Tesla-Feuer-Unfälle – Brandgefahr in Elektroautos? — Experten haben eine klare Meinung

Gerade ist ein Tesla Model S bei einem Unfall in der Schweiz komplett abgebrannt, der Fahrer kam ums Leben. Während brennende Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor selten eine Meldung wert sind, erregt jeder Feuer-Unfall mit einem Elektroauto Aufsehen. Wie brandgefährlich sind Elektroautos wirklich? Wir haben Experten gefragt.

Feuerwehr, ADAC und Dekra sind sich einig: Dass Autos bei Unfällen in Brand geraten, ist äußerst selten. Viel häufiger sind technische Defekte die Brandursache. Die Datenlage ist noch zu dünn, um eine endgültige Aussage dazu zu treffen, ob Elektroauto schneller oder weniger schnell in Brand geraten als ihre Verbrenner-Brüder. Laut Markus Egelhaaf, Experte für Unfallforschung bei der Dekra, lassen sich dazu selbst aus dem US-Straßenverkehr, wo deutlich mehr Elektroautos und Hybride unterwegs sind als in Deutschland, kaum Schlüsse ziehen. Es gibt aber eine Tendenz: Die Experten lassen sich zur ganz vorsichtigen Vermutung hinreißen, dass Elektroautos möglicherweise etwas seltener zum Brennen neigen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Brandursache Nr. 1 bei Verbrennern: Elektrik

Die Hauptursache für Fahrzeugbrände bei Autos mit Verbrennungsmotor ist die Elektronik: Durchgescheuerte Kabel verursachen beispielsweise im Stand Brände. Diese zu löschen, ist für die Feuerwehr Routine. Brennende Elektroautos haben bisher die wenigsten Feuerwehrleute erlebt: „Wir hatten bisher noch kein einziges brennendes Elektroauto.“, erzählt uns Friedhelm Bechtel, Brandamtmann bei der Berufsfeuerwehr Augsburg. Wie bei herkömmlichen Fahrzeugen, würde die Augsburger Feuerwehr auch bei Elektroautos Druckluftschaum zum Löschen nutzen. „Wasser funktioniert zum Löschen von Elektroautos auch sehr gut.“ meint Bechtel. Markus Egelhaaf von der Dekra ergänzt: „Es ist beim Brand einer Batteriezelle ganz wichtig, die Zelle zu kühlen. Das funktioniert am besten mit Wasser – sehr viel Wasser.“ Die einzelne, oft schwer zugängliche Zelle zu löschen, ist laut Egelhaaf beinahe unmöglich – schließlich ist in der Zelle auch Sauerstoff enthalten, der das Ersticken des Brandes unmöglich macht. Die brennende Zelle heizt ihre Nachbarzellen permanent auf, bis diese ebenfalls anfangen zu brennen. Der Fachmann spricht hier von einem „Thermischen Durchgehen“ (Thermal runaway). Und dieses Thermische Durchgehen muss mit viel Kühlwasser unterbunden werden. Deshalb dauert das Löschen von Elektroautos länger als das von Verbrennungsmotor-Fahrzeugen.

Stromschlag beim Löschen von Elektroautos?

Die Feuerwehrleute können übrigens vor Ort per Tablet über das Kennzeichen des Fahrzeugs abfragen, welche Antriebsart verbaut ist. Zudem zeigt eine schematische Darstellung, wo das Fahrzeug für die Bergung von Verletzten aufgeschnitten werden kann, ohne die Retter der Gefahr eines Stromschlags auszusetzen. Beim Löschen ist diese Gefahr, auch per Lichtbogen, laut Egelhaaf beinahe ausgeschlossen: „Im Gegensatz zum Hausstromnetz ist das Stromnetz des Autos nicht geerdet. Man müsste schon zwischen die beiden Batteriepole geraten, um einen elektrischen Schlag zu bekommen.“ Und da in Lithiumionen-Batterien kein elementares Lithium verbaut ist, ist auch in dieser Hinsicht der Kontakt mit Wasser unproblematisch.

Brände in Tiefgaragen sind grundsätzlich problematisch, da die entstehende Hitze nicht nach oben entweichen kann, so Albert Kreutmayr, ebenfalls Brandamtmann bei der Feuerwehr Augsburg. Ein Liter Wasser ergibt 1.700 Liter Wasserdampf. Dieser Wasserdampf behindert zusätzlich das Abfließen der Wärme. „Das ist wie bei einem Saunaaufguss“, so Kreutmayr. Da zum Löschen von Elektrofahrzeugen besonders viel Wasser benötigt wird, müssen die Feuerwehrleute dies bei Bränden in Tiefgaragen beachten.

Akkus bei E-Autos gut Crash-geschützt

Der ADAC hat bereits mehrere Elektrofahrzeuge in Crashversuchen getestet. „Wir testen mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 64 km/h und bisher ist noch nie eine Batterie kaputt gegangen. Nur bei einem Mitsubishi i-MiEV gab es mal eine Beschädigung an der Batterieschutzhülle – aber nicht an der Batterie selbst.“, sagt uns Melanie Mikulla vom ADAC. Für einen direkten Vergleich hat der ADAC einen VW e-Up und einen VW Up mit Benzinmotor gecrasht. Das Ergebnis: Beim elektrischen Up konnten die Experten, trotz des etwas höheren Gewichts, keinerlei Einbußen bei der Sicherheit feststellen. Der weltweit größte Automobilclub hat bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass Elektroautos bei Unfällen eher zur Entzündung neigen als Autos mit Tank. Und auch bei den Euro-NCAP-Crashs ist bisher kein Elektroauto in Flammen aufgegangen. Friedhelm Bechtel von der Feuerwehr meint: „Bei Autos mit Gastank dachten Einige zum Anfang, dass die sich schnell entzünden können. Deshalb waren diese Fahrzeuge in vielen Tiefgaragen verboten. Heute wissen wir, dass auch Gasfahrzeuge nicht zu einer schnelleren Entzündbarkeit neigen. Diese Entwicklung könnte so auch bei Elektroautos ablaufen.“ Als schwierig hat Bechtel Autos mit Magnesiumteilen am Motor in Erinnerung. „Brennendes Magnesium war sehr schwer zu löschen, das haben wir aber mit speziellem Löschpulver in den Griff bekommen.“

Autos explodieren nur im Film

Bechtel betont zum einen, dass Autos nach Unfällen grundsätzlich nur extrem selten brennen, aber dass ein Auto explodiert, gäbe es nur im Film. Am heftigsten sei die Flammenentwicklung, wenn ein Kunststofftank reißt und dann der Kraftstoff in großen Mengen herausschwappt. Die entstehenden Dämpfe sind entzündlich, besonders bei hohen Temperaturen, wobei sich die Diesel-Dämpfe deutlich schwerer entzünden lassen als verdampftes Benzin: „Oft gar nicht.“ meint Bechtel.

Elektroauto-Problem: Verzögerte Entzündung

Auf ein spezielles Problem verunfallter Elektroautos weisen aber alle von uns befragten Experten deutlich hin: Bis zu 72 Stunden nach einem Unfall kann sich der Akku durch innere Beschädigungen noch entzünden – einigen Berichten zufolge fanden Entzündungen sogar noch später statt. Deshalb dürfen verunfallte E-Autos nur im Freien gelagerten werden und ein Elektroauto-Fachmann muss die elektrischen Komponenten deaktivieren und untersuchen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektroauto-brandgefahr-2018/

VW Twin-Golf Pikes Peak — Die Sache mit dem Nippel und dem Golf

Da steht er nun. Der berühmte VW Twin-Golf Pikes Peak, der 1987 beim berühmtesten Bergrennen der Welt im Renntempo fast 1.440 Höhenmeter auf 19,99 Kilometern zurückgelegt hat. Warum nur fast? Tja, das ist so eine Sache. Denn der Pilot, der zum damaligen Zeitpunkt hinter dem Serien-Lenkrad des über 600 PS starken Pikes-Monsters saß, sah zwar die Zielflagge – aber nur aus gut 200 Metern Entfernung.

Jochi Kleint würde sich am liebsten heute noch dafür in den Allerwertesten beißen. Dabei traf ihn gar keine Schuld. Die trägt ein Nippel. Genauer gesagt ein Schmiernippel. Und noch präziser: Ein unbemerkt gebliebener Riss in der Schmiernippel-Bohrung des rechten Uniballgelenkes. Dieser Riss führte zum Ableben des Spurstangenkopfs. Und dass, obwohl der große Konkurrent und zugleich auch Freund Walter Röhrl in Schlagweite war. „Wenn man am Röhrl dranhängt, kann man nicht so ganz schlecht sein“, erinnert sich der Erfinder und Erbauer des speziellen VW Twin-Golf Pikes Peak, Kurt Bergmann.

Über 600 PS aus zwei Motoren

Das Besondere an dem Wolfsburger Bergrenner ist aber nicht nur seine Leistung, sondern ihr Ursprung. Der VW Twin-Golf Pikes Peak verfügt über ein 1,8 Liter großes Vierzylinder-Triebwerk unter der Motorhaube. Ach ja, und über eines im Kofferraum. Soll heißen, der Pilot hielt die Zügel für zwei baugleiche, 326 PS starke Motoren in seinen Händen. Und da bei diesem Bergrennen das Ziel auf über 4.000 Meter Höhe wartet, wird die Luft immer dünner und somit der Leistungsabfall immer signifikanter. Die Lösung ist daher äußerst nachvollziehbar: Den beiden Serien-Sauger-Aggregaten mit ihren je 16 Ventilen wurden je ein Abgasturbolader und ein Ladeluftkühler aufgesetzt. Hinzu kam noch eine 90 Grad-Drehung in Längsrichtung, die dem Getriebe aus der früheren Formel 2 zu verdanken war. Unterm Strich arbeiten demnach acht Zylinder in 3,6 Litern Hubraum mit über 600 PS an beiden Achsen. „Damit schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man erhält die doppelte Leistung, einen für den Rallye-Einsatz nützlichen Allradantrieb und eine perfekte Gewichtsverteilung von 50:50“, schwärmt Kurt Bergmann. Nur gut, dass der 34 Liter-Tank nur für rund 20 Kilometer reichen muss.

Eine legendäre Ahnengalerie

Wer jetzt glaubt, dass dieses Einzelstück über keinerlei direkte Vorfahren verfügt, der irrt. Kurt Bergmann fuhr schon 1981 mit seinem ersten Twin Jet-Jetta täglich zur Arbeit. Zweimal 110 PS reichten ihm aber nicht allzu lang und so wurde schon ein Jahr später einem Scirocco ein Doppelherz mit je 180 PS eingepflanzt. 1985 folgte der erste Golf mit zwei je 200 PS-Motoren. Dessen Nachfolger ist nun der 3,99 Meter lange Golf 2, der die letzten 30 Jahre in einem Museum zubrachte und jetzt von uns gefahren werden durfte.

Auf Wunsch mit Beifahrersitz

Schon der Anblick lässt nicht direkt auf seinen Einsatzort schließen. Von hinten schaut er dank der beiden großen Löcher mit sichtbaren Ventilatoren eher wie ein 1.020 Kilogramm schweres Amphibienfahrzeug aus. Im Innenraum herrscht indes silbern glänzende Tristesse – aber irgendwie auch ein größeres Raumgefühl als in aktuellen Rennfahrzeugen. Immerhin: 18 Zentimeter hat der Gitterrohrrahmen an Breite mehr mitgebracht (1,82 Meter Gesamtbreite). Sogar Platz für einen Beifahrersitz haben die Konstrukteure gelassen. Beim Renneinsatz darf jedoch auf seine Montage verzichtet werden. Eine Geschwindigkeitsanzeige suchen Speedjunkies vergebens. Lediglich ein Drehzahlmesser thront neben den analogen Anzeigen für Drücke und Temperaturen. Links des tatsächlich aus der Serie stammenden Lenkrads finden sich die Startknöpfe für beide Motoren. Anschnallen und los geht’s.

Eine Diva mit zwei Herzen

Ist der erste Gang erst einmal im sehr filigran wirkenden Getriebe gefunden, holpert der VW lautbrüllend los. Selbst unter dem sehr gut schallisolierten Rennhelm wird’s laut – und heiß. Denn von einer Lüftung darf heute nur geträumt werden. Auch, wenn ein etwa zehn Zentimeter-Durchmesser-Schlauchende im Innenraum endet. Zweiter Gang, rumpel, stotter. Ein kurzer aber heftiger Gasstoß später wird klar, dass die Kraftentfaltung des Frontmotors eher linear und die des Heckmotors eher umgekehrt ausfällt. Für flotte Kurvendurchfahrten ist dies natürlich ganz nett, da sich der Golf bei geringen Drehzahlen wie ein Hecktriebler und bei flotten Geradeauspassage wie ein hochmotorisierter Fronttriebler fahren lässt. Er soll ja schließlich in Summe mehr ziehen als schieben. Problematisch wird es nachweislich nur, wenn kurz vor der Kurve noch mal eben kurz heruntergeschaltet wird. Zur Info: Beim Pikes Peak-Rennen sind 156 Kurven zu meistern! Ruck zuck ist Unruhe im Fahrzeug und der eigentlich auf Schotter heimische Renner wird zur Diva. Beziehungsweise ist ein Ritt im VW Twin-Golf Pikes Peak eher mit dem auf einem maximal 185 km/h schnellen und sehr heißen Rennpferd zu vergleichen. Eine falsche Bewegung und das Sportgerät macht mit Dir, was es will. Selbst auf der langen Geraden werden Gangwechsel zu Drahtseilakten, da für einen Bruchteil einer Sekunde wieder die 225er-16 Zöller an der Hinterachse mehr schieben als ihre Gummi-Brüder vorn ziehen.

Der dritte Ganz ist nichts für Schüchterne

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass der dritte Gang überhaupt erst einmal gefunden wurde. Anders, als im gemütlichen Handschalter des Seriengolfs, darf der rechte Arm beim Schaltvorgang vom zweiten in den dritten Gang fast gänzlich nach vorn zur Seite gestreckt werden. Eine schüchterne Beifahrerin (bei Montage des Beifahrersitzes) würde sich schon beim ersten Schaltvorgang ob des Knie-Kontaktes im falschen Film wähnen. Das interessiert den Fahrer herzlich wenig, fasst er nicht das Knie, sondern nur einen Entschluss: Von einem Geradeauslauf ist hier faktisch nicht die Rede. Außer in einer Kurve. Liest sich seltsam, ist aber so. Während auf der langen Gerade alle Kraft und Aufmerksamkeit der Geradeausfahrt gewidmet werden muss, treibt es den Golf nahezu magisch aus der Kurve. Würde er dies über stehende oder auch durchdrehende Räder machen, dürfte an dieser Stelle vom harten Untersteuern gesprochen werden. Ist es aber nicht. Der Golf will einfach nur ausnahmsweise mal geradeausfahren. Auf Schotter und dem korrekten Anstellwinkel vorausgesetzt könnte dies ja auch klappen. Auf Asphalt jedoch nicht.

Original-Ersatzteile vom Schrottplatz?

Mit diesen gewonnenen Eindrücken geht es auch schon wieder zurück an die Box. Beim regelmäßigen Blick auf das Serien-Lenkrad hat sich aber noch eine große Frage herauskristallisiert: „Ersatzteile für einen Golf II gibt es auf noch Schrottplätzen zu finden. Aber was ist hier eigentlich noch original?“ Die Antwort lautet: Neben dem erwähnten Lenkrad, dem weiß gefärbten VW-Logo in der Front und den Scheibenwischern gehören die Seitenspiegel, Türgriffe und die Serienleuchten vorn und hinten zur ganz normalen VW Golf-Serienausstattung. Die Abschleppösen vorn und hinten sind hingegen nachträglich installiert worden. Wobei die hintere Öse ausschließlich eine Aufgabe erfüllt: vorhanden sein. „Das Regelwerk beim Pikes Peak-Rennen fordert sowohl vorn als auch hinten eine Abschleppöse. Also haben wir die da drangebaut. Denn mal ehrlich: Wenn Du bei diesem Rennen abfliegst, brauchst Du mehr als nur ne Öse“, verrät Jochi Kleint. Dass diese Alibi-Öse schon beim Gewicht einer Milchtüte abreißt, muss nicht stimmen, kann aber.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-twin-golf-pikes-peak/

Neuzulassungen der Baureihen April 2018 — Bestseller und Zulassungszwerge

Bei jedem Hersteller gibt es Modelle die Masse machen und andere die nur in kleinen Stückzahlen an den Mann gebracht werden können. Wir zeigen Ihnen die Verkaufsstars und Zulassungszwerge der wichtigsten Hersteller für den April 2018.

Es ist eher die Ausnahme als die Regel, dass sich innerhalb einer Modellpalette die Bestseller-Hirarchien verschieben. Im April gab es bei BMW wieder so einen Wechsel. Stand im Vormonat noch der BMW 2er klar als Bestseller in unserer Rangliste, so hat sich im April wieder der 5er klar diese Position erobert. Der 2er fiel sogar noch hinter den 3er zurück und liegt nur ganz knapp vor dem 1er. Als Exot im Modellprogramm blickt der Hybridsportwagen i8 auf geringe Neuzulassungen. Noch dahinter steht nur der Z4, der ja bereits offiziell aus dem Modellprogramm verschwunden ist.

Im Hause Volvo ist erneut der XC60 der Spitzenreiter in der internen Neuzulassungshitliste. Der kleine SUV hat den großen Bruder XC90 als Bestseller aus dem Vormonat abgelöst. Noch am Anfang seiner Karriere steht der XC40, der noch die rote Laterne im Modellprogramm trägt.

Ein Wechsel an der Verkaufshitliste bei VW ist quasi undenkbar. Hier stand, und steht der Golf ganz klar oben auf dem Treppchen. Überraschend auf Rang zwei steht im April der VW T6, hier greifen die Nachauslieferungen nach dem vorübergehenden Auslieferungsstopp im Frühjahr. Mit seinem Abverkauf beschließt der VW Scirocco die hausinterne VW-Hitparade.

Fiat-Bestseller ist eigentlich der Ducato

Ähnlich klare Verhältnisse auch bei den VW-Töchtern Skoda und Seat. Dominant sind hier der Octavia und der Leon. Die Mauerblümchen hören auf die Modellbezeichnungen Yeti und Toledo. Und im Hause Audi stellt die A4-Baureihe klar den Bestseller, während am Ende des Rankings nicht unerwartet der Supersportwagen R8 steht.

Citroën kann sich auf einen starken C3 stützen, bei Dacia hat der Duster noch vor dem Sandero die Bestseller-Position gefestigt. Bei Fiat dreht sich das größte Interesse um den Ducato, der als Transporter bei uns aber nicht offiziell gewertet wird. Der hängt mit 4.382 Neuzulassungen im April selbst den Pkw-Bestseller Fiat 500 klar ab.

Porsche positioniert sich mit einem gut laufenden 911 wieder als Sportwagenmarke, nachdem lange die SUV-Modelle den Verkauf dominiert hatten. Bei Opel hat der Corsa den Bestseller-Titel knapp vom Astra übernommen. Bei Mercedes dominiert weiter die C-Klasse und bei Nissan der Qashqai.

Welche Baureihen bei den anderen Herstellern laufen, oder auch nicht, sehen Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-baureihen-april-2018/

40 Jahre Brabus-Tuning — Viel schneller, viel weiter, viel stärker

Brabus ist der größte unabhängige Automobiltuner der Welt und vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg als Fahrzeughersteller anerkannt. Im April verstarb Mitgründer Bodo Buschmann – aber auch das wird die Adrenalin-Schmiede nicht aufhalten. Wir blicken zurück auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte.

Mit Tuning verbinden viele nur Spoiler und gewaltige Heckflügel. Dabei standen am Anfang gerade wegen der Fokussierung auf Fahrzeuge kleinerer Klassen die technische Optimierung und das Schnellermachen im Vordergrund. Den kleineren Klassen ist Brabus bis auf ein paar Ausnahmen weitgehend entwachsen. Aber leistungsgesteigert werden in den Werkshallen des größten Automobiltuners der Welt Autos noch immer.

Partner in 106 Ländern

Das von Klaus BRAckmann und dem kürzlich (26. April 2018) verstorbenen Bodo BUSchmann 1977 gegründete Unternehmen beschäftigt aktuell rund 2.500 Mitarbeiter weltweit. Neben Flagshipstores in Dubai, Los Angeles, Tokyo, London, Moskau und Zürich verfügt Brabus über Partner in 106 Ländern.

Constantin Buschmann übernimmt das Steuer

Ein Grund für den anhaltdenden Erfolg von Brabus dürfte im Bekenntnis zum „Höher, weiter, schneller“ liegen. Die Bottroper können zahlreiche Einträge im Guinness Buch der Rekorde für sich beanspruchen. Ob nun der schnellste Geländewagen, das schnellste SUV, der schnellste Kombi, das schnellste viertürige Coupé oder die schnellste und exklusivste Ultra-Luxuslimousine der Welt – Bodo Buschmann und sein Team suchten immer schon das Extrem. Hier dürfte die nächste Generation anknüpfen. Constantin Buschmann, der bisher als CMO in der Geschäftsleitung für Marketing und Sales verantwortlich war, übernimmt als CEO der Brabus Unternehmensgruppe alle Aufgaben seines Vaters. Besonderen Wert wird auch er auf den Spagat zwischen extremen Leistungsdaten und der vom Kunden selbstverständlich ebenfalls geforderten Langlebigkeit legen müssen. Denn bislang gilt: Von Brabus modifizierte Fahrzeuge sind auch nach vielen Jahren noch voll funktionsfähig im Straßenverkehr anzutreffen.

Bei 350 km/h ist Schluss

Die Transplantation eines hubraumstarken Motors mit möglichst vielen Zylindern in eine vergleichsweise kleine Karosserie ist dabei noch lange nicht alles, was das Portfolio des Unternehmens ausmacht. Seit wenigen Jahren gehört die Veredlung von Privat-Jets und Yachten ebenfalls dazu. Doch das Herzstück ist das Auto-Tuning, und dabei macht das Unsichtbare die meiste Arbeit. Um zum Beispiel den Brabus 850 6.0 Biturbo Hubraummotor des GLE 63 Coupés von serienmäßigen 5.461 ccm auf 5.912 ccm zu erweitern, werden nicht nur die Zylinderbohrungen auf 99 Millimeter vergrößert und entsprechend dimensionierte Schmiedekolben installiert. Erst eine aus dem Vollen gefräste und feingewuchtete Spezialkurbelwelle mit 96 statt normal 90,5 Millimeter Hub und ebenfalls geschmiedete, längere Pleuel machen die Hubraumerweiterung komplett. Zusätzlich werden die beiden Zylinderköpfe des V8 strömungstechnisch optimiert. Ein Brabus trägt also viel vom Nerz nach innen.

97,2 Meter pro Sekunde

Bei einem der Vorzeigeobjekte, dem Brabus 900 auf Basis eines S65, bekommt der Kunde noch ein wenig mehr geboten. Schon ein Tempo 100-Sprint in dem knapp zwei Tonnen Super-Benz reicht, um zu verstehen, warum sich Bottrop im Laufe der letzten Jahrzehnte zum Epizentrum des Tunings weltweit gemausert hat. Der Blick auf die nach oben schnellende Tachonadel, die in unter zehn Sekunden die 200er-Markierung überfliegt und dennoch nicht langsamer wird, ist unbeschreiblich. Verbunden mit dem Gefühl, das einen beschleicht, wenn das Blut aus den Beinen in die Körpermitte strömt und sich ein gewaltiges Kribbeln im ganzen Körper ausbreitet, ist es schwierig, den Augen zu trauen. Dass bei Tempo 350 Schluss ist, liegt dabei einzig und allein an einem limitierenden Faktor: Die Reifen halten einer Belastung von über 350 km/h nicht mehr stand. 350 km/h – das entspricht 97,2 Metern pro Sekunde. Auf deutschen Autobahnen passiert ein Fahrer bei dieser Geschwindigkeit zwei Leitpfosten pro Sekunde. Das ist zwar 7.563 Meter pro Sekunden langsamer als die ISS, das schnellste von Menschenhand gesteuerte Objekt, doch geht es auf der Internationalen Raumstation wesentlich unkomfortabler zu. Zumindest ist das der Eindruck, wenn bei solchem Tempo der Liegesitz auf der rechten Fondseite ausgefahren wird.

Bis zu 8.000 Tonnen Druck

Dass die schwarzen Pneus solch einer Geschwindigkeit überhaupt standhalten können, ist das eine. Das andere sind die Felgen, die zum einen enorme Kräfte aushalten, zugleich aber auch noch schick aussehen sollen. Aus diesem Grund finden sich vor allem geschmiedete Aluminiumräder an den Bottroper-Boliden. Die Entstehung eines solchen Rades ist dabei mindestens genauso spannend, wie sein finaler Auftritt am Fahrzeug selbst. Den Anfang macht ein Schmiederohling in Radform, der in einer Hydraulikpresse mit bis zu 8.000 Tonnen Druck aus einem massiven Block einer hochfesten Aluminium-Knetlegierung gepresst wird. Nach dem Auswalzen des inneren Felgenbetts im Rotationsschmiedeverfahren, werden die Oberflächen auf roboterbestückten, vollautomatischen CNC Bearbeitungszentren in die gewünschte Form bearbeitet. Die hochpräzise maschinelle Bearbeitung stellt sicher, dass jedes Rad im wahrsten Sinne absolut rund läuft. Anschließend wird auf CNC 5-Achs-Fräsbearbeitungsmaschinen das fertige Design aus dem Vollmaterial herausgearbeitet und das Rad mit den entsprechenden Bohrungen für Lochkreis, Mittenloch und Ventil mit einer Genauigkeit von bis zu einem hundertstel Millimeter versehen.

Monster mit sechs Rädern

Aus dem Hause Brabus rollen aber nicht nur unglaublich sprintstarke oder besonders schnelle Fahrzeuge hinaus in die Welt. Für am meisten Aufsehen sorgt eines mit einer Höchstgeschwindigkeit von gerade einmal 160 Kilometer pro Stunde: Der auf dem Mercedes G63 6×6 basierende Brabus 700. Der sechsrädrige Koloss rollt auf 37 Zoll großen Walzen und kann fast 50 Zentimeter große Felsbrocken ohne anzuecken über- und einen Meter tiefe Flüsse ganz einfach durchfahren. Der 5,88 Meter lange Viertonner ist mit 2,28 Metern satte vier Zentimeter höher als ein Damen-Volleyballnetz – und braucht dank seines 700 PS starken Achtzylinder-Triebwerks dennoch nur 7,4 Sekunden bis zum Landstraßentempo.

Der W201 spielt eine Hauptrolle

Genauso lange brauchte in den 80er Jahren der schnellste Mercedes-Benz der Baureihe W201. Eine Baureihe, die in der Geschichte des Unternehmens Brabus eine große Rolle spielt. Schon 1984 konnte Bodo Buschmann seinen ersten, für die Tuningbranche fast unvorstellbaren Großauftrag an Land ziehen: Autovermieter Erich Sixt ließ sich davon überzeugen, 200 Mercedes 190 E mit Brabus Tuning in seinen Fuhrpark zu übernehmen. Diese Eyecatcher halfen nicht nur Sixt, sich von den Mitbewerbern abzuheben. Viele, die damals eine der ständig ausgebuchten Limousinen für einen oder zwei Tage gemietet hatten, wurden danach treue Bottroper Kunden. Zudem sorgten hauseigene Sondermodelle des W201 Mitte der Achtziger Jahre mit eigens entwickelten V8-Triebwerken oder auch Leichtbauversionen für Schlagzeilen.

Im Nahen Osten geht schon lange die Sonne auf

Da sich das Geschäft im Laufe der Jahre stetig positiv entwickelte, war es abzusehen, dass der Firmensitz nicht mehr ausreichen würde. 1986 wurde der Neubau an der Kirchhellener Straße bezogen, der 1999 auf 112.000 Quadratmetern Betriebsfläche erweitert wurde. Allein um dem der gewaltigen Nachfrage aus dem Nahen Osten und China gerecht zu werden, waren diese Baumaßnahme notwendig. Feierte Brabus 1979 seinen ersten Kunden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, verlassen heute die meisten Fahrzeuge die Fertigungshalle, um im nächsten Flieger oder Transportschiff in die ganze Welt transportiert zu werden.

Chef fuhr gern E-Smart

Bodo Buschmann wäre aber nicht Bodo Buschmann gewesen, wenn er nicht auch eine automobile Lösung für die Zeit nach den sprudelnden Ölquellen parat hätte. „Ob die Verbrennungsmotoren ganz verschwinden, das wird die Zukunft zeigen. Da diese immer effizienter werden und in puncto Reichweite noch unschlagbar sind, kann dies sicher noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern. Man sollte auch die kombinierten Antriebssysteme wie die Hybriden nicht aus den Augen verlieren. Nicht zu vergessen: Wir liefern schon heute den Smart Brabus Electric Drive auf Basis des smart fortwo. Der ist perfekt für die urbane Mobilität. Die Entwicklung geht aber auch bei anderen Modellen weiter. Es werden weitere Hybrid und Full-Electric Versionen für die Zukunft folgen“, verriet der Geschäftsführer schon vor Jahren. Wenn er nicht gerade im Elektro-Smart durch die Stadt fuhr, saß er selbst am liebsten in einem wohlklingenden G 800 V12 mit 800 PS.

Der Kunde ist König

Richtig viel herausholen können die Bottroper Automobil-Chirurgen auch aus alten Schätzchen. Seit 2011 befasst sich Brabus Classic ausschließlich mit hochwertigen Restaurierungen, Wartungen und der Pflege von Young- und Oldtimern auf Mercedes-Benz oder hauseigener Basis. Wer noch keinen alten Benz für eine Frischzellenkur bei den Profis im Ruhrgebiet zur Hand hat, dem wird an dieser Stelle jedoch auch geholfen. Weltweit geht das Unternehmen auf die Suche nach originalen Fahrzeugen, die es zu restaurieren lohnt, überarbeitet und bietet sie anschließend zum Verkauf an. Neben den äußeren Schönheitsoperationen wird auch der Motor in seine Einzelteile zerlegt und auf nahezu neu getrimmt. Mit Komponenten wie Bremsen oder Fahrwerk verhält es sich genauso. Dank der eigenen Sattlerei steht auch einer intensiven Innenraumüberholung nichts im Wege.

Alles kann, nichts muss

Die Sattlerei ist aber natürlich nicht nur für die Auffrischung oder Neubestuhlung von alten Klassikern zuständig. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der individuellen Bearbeitung von Kundenwünschen im Rahmen einer Neuwagenbestellung. Dabei gibt es eigentlich nichts, was nicht von den Meistern über Leder und Stoffe bis hin zur perfekten Naht im Auto realisiert werden kann. Das eigene Familienwappen soll auf jeder Kopfstütze farbig und per Hand eingestickt werden? Eine der leichtesten Aufgaben. Und auch die Farbzusammenstellungen von Interieur und Exterieur wirft beim Team um Constantin Buschmann lediglich an manchen Tagen mal die unausgesprochen Frage auf: „Sind Sie sich da sicher?“ Gemacht wird es, so wie der Kunde es wünscht. Er wird aber geführt und beraten, so dass alles aus einem Guss erscheint. Die kleinen Feinheiten machen den Unterschied aus auch wenn die Geschmäcker verschieden sind. Oder, wie Bodo Buschmann es jüngst formulierte: „Wir reden hier von Individualisten, die über das nötige Kleingeld verfügen, sich ihr persönliches Traumauto fertigen zu lassen. Unsere Kunden mögen das Besondere sowie Einzigartige in der besten Qualität aus den besten Materialien der Welt – und das können wir bieten.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/40-jahre-brabus-tuning/

Beau mit Tiefgang — Höhenverstellbare H&R Federsysteme für Audi A5 Sportback

Wenn es um optimierte Fahrwerkskomponenten geht, ist H&R die erste Adresse. So haben die Sauerländer für den Audi A5 Sportback (Quattro und 2WD) nicht nur Sportfedern entwickelt, sondern bieten jetzt auch höhenverstellbare Federsysteme (HVF) für den Ingolstädter Beau an.

Gut zu wissen: Beim HVF-System von H&R bleiben die Serien-Stoßdämpfer – auch bei den aktiven MRC-Fahrwerken – stets erhalten!

Das A5 Update der H&R-Profis ermöglicht eine variable Tieferlegung zwischen 20 bis 40 Millimeter an beiden Achsen. So kann exakt nach dem Gusto des Fahrzeugbesitzers der Abstand der Räder zum Radausschnitt kalibriert werden. Die Charakteristik der penibel auf die Audi-Dämpfer abgestimmten Federn sowie der tiefere Fahrzeugschwerpunkt verringern die Karosserieneigung in schnellen Kurven und sorgen für ein perfektioniertes Einlenkverhalten. Dennoch bleibt der Fahrkomfort dank ausreichendem Restfederweg erhalten. Das tiefere Eintauchen der Räder unterstreicht zudem die sportliche Linie des viertürigen Coupés.

Weiterhin im H&R Lieferprogramm bleiben natürlich H&R Sportfedern, Monotube-Gewindefahrwerke und Trak+ Spurverbreiterungen. Diese sind von 8 bis 60 Millimeter pro Achse verfügbar, um Serien- wie Nachrüsträder millimetergenau an den Radhauskanten auszurichten.

Alle H&R Produkte sind zu 100 Prozent „Made in Germany“ und verfügen stets über die erforderlichen Teile-Gutachten.

H&R HVF-Systeme sind nur über ausgesuchte Vertriebspartner erhältlich.

H&R HVF für Audi A5 Sportback B8 (B9) ab Bj. 2016

Audi A5 Sportback B8 (B9), 2WD

VA Federbein 48,5mm Durchmesser, ohne elektr. Dämpferregelung

HVF-System, Artikelnummer: 23007-3

Tieferlegung VA 25-45mm / HA: ca. 20-40 mm

Preis: 642,00 Euro inkl. 19% Mwst.

Audi A5 Sportback B8 (B9), 2WD

VA Federbein 50mm Durchmesser, ohne elektr. Dämpferregelung

HVF-System, Artikelnummer: 23007-2

Tieferlegung VA 25-45mm / HA: ca. 20-40 mm

Preis: 642,00 Euro inkl. 19% Mwst.

Audi A5 Sportback Quattro B8 (B9), 4WD

mit elektr. Dämpferregelung

HVF-System, Artikelnummer: 23007-1

Tieferlegung VA 20-40mm / HA: ca. 20-40 mm

Preis: 642,00 Euro inkl. 19% Mwst.

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-audi-a5-sportback-05-2018/

EU-Neuzulassungen April 2018 — Aufwärtstrend hält an

Nach einem kleinen Dämpfer im März kennen die europäischen Pkw-Neuzulassungen erneut nur eine Richtung – nach oben. Wie aus den jetzt von der ACEA veröffentlichten Zahlen hervorgeht, liegt der Zuwachs im April gegenüber dem Vorjahr bei 9,6 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf liegt das Plus bei 2,7 Prozent.

Wie der europäische Automobilherstellerverband ACEA meldet, wurden im April in der EU 1.306.273 Pkw neu zugelassen und damit 9,6 % mehr als noch vor einem Jahr. Maßgeblich getragen wird dieser starke Aufschwung von positiven Ergebnissen auf allen fünf großen europäischen Märkten.

Der deutsche Markt meldet 314.055 Neuzulassungen und ein Plus von 8,0 %. In Frankreich wurden mit 187.390 Pkw 9,0 % mehr Autos zugelassen als vor einem Jahr. Italien wartet mit 171.379 Pkw-Neuzulassungen im April auf und übertrifft vdas Vorjahr damit um 6,5 %. Um satte 12,3 % konnte Spanien das Vorjahresergebnis übertreffen. Neu zugelassen wurden 113.816 Pkw. Sogar der lange rückläufige Markt in Großbritannien konnte im April mit 167.911 Neuzulassungen das Vorjahresergebnis um 10,4 % übertreffen.

Europäischer Markt wächst, VW dominiert

Betrachtet über die ersten vier Monate des Jahres bilanziert die ACEA 5.478.442 Pkw-Neuzulasungen und damit ein Plus von 2,7 %. Positiv sind die Vier-Monats-ergebnisse in Spanien (+ 11,0 %), Deutschland (+ 5,0 %), Frankreich (+ 4,4 %) und Italien (+ 0,2 %). Lediglich die Briten laufen ihrem Vorjahresergebnis um 8,8 % hinterher.

Marktführer in Europa bleibt im April der Volkswagenkonzern mit einem Marktanteil von 25,7 %. Stärkste Einzelmarke ist erneut VW mit einem Anteil von 12,1 %. Renault behauptet sich als zweite Kraft mit einem Marktanteil von 7,2 %. Platz drei teilen sich Ford und Peugeot mit jeweils 6,6 %. Auf den weiteren Rängen folgen Opel (5,5 %), Mercedes (5,3 %), Audi (5,1 %), Fiat (4,8 %), Skoda (4,6 %) sowie BMW und Toyota mit jeweils 4,5 %. Auf den weiteren Rängen folgen Citroën (3,9 %), Dacia (3,5 %), Hyundai (3,4 %), Seat und Kia mit jeweils 3,2 % sowie Nissan mit einem Marktanteil von 2,8 %.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/eu-neuzulassungen-april-2018/

Die 35 billigsten 4×4-SUV — Offroader bis 30.000 Euro

Wer beim neuen SUV den empfehlenswerten Allradantrieb verlangt, wird auch bei schmalem Budget fündig. Die günstigsten Versionen gibt es bereits zum Kleinwagenpreis. Alle Modelle unter 30.000 Euro mit Bildern und Daten im Überblick.

Ein Audi Q7 für für wenigstens 61.200 Euro? Ein BMW X3 für mindestens 44.600 Euro? Nicht jeder kann oder will derartige Summen ausgeben, um sich den Traum vom SUV zu erfüllen. Muss man allerdings auch nicht, denn es gibt genügend Angebote, die deutlich unterhalb dieser Tarife liegen.

Geländewagen ab 11.000 Euro

30.700 Euro kostete im vergangenen Jahr ein Neuwagen in Deutschland im Durchschnitt. Für diese Summe gibt es auch im SUV-Lager eine reiche Auswahl. Hierbei haben wir jedoch bewusst die „Blender“ außen vor gelassen, die lediglich mit Rempelleisten und Frontantrieb auf Abenteuer-Optik machen. Stattdessen sind ausschließlich allradgetriebene Modelle aufgeführt – wie es der ursprüngliche „SUV-Gedanke“ vorsieht.

In Zeiten, da ganze Baureihen noch nicht einmal gegen Aufpreis mit Allradantrieb zu haben sind, hilft diese Liste zusätzlich. Doch günstiger wurde es für Allrad-SUV-Freunde in der vergangenen Zeit nicht, die Hersteller haben die Preise zum Teil deutlich angezogen. Selbst der billigste Audi Q2 mit Allrad kostet über 32.000 Euro und noch nicht einmal Skoda schafft es, ein Allrad-SUV für unter 30.000 Euro anzubieten.

Die Gründe, zu einem günstigeren SUV-Angebot zu greifen, sind vielschichtig. Nicht jeder braucht einen Geländewagen für den Alltag, sondern als Arbeitsbegleiter im Forst oder als günstiges, wintertaugliches Alltagsauto. Auch Leistungsdaten jenseits der 200 PS werden nicht dringend von jedem Interessenten benötigt. Zusätzlich gilt außerdem die Faustregel: Offroader, die in der Anschaffung preiswert sind, kosten auch im Unterhalt deutlich weniger als potente Luxus-SUV – von den Werkstatt- und Wartungskosten bis hin zu Versicherung und Steuer.

Wertverlust als Kostentreiber

Nicht zu vergessen ist der größte Kostenfaktor beim Neuwagenkauf: der Wertverlust. 40-50 Prozent im Vergleich zum Listenpreis verliert ein Neuwagen in der Regel binnen der ersten vier Jahre an Wert. Das tut natürlich bei einem 50.000-Euro-Auto deutlich mehr „weh“ als bei einem günstigen SUV für 20.000 Euro.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die 35 günstigsten Geländewagen und SUV auf dem deutschen Markt. Mit in der Auflistung befinden sich dabei auch etliche Pickup-Modelle, die sich vor allem für Fernreisen, Outdoor-Hobby und harte Arbeit eignen. Nicht zuletzt sind Ausstattung, Fahrkomfort und Fahrleistungen der Pickups inzwischen auf ein Niveau gestiegen, das sie auch problemlos als Erst- und Alltagsauto einsetzbar macht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/die-35-billigsten-suv-offroader-fuer-schmale-geldbeutel/

Erlkönig Bentley Continental GTC — Luxus-Cabrio wird breiter und flacher

Bentley wird den Continental GTC als 2019er-Modell noch in diesem Jahr präsentieren. Jetzt sind unserem Erlkönig-Jäger Bilder vom Luxuscabrio mit deutlich weniger Tarnung gelungen.

Bentley Continental GTC erscheint agressiver

Der noch stark getarnte Prototyp enthüllt schon jetzt einige Details. Klar zu erkennen, die dritte Generation des Bentley Continental GTC erhält wieder ein Soft-Top.

Ansonsten zeigt sich der Erlkönig schlank, flach und breitschultrig. Am Heck zeigen sich ovale Endrohre, hinter den breiten Mehrspeichen-Rädern Sechskolben-Bremssättel. Seine Linien übernimmt er von der spektakulären Studie EXP 10 Speed 6, die auf dem Genfer Autosalon 2015 gezeigt wurde. An ihr orientiert sich natürlich auch der Continental GT, der gleichzeitig mit der offenen Version kommen wird.

W12-Motor erhält Leistungsplus

Der Bentley Continental GTC baut auf der MSB-Plattform auf, die bereits den neuen Porsche Panamera trägt. Natürlich wird dank der neuen Plattform das Gewicht des Cabrios sinken, aber auch die Möglichkeit bestehen, alternative Antriebe zu verbauen. Aktuell ist das Luxus-Cabrio mit einem Biturbo-V8 bzw. einem Biturbo-W12 ausgestattet. Letzterer wird – alleine schon aus Prestigegründen – wieder in den Bentley Continental GTC einziehen, allerdings in der modernisierten Version aus dem Bentayga. Sicher mit deutlich mehr Leistung, kommt der GTC Speed aktuell schon auf 635 PS. Die Kraft des Sechsliters wird über eine 8-Gang-Automatik auf alle vier Räder geleitet. Da aber auch Bentley auf den Flottenverbrauch achten muss, könnte der neue Continental auch mit dem Hybrid-Antriebsstrang aus dem Panamera anrollen. Dort leistet der V6-Biturbo in Kombination mit einem E-Motor 462 PS.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/bentley-continental-gtc-2018-cabrio-fotos-daten-preise/

BMW i5 / iNext ab 2021 — Fährt 750 km elektrisch und autonom

Das dritte Elektroauto der i-Reihe von BMW wird wohl eine große Limousine im Format des 5ers. Es soll nicht nur elektrisch, sondern auch autonom fahren. Die Reichweite soll bis zu 750 km betragen. Jetzt hat BMW eine erste Skizze gezeigt.

BMW-Chef Harald Krüger hat während der Hauptversammlung eine Skizze des BMW iNext gezeigt. Auch der Produktionsstandort und der Produktionsbeginn stehen fest: Der iNext wird ab 2021 in Dingolfing gebaut. Eine erste Studie zum iNext hat BMW für 2018 angekündigt. Das Mittelklasse-Auto „fährt voll elektrisch, ist voll vernetzt und fährt hochautomatisiert“, sagte Krüger den Aktionären. Die Technik des Autos soll als Baukasten für alle Marken des BMW-Konzerns dienen.

BMW iNext fährt elektrisch und autonom

In einem Zeitungsinterview hatte Krüger vor einigen Monaten gesagt: „In der Produktion hat Niederbayern in dem Fall die Nase vorn vor dem Silicon Valley“. Subventionen bezahle der Freistaat Bayern nicht, vielmehr hätten die technische Kompetenz und die Nähe zur Entwicklung des elektrischen Antriebsstrangs den Ausschlag gegeben, so Krüger weiter. Der iNext soll einige Fahrsituationen autonom bewältigen, aber seine Passagiere nicht ohne Fahrereingriff von München über den Brenner nach Italien bringe. Außerdem werde ein BMW immer ein Lenkrad haben, erklärte Krüger laut Interview.

Der BMW-Chef bekräftige außerdem das Ziel, 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride zu verkaufen. Die i3-Nachfrage sei in Deutschland stark gestiegen und das Angebot an elektrifizierten Modellen werde ausgebaut.

E-Mini kommt 2019

Um bei der Elektromobilität bis 2021 auf nennenswerte Stückzahlen zu kommen, plant BMW Elektroautos auch ohne Karbon-Karosserie. Zunächst kommt 2019 ein elektrisch angetriebenes Modell von Mini. Für 2020 hat BMW dann einen X3 mit Elektro-Antrieb auf Basis der neuen Modellgeneration angekündigt. Auch 3er, 5er und 7er sollen als Elektroversionen kommen.

iNext mit bis zu 750 km Reichweite

„Der iNext wird unseren Führungsanspruch in diesen Technologien belegen“, sagte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auto motor und sport. Das Basismodell soll 550 km weit rein elektrisch fahren, gegen Aufpreis gibt es eine leistungsfähigere Batterie mit bis zu 750 km.

Das erste Auto der zweiten E-Auto-Generation von BMW wird voraussichtlich eine viertürige, Coupé-ähnliche Limousine im Format eines BMW 5er. Die Systemleistung wird der heutiger Sechs- und Achtzylindermotoren entsprechen. Die Batteriekapazität liegt bei rund 110 kWh. Die einzelnen Zellen sind mit gut elf Zentimetern Höhe etwas flacher als beim Konkurrenten Mercedes angelegt. Dafür wird es mehr Zellen geben.

Die Neuerungen des iNext sollen dann zügig auch in die übrigen Elektromodelle Einzug finden. „Natürlich werden wir auch diese Innovationen dann wieder in alle Architekturen, Produkte und Marken ausrollen“, so Fröhlich.

Wie der iNext, so die Typbezeichnung in Anlehnung an die Jubiläums-Studie BMW Vision Next 100, aussehen könnte, zeigen die Zeichnungen zu einer Patentanmeldung (siehe Bildergalerie), die Ende September 2016 in Japan aufgetaucht sind. Nase und C-Säule erinnern an den i3, die Fronthaube an den i8.

Aber der Entwurf wirkt von der Silhouette wie ein 3er GT, ein aufgeblasener i8 oder wie ein langgezogener i3 mit flacherer Heckscheibe. Die Zeichnung zeigt vier vollwertige Türen, die offensichtlich gegenläufig angeschlagen sind und so an das Concept Car BMW Vision Next 100 erinnern.

Als Crossover geht das Modell auf den Zeichnungen allenfalls durch, wenn man ein Tesla Model X zum Vorbild nimmt – aber selbst demgegenüber wirkt dieser BMW gestreckter. Offenbar bietet die längere Karosse auch ohne die Höhe eines SUV genug Bauraum für reichweitenstarke Akkus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-i5-inext-2021-elektro-autonom-fahren/

Porsche Macan von O.CT Tuning — Mit 528 PS schnellster Macan der Welt

Der Porsche Macan kann bereits ab Werk mit einer ordentlichen Leistung geordert werden. Der Porsche Macan Turbo Performance leistet bereits ab Werk 440 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment. „Da geht doch noch was“, dachten sich die Ingenieure der Tuningschmiede O.CT Tuning.

Das Resultat der 3.748 Euro teuren O.CT Tuning-Kraftkur für den Porsche Macan Turbo macht bereits auf dem Papier Spaß: 528 PS und 710 Newtonmeter. Damit das brachiale Drehmoment nicht nur zu schwarzen Streifen auf dem Asphalt führt, sondern den Zuffenhäuser in 4,0 Sekunden bis Tempo 100 katapultiert, musste unter anderem die Getriebesoftware angepasst werden.

Auch ohne Performance Turbo-Leistung

Wer nicht gerade die „Performance-Version“, sondern nur die 400 PS und 550 Newtonmeter starke Basis-Turbo-Version des Porsche Macan zur Hand hat, muss jedoch nicht Trübsal blasen. So bietet O.CT Tuning hier eine zweistufige Leistungsanpassung an. Die erste Stufe treibt für 3.215 Euro die Leistung bereits auf 455 PS und 630 Newtonmeter. „Investiert man zusätzlich noch in eine von O.CT Tuning entwickelte Sportabgasanlage, sind in der Stufe 2 die 528 PS beziehungsweise 710 Nm wie beim leistungsgesteigerten Turbo Performance machbar“, heißt es seitens der sowohl im österreichischen Lustenau als auch im schweizerischen Widnau beheimateten Firma. Der Preis für die letzte Stufe: stolze 7.285 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/porsche-macan-o-ct-tuning/

Delta 4×4 Tesla Model X — E-SUV wird zum echten Offroader

Das auf bis zu 611 PS limitierte Elektro-SUV Tesla Model X hat sich vom süddeutschen Geländewagen-Tuner Delta 4×4 einen Rädersatz fürs Grobe verpassen lassen. Gleichzeitig bekommt er noch ein angemessenes Äußeres.

Ab Werk ist das Tesla Model X ein SUV, der eigentlich nicht so richtig ins Gelände will. Tuner Delta 4×4 hilft hier unter anderem mit einem neuen Radsatz nach. Die Geländereifen im Format 265/45 x 20 sind auf Klassik-B-Felgen im Format 9,5 x 20 gezogen. Demnach muss die Fahrt nicht mehr zwangsläufig vor der nassen grünen Wiese enden. Die neuen Räder für den Tesla X kommen in zwei Versionen zu Preisen ab 570 Euro pro Felge und als Gesamtpaket mit den Mud-Terrain-Reifen ab 3.900 Euro im Sommer auf den Markt.

Höher, brachialer, Tesla

Doch nicht nur die Räder sind von Delta 4×4 angefasst worden. Passend zum neuen Einsatzgebiet geht es auch äußerlich etwas robuster zur Sache. Allein der geplante Frontschutzbügel dürfte dem einen oder anderen Teslafahrer fast schon ein wenig zu martialisch daherkommen. Was im Offroadsegment natürlich nicht fehlen darf ist eine wie auch immer geartete Höherlegung. Laut Delta 4×4 befindet sich genau diese „in der Pipeline – falls sich Nachfrage dafür ergibt.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/tesla-model-x-offroad-tuning-delta4x4/