneller, effektiver, umweltschonender und vor allem sicherer mobil zu sein. Platz haben sie in Montlhéry ohne Ende. Und genau deshalb hat die 5GAA hierher eingeladen. Eine Präsentation ohne Pomp und Drumherum-Schnickschnack. Vier Autos von drei verschiedenen Herstellern, die zeigen sollen, dass sie miteinander sprechen können. Und mit der Infrastruktur drumherum.

Welcher technische Standard setzt sich durch?

Aber der Reihe nach: 5GAA steht für „5G Automotive Association“, eine Interessensvertretung von Automobilindustrie, Technologiekonzernen und Zulieferern, die sich seit 2016 für die Entwicklung und Einführung der C-V2X-Technolgie inklusive des 5G-Mobilfunkstandards einsetzt. C-V2X steht für Cellular Vehicle to X (Communication), zu deutsch: Mobilfunkbasierte Kommunikation von Fahrzeug zu Allem (X), sprich zu andere Fahrzeugen oder Infrastrukturelementen.

Inzwischen zählt die 5GAA beinahe 90 Mitglieder. Es ist alles dabei, was global Autos entwickelt, baut oder Technologie zuliefert. Heute in Montlhéry sind es BMW, PSA und Ford, die stellvertretend für den Rest der 5GAA zeigen, wie weit die Technik ist. Ein Szenario heißt „Emergency Electronic Brake Light“. Zwischen zwei 5GAA-Autos versperrt mindestens ein Blocker-Fahrzeug die Sicht auf die Straße. Dennoch empfiehlt das Multifunktionsdisplay des ganz hinten fahrenden Ford Mondeo plötzlich, scharf zu bremsen. Warum? Weil der Peugeot 3008 zwei Fahrzeuge weiter vorne gerade voll in die Eisen gegangen ist und Bescheid gesagt hat. Dem Ford und allen anderen Fahrzeugen mit 5GAA-Technologie in Reichweite.

Funk ist schneller als Telefon

5G, bzw. der Mobilfunkstandard der nächsten Generation, hat damit technisch genau genommen nichts zu tun. In diesem Fall wird nämlich nicht per Mobilfunk kommuniziert. Das wäre viel zu langsam. Botschaften, die übers Mobilfunknetz übertragen werden, haben eine zu große Latenz, bzw. eine zu lange Verzögerung. Nur Bruchteile von Sekunden zwar, aber für sicherheitsrelevante Echtzeit-Informationen nicht schnell genug. Deshalb funken die 5GAA-Autos zusätzlich auch auf einer Funkfrequenz mit 5,9 Gigahertz. Die wurde mehr oder weniger weltweit für genau diesen Anwendungsfall reserviert: Car-to-Car-Kommunikation.

Hinter der nächsten Kurve steht eine provisorische Ampel, von der wir bereits lange vor unserer Ankunft wissen, dass sie noch 7 Sekunden grün sein wird, gefolgt von einer fünfsekündigen Rotphase. Ampeln die Verkehrsteilnehmer (und Navis) informieren, wie lange welche Phase dauern wird. Man muss kein Visionär sein um sich vorstellen zu können, wie heilsam so etwas für verstopfte Innenstädte sein könnte.

Ein Chip für Funk und Mobiltelefon

Ergänzt man diese Szenarien rund um die direkte Kommunikation von Fahrzeugen und Infrastruktur noch um die Mobilfunk-Komponente, die der kommende 5G-Standard leisten kann, wird’s interessant. Zu den Echtzeit-Informationen aus der unmittelbaren Umgebung kommen dann nämlich noch Daten aus dem weiteren Umfeld hinzu. Ein Unfall, fünf Kilometer voraus? Glatteis unter der nächsten Autobahnbrücke? Kein Problem, die Hinweise dazu kommen aus dem 5G-Mobilfunknetz.

Der Chip, der die Funkerei übernimmt, kommt in diesem Fall von Qualcomm und ist in allen Fahrzeugen verbaut, die in Montlhéry unterwegs sind. Damit ist es aber noch nicht getan. Entscheidend ist das Protokoll, über das die Fahrzeuge im 5,9 Gigahertz-Band miteinander sprechen. Im Fall der C-V2X-Fahrzeuge basiert dieses Protokoll auf dem 3GPP-Standard (3rd Generation Partnership Project), der global unter anderem die Kommunikation im LTE-Mobilfunknetz regelt. Heißt: der BMW i3, der Ford Mondeo, der Citroën DS5, der Peugeot 3008, die Ampel und der Fußgängerübergang sprechen alle eine Sprache: 3GPP. Und damit klappt es auch mit der herstellerunabhängigen Unterhaltung.

Eine „Sprache“ für Übertragungstechniken

Oder noch detaillierter: Autos und Infrastruktur aus dem 5GAA bzw. C-V2X-Umfeld sprechen in einer Sprache miteinander, die auf Mobilfunkstandards basiert. Und genau da wird es dann kompliziert. Neben der von 5GAA propagierten Technik C-V2X gibt es nämlich noch eine weitere Option, für die das Car Communication Consortium (CCC) steht: IEEE 802.11p. Heimvernetzungsbastler kennen die kryptische Zahlenfolge: IEEE 802.11p ist ein WLAN-Standard, allerdings ein speziell auf die Nutzung in vernetzten Fahrzeugen ausgerichteter. Daran arbeitet man in den USA und Europa bereits seit rund 15 Jahren, allerdings unter zwei verschiedenen Namen. Gefunkt wird, wie bei der direkten C-V2X-Kommunikation übers 5,9 Gigahertz-Band, die Sprache folgt aber eben nicht dem LTE-, bzw. 3GPP-, sondern dem WLAN-Protokoll. Deshalb sind die Systeme von CCC und 5GAA auch nicht kompatibel.

IEEE 802.11p ist technisch sehr weit entwickelt, arbeitet mit minimalsten Latenzen und hat seine Leistungsfähigkeit längst unter Beweis gestellt. Im CCC-Konsortium sind teilweise die gleichen Firmen aktiv, die auch bei 5GAA mitmischen. Warum also droht dennoch 5GAA das Rennen zu machen? Weil die IEEE 802.11p-Lösung ohne die Mobilfunk-Komponente auskommen muss und im Zweifel höhere Infrastrukturinvestitionen verlangt. Die Rechnung der 5GAA-Befürworter ist einfach: Wenn 5G ab 2020 global massiv eingeführt wird, muss der schnelle Mobilfunkstandard eh ins Auto, alleine schon um die riesigen Datenmengen, die beim autonomen Fahren anfallen, zu übertragen. Und weil C-V2X ebenfalls eine Mobilfunksprache spricht, liegt die Entscheidung für 5GAA nahe. Außerdem müssen in einem dichten 5G-Netz deutlich weniger der für die direkte Kommunikation nötigen 5,9 GHz-Einheiten in die Infrastruktur integriert werden, als bei der 802.11p-Lösung. Einen Teil der Aufgaben dieser Einheiten übernimmt dann ja das 5G-Netz.

Am Ende entscheidet die Industrie bzw. – das Geld

Egal welchen technischen Ansatz man aber gerade präferiert, alles steht und fällt mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Und da hat aktuell 5GAA deutlich die Nase vorne. China hat bis 2020 eine sehr ambitionierte Roadmap für die C-V2X-Einführung festgelegt und damit Fakten geschaffen. In den USA ist die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) inzwischen immerhin so weit, nicht mehr eines der Systeme zu empfehlen, sondern hat sich technisch neutral aufgestellt. Heißt: die Industrie entscheidet. Und Europa? Ist noch nicht soweit. Geht es nach den 5GAA-Treibern, wird es aber auch in der EU auf eine Technologie-Neutralität rauslaufen. Dann würde auch hier die Industrie entscheiden. Und die präferierte aktuell ziemlich eindeutig C-V2X.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/technik/vernetzung-cv2x-car-to-car-europapremiere/

Teurer Luxus-Gebrauchtwagen — Dieser Porsche Carrera GT steht zum Verkauf

Das Problem kennen wir alle: Da verliebst du dich Hals über Kopf in einen Supersportwagen, seine Formen, den Sound, den Motor – und dann kostet das Teil beim Händler so viel wie eine Eigentumswohnung am Central Park. Und als Gebrauchter?

Leider auch dann. Denn dieses Problem ist ebenfalls bekannt: Begehrenswerte Autos haben die nervige Eigenschaft, im Alter nochmal an Wert zuzulegen. So ist das auch mit einem Porsche Carrera GT. Rund 450.000 Euro wollte der Sportwagenbauer seinerzeit für ein fabrikneues Exemplar überwiesen haben. Und nun illustrieren wir die Dramatik mit einem Beispiel aus dem Alltag: In Philadelphia, USA, steht ein Carrera GT von 2005 mit etwas mehr als 7.000 Meilen auf dem Zähler bei einem McLaren-Händler zum Verkauf. Ok, mit teuren Autos kennen die sich ja auch aus. Doch der hier ist als Gebrauchtwagen alles andere als ein Schnäppchen. 1,25 Millionen Dollar sind für den Zehnzylinder-Brecher fällig.

Ausgestattet wie ein Renault Clio

Ob dann wenigsten die Ausstattung stimmt? Nun, unter dem gelb-orangenen Kleid stecken eine Bose-Soundanlage, ein Navigationssystem, ein Bordcomputer, eine Klimaanlage, elektrisch verstellbare Außenspiegel und Servolenkung. So gesehen nichts, was man nicht auch in einem 2005er Renault Clio haben könnte. Dafür bringt man so einen kleinen Franzosen nicht in knapp über zehn Sekunden auf Tempo 200. Den bringt man oft nämlich überhaupt nicht auf Tempo 200. Der Carrera GT kann das, unter anderem weil seine 5,7-Liter-Maschine 612 PS und 590 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Hinterachse brennt. Sechs Gänge stehen dem Fahrer auf dem Weg zu 334 km/h Höchstgeschwindigkeit zur Verfügung und jeweils erst jenseits der 8.000 Umdrehungen bittet der 1.380 Kilo schwere Supersportwagen um die nächst höhere Fahrstufe.

Auf einer einigermaßen hohen Stufe sollte allerdings auch der Fahrer stehen, denn der Carrera GT ist kein Spielzeug für Anfänger. An dieser Stelle sei aus dem Supertest der sport auto-Kollegen von 2013 zitiert:

„Die oft gestellte Frage nach dem Test: Wie fährt sich der Porsche Carrera GT, und wie fühlt er sich an? Hier eine einfache Attribute-Sammlung anstatt großer Erklärungen: Genial. Umwerfend. Atemberaubend. Respekt einflößend. Angst machend. Wild. Herz erweichend. Schnell. Fantastisch. Geil. Berauschend. Überwältigend. Originell. Umgänglich. Entlarvend. Betörend – und teuer. Der Porsche Carrera GT erweitert den Horizont. Er offenbart das technisch Machbare. Er zeigt auf, was fahrdynamisch möglich ist. Und er ist ein Statement seitens Porsche zur richtigen Zeit: Die Antwort auf die Frage, wie Sportwagen gebaut werden.“

Noch Fragen? Der V10-Schreihals entstammt eben der Rennsport-Entwicklung und daraus macht er auch überhaupt keinen Hehl. Wenn Sie nun Blut geleckt haben, dann schlagen Sie zu, sofern Sie 1,25 Millionen Dollar auf der hohen Kante haben. Wenn nicht, dann können Sie sich wenigstens in unserer Bildergalerie alle Winkel des faszinierenden Sportwagens anschauen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-carrera-gt-gebrauchtwagen-verkauf/

Aston Martin Vision Volante Concept — Fliegender Inter-City-Express

Aston Martin geht in die Luft. Zumindest soll das das jüngste Konzept der Briten. Das Aston Martin Vision Volante Concept ist als autonomes Kleinstflugzeug mit Hybridantrieb für drei Passagiere projektiert.

Vorgestellt wurde das Aston Martin Volante Concept jetzt auf der Luftfahrtshow im britischen Farnborough. Der Sportwagenbauer hat zuvor schon ein U-Boot und ein Speed-Boot entwickelt. Jetzt wagen sich die Briten an ein Kleinflugzeug, das in Zusammenarbeit mit dem Triebwerkhersteller Rolls-Royce und der Universität Cranfield entstanden ist. Von Aston Martin stammt dabei vorwiegend das Design.

Dreisitzer als Senkrechtstarter

So bietet das Flugzeug drei Sitzplätze die in einer 1+2-Konfiguration unter einer großen Glaskanzel angeordnet sind. Die vordere Tragfläche scheint dem Frontspoiler des Supersportwagens Valkyrie nachempfunden zu sein. Für Vortrieb sorgen zwei elektrisch angetriebene Propeller-Triebwerke neben der Kabine. Ein großer waagrecht eingebauter Rotor im Heck erlaubt senkrechte Starts und Landungen. Diese sollen, wie auch der Flug an sich, völlig autonom ablaufen. Die Energie für die Motoren sollen Gasturbine generieren. Eine ausreichend große Pufferbatterie soll sogar einen rein elektrischen Kurzstreckenbetrieb erlauben. Die Reisegeschwindigkeit wird mit rund 320 km/h angegeben.

Alles in allem bleibt das Aston Martin Vision Volante Concept aber eine Studie. Pläne für eine Produktion werden nicht verfolgt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-vision-volante-concept-flugzeug/

Produktionsstopp Tata Nano — Ende für das billigste Auto der Welt

Ein Preis von knapp über 2.000 Euro bescherte dem Tata Nano den Titel als „das billigste Auto der Welt“. Was ihm der Preis nicht bescherte, war eine große Fangemeinde. Wegen sinkender Nachfrage wird die kleine Sparbüchse jetzt eingestellt.

Wenn unter anderem Bosch, Mahle, ZF und BASF Teile für ein Auto liefern, dann könnte man meinen, die Rede sei von einer neuen Mercedes S-Klasse. In der Tat befinden wir uns aber am exakt anderen Ende der Luxuriösität – beim Tata Nano. 2009 wollte der indische Autohersteller Tata, zu dem aktuell auch Jaguar Land Rover gehört, mit dem 100.000 Rupien (heute ca. 1.250 Euro) teuren Nano den heimischen Markt erobern. Doch die ambitionierte Reise holperte bereits zum Start. Eine Nachfrage von einer Million (!) Nanos pro Jahr hatte man sich bei Tata ausgemalt. Ambitioniert ist das deshalb, weil die monatliche Fertigungskapazität bei etwa 24.000 Einheiten liegt. Nüchterne 70.000 Exemplare wurden es am Ende im Auftaktjahr. Tendenz: fallend. Im Juni 2018 wurde genau ein Nano gebaut.

Die gute Idee Tata Nano

Die Idee indes war eine gute: ein leichtes billiges Auto anzubieten, das den Indern als sichere Alternative zu den gefährlichen Rikschas, Mofas und Motorrädern dienen sollte. Doch mit der Sicherheit ist das so eine Sache. Wenn nämlich mehrere Nanos im laufenden Betrieb in Flammen aufgehen, dann wird selbst der hoffnungsloseste Optimist misstrauisch. Was die Crash-Sicherheit betrifft, gibt es zudem wenig überraschend Luft nach oben. Viel Luft. Doch irgendwo muss der günstige Preis herkommen. Dafür wurden Karosserieteile lieber aus Kunststoff denn aus Blech gefertigt und entsprechend verklebt statt verschweißt. Glücklicherweise dauert es länger als 30 Sekunden, bis man im 38 PS starken Nano Tempo 100 erreicht. Eine rasante Fahrweise kann als Unfallursache also quasi ausgeschlossen werden.

Ein weiteres Problem für den Nano war sein Image, denn er wurde von den Indern auch als Zeichen der Armut gesehen. Deshalb entschieden sich viele für den etwas teureren Maruti Suzuki 800, hierzulande als Suzuki Alto bekannt. Marktbeobachter schätzen die indischen Kunden als Wert-bewusst ein. Ihr Ziel sei es, möglichst viel Ausstattung für ihr Geld zu bekommen. Und mit Ausstattung kann der Tata Nano nur wirklich nicht glänzen, Komfort-Extras wie Funkfernbedienung, Klimaanlage und Servolenkung kamen erst spät. Zu spät offenbar. Fortan darf sich jedenfalls der chinesische Kleinwagen Alto Zotye für umgerechnet rund 2.200 Euro als das billigste Auto der Welt bezeichnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tata-nano-produktion-ende/