Mercedes-AMG A35 (2019) — 306 PS starker Einstieg in die AMG-Welt

Der Mercedes-AMG A35 4-Matic positioniert sich in der riesigen Leistungskluft, die zwischen dem A 250 und dem künftigen A45/A50 aufgeht. Mit 306 PS, variablem Allradantrieb, einstellbarem Fahrwerk und elektronischen Gimmicks kommt er Anfang 2019 auf den Markt.

Möglicherweise tut man dem neuen Mercedes-AMG A35 ein bisschen unrecht damit, aber es ist auch nicht komplett von der Hand zu weisen: Er ist ein Lückenfüller, und zwar in zweierlei Hinsicht. Erstens, weil er die Zeit überbrückt, bis endlich die neue, über 400 PS starke High-End-A-Klasse kommt, die als A45 oder A50 erst 2019 auf den Markt kommt. Und zweitens, weil dann leistungsmäßig eine riesige Kluft zur derzeit stärksten Normalo-A-Klasse, dem A 250 mit 224 PS, klaffen wird. Also macht Mercedes das, was Audi mit dem S3 und BMW mit dem M140i schon eine ganze Weile vorexerzieren: Sie legen eine zwar sportive, aber nicht ganz so extreme Performance-Variante auf.

Zweiliter-Turbobenziner mit 306 PS und 400 Nm

Mercedes-AMG setzt im A35 den aus dem A 220 und 250 bekannten Zweiliter-Turbobenziner mit dem Werks-Code M 260 in einer neuen Leistungsstufe ein. Er liefert 306 PS und ab 3.000 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Den Sprintwert von Null auf Hundert gibt Mercedes-AMG mit 4,7 Sekunden an. Zum Vergleich: Der 310 PS starke Audi S3 Sportback sprintet in 4,6 Sekunden von Null auf Hundert. Dieselbe Übung gelingt dem allradgetriebenen M140i in 4,4 Sekunden. Der elektronische Topspeed-Wächter greift bei allen dreien bei 250 km/h ein.

Den beim BMW aufpreispflichtigen Allradantrieb haben der Audi und der Mercedes serienmäßig unter dem Blech. Der A35 4Matic nutzt ein System mit Lamellenkupplung, das je nach Fahrsituation die Kraft elektromechanisch zwischen den Achsen verteilt. Normalerweise ist er als Fronttriebler unterwegs, bei Bedarf kann er aber stufenlos bis zu 50 Prozent der Motor-Power an die Hinterachse weiterleiten. AMG hat dem Allradsystem verschiedene Modi verpasst: Ist ESP aktiviert, befindet es sich in der Komforteinstellung. Wechselt der Fahrer in die Sport-Handling-Abstimmung oder schaltet den Schleuderschutz aus, switcht der Allradantrieb in eine dynamische Konfiguration mit nach oben verschobenen Grenzbereich.

Fünf Fahrmodi und „AMG Dynamics“ mit zwei Gesichtern

Insgesamt erlaubt der Mercedes-AMG A35 viele elektronische Fahrdynamik-Spielereien. Gleich fünf Fahrprogramme, die das Ansprechverhalten von Motor und Getriebe ändern, sollen eine große Spreizung von komfortabel bis dynamisch gewährleisten. Zu „Comfort“, „Sport“, „Sport+“ und „Individual“ gesellt sich der „Glätte“-Modus, der mit reduzierter Leistung, sanften Gangwechseln und frühem Hochschalten zu einem besonders sicheren Fahrverhalten auf rutschigem Untergrund führen soll. Wer die individuelle Einstellung wählt, kann einzelne Parameter beliebig miteinander kombinieren.

Darüber hinaus spendiert AMG weitere Funktionen zur Schärfung der Fahrdynamik. Eine heißt „AMG Dynamics“ und sie zeigt von sich zwei Gesichter. In den Modi „Glätte“ und „Comfort“ präsentiert sie sich von ihrer stabilisierenden Seite. In den sportlichen Abstimmungen dagegen nutzt sie das ESP, um das Auto mit einem kurzen Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad noch zackiger einlenken zu lassen. Die Vorderräder hängen übrigens an McPherson-Federbeinen. Hinten sind Vierlenker-Achsen (drei Quer- und ein Längslenker pro Rad) installiert. Die Dämpfer lassen sich vom Cockpit aus dreistufig verstellen.

Doppelkupplungsgetriebe mit Spaß-Funktionen

Eine Besonderheit des „Sport+“-Modus‘: Beim Herunterschalten vollzieht das Getriebe automatisch Zwischengasstöße. Die Schaltarbeit erledigt – wie in der A-Klasse üblich – eine Doppelkupplungs-Box mit sieben Fahrstufen und AMG-Feinschliff. Sie schaltet automatisch, erlaubt aber auch manuelle Gangwechsel über Lenkradpaddel. Außerdem verfügt es über eine Race-Start-Funktion: Eine Art Launch-Control, die Drehzahl und Kraftübertragung für eine maximale Beschleunigung aus dem Stand optimiert.

Gebremst wird mit innen belüfteten und gelochten Scheiben, die in ihren Dimensionen (350 Millimeter Durchmesser vorne, 330 Millimeter hinten) denen des derzeitigen A45 AMG entsprechen. Die elektromechanische Lenkung ist variabel übersetzt und arbeitet geschwindigkeitsabhängig. In der Abgasanlage sitzen automatisch gesteuerte Abgasklappen, allerdings komponiert die Elektronik den Motor- und Auspuff-Sound je nach gewähltem Fahrprogramm um.

AMG-Insignien und 18-Zoll-Räder

Die Designer haben viele Register gezogen, um den A35 4Matic als vollwertiges Mitglied der AMG-Familie kenntlich zu machen. Dazu gehören der Kühlergrill mit Doppellamelle und AMG-Schriftzug sowie die Frontstoßstange mit mehreren Spoilerchen ebenso wie die Seitenschwellerverkleidungen und einige Elemente am Heck: eine Abrisskante und eine Schürze mit Diffusoreinsatz, der auf beiden Seiten von runden Endrohrblenden begrenzt wird. Serienmäßig sollt der A35 auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern im Doppelspeichendesign. Die 19-Zöller des Fotofahrzeugs sind ebenso aufpreispflichtig wie der Dachflügel, der zum optionalen Aerodynamikpaket gehört.

Selbstverständlich übernimmt die zahme AMG-Version das MBUX-Infotainmentsystem aus den schwächeren A-Klasse-Varianten, das nicht nur mit seiner lernfähigen Sprachsteuerung Maßstäbe in der Kompaktklasse setzt. Zentrale Elemente des Systems sind die Displays hinter dem Lenkrad und über den mittleren Lüftungsdüsen, die dank eines gemeinsamen Deckglases zu einem breiten Monitor verschmelzen. Die darauf präsentierten Anzeigen erscheinen volldigital, was es AMG erlaubt, drei Anzeigestile zu implementieren. Besonders spektakulär soll der Supersportmodus sein. Dabei gruppieren sich um einen runden, zentral positionierten Drehzahlmesser verschiedene Zusatzinformationen wie Motordaten oder Querkräfte. Auch der rechte Touchscreen präsentiert sich im speziellen AMG-Look. Das unten abgeflachte Sportlenkrad verfügt – typisch Mercedes – über zwei Scroll-Buttons, mit denen durch die Anzeigen des Kombiinstruments und Multimediasystems navigiert werden kann.

Playstation-Feeling im Mercedes-AMG A35

Optional enthält MBUX „AMG Track Pace“, ein System, das permanent mehr als 80 Fahrdaten erfasst sowie Sektor- oder Rundenzeiten anzeigt. Das Rennstrecken-Gimmick ist optisch so aufbereitet, dass die Anzeigen in Grün oder Rot aufleuchten und der Fahrer so im Augenwinkel wahrnimmt, ob er schneller oder langsamer ist als zuvor. Mit den Daten kann er im Nachhinein analysieren, ob es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Einige Rennstrecken wie der Nürburgring oder Spa-Francorchamps sind schon hinterlegt, aber auch neue Strecken können aufgezeichnet werden. Verfügt der A35 über ein Head-Up-Display, kann er sich darin zudem die Ideallinie auf seinen gespeicherten Rennstrecken anzeigen lassen – Playstation-Racer dürften sich über dieses Feature besonders freuen.

Marktstart und Preise

Erstmals enthüllt wird der Mercedes-AMG A35 auf dem Pariser Autosalon, der vom 2. bis 14. Oktober stattfindet. Der Verkauf startet fast gleichzeitig, im Januar 2019 rollen die ersten Autos zu den Händlern. Zu den Preisen macht Mercedes noch keine Angaben, allerdings dürfte es unterhalb der 50.000-Euro-Marke losgehen. Auch hier wieder der Vergleich zu den Konkurrenten: Der Audi S3 Sportback mit Sieben-Gang-S-Tronic kostet 45.050 Euro, der fünftürige BMW M140i xDrive ist mindestens 50.150 Euro teuer. Fest steht, dass es zur Markteinführung eine Edition-1-Version mit interessanten Farbcode geben wird: Blau mit goldenen Akzenten. In Paris wird sich dann zeigen, ob Fans des Renault Clio Williams oder Subaru WRX STi nun ein neues Lieblingsmodell gefunden haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-a35-4matic-kompaktsportler-mit-306-ps/

Ford S-Max und Galaxy — Neue Euro 6d-Temp-Diesel für die Vans

Die Ford Van-Modelle S-Max und Galaxy sind ab sofort mit neuen Dieselmotoren in vier Leistungsstufen und mit Euro 6d-Temp-Einstufung zu haben. Eine neue Achtgangautomatik gibt es gegen Aufpreis.

Der neue Dieselmotor setzt auf vier Zylinder und zwei Liter Hubraum. In der Basiskonfiguration leistet der Selbstzünder 120 PS und 340 Nm Drehmoment. Stufe zwei setzt 150 PS und 370 Nm Drehmoment frei. Der stärkste Mono-Turbo kommt auf 190 PS und 400 Nm Drehmoment. Im Top-Diesel blasen zwei Turbolader an und setzen 240 PS und 500 Nm frei. Für die Die NOx-Abgasnachbehandlung setzen alle neuen Diesel im S-MAX und im Galaxy auf einen SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung. Die beiden mittleren Leistungsvarianten können zudem mit Allradantrieb kombiniert werden.

Neue Automatik verfügbar

Optional können die beiden mittleren Dieselversionen auch mit einem neuen adaptiven Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt werden. Die neue Schaltbox setzt zudem auf einen Drehregler auf der Mittelkonsole zur Fahrstufenwahl. Der 240-PS-Diesel trägt diese serienmäßig. In Kombination mit der neuen Automatik bietet der Tempomat jetzt auch eine Stop-and-Go-Fuktion. Der Tot-Winkel-Assistent blickt nun weiter und die neuen Clearview-Scheibenwischer tragen nun zahlreiche Düsen direkt auf dem Wischerarm.

Neu sind auch die beiden Außenfarben Chroma-Blau Metallic und Pyrit-Silber Metallic. Und als zusätzliches optisches Merkmal verfügen die Ford S-Max „ST-Line“-Modelle nun optional über rote Bremssättel.

Zu haben sind die neuen S-Max-Modelle zu Preisen ab 32.500 Euro für den 120-PS-Diesel, ab 34.000 Euro für den 150-PS-Selbstzünder, ab 36.000 Euro für die 190-PS-Variante und ab 43.625 Euro für den Top-Diesel. Die entsprechenden Galaxy-Versionen liegen jeweils 2.850 bis 2.900 Euro darüber und starten entsprechend bei 35.350 Euro (120 PS), bei 36.850 Euro (150 PS), 38.850 Euro (190 PS) und 46.525 Euro (240 PS).

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ford-galaxy-s-max-euro-6d-temp-diesel/

VW I.D. Transporter auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 — Neues VW-Konzept für elektrischen Bulli

Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover zeigt VW eine neue Studie. Der Transporter benutzt die Plattform der I.D. Baureihe und wird voraussichtlich in vier Jahren in Serie gehen.

Bei VW stehen alle Zeichen auf I.D., der künftigen Nomenklatur für Elektro-Pkw und Vans. Basierend auf dem neuen Modularen Elektrobaukasten (MEB) sollen zahlreiche Modelle entstehen, die sich eine spezifische Grundplattform teilen. Zentrales Element dabei ist die Bodengruppe mit den integrierten Traktionsbatterien, die bei möglichst geringem Platzbedarf einen niedrigen Schwerpunkt bringen sollen.

Zahlreiche Studien hat VW bereits unter dem I.D.-Label vorgestellt, darunter einen Beetle- und einen Phaeton-Nachfolger sowie natürlich das unvermeidliche SUV. Nach dem Kompaktwagen I.D. (kommt 2019) wird dieser aktuell I.D. Crozz getaufte SUV im übernächsten Jahr das zweite Modell der Elektro-Submarke. Danach soll es Schlag auf Schlag gehen, bis 2025 will VW insgesamt 30 verschiedene Elektroautos im Angebot haben. Ein großer Van als Erbe des legendären Bulli und Alternative zum konventionellen VW Bus ist dabei auch gesetzt, die entsprechende Studie I.D. Buzz konnten wir auch bereits fahren.

Neue Studie auf Basis des I.D. Buzz

Auf ebendieser Studie I.D. Buzz wird auch die neue Premiere auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover basieren. Wie heute beim regulären T6 wird es auch beim elektrischen I.D. Buzz eine elegante Pkw-Version und eine robuste Handwerker-Variante geben. Entsprechend ist bei der Studie auch die bereits aus dem I.D. Buzz bekannte Technik zu erwarten: 150 kW Elektromaschine mit Option zu einer zweiten und dadurch möglichen Allradantrieb, dazu zwei wählbare Batteriegrößen von 83 und 111 kWh, was für Reichweiten zwischen 450 und 600 Kilometer gut sein soll.

Für das serienreife Produkt ist das Jahr 2022 angepeilt, was auch das futuristische Cockpit ein bisschen relativiert. Denn dort befindet sich statt eines Lenkrads ein nahezu ovales Steuerelement, das für den autonomen Fahrbetrieb bündig in die Armaturenlandschaft eingefahren wird. Ausser ein paar Folientasten im „Lenkrad“ (u.a. zur Getriebesteuerung) sowie ein paar Schaltern für die Klimatisierung ist das restliche Cockpit der Studie praktisch schalterfrei. Alle Funktionsbedienungen werden auf einem hochkant montierten Tablet vorgenommen, das auch als Display zum Beispiel für die Navigationsfunktion dient. Statt klassischer Instrumente setzt die Studie ausschließlich auf Head-Up-Display-Technik.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-id-transporter-studie-iaa-nutzfahrzeuge-2018/

Elektro-Transporter auf der IAA 2018 — Lieferdienste unter Strom

„Driving tomorrow“ lautet das doppeldeutige Motto der IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover. Was und wie die kommerziellen Kunden künftig fahren, kann man jedoch speziell bei den Transportern beobachten.

Das Damoklesschwert namens „Fahrverbot“ schwebt über der Nutzfahrzeugbranche. Und elektrisiert sie buchstäblich. Denn der Verkehr in Großstädten wird künftig zunehmend ohne den Dieselmotor auskommen müssen. Besonders davon betroffen sind die „KEP“-Dienste: „Kurier, Express, Pakete“ – im Zeitalter des Onlinehandels nimmt deren Anteil am Stadtverkehr immer weiter zu.

Mit entsprechender Wucht drängen jetzt die Anbieter passender Elektro-Alternativen auf den Markt. Vom kleinen City-Flitzer bis zum Großraumkastenwagen stehen entsprechende Lösungen auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (20. bis 27. September). Der Unterschied zur IAA vor zwei Jahren: Statt Studien und Zukunftsvisionen sind es nun real bestellbare Produkte, mit der die Branche künftig auf Liefertour gehen soll.

Elektrotransporter auf der IAA Neutufahrzeuge 2018

Wie beim Elektroauto generell sind auch bei Transportern die Traktionsbatterien sehr teuer, was im Vergleich zu konventionell angetriebenen Modellen den Grundpreis oft mehr als verdoppelt. Im Gegenzug reduzieren sich die Unterhaltskosten drastisch, unter Ausnutzung von Förderprämien ergibt sich auf längere Sicht sogar ein Nullsummenspiel, rechnen die Hersteller vor. Längst sind es nicht mehr nur kleinere Start-ups wie Streetscooter, die als treibende Kraft hinter dem Thema Elektrotransporter stehen. Auch die Großen der Branche haben die Zeichen der Zeit erkannt und arbeiten an einem vernetzten Komplettangebot für die Elektro-affine Kundschaft, übernehmen teilweise sogar Planung und Realisierung der Lade-Infrastruktur.

Warum gerade die Transporter als elektrische Vorreiter antreten, lässt sich auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover ebenfalls betrachten. Im Vergleich zu schweren Lkw sind gerade die für KEP-Dienste benötigten Tonnagen noch mit relativ überschaubarer Leistung und damit auch verhältnismäßig kleinen Traktionsbatterien zu betreiben. Und nicht zuletzt: Ein modularer Aufbau der in aller Regel unter dem Fahrzeugboden verstauten Antriebsbatterien erlaubt auch die kostengünstigere Realisierung geringer Reichweiten. Denn für viele Anwendungen ist ein Aktionsradius von 80 bis 100 Kilometer zwischen den Ladepausen völlig ausreichend.

In unserer Bildergalerie stellen wir Ihnen die Elektrotransporter der IAA Nutzfahrzeuge 2018 mit den Infos und, soweit verfügbar, auch den Preisen vor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektro-transporter-iaa-nutzfahrzeuge-hannover-2018/

FC Bayern München-Partner — BMW will Audi ablösen

BMW will Audi als Partner beim Fußballerstligisten FC Bayern München ablösen. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, haben die Bayern bereits eine Absichtserklärung abgegeben, wonach der Münchner Autobauer Audi spätestens im Jahr 2025 ablöst.

Der Sponsoren-Vertrag mit Anteilseigner Audi läuft aber noch bis 2025. Zudem hält Audi seit 2011 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG. Audi hat sich damals mit 90 Millionen Euro eingekauft.

Jetzt fühlen sich die Bayern offensichtlich von der VW-Tochter vernachlässigt. Auch die Dieselaffäre trübe die Stimmung. Schon im Sommer wollte BMW Audi als Sponsor verdrängen. VW-Chef Herbert Diess wehrte den Angriff ab, versprach 60 Millionen Euro pro Jahr, doppelt so viel wie bisher, und eine Vertragsverlängerung bis 2030. Auch beim BMW-Deal wird über einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag jährlich spekuliert.

FC Bayern im Tausch gegen Vorstand

Wie der Donaukurier berichtet könnte BMW-Einkaufschef Markus Duesmann das Zünglein an der Waage spielen. Duesmann wird als kommender Audi-Chef und Nachfolger von Rupert Stadler gehandelt, der wegen der Abgasaffäre in U-Haft sitzt. Duesmann soll bei BMW aber eine Sperre bis Herbst 2020 in seinem Vertrag stehen haben, die einen schnellen Wechsel zu Audi verhindern würde. Würde Diess Audi bei beim FC Bayern zurückziehen, könnte BMW Duesmann nach Ingolstadt ziehen lassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/fc-bayern-muenchen-partner-bmw-will-audi-abloesen/

Peugeot Studie „504 Coupé“ — Neuinterpretation einer Legende

Auf dem Autosalon in Paris wird Peugeot mit einer Studie an das legendären 504 Coupé erinnern. Ein erstes Teaser-Bild zeigt nun das Modell.

Zu erkennen ist ein Zweitürer mit kräftig ausgestellten Kotflügeln, filigranen A- und B-Säulen sowie kurzen Überhängen. Die Spiegel erscheinen schmal, während die Frontscheibe recht stark im Fahrwind zu stehen scheint. Konturiert präsentiert sich die Motorhaube, die Front dürfte schmal ausfallen. Das Heck verfügt über einen kleinen Kofferraumdeckel und schließt schon fast rundlich mit schmalen LED-Heckleuchten ab. Insgesamt wirkt das Modell kompakt und knackig und dürfte als Elektroauto ausgeführt sein. Als Reminiszenz zum legendären 504 Coupé also schon eher eine moderne E-Legende.

Zwei Jahre Entwicklung für die Studie

Ein Twitter-Posting von Peugeot CEO Jean-Philippe Imparato klärt auf, dass das Unternehmen am Conceptcar zwei Jahre gearbeitet habe. „Als ich es sah, habe ich mich wie ein Kind gefühlt … ich kann es kaum erwarten, Euch die Studie zu zeigen“, schreibt er.

Kein Wunder, dass sich Peugeot das 504 Coupé für seine Hommage herausgepickt hat. Der Zweitürer sticht selbst in der an bemerkenswerten Modellen nicht armen Historie der Franzosen heraus. Vor allem durch sein Design. Großmeister Pininfarina höchstselbst zeichnete die zeitlosen, perfekt proportionierten Formen des Coupés und des darauf basierendes Cabrios – und ließ beides auch in seinen Turiner Werkshallen fertigen. Zum harmonischen Gesamteindruck gesellen sich die gestalterischen Details, die Betrachter nachhaltig in ihren Bann ziehen: Der sanfte Hüftschwung vom vorderen Kotflügel, der sich unterhalb der großzügigen Fensterflächen bis zum Heck erstreckt, wo er dann leicht abfällt. Die Front mit den eckigen Doppelscheinwerfern, die leicht in den von einer unteren Chromspange begrenzten Kühlergrill ragen und dem 504 einen aggressiveren Blick verpassen, als ihn die Limousine trug. Und das Heck, das mit rechteckigen Rückleuchten und graziler Stoßstange den Hinterteilen italienischer Edel-Coupés nicht unähnlich ist.

14 Jahre, von 1969 bis 1983, blieb das 504 Coupé im Programm. So viel kann Pininfarina mit seiner Kreation also nicht falsch gemacht haben. Eher schon Peugeot, das anfangs einen arg biederen Motor in den Bug gepflanzt hatte. Anfangs einen 1,8-Liter-Vierzylinder-Einspritzer mit 97 PS, dann einen Zweiliter-Benziner mit 101 PS. Erst 1975 gibt es ein angemessenes Triebwerk: den sogenannten Euro-V6 mit 2,7 Litern Hubraum und 136 PS. Auch mit dem neuen Motor bleibt der zweitürige 504 eher Gleiter als Sportler, der letztlich zwar schön, aber auch sehr teuer war; teils teurer als ein vergleichbares Mercedes-Coupé. Deshalb blieben die Stückzahlen überschaubar, nur gut 26.500 Coupés und 8.000 Cabrios wurden gebaut. Doch eine moderne Interpretation hat das 504 Coupé allemal verdient.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/peugeot-studie-504-coupe-auf-dem-autosalon-in-paris/

Elektroauto Laden beim Einkaufen — Diese Geschäfte haben Gratis-Strom

Handelskonzerne bieten an immer mehr Standorten Ladesäulen für Elektroautos an. Die Kunden nehmen den Service gerne an, aber auch für den Einzelhändler bieten sich Vorteile. Eine Übersicht.

„Schatz, ich fahr jetzt zum Einkaufen und vorher noch kurz tanken.“ Dieser Satz wird irgendwann aussterben, zumindest in den Haushalten, in denen ein Elektroauto vor der Haustür, in der Garage oder im Carport steht. Kurz tanken funktioniert dann nämlich nicht mehr, je nach Leistung der Wallbox zuhause und der Batteriegröße des Fahrzeugs hängt man länger am Kabel.

Das machen sich die Einzelhandelsunternehmen zu Nutze. Der Tankstopp zusätzlich zum Einkauf kann entfallen, wenn der Kunde das Elektroauto auf dem Parkplatz des Supermarktes nachladen kann. Ein Service, der natürlich gerne angenommen wird. Der Betreiber des Supermarktes hat neben der Kundenbindung einen weiteren Vorteil. Durch den Ladevorgang des Autos wird die Verweildauer im eigenen Laden erhöht.

Längere Spaziergänge durch die Regale bedeuten einen praller gefüllten Einkaufswagen und damit mehr Umsatz an der Kasse, oder die Kunden nutzen ein im Markt integriertes Café, das auch Umsatzpotenziale verspricht.

Kaufland hat jetzt 70 Ladesäulen in Betrieb

Kaufland, wie der Discounter Lidl Teil der Schwarz-Gruppe, hatte Ende 2017 die Bereitstellung von 100 Schnellladestationen bis zum Jahr 2019 angekündigt. Jetzt hat der Einzelhändler mit 660 Filialen die 70. Säule vor seinem Markt im hessischen Pfungstadt in Betrieb genommen. Bis Ende 2020 will Kaufland weitere 50 Stromzapfstellen eröffnen und das selbst gesteckte Ziel entsprechend übertreffen.

Die Schnellladestationen sind Kaufland zufolge mit allen gängigen Steckertypen ausgestattet. Zwei Elektroautos sollen gleichzeitig mit einer Ladeleistung von bis zu 50 kW kostenlos aufgeladen werden können. Das Handelsunternehmen verspricht die Bereitstellung von Ökostrom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen.

Neben Kaufland bieten auch weitere Einzelhandelsketten ihren Kunden die Möglichkeit, Elektroautos nachzuladen.

Aldi Süd stockt auf 80 Ladesäulen auf

Aldi Süd hat 55 Stationen in Großstädten mit einer Ladeleistung von 22 kW in Betrieb. Bis Ende 2018 will man die Anzahl auf „über 80“ aufstocken, davon sollen 28 Schnelladestationen 50 kW Ladeleistung bieten.

Die Supermarktkette REWE bietet 90 Ladepunkte an aktuell 50 Standorten. Die meisten davon bieten 22 kW Ladeleistung, vereinzelt finden sich auch DC-Säulen mit 50 kW. Das Stromladen bei REWE ist aber nicht unbedingt kostenlos. Der Handelskonzern stellt die Flächen an Betreiber von Ladesäulen zur Verfügung, die Nutzungsmöglichkeiten und Kosten variieren dann je nach Anbieter.

E-Auto laden bei IKEA

Der Möbelgigant IKEA will bis 2019 alle 53 Standorte in Deutschland mit Ladesäulen ausstatten. Aktuell können Möbelkunden und Einrichtungsfreunde an 37 Häusern des Franchisesystems mit bis zu 22 kW kostenlosen Strom laden.

Die Kaufland-Schwester Lidl stellt im Moment das Schlusslicht dar. Aktuell unterhält der Lebensmitteldiscounter neun Ladesäulen, 12 weitere sind in Planung. Bei Lidl können je nach Standort nicht nur Autos mit bis zu 50 kW Ladeleistung, sondern auch e-Bikes mit Energie versorgt werden.

Auch vor Edeka-Märkten gibt es Ladestationen. Da es sich bei dieser Handelsmarke aber um einen Verbund rechtlich eigenständiger Kaufleute handelt, gibt es hier keine zentrale Steuerung aus der Filiale.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/gratis-strom-angebot-ladesaeulen-supermarkt/

Highspeed-Rekord: Die schnellsten Autos der Welt — Das Ziel sind 300 Meilen pro Stunde

482,8 km/h: Für normalsterbliche Autofahrer scheint diese Marke extrem weit entfernt zu sein. Glaubt man den US-Herstellern SSC und Hennessey, steht der Durchbruch dieser Schallmauer kurz bevor. Und auch Koenigsegg mischt bei der Rekordjagd mit.

Für uns im metrischen System verhaftete Europäer ist die Zielmarke schwer greifbar: 300 Meilen pro Stunde (mph), das klingt gar nicht nach viel. Ist es aber, wenn man das Ganze in Kilometer pro Stunde umrechnet: 482,8 km/h – das hat noch kein Serienauto geschafft. Seit knapp einem Jahr hält Koenigsegg die Bestmarke für das weltweit schnellste straßenzugelassene Auto. 457,2 km/h bzw. 277,9 mph schaffte der 1.176 PS starke Agera RS am 4. November 2017 auf einem abgesperrten Highway im US-Bundesstaat Nevada – beim offiziellen Rekord. In der absoluten Spitze fuhr er gar 457,9 km/h schnell. Anscheinend eine Schmach für zwei amerikanische Highspeed-Fetischisten, denen Topspeed-Rekordwerte derart wichtig sind, dass sie diese unbedingt von einer US-Firma errungen sehen wollen.

300 mph sind nur die Basis

Eine dieser 300-mph-Jäger ist Hennessey. Firmenchef John Hennessey hat seinen neuen Venom F5 dazu auserkoren, die Krone nach Texas zurückzuholen. Denn frühere Venom-Versionen fuhren bereits schneller als alle anderen. Klar ist, dass für das Vorhaben schiere Motor-Power nötig ist. Im Fall des Venom F5 soll diese ein 7,6-Liter-Twinturbo-V8 gewährleisten. Das 1.622-PS-Kraftwerk steckt nicht mehr in einem Lotus-Chassis, wie sie ältere Venom-Generationen nutzten, sondern in einer Eigenkonstruktion. Zudem soll der F5 windschnittiger geworden sein, schließlich strebt John Hennessey nach Höherem: „300 Meilen pro Stunde sind nur so etwas wie die Grundlinie. Das Ziel ist, so schnell zu fahren wie wir können“, sagte der Texaner den britischen Kollegen von „Top Gear“.

Jarod Shelby, der Chef von SSC North America, strebt Ähnliches an. Er hält seine Firma, die früher als Shelby Supercars bekannt war, am besten für dieses Vorhaben gerüstet. Nicht nur, weil der Motor des für die Rekordfahrt vorgesehenen Tuatara, ein Twin-Turbo-V8 mit 5,9 Liter Hubraum, stärker ist als der des Hennessey Venom F5. 1.774 PS leistet das Aggregat, zumindest dann, wenn es mit E85-Ethanol-Kraftstoff gefüttert wird. Das Hypercar soll auch etwas leichter (1.247 statt knapp 1.400 Kilogramm) und aerodynamisch effizienter (cW-Wert von 0,28 statt unter 0,4) sein als der texanische Konkurrent.

Hennessey will über 2.000 PS herauskitzeln

Außerdem könnte SSC etwas früher dran sein als Hennessey. Im Mai 2019 sollen die ersten Autos fertig sein, dann könnte es zum prestigeträchtigen Angriff auf die 300-mph-Marke kommen. Hennessey sieht sich erst gegen Ende des nächsten Jahres bereit für das Vorhaben. Allerdings wollen die Texaner bis dahin noch einmal kräftig an der Leistungsschraube drehen. Laut John Hennessey lief sein Motor auf dem Prüfstand bereits mit mehr als 2.028 PS. „Wir werden diese Leitung nicht an die Kunden ausliefern. Aber wir werden so viel aus dem Motor herausholen, wie wir brauchen, um 300 mph zu erreichen“, sagt er im Top-Gear-Interview.

Natürlich muss man den vollmundigen Ankündigungen der Amerikaner mit einer gesunden Skepsis begegnen. Dennoch scheinen sie deutlich konsequenter auf dieses Ziel hinzuarbeiten als die Europäer. Was kaum verwundert. Koenigsegg zum Beispiel kann sich das Highspeed-Treiben auf der anderen Seite des Atlantiks zwar interessiert, aber mit der nötigen Gelassenheit anschauen. Die Schweden halten ja den aktuellen Rekord, die anderen sind unter Zugzwang. Doch sobald sich Hennessey oder SSC in die Nähe der 300-mph-Marke begeben, will auch Koenigsegg bereitstehen. Gründer Christian von Koenigsegg hält den Agera RS bereits für fähig, das zu schaffen. „Wir können 300 mph erreichen, dafür brauchen wir nur höhere Drehzahlen und ein länger übersetztes Getriebe“, sagte er dem Magazin „The Drive“. Allerdings fürchtet er die unkontrollierbaren Aspekte eines solchen Vorhabens, Dinge wie Wind, Tiere, Bodenwellen. „Es ist machbar, aber nicht unser vorrangiges Ziel.“

Temperatur-Stress für die Reifen

Ein anderer limitierender Faktor sind die Reifen. Michelin scheint bisher als einziger Hersteller in der Lage zu sein, die passenden Gummis für derlei Geschwindigkeitsrekorde backen zu können. Aber auch die Franzosen haben so ihre Bedenken, was die 300-mph-Marke angeht. Alles steht und fällt damit, wie lange ein Auto braucht, um diesen Speed zu erreichen: „Falls das Auto zwar schnell 270 Meilen pro Stunde erreicht, aber weitere fünf Minuten bis 300 braucht, dann wird es nicht funktionieren“, sagt Michelin-Produktmanager Eric Schmedding im Gespräch mit „The Drive“. Das Problem: Je länger ein Reifen bei diesem Speed rotiert, desto heißer wird er. Das bedeutet extremen Stress für den Pneu – mit bislang unabsehbaren Folgen.

John Hennessey glaubt allerdings, das Reifenthema im Griff zu haben. Sein Auto sei schließlich leicht und windschlüpfrig genug. Überhaupt hält er das Thema Aerodynamik für das wichtigste beim 300-mph-Unterfangen. Andere wie Ex-Bugatti-Chef Wolfgang Dürheimer halten die Motorleistung für entscheidend. „Um 450 km/h zu erreichen, musst du mindestens 1.500 PS haben, sonst wirst du es nicht schaffen“, wurde er einst zitiert.

Bugatti hält sich raus

Der Bugatti Chiron hat 1.500 PS, theoretisch müsste er also zu dieser Geschwindigkeit in der Lage sein. Der Luxushersteller aus dem VW-Konzernuniversum beteiligte sich früher rege an allen möglichen Rekordjagden. Der Veyron Super Sport hielt eine Zeitlang mit 268 mph (431 km/h) das Zepter des weltweiten Tempokönigs, bis er vom Hennessey Venom GT abgelöst wurde. Noch vor einem Jahr trieb Ex-Formel-1-Pilot Juan-Pablo Montoya den Chiron in knapp 42 Sekunden von Null auf 400 km/h und zurück zum Stillstand – eine Bestmarke, die nun ebenfalls der Koenigsegg Agera RS (36,44 Sekunden) hält. Aber statt vom Verlust der Bestmarken angestachelt zu werden, sieht sich Bugatti die Tempobolzerei der Amerikaner und Schweden lieber aus der Ferne an. Ein Angriff auf die Topspeed-Krone steht derzeit nicht auf der Agenda. Dürheimers Nachfolger, der aktuelle Bugatti-Chef Stephan Winkelmann, setzt derzeit andere Prioritäten. Eine naheliegende Interpretation ist aber auch, dass die Bugatti-Leute den Chiron in seiner jetzigen Ausprägung für nicht schnell genug halten, um sich wieder an die Spitze der Bestenlisten zu setzen. Also lassen sie es ganz sein. Die offiziell angegebenen, elektronisch abgeregelten 261 mph (420 km/h) scheint der Bugatti-Klientel ja auch zu reichen – das Auto gilt als ausverkauft.

Also toben sich Hennessey und SSC derzeit alleine aus, Koenigsegg begnügt sich vorerst mit der Beobachterrolle. Ob der demonstrativ zur Schau gestellte Optimismus der Amerikaner die Schweden tatsächlich beunruhigen muss und Bugatti doch noch mal ins Rennen um den Topspeed-Rekord einsteigt, wird sich in Zukunft zeigen. Spannend wird die Jagd nach dem 300-Meilen-pro-Stunde Ziel auf jeden Fall – auch für die Anhänger des metrischen Systems.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/schnellste-autos-der-welt/

Neuzulassungen August 2018 — Bei diesen Autos läuft es nicht

Wir blicken auf das untere Ende der Verkaufs-Hitparade des KBA und nennen die Modelle, die im August 2018 die geringsten Absatzzahlen erreicht haben. Sportwagen, Stufenheck, Elektroauto, Auslaufmodell – es gibt viele Gründe für wenig Verkäufe. Im August sind 94 Modelle vom Lexus LS bis zum BMW 8er dabei.

Noch ist er drin in unserem Flop 50-Ranking – der neue BMW 8er. Mit 105 Neuzulassungen steht das bayerische Sportcoupé auf dem 50. Platz der Hitliste, dürfte aber bereits im kommenden Monat aus der Liste herausgewachsen sein. Ganz am anderen Ende der Rangliste stehen mit jeweils nur einer Neuzulassung der Lexus LS, der Rolls-Royce Ghost, der VW Phaeton sowie die Aston Martin-Modelle DB9 und Vanquish. Mit diesen Modellen sind schon zwei Gründe für geringe Neuzulassungszahlen dokumentiert – neu eingeführte Fahrzeuge sowie Modelle, die bereits aus dem Angebot gestrichen wurden und nur noch als Restbestände durch den Handel geistern.

Und dann gibt es da noch Modelle, die bei der Kundschaft einfach nicht beliebt sind, und daher nicht auf Schlagzahl kommen, oder einfach nur Modelle, die auf eine sehr exklusive Kundschaft zielen und entsprechend auf kleine Stückzahlen angelegt sind.

Starker Lambo Aventador

Sonst fast nur mit Bestsellern verwöhnt, steuert VW im August mit dem Scirocco und dem Jetta zwei Modelle – die beide schon aus dem Programm gestrichen wurden – zur Flop 50-Liste bei. Nahezu mit seinem kompletten Angebot hier vertreten ist der japanische Nobelautobauer Lexus. Alpina als Kleinserienhersteller wird seiner Positionierung gerecht und liefert nur kleine Serien in den Markt.

Da sticht dann schon ein Lamborghini Aventador hervor, der mit seinen 79 Neuzulassungen beinahe auf Augenhöhe mit einem Alfa Romeo Mito oder einem Porsche Cayman fährt. Zulassungstechnisch gleichauf liegen beispielsweise auch der Mercedes SL und der Peugeot 508, der Toyota Prius und der Mercedes GLS oder der Nissan 370Z und der Fiat Fiorino.

Alle Modelle aus unserer Liste sehen Sie in der Bildergalerie, die Top 10 in der Tabelle unten.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-august-2018-flop-50/

Spürbar sportlich: — H&R Gewindefedern für die Mercedes C-Klasse

Praktisch und sportlich: Das T-Modell der Mercedes C-Klasse lässt viel Raum für beides. Mehr Stauraum konnten die H&R Ingenieure nicht schaffen, als sie sich des populären Kombis annahmen, aber sportlich ging einiges!

Denn die Fahrwerksspezialisten aus dem Sauerland haben jetzt für viele Mercedes C-Klasse-Modelle Gewindefedern im Programm. Trotz der in Diensten bleibenden Mercedes-Serien-Dämpfer, das gilt auch für Fahrzeuge mit werksseitigem Sportfahrwerk oder Agility Control, lässt sich nach dem Einbau der höhenverstellbaren Federsysteme die Fahrzeughöhe ganz nach Wunsch des Besitzers einstellen ohne dabei auf den notwendigen Fahrkomfort zu verzichten. Der Fahrzeugschwerpunkt wandert an der Vorder- wie an der Hinterachse zwischen 30 bis 50 Millimeter nach unten, was dem Kombi gut zu Gesicht steht. Gleichzeitig reduziert sich die Seitenneigung in schnell gefahrenen Kurven, ebenso lässt sich ein dynamischeres Einlenken verzeichnen.

Raum für weitere Optimierung bieten H&R „Trak+“-Spurverbreiterungen, erhältlich in Breiten von 6–60 Millimeter pro Achse. Mit diesen lassen sich Original- wie Nachrüst-Räder präzise an den Radhauskanten ausrichten.

Weiterhin im H&R Lieferprogramm bleiben natürlich Sportfedern, Gewindefahrwerke und Sport-Stabilisatoren.

Alle H&R Produkte sind Made in Germany und verfügen stets über die notwendigen Teile-Gutachten oder eine ABE.

H&R Gewindefedern für Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell W205, 2WD, Typ 204

Artikelnummer: 23002-4

Tieferlegung VA/HA ca. 30-50 mm

Preis (UVP): 716,00 EURO inkl. MwSt.

H&R Gewindefedern für Mercedes-Benz C-Klasse Limousine, Coupé und Cabriolet W205, 2WD, Typ 204

Artikelnummer: 23002-3

Tieferlegung VA/HA ca. 30-50 mm

Preis (UVP): 716,00 EURO inkl. MwSt.

TRAK+ Spurverbreiterung Silber eloxiert oder Schwarz

6 bis 60 mm pro Achse

Preis (UVP): ab 44,00 EURO inkl. MwSt.

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-mercedes-c-klasse-t-modell-2018/

ADAC testet 9 aktuelle Dashcams — Keine Frontscheibenkamera kann überzeugen

In Kooperation mit der Computer-Fachzeitschrift c’t hat der ADAC neun aktuelle Dashcams auf Bedienung, Bildqualität und Crashverhalten getestet. Ergebnis: keine der geprüften Frontscheibenkameras kann in den jeweiligen Punkten wirklich überzeugen.

Kommt es im Straßenverkehr zu einem Unfall, sind Unfallhergang und die Schuldfrage mithilfe einer Dashcam, also einer innen installierten Frontscheibenkamera schnell geklärt. In einigen Ländern ist die Nutzung solcher Kameras längst gang und gäbe, in Deutschland war sie bis dieses Jahr allerdings noch umstritten. Erst mit dem kürzlich erteilten Urteil des Bundesgerichtshofs, das die Aufnahmen der Kameras als Beweismittel in Zivilprozessen für zulässig erklärt, nimmt das Thema auch hierzulande Fahrt auf.

Alle getesteten Kameras filmen permanent

Die Verwendung der Dashcams ist demnach also rechtlich einwandfrei – allerdings nur, wenn die Kameras nicht permanent aufzeichnen. Der ADAC stellte jedoch fest, dass alle der neun getesteten Kameras zumindest in der Werkseinstellung permanent aufzeichnen. Als Datenspeicher dient in den Test-Modellen eine SD-Karte, auf der die Aufnahmen – je nach Speichergrößer – früher oder später überschrieben werden. Sensoren in den Kameras reagieren auf einen Unfall oder eine Vollbremsung, so dass die aufgenommene Sequenz idealerweise markiert und schreibgeschützt gespeichert wird. Aus Verbrauchersicht und im Sinne der aktuellen Rechtsprechung dürfte das die wichtigste Funktion sein, zwei der getesten Kameras (iTracker mini0906 und Blackvue DR750S-1CH) erkannten nach Aussage des Automobil-Clubs den Crash jedoch nicht. Zudem sollen die aufgezeichneten Daten nur aufwendig zu sichern sein.

Insgesamt kommen ADAC und die Zeitschrift c`t in ihrem Dashcam-Test zu einem wenig überzeugenden Ergebnis. So wurde unter anderem beobachtet, dass alle Modelle mit Saugnapf-Befestigung – also sechs von der neun getesteten Kameras – beim Crash nach oben klappten und folglich nur noch den Himmel filmten. Im Testurteil führte das jeweils zu einer Abwertung um eine ganze Note.

Ebenso wurden Mängel bei der Bildqualität festgestellt, die bei durchweg allen Test-Exponaten verbesserungswürdig ist. Gestört hat die Tester in vielen Fällen auch das Stromkabel, das lose vom oberen Scheibenrand zum Zigarettenanzünder hängt.

(+)(+)= sehr gut (0,6-1,5), (+)= gut (1,6-2,5), (o)= befriedigend (2,6-3-5),
(-)= ausreichend (3,6-4,5), (-)(-)= mangelhaft (4,6-5,5)

Aufgrund der aktuellen Rechtslage fordert der ADAC die Hersteller von Dashcams dazu auf, die Kameras technisch so zu konzipieren, dass sie nur bei relevanten Ereignissen zuverlässig speichern. Auch von der Politik wünscht sich der Automobil-Club mehr Klarheit. „Im Moment rätselt jeder, wie lange gefilmt und gespeichert werden darf. Das Beste wäre, der Gesetzgeber würde klar regeln, welche Aufnahmen gegen Datenschutz verstoßen“, erklärt Christian Reinicke, Generalsyndikus des ADAC.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/test/adac-dashcams-frontscheibenkameras-test/

Alle Audi-Modelle mit Euro 6d-temp — Nur ein Benziner mit neuester Abgasnorm

Audi hat derzeit 14 Baureihen im Angebot – von Kleinwagen, Kompaktmodellen, Limousinen bis zu Luxusmodellen, SUV und Sportwagen. Aktuell bieten die Ingolstädter jedoch nur 16 Modelle nach der neuesten Abgasnorm Euro6d-temp an.

Darunter befindet sich derzeit nur ein Benziner. Der Audi A3 30 TFSI mit seinem Einliter-Benziner und einer Leistung von 85 kW verfügt seit dem August über Euro6d-temp.

Einziger Euro 6d-temp-Benziner im A3

Ansonsten hat Audi nur Diesel-Fahrzeuge im Angebot. Der 1,6-Liter-TDI mit 85 kW arbeitet im Audi A3, der Selbstzünder der unter „40 TDI“ firmiert (1.968 Kubikzentimeter) , kommt im neue Audi A6 und im der Avant-Version sowie im A7 Sportback mit 150 kW Leistung zum Einsatz – im Audi Q5 40 TDI leistet er 140 kW. Als Dreiliter-TDI mit 2.967 Kubikzentimeter ist er als „45 TDI“ mit 170 kW und als „50 TDI“ mit 210 PS ebenfalls im A6, A6 Kombi sowie A7, Q7 und Q8 erhältlich. Alleine diese Aufstellung zeigt, dass Audi mit dem Stichtag 29.8.2018 fünf Motoren nach Euro 6d-temp zertifiziert hat.

Derzeit nicht nach Euro 6d-temp sind die Baureihen Audi A1 (noch nicht verfügbar), Audi A3, Audi A4 und A5 sowie Audi A8. Bei den SUV sind es Audi Q2 und Q3. Die Sportwagen Audi TT und Audi R8 fehlen ebenfalls noch in der Liste.

Kein Diesel-Fahrverbot zu befürchten

Euro 6d-temp ist erst ab dem 1. September 2019 für alle neu zugelassenen Pkw erforderlich. Letztmalig dürfen Modelle mit dieser Abgasnorm am 31.12.2020 neu zugelassen werden. Ab dem 1.1.2021 gilt dann Euro 6d.

Mit Modellen nach Euro 6d-temp müssen Autokäufer – insbesondere mit den Dieselmodellen – keine Restriktionen bei möglichen Fahrverboten in deutschen Städten befürchten. Besonders für den Kauf von Selbstzündern spricht der niedrige Verbrauch und der geringere CO2-Ausstoß im Vergleich zu Benzinern. Auch ist die neuste Abgasnorm wichtig für den späteren Verkauf.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uebersicht-alle-audi-modelle-mit-euro-6d-temp/

Alle BMW-Modelle mit Euro 6d-Temp — Breites Angebot an sauberen Benzinern und Dieseln

Euro 6d-Temp hält bei BMW großflächig Einzug. Ob Benziner oder Diesel: Fast jede Baureihe haben die Münchner bereits zu weiten Teilen umgestellt. Wir zeigen in unserer Übersicht, welche BMW-Modelle bereits mit der neuen Abgasnorm fahren.

Dass der elektrisch angetriebene i3 nach Euro 6d-Temp eingestuft ist, ebenso der Hybrid-Sportwagen i8 und andere Plug-in-Hybride wie der 225xe iPerformance oder der 530e iPerformance, verwundert nicht. Schon eher erstaunt, dass die Münchner zum jetzigen Zeitpunkt bereits – bis auf wenige einzelne Motor-Getriebe-Kombinationen – komplette Baureihen auf die neue Abgasnorm umgestellt haben. Das gilt auch schon für das Einstiegsmodell: Mit Ausnahme der manuell geschalteten Diesel reinigt jede Version ihre Abgase auf Euro-6d-Temp-Niveau.

Die meisten Automatik-Diesel sind umgestellt

Das bezeichnet schon das Muster, nachdem BMW-Käufer die saubersten Autos der Modellpalette identifizieren können. Die Benziner sind ausnahmslos auf Euro 6d-Temp umgestellt. Bei den Dieseln haben sich die Münchner bislang auf die Automatikversionen konzentriert. Das ist bei jenen Selbstzündern wichtig zu wissen, bei denen sowohl manuelle als auch Steptronic-Getriebe angeboten werden, vor allem von der 1er- bis hinauf zur 4er-Reihe.

Keine Scheu übrigens vor den Sportmodellen. M2, M4 und M5 sind jeweils nach Euro 6d-Temp eingestuft, und zwar in allen Fällen sowohl in der Standardvariante als auch in der Competition-Version. In der Luxusklasse herrscht dagegen noch Zurückhaltung: Innerhalb der 7er-Reihe erfüllt bislang lediglich der Plug-in-Hybrid 740e iPerformance die Euro-6d-Temp-Norm. Diesen Makel wird BMW im Zuge des Facelifts im kommenden Jahr aber beheben.

Euro 6d-Temp gilt ab September 2019 für alle Autos

Seit 1. September 2018 ist Euro 6d-Temp für neue Typzulassungen vorgeschrieben. Ein Jahr später müssen dann alle neu zugelassenen Autos die neue Abgasnorm erfüllen. Diese unterscheidet sich bei den geforderten Prüfstands-Emissionen nicht von den bisher gelten Vorschriften Euro 6b und 6c. Allerdings müssen die Autos nun auch auf der Straße nachweisen, dass sie ihr Abgasverhalten im Griff haben. Im Rahmen von Euro 6d-Temp dürfen sie auf der Straße das 2,1-fache des Stickoxid-Prüfstandswertes ausstoßen. Sobald zum Jahresbeginn 2021 Euro 6d für alle Neuzulassungen verpflichtend eingeführt wird, beträgt der Umrechnungsfaktor nur noch 1,5.

Autokäufer sollten die Abgasnorm keinesfalls außer Acht lassen. Vor allem jene, die einen Diesel ins Auge fassen. Gerichte ordnen für immer mehr Städte Fahrverbote für Selbstzünder an, vor denen man mit einem Euro-6d-Temp-Auto noch viele Jahre gefeit sein dürfte. Außerdem wirkt sich eine moderne Abgasnorm-Einstufung positiv auf den Werterhalt des Wagens aus. Der Umwelt hilft das außerdem. Wahrscheinlich sogar mehr, als zu einem Benziner zu greifen, der Nachteile beim Spritverbrauch und damit zwangsläufig auch beim CO2-Ausstoß hat.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alle-bmw-modelle-mit-euro-6d-temp/

Alle VW-Modelle mit Euro 6d-Temp — Wolfsburg hat Nachholbedarf

Während andere Autohersteller bereits ihr komplettes Angebot auf Euro 6d-Temp umgestellt haben, erfüllen bei VW bisher nur vereinzelte Modelle die neue Abgasnorm. Bislang sind nur einige Kleinwagen und Diesel-SUV wirklich sauber.

Kleinwagen heißt in diesem Fall: Vor allem der VW Up verfügt Stand jetzt über Euro-6d-Temp-Motoren. Eigentlich erfüllt sogar nur ein Motor die strenge Abgasnorm. Der Ein-Liter-Dreizylinder-Benziner in seinen verschiedenen Ausprägungen: Mit 60 und 75 PS in normalen Up, im GTI mit 115 PS und im Cross Up mit 75 PS.

T-Roc und Touareg nach Euro 6d-Temp eingestuft

Hinzu gesellen sich zwei SUV-Baureihen. Zum einen der T-Roc, allerdings nur in der 1.6-TDI-Version mit 115 PS. Und der Touareg, dessen Dreiliter-V6-TDI-Diesel mit 231 und 286 PS per AdBlue und SCR-Katalysator derart effizient von Schadstoffen gereinigt wird, dass er ebenfalls nach Euro 6d-Temp zertifiziert ist.

Ansonsten ist derzeit noch kein anderer Volkswagen als derart sauber eingestuft. Zumindest offiziell. Im gesamten VW-Konzern bringen die parallel laufenden Umstellungen auf neue Messzyklen und Abgasgrenzwerte einiges durcheinander. VW kann sich auch deshalb derzeit noch nicht durchringen, mehr Baureihen und Modellreihen den Euro-6d-Temp-Stempel aufzudrücken. Ähnlich sieht es bei den Konzernschwestern Audi, Seat und Skoda aus. Auch diese Marken bieten bisher ein überschaubares Angebot an besonders sauberen Autos.

Zwischenstufe zur richtigen Euro-6d-Abgasnorm

VW hat aber noch Zeit, seine Palette auf die neuen Vorschriften umzustellen. Erst ab 1. September 2019 wird Euro-6d-Temp für alle neu zugelassenen Autos Pflicht. Bis dahin gilt dies nur für die Typzulassung komplett neu entwickelter Fahrzeuge. Die Abgasnorm zeichnet sich dadurch aus, dass Autos erstmals ihr Abgasverhalten bei realen Tests auf der Straße nachweisen müssen. Bis Jahresende 2020 dürfen sie bei diesen RDE-Tests das 2,1-fache des Prüfstandswertes emittieren, danach im Rahmen der richtigen Euro-6d-Norm nur noch das 1,5-fache.

Vor allem Dieselkäufer sollten in Zukunft genau darauf achten, welche Abgasnorm ihr Auto erfüllt – und im Zweifel zu einem Euro-6d-Temp-Modell greifen. In Zeiten, in denen in immer mehr Städten Diesel-Fahrverbote drohen, dürfte man mit einem solchen Selbstzünder noch lange auf der sicheren Seite sein. Aber auch alle anderen Autofahrer profitieren von der effizienten Abgasreinigung ihrer Fahrzeuge. Nicht nur durch ein besseres Gewissen der Umwelt gegenüber, sondern auch durch eine bessere Wertstabilität.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alle-vw-modelle-mit-euro-6d-temp/

Alle Mercedes-Modelle mit Euro 6d-Temp — Benziner und Diesel: Viele sind sauber

Von A- bis S-Klasse, C 160 bis Maybach S 650, SLC bis GLS: Kaum ein Autohersteller deckt ein so breites Angebotsspektrum ab wie Mercedes. Ob Benziner oder Diesel – das Angebot an Modellen, die die Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen, wächst kontinuierlich.

Ihre volumenstarken Baureihen haben die Stuttgarter sogar schon komplett auf Euro 6d-Temp umgestellt. Wer sich für eine A-, C- oder E-Klasse interessiert, kann bedenkenlos bei jeder Modellvariante zugreifen, wenn sie besonders sauber sein soll. Gleiches gilt für den neuen CLS. Ebenfalls kein Unterschied besteht bei der C- und E-Klasse zwischen den Karosserieformen. Limousine, T-Modell, Coupé, Cabrio oder All-Terrain bei der E-Klasse, sie alle sind nach Euro 6d-Temp eingestuft.

Einige Baureihen nur mit Euro-6d-Temp-Benzinern

Bei einigen Ablegern hat sich Mercedes vorerst auf die Ottomotoren konzentriert. Beispiel B-Klasse, CLA und GLA: Hier erreichen derzeit allein die Benziner Euro 6d-Temp. Gleiches gilt derzeit noch für die S-Klasse und die SUV-Baureihen GLC, GLE Coupé und GLS.

Auch AMG-Käufer finden bereits Modelle mit besonders niedrigen Abgasemissionen. Die AMG-43-Varianten von C-Klasse, SLC, GLC und GLE sind ebenso nach Euro 6d-Temp zertifiziert wie die neuen 53er-Versionen von E-Klasse und CLS oder die 63er und 65er AMGs der großen Baureihen. Auch die AMG-GT-Baureihen – sowohl Zwei- als auch Viertürer – als auch die edlen Maybach-Modelle erfüllen die derzeit aktuellste Abgasnorm. Das Leistungsspektrum der Euro-6d-Temp-Motoren reicht bei Mercedes damit von 80 kW / 109 PS bis 463 kW / 630 PS – eine größere Bandbreite dürfte in dieser Hinsicht kein anderer Hersteller abdecken.

Abgasnorm als Übergangslösung

Vom 1. September 2019 an muss jeder neu zugelassene Pkw Euro 6d-Temp erfüllen. Wie die Bezeichnung bereits suggeriert, ist die Abgasnorm jedoch nur eine temporäre Erscheinung. Sie gilt nur bis Jahresende 2020; ab dem 1. Januar 2021 ist dann Euro 6d obligatorisch. Dann dürfen Neuwagen auf der Straße nur noch das 1,5-fache an Stickoxiden ausstoßen wie bei der Abgasmessung auf dem Prüfstand. Bei Euro 6d-Temp gilt noch ein Umrechnungsfaktor von 2,1.

Für Autokäufer hat die Abgasnorm bei ihrer Entscheidung eine immer höhere Relevanz. Schließlich drohen in immer mehr Städten Fahrverbote für Dieselautos, obwohl sie im Vergleich zu Benzinern große Vorteile in Sachen Verbrauch und CO2-Ausstoß verzeichnen. Mit einem Euro-6d-Temp-Dieseln dürfte man noch viele Jahre von Aussperrungen verschont bleiben. Ebenfalls nicht zu verachten: Die Abgasnorm hält den Wert des Autos stabil, was beim Weiterverkauf hilft.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alle-mercedes-modelle-mit-euro-6d-temp/

Gepanzerter Aston Martin DB11 von Trasco Bremen — Britisches Gran-Turismo-Coupé wird zur Festung

Motorleistung, Kurvenspaß, Leichtbau: Für Sportwagen wie den Aston Martin DB11 gelten andere Kriterien als für andere Autos. Erst recht im Vergleich zu gepanzerten Fahrzeugen. Trasco Bremen will mit einer neuen Produktlinie beide Welten vereinen.

4,6 Tonnen wiegt der Mercedes-Maybach S 600 Guard. Das Gewicht kommt nicht von ungefähr, schließlich ist die schwäbische Luxuslimousine nach der aktuell für normale Autos höchsten Schutzklasse VR10 (VR steht für „Vehicle Resistance“) zertifiziert. Für Sportwagen ist eine solche Masse dagegen inakzeptabel. Deshalb kamen schnittige Sportcoupés, Gran-Turismo-Modelle oder Roadster bisher auch nicht für Panzerungen in Frage, sondern nur jene Autos, die sich auch beim Stöbern auf der Website von Trasco finden lassen: Limousinen wie eben die S-Klasse und die großen Modelle von Audi und BMW. Auch SUV und Geländewagen baut der in Bremen ansässige Spezialist für Auto-Panzerungen gerne um.

Anti-Kidnapping-Schutz für den Aston Martin DB11

Aber auch diejenigen, denen die Leben von Politikern, Oligarchen, Prominenten oder anderen besonders schützenswerten Personen am Herz liegen, müssen sich irgendwann breiter aufstellen. Müssen neue Märkte und Zielgruppen erschließen. Deshalb bringt Trasco nun eine neue Produktlinie auf den Markt, die Sportwagen sicherer machen soll. Aber nicht durch neue Airbags oder elektronische Assistenzsysteme, Fahrsicherheit steht dabei nicht im Fokus. Nein, die Insassen der Coupés sollen gegen bewaffnete Angriffe von außen geschützt werden. Was sich die norddeutschen Sicherheitsexperten da ausgedacht haben, zeigen sie nun exemplarisch an einem Aston Martin DB11.

Flüchtig betrachtet sieht das schwarze Coupé aus wie ein ganz normaler DB11. Seine A-Kip-Komponenten – das steht für „Anti-Kidnapping“ – fallen erst beim genauen Hinsehen ins Auge. Zum Beispiel nach Öffnen der Türen. Erst dann präsentiert der britische Sportwagen das ballistische Glas, das Trasco für alle Fensterflächen des Aston Martin verwendet. Es sitzt hinter der normalen, deutlich dünneren Scheibe, also zwischen ihr und den Insassen.

Zertifiziert nach der Widerstandsklasse VR4

Die in den Türen installierten Komponenten sind dagegen vollkommen unsichtbar. Hier kommt ballistischer Stahl in Verbindung mit leichten Verbundwerkstoffen zum Einsatz. In Kombination erreichen Trascos Maßnahmen einen Schutz nach VR4; eine leichte, aber bei Klasseübliche Klasse. Immerhin ist ein derart gepanzertes Auto in der Lage, Angreifer mit einer Kurzwaffe abzuwehren. Aus fünf Metern abgefeuerte 357er- oder 44-er-Geschosse mit Weichkern, sehr übliche Kaliber bei Revolvern und Pistolen, können dem Aston Martin demnach nichts anhaben.

Die eigentliche Leistung der Bremer Firma besteht aber darin, trotz Panzerung das Fahrzeuggewicht im Rahmen zu halten. Und das scheint Trasco gelungen zu sein. Ihr Aston Martin DB11 soll nicht einmal 150 Kilogramm schwerer sein als das Serienmodell, das mit 1.835 (V8-Version) bis 1.870 Kilogramm (V12-Variante) zwar kein Sportwagen-Leichtgewicht ist, dessen Gewicht aber eben auch nicht auf Mercedes S-Klasse-Niveau anwächst. Und es ist keineswegs so, dass sich Trasco noch größeren Herausforderungen verweigert: Die Bremer wollen ihre A-Kip-Panzerung künftig auch für Modelle von Ferrari, Lamborghini, Porsche oder nahezu jeden anderen Sportwagen anwenden. Preise nennt Trasco übrigens nur auf konkrete Kundenanfrage.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/panzerung-aston-martin-db11/

50 Jahre Ford RS — Schnelle Escort, Sierra, Focus

Vor 50 Jahren brachte Ford das erste RS-Modell auf den Markt, Anfang 2018 lief der vorläufig letzte Focus RS in Saarlouis vom Band. Eine kompakte Zusammenfassung der Geschichte schneller Kölner – und eine Kaufberatung zum Hundeknochen-RS.

RS für Rallye Sport – das Kürzel für schnelle Ford ist knapper und älter als das ebenfalls berühmte GTI des Konkurrenten VW. Allerdings hatte Maserati 1962 einen GTI auf den Turiner Salon gestellt. Ein Massenmodell war der 3500 GTI S jedoch gewiss nicht – und auch keins für die Rallyepisten dieser Welt. Beides trifft auf die Ford RS-Modelle zu. Mit ein oder zwei Ausnahmen natürlich, denn in der langen, wechselvollen Geschichte gab es auch Extreme.

50 Jahre Ford RS

Die Geschichte der RS-Modelle beginnt 1968, als Ford gleich drei Modellen Beine macht: Dem 15M, dem 17M und dem 20M. Die Ziffer steht für das Modell, das M für Meisterstück. Im 15M RS arbeitet der damals stärkste Vierzylinder von Ford: ein V4, der aus 1,7 Litern Hubraum 70 PS leistet. Das ist heute übrigens genauso: Der stärkste Vierzylinder von Ford steckte bis Anfang 2018 im Focus RS. Allerdings wuchs die Leistung im Lauf der Zeit auf 350 PS, der Hubraum auf 2,3 Liter und natürlich sind die Zylinder seit einiger Zeit in Reihe angeordnet.

Drei RS zu Beginn: 15M, 17M und 20M

Doch der Reihe nach. Den 17M und den 20M treibt jeweils ein V6 an: Der Zweiliter im 17M leistet 90 PS, der 2,3-Liter im 20M RS hat 108 PS. So unterschiedlich die Motoren, so gleich die Farben. Rot oder silbermetallic. Das Lenkrad hat Lochspeichen, im 15M einen Lederkranz und in den beiden Sechszylindern einen Kranz aus Holzimitat. Der Vierzylinder läuft 155 km/h – respektabel zu Käfer-Zeiten – und der 20M RS immerhin 170 km/h.

Hundeknochen-Escort und Cosworth

Zur Legende wurde der motorsportfixierte „Hundeknochen“-Escort RS, der seit 1970 über Rundstrecken und Rallyepfade tobt. Richtig: tobt. Denn noch heute ist der RS fleißig im historischen Motorsport unterwegs. Damals wie heute überzeugt sein BDA-Vierzylinder (Belt Drive A Series) von Cosworth mit Reserven zum Tunen – die 100 PS des serienmäßigen Zweiliters sind nicht das letzte Wort. Wenig war das allerdings damals nicht, der 915 Kilogramm leichte Escort war in der Lage, Alfa und BMW zu jagen. BMW jagt 20 Jahre später auch der Escort RS Cosworth. Mit 220 PS aus einem Vierzylinder-Turbo, Allradantrieb und auffälligem Flügel pfeift der Rallye-Abkömmling auf den dezenten Auftritt. Er kann sich’s leisten, denn der von Ford und Karmann aus dem Sierra-Chassis auf Maß geschneiderte „Cossie“ gewinnt gleich in seiner ersten Rallye-Saison 1993 fünf WM-Läufe, 1994 die Rallye Monte Carlo und anschließend bei weitern 25 Läufen auf europäischer Ebene.

Gruppe B: Ford RS 200

Für die radikalste und wildeste Rallye-Kategorie, die es je gab, ist der RS 200 bestimmt: Den Mittelmotor-Sportwagen entwickelt Ford für Rallyes in der Gruppe B, baut 200 Homologations-Exemplare. Audi S1 Quattro, Metro 6R4 und Peugeot 205 T16 sind die Konkurrenten des Ford RS 200, sein 1,8-Liter-16V-Turbo ist für über 500 PS gut. Der Motor sitzt mittig, treibt über zwei Kardanwellen und drei Sperrdifferenziale alle vier Räder an. Etwa 2,4 Sekunden braucht der RS 200 von null auf 100 km/h – auf losem Untergrund.

Eine Saison lang fährt der RS 200 in der Gruppe B, bestes Resultat ist ein dritter Platz. Schwere Unfälle führen zu Diskussionen, einem Fahrer-Boykott und 1987 schließlich zum Ende der Gruppe B. Der RS 200 zog um in den Rallyecross, fuhr Bergrennen wie den „Pikes Peak“ in Colorado.

Cosworth und der Sierra

Zeitgenossen des RS 200 sind die Cosworth Sierra. Der erste kommt 1985 als Homologationsmodell für den Motorsport. Ein von Cosworth optimierter Vierventil-Turbo mit 204 PS beschleunigt die geflügelte Limousine auf bis zu 241 km/h. In zwei Jahren baut Ford rund 6.000 Cosworth-Sierra. Eine 220 PS starke Version (RS 500 Cosworth) folgt 1987 und 1990 kommt mit dem Cosworth 4×4 eine dezente Version fast ohne Flügel: Die Limousine hat Allradantrieb, 220 PS und ein Drehmoment von 290 Newtonmetern.

Der erste Turbo-Escort

Den ersten Turbomotor in einem Ford konnten europäische Kunden übrigens im Escort RS kaufen. Der Konkurrent von Opel Kadett GSi und VW Golf GTI verdankt seine 132 PS einer Art frühen Downsizings: 1,6 Liter Hubraum, denen ein Garret Air Research T3 0,5 bar Ladedruck verpasst. Ladedruck und Zündung sind elektronisch kontrolliert, das Gemisch berechnet eine Bosch KE-Jetronic. Die Traktion an der angetriebenen Vorderachse verbessert ein Visko-Sperrdifferenzial – Turbolader und Differenzialsperre haben auch die späteren Focus RS ab 2002.

Focus RS: Fünfzylinder und Allrad zum Driften

Der erste Focus RS kommt ab 2002 noch relativ unschuldig daher: Vierzylinder-Vierventil-Turbo, 215 PS, 18-Zoll-Räder. Doch schon die ausgestellten Radläufe und die Brembo-Bremsen machen klar, dass dieser Focus im Zweifel Ernst macht. Kurz vor Weihnachten 2007 kündigt Ford den nächsten RS an und macht die Ankündigung 2009 wahr: giftgrün lackiert und mit fünf Zylindern motorisiert, steht der RS da. Er toppt mit 305 PS und „Revo“-Vorderachse den ST, soll trotz 410 Newtonmetern nicht im Lenkrad zerren. Klappt nicht ganz, macht aber Spaß. Freude macht neben der gewaltigen Kraft auch der hämmernde Klang des von Volvo geborgten Fünfzylinders. Der später nachgelegte RS 500 beschleunigt in 5,6 Sekunden von null auf 100 km/h und läuft 265 km/h – ein Sportwagen in der Karosserie eines Kompaktautos. Das gilt erst recht für den dritten Focus RS, dessen Vierzylinder stärker ist als der Fünfzylinder des Vorgängers: 320 PS leistet der Motor, den es auch im Mustang gibt. Die Kraft verteilt ein Allradantrieb mit zwei elektronisch gesteuerten Differenzialen aktiv zwischen den Hinterrädern. Das verbessert die Traktion und macht eine Driftfunktion möglich. Die Fahrleistungen entsprechen einem Porsche Cayman.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/kaufberatung/ford-rs-15m-17m-escort-sierra-cosworth/

Neuzulassungen Baureihen August 2018 — Bestseller und Zulassungszwerge

Bei jedem Hersteller gibt es Modelle die Masse machen und andere die nur in kleinen Stückzahlen an den Mann gebracht werden können. Wir zeigen Ihnen die Verkaufsstars und Zulassungszwerge der wichtigsten Hersteller für den August 2018.

In der Automobilindustrie ist mal wieder viel los. Nicht zuletzt ist dies an den Neuzulassungen zu erkennen. Und genau da gibt es im Monat August 2018 jede Menge neue Spitzenreiter innerhalb der einzelnen Marken. So verdrängt der Kuga im Ford-internen Kampf um die Zulassungskrone den Fiesta. Bei BMW rückt der 1er galant am 2er vorüber. Der Q50 muss sich bei Infiniti seinem großen Bruder Q60 geschlagen geben und der kompakte I30 überholt den großen Tucson.

Bei der sportlichen Marke Jaguar hat sich eine Limousine die Krone von einem SUV zurückerobert. So fährt der Jaguar XF nun vor dem E-Pace in puncto Zulassungszahlen. Der Fiat Renegade hat sich den ersten Platz vom einstigen Führenden Compass erfahren. Das japanische Duell zwischen dem Vormonatssieger Mazda 3 und dem CX-3 konnte letzterer für sich entscheiden.

Bei Porsche regiert der Cayenne, bei Toyota der C-HR

Interessant ist, was beim Automobilhersteller Opel nun an der Zulassungsspitze zu finden ist: der Corsa. Der Kleinwagen verdrängt den kompakten Astra. Sportlich geht es seit jeher bei Porsche zur Sache. Spannend nur, dass der Vormonatssieger 911 erneut dem Cayenne nicht das Zulassungs-Wasser reichen konnte. Die Franzosen aus dem Hause Peugeot feiern mit dem 2008 den Zulassungskönig-Thronfolger des 308.

Auch aus Frankreich, jedoch mit einer Raute und keiner Raubkatze als Logo, kommt Renault. hier wurde der bisherige Spitzenreiter bis auf Platz drei hinter dem neuen König Capture und dem Zweitplatzierten Mégane verwiesen. Bei Skoda gibt es zwei Besonderheiten im Monat August 2018: Der Fabia verdrängt den Octavia von der Spitze und der Skoda Yeti kommt mit 17 Neuzulassungen auf exakt dieselbe Anzahl wie noch im Vormonat. Bei Subaru herrscht nun der Levorg vor dem WRX und der C-HR hat im Königreich Toyota den einzigen Herrscher Auris vom Thron gestoßen. Der Maserati Levante kratzt unterdessen mit 99 Neuzulassungen an der Dreistelligkeit.

Top 10 – Neuzulassungen August 2018

  1. VW Golf mit 17.501 Neuzulassungen
  2. VW Tiguan mit 8.496 Neuzulassungen
  3. VW Polo mit 7.126 Neuzulassungen
  4. VW T-Roc mit 6.465 Neuzulassungen
  5. Audi A4, S4, RS4 mit 6.194 Neuzulassungen
  6. Seat Leon mit 6.133 Neuzulassungen
  7. Mercedes-Benz C-Klasse mit 5.862 Neuzulassungen
  8. Skoda Fabia mit 5.188 Neuzulassungen
  9. Audi A3, S3, RS3 mit 4.993 Neuzulassungen
  10. Skoda Octavia mit 4.142 Neuzulassungen

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-baureihen-august-2018-bestseller-und-zulassungszwerge/

VW Beetle Final Edition — Sonderedition zum Produktionsende

VW wird 2019 den VW Beetle endgültig einstellen. Zum Produktionsende der dritten Generation wird der Beetle in den USA mit einer besonders ausgestatteten Final Edition bedacht.

Schon seit Jahrzehnten kommen VW Käfer und dann die Beetle-Modelle aus dem VW-Werk in Puebla/Mexiko. Im Juli 2019 wird damit Schluss sein. VW beendet die Produktion des Beetle. Einen Nachfolger in dieser Konfiguration wird es nicht geben. Angeblich wird bei VW aber über einen neuen, rein elektrisch angetriebenen Beetle nachgedacht, der dann der I.D.-Familie zugeschlagen wird.

Zum Ausklang der Beetle-Ära legt VW die Sonderversionen Final Edition SE und Final Edition SEL auf, die als Coupé und Cabrio aber nur noch auf dem US-Markt angeboten werden. Inspiriert werden die Sondermodelle von letzten Käfer, der 2003 mit der Última Edición in den Ruhestand verabschiedet wurde. Entsprechend werden auch die letzten Beetle auch in den Farben Safari Uni und Stonewashed Blue angeboten. Zudem sollen die Farbtöne Weiß, Schwarz und Grau zu haben sein.

Aufgewertete Ausstattung und nur eine Motorisierung

Zur Sonderausstattung der Editions-Modelle zählen unter anderem Chromapplikationen an der Karosserie, beheizte Wischwasserdüsen, Schiebedach (nur Coupé), Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrleuchten, Nebelleuchten sowie 17 (SE) und 18 (SEL) Zoll große Leichtmetallfelgen und natürlich Final Edition-Badges auf den Flanken.

Das Interieur wird mit einem Lederlenkrad, einem KeylessGo-System, Edelstahlpedalen, Klimaautomatik, Pianolackapplikationen, gesteppten Kunstledersitzbezügen, einem großen Infotainmentpaket, einer dreifarbigen Innenraum-LED-Beleuchtung sowie einem speziellen Handschuhfachdeckel aufgewertet.

Motorisiert werden die Final Edition-Modelle ausschließlich mit dem 174 PS starken Zweiliter-Turbobenziner im Kombination mit einer Sechsgang-Automatik.

In den USA startet die Coupé-Version ab 23.045 Dollar, das Cabrio ist ab 27.295 Dollar zu haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-beetle-final-edition-sonderedition-zum-produktionsende/

Toyota Yaris GR-S — Sportversion des Kleinwagens

Inspiriert vom limitierten Yaris GRMN bringt Toyota zum Pariser Autosalon den Kleinwagen als Sportversion GR-S. Zudem wird der Yaris zum 20. Geburtstag der Baureihe als Sondermodell Y20 vorgestellt.

Der Toyota Yaris GR-S, dessen Kürzel für „GAZOO Racing Sport“ steht, wird ausschließlich als Fünftürer mit dem 1,5-Liter-Hybridantrieb kommen. Um den sportlichen Anspruch zu unterstreichen, wird der Yaris GR-S mit einem um 11 Millimeter tiefergelegten Sportfahrwerk mit Sachs-Dämpfern und steiferen Stabilisatoren ausgerüstet. In den Radläufen drehen sich exklusiv für den Yaris GR-S entwickelte schwarze 17-Zoll-Leichtmetallfelgen.

GR-S mit GRMN-Optikanleihen

Auch optisch folgt das neue Modell seinem leistungsstarken Bruder GRMN: Das schwarze Dach samt Haifischflossenantenne und Dachspoiler darf ebenso wenig fehlen wie Klavierlack-Zierleisten an den Türen, der schwarze Waben-Kühlergrill und schwarze Außenspiegelgehäuse und Nebelscheinwerfer. Auch die neu gestalteten Scheinwerfer sind schwarz akzentuiert. Optionale rote Akzente an der Frontlippe und am hinteren Stoßfänger verstärken die sportliche Optik.

Im Innenraum finden sich Sportsitze mit schwarzen Alcantara-Bezügen, GR-Emblem und weißen Kontrastnähten und Einsätzen. Der farbige Multiinformations-Bildschirm erhielt einen speziellen GR-Startbildschirm. Ergänzend kommt das Dreispeichen-Sportlenkrad aus dem Toyota GT86 zum Einsatz. Abgerundet wird der umgestaltete Innenraum mit einem schwarzen Dachhimmel und mattchromen Intarsien für Schalthebel, Lüftungsdüsen und Lautsprecher.

Sondermodell Yaris Y20

Der neue Toyota Yaris Y20, der ebenfalls auf dem Pariser Autosalon debütiert, ersetzt zum Modelljahr 2019 die bisherige mittlere Ausstattungslinie. Zu den Y20-Kennzeichen zählen 16 Zoll große Leichtmetallfelgen im Zehn-Speichen-Design, dunkelgraue Seitenleisten, Außenspiegelkappen und Kühlergrill sowie die mit Chrom eingefassten Nebelscheinwerfer. Weitere Erkennungszeichen sind getönte hintere Seiten- und Heckscheiben sowie ein spezielles Y20-Emblem am Heck.

Im Innenraum setzt sich das dunkelgraue Farbthema unter anderem an Mittelkonsole, Lenkradeinsätzen und den karierten Sitzen fort. Seidenmatt-verchromte Lüftungsdüsen, Lautsprecher- und Instrumenteneinfassungen sowie schwarze Fußmatten mit silbernem Rand unterstreichen den hochwertigen Eindruck. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-yaris-gr-s-daten-infos-marktstart-preis/

Heftvorschau sport auto 10/2018 — Weltexklusiv: neuer BMW Z4 im Supertest

Die sport auto-Ausgabe 10/2018 ist ab Freitag, 14. September 2018 erhältlich. Unsere Themen: BMW Z4 M40i im weltexklusiven Supertest. Audi S5 Sportback gegen Kia Stinger GT. Ferrari Portofino gegen Aston Martin DB11. Plus weitere Tests und Motorsport.

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Vor gut einem Jahr konnten, nein, mussten wir in unserer sport auto das traurige Gerücht vermelden, dass man bei Audi den Nachfolger des R8 gestrichen habe. Die schlechte Nachricht wurde in den Folgemonaten von Insidern bestätigt und ging dann endgültig im März 2018 in den Newsforen um die Welt. Gut einen Monat später tauchte erstmals das Gerücht auf, dass es auch keinen Nachfolger für den Audi TT geben werde – immerhin einer der Sportwagen, die sich zum Beispiel in Deutschland laut Zulassungsstatistik Monat für Monat ordentlich verkaufen; mal ganz abgesehen von seinem Kultstatus.

Die unschöne Ballung von schlechten Nachrichten in Bezug auf die Sportlichkeit der Marke Audi deckt sich leider mit unseren Testerfahrungen bei sport auto: Die RS-Modelle von Audi Sport (früher Quattro GmbH) weisen seit einiger Zeit erhebliche und gut dokumentierbare Defizite auf. Ihre sportliche Zuspitzung hat über die Jahre deutlich nachgelassen, die relative Wettbewerbsfähigkeit zur Konkurrenz von BMW M, Mercedes-AMG oder Porsche hat definitiv gelitten. Dazu tun sich immer wieder Schwachstellen auf, bestes Beispiel: die überforderte Bremse des Audi TT RS im Supertest.

Und jetzt das: Laut britischen Medienberichten soll es 2022 nun doch einen R8-Nachfolger geben – aber als E-Auto, offenbar angelehnt an das Pebble-Beach-Showcar PB18 e-tron Concept.

Da kann man Audi nur Glück wünschen. Offenbar gehören die Ingolstädter zu den wenigen Autoherstellern, die vollumfänglich an die Elektrifizierung der individuellen Mobilität glauben. Wenn sie damit mal nicht gehörig auf die Nase fallen! Ihre Wettbewerber glauben zwar ebenfalls an ein wachsendes Segment für E-Autos, doch mehr unter Transportgesichtspunkten und vornehmlich in Ballungsgebieten.

Die Idee, dass man ausgerechnet die Sportwagen an der Spitze der Performance-Skala vollständig elektrifiziert – oder vollständig entmannt – ist ohne Beispiel in der Autoindustrie. Es gibt viele Entwickler, die sagen, dass das niemals funktioniere, weil es die Kunden nicht kaufen würden.

Anders gefragt: Warum hat Audi nie einen Sportwagen mit Dieseltechnik gebaut – trotz zahlloser Siege im Rennsport? Weil die Kunden es nicht kaufen. Wieso geht Audi jetzt das viel größere Wagnis eines E-Sportwagens ein? Porsche, Ferrari oder Lamborghini setzen auch in Zukunft alle auf den Verbrenner – denn er ist der sinnliche Kern von Sportwagen. Diese Hersteller verstehen offenbar ihr Geschäft.

Viel Spaß mit unserer neuen Ausgabe,

Ihr Marcus Schurig.

Themen in sport auto 10/2018

Tests & Fahrberichte

  • Edel-Cabrios im Vergleich: Aston Martin DB11 Volante und Ferrari Portofino
  • Exklusiv! Neuer BMW Z4 im Supertest – Kleiner, leichter, agiler: Der BMW-Roadster kommt im März 2019
  • Business-Limousinen im Test: Alpina D5 S Touring gegen BMW M550d xDrive Touring
  • AMG GT, die Vierte: Neben GT, GT S und GT R sucht der Mercedes-AMG GT C seinen Platz. Erster Test
  • Mehr Leistung für den MX-5: Erste Fahrt in Mazdas Kult-Roadster MX-5 mit 184 PS
  • Kia gegen Audi: Kia drückt mit dem Stinger in die sportliche Mittelklasse und stellt sich dem Audi S5 Sportback
  • Ritt auf der Kanonenkugel: Mit dem 916 PS starken McLaren P1 durchs schottische Hinterland
  • Tuning-Vergleich: Oettinger-VW Golf R, Wetterauer- Seat Leon ST Cupra und Racechip-Hyundai i30N
  • Abschied vom Subaru WRX STI: Ein letztes Mal darf er, was er am besten kann: die Sau rauslassen!
  • Auf der Suche nach Zehnteln: Manthey-Porsche Cayman GT4 MR in Hockenheim

Reportage &Ratgeber

  • Rennfahrschule: sport auto-Perfektionstraining auf der Nürburgring-Nordschleife
  • Gebrauchte Sportwagen: Honda S2000 und Opel Speedster Turbo im Gebrauchtwagen-Check

Motorsport

  • Formel-1-Story: Neben Herstellern geben mittlerweile Milliardäre den Ton in der F1 an – eine Gefahr?
  • Rallyesport: Der neue VW Polo GTI R5 für den Kundensport
  • Rallye-Weltmeisterschaft: Die Deutschland-Rallye ist ein Schaufenster für die einheimischen Talente
  • IndyCar-Meisterschaft: Unser F1-Experte Michael Schmidt berichtet vom IndyCar-Lauf in Pocono
  • Langstreckenmeisterschaft: Warum die GT4-Klasse am Nürburgring nicht den erwarteten Boom erlebt
  • Bergrennsport: Großes Bergsport-Feature vom EM-Lauf im schweizerischen Saint-Ursanne
  • sport auto-Aktion: Wir suchen mit der Aktion „Super Racer“ neue Talente für den Motorsport
  • Sportwagen-WM: Warum die neu formierte LMP1-Klasse für 2018/19 nicht wirklich funktioniert
  • Sportwagen-WM: Die große Rennanalyse zum dritten Saisonlauf der Sportwagen-WM in Silverstone
  • Interview: GT-Promoter Stéphane Ratel im exklusiven sport auto-Gespräch
  • Intercontinental GT Challenge: Feature und Analyse vom dritten IGTC-Rennen aus Suzuka

Autos in sport auto 10/2018

  • Alpina D5 S Touring
  • Aston Martin DB11 Volante
  • Audi PB18 e-tron
  • Audi S5 Sportback
  • BMW M550d xDrive Touring
  • BMW Z4 M40i
  • Bugatti Divo
  • Ferrari 488 Pista Spider
  • Ferrari Portofino
  • Honda NSX
  • Honda S2000
  • Kia Stinger GT 3.3 T-GDI AWD
  • Manthey-Porsche Cayman GT4 MR
  • Mazda MX-5 G 184
  • McLaren P1
  • Mercedes-AMG GT C
  • Oettinger-VW Golf R
  • Opel Speedster Turbo
  • Racechip-Hyundai i30N Performance
  • Subaru WRX STI
  • Wetterauer-Seat Leon ST Cupra

sport auto als digitale Ausgabe

Die neue Ausgabe von sport auto ist auch digital erhältlich. Die Einzelausgabe kostet 3,99 EUR und wird einen Tag vor Erscheinen der Print-Ausgabe angeboten.

+++ Unser neues Heft können Sie hier online bestellen +++

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/heftvorschau-sport-auto-102018/

Hyundai Fuel Cell Electric Truck in Hannover — Brennstoffzellen-Lkw auf der Nutzfahrzeug-IAA 2018

Hyundai präsentiert auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018, die vom 20. bis 27. September in Hannover stattfindet, den Fuel Cell Electric Truck. Noch ist der Lastwagen eine Studie, doch schon im kommenden Jahr soll die Serienversion vorgestellt werden.

Hyundai ist einer der Vorreiter bei den Brennstoff-Fahrzeugen. Als einer von nur wenigen Herstellern bieten die Koreaner mit dem ix35 Fuel Cell und dem Nexo bereits mit Wasserstoff angetriebene Autos an. Nun will Hyundai die Technologie auch schrittweise in seiner Nutzfahrzeugsparte übernehmen. Wie vor zwei Jahren, als der H350 Fuel Cell Concept in Hannover debütierte, ist nun auch wieder die Nutzfahrzeug-IAA Schauplatz der Weltpremiere des Hyundai Fuel Cell Electric Trucks.

Hyundais großer Truck Xcient als Basis

Noch besitzt der Wasserstoff-Lkw den Status einer Studie, doch schon 2019 soll die Serienversion vorgestellt werden. Eine Designrevolution wird es dabei nicht geben. Die Linienführung der großen Hyundai-Truck-Baureihe Xcient findet sich grundsätzlich in der Fuel-Cell-Version wieder. Neben einigen Details haben die koreanischen Designer vor allem den Kühlergrill geändert: Statt Querstreben wie bei den konventionell angetriebenen Xcient-Trucks trägt die Hannover-Studie einen Grill in Gitteroptik. Auffällig ist außerdem das illuminierte Markenlogo. Zudem präsentiert sich der Fuel Cell Electric Truck aerodynamisch optimiert.

Die technischen Daten des Wasserstoff-Lastwagens gibt Hyundai derzeit noch nicht bekannt. Auch seine genauen Pläne hinsichtlich der Einführung von Brennstoffzellen-Lkw werden die Koreaner erst auf der Messe in Hannover bekanntgeben. Dann dürfte auch mehr über die Strategie zu erfahren sein, die die Koreaner in Sachen autonom fahrender Nutzfahrzeuge verfolgen. Erste Erfolge haben sie bereits vorzuweisen: Kürzlich absolvierte ein selbständig fahrender Xcient in Südkorea eine 40 Kilometer lange Autobahnfahrt. Auch mit fahrerlosen Pkw hat Hyundai bereits die ersten Flottentests auf öffentlichen Straßen absolviert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hyundai-brennstoffzellen-lkw/

VW-Chef Diess im Interview — Elektroautos werden teurer

VW-Chef Diess und Betriebsratschef Bernd Osterloh gaben der VW-Hauszeitschrift inside ein Interview. Diess sagte, dass VW höhere Gewinne brauche, bei der Umstellung auf WLTP hinterherhänge und die Einführung von Elektroautos teurer werde als gedacht.

Zum Trendthema Digitalisierung erklärte Diess im Interview mit der VW-Mitarbeiterzeitschrift: „Die Digitalisierung des Autos ist zurzeit eine unserer größten Herausforderungen.“ Osterloh kritisiert: „Im Bereich Software hat es die Unternehmensführung seit Jahren schlicht verschlafen, die richtigen Weichen zu stellen.“

Elektromobilität: teurer als gedacht

Die Umsatzrendite will Diess im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft steigern: fünf Prozent habe man bereits erreicht, sieben oder acht seien nötig, um krisenfest zu sein. Denn „die Kosten für die Einführung der Elektromobilität werden höher als erwartet sein“; erklärte Diess. Ob einzelne Modelle konkret teurer werden, erklärte der Vorstandsvorsitzende nicht. Das Unternehmen müsse vor allem in der Verwaltung deutlich effizienter werden, forderte Diess. Fortschritte sieht er bei der Unternehmenskultur: „Wir sind offener geworden, gehen Konflikten nicht mehr aus dem Weg.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-chef-diess-elektroautos-werden-teurer/

Volvo zeigt autonomen Truck auf der Nutzfahrzeug-IAA — Die Vera-Studie macht den Fahrer überflüssig

Elektrisch und autonom: Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018, die vom 20. bis 27. September in Hannover stattfindet, stellt Volvo die Studie Vera vor. Sie soll nicht weniger als das Transportwesen umkrempeln.

Zumindest in Logistikzentren oder anderen Umschlagplätzen wie großen Containerhäfen oder Güterbahnhöfen soll eine Revolution kurz bevorstehen. In diesen Bereichen sieht Volvo Trucks seine Vera-Studie vorrangig, sobald sie in Serie geht. Die dortigen Abläufe sind derzeit noch an die Schichtzeiten der Arbeiter angepasst, was sie einigermaßen unflexibel macht. Das möchte Volvo ändern, indem die Schweden autonom fahrende Zugmaschinen einsetzen, die rund um die Uhr Container oder Auflieger von A nach B fahren. Das soll die ganze Prozesskette präziser, flexibler und dadurch produktiver gestalten – allein schon deshalb, weil so Lagerzeiten minimiert werden können.

Fahrerlos und elektrisch unterwegs

Das ist auch nötig, schließlich gehen alle Prognosen davon aus, dass künftig viel mehr Waren transportiert werden müssen als heutzutage. Dies ist nicht nur ein Resultat des weltweit stark wachsenden Online-Handels, sondern auch des Bevölkerungswachstums und der stetigen Urbanisierung. Trotzdem soll die Logistik auch weiterhin reibungslos laufen und wünschen sich Kunden weiterhin eine schnelle Lieferung ihrer Pakete. Also muss der Transport verschlankt und verbessert werden, wozu autonome Technologien, wie sie in Volvos Vera-Studie eingesetzt werden, ihren Beitrag leisten sollen.

Antriebsseitig nutzt Vera elektrische Systeme, die bereits in den markeneigenen Regalen bereitliegen. Für den kleinen FL gibt es einen bis zu 130 kW (177 PS) starken E-Motor, im größeren FE bieten sie eine bis zu 370 kW (503 PS) starke Zwei-Motoren-Lösung an. Die elektrische Auslegung soll nicht nur umweltfreundlicher sein, sondern auch das Geräuschniveau auf den jeweiligen Werksgeländen senken. Da Vera kompatibel mit vorhandenen Aufliegern und Containern ist, halten sich auch die Investitionskosten für Spediteure in Grenzen, da sie ihre vorhandene Infrastruktur zu großen Teilen weiterverwenden können.

Ein Kontrollzentrum als Herz der Infrastruktur

Bei den Technologien, die Vera selbständig fahren lassen, entwickelt Volvo nicht nur die im Fahrzeug eingebauten Systeme, sondern kümmert sich auch um die Infrastruktur, die künftig viel intelligenter sein muss als heute. So wird es ein Kontrollzentrum geben, das per Daten aus der Cloud die autonome Zugmaschine überwacht – zum Beispiel den Ladezustand der Batterie oder welche und wie viele Güter an Bord sind. Außerdem soll Vera in langsameren Geschwindigkeiten als herkömmliche Fahrzeuge und in klar definierten Bereichen unterwegs sein. Die Fahrzeuge können ihre Positionen zentimetergenau bestimmen und das Verhalten anderer Fahrzeuge interpretieren und entsprechend handeln. Zahlreiche Sensoren, Kameras und Radarsysteme sollen die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Und wie geht es mit Vera weiter? „Anfangs werden wir über kurze Distanzen und in sich wiederholenden Arbeitsschritten unterwegs sein“, sagt Mikael Karlsson, Vizepräsident für autonome Lösungen bei Volvo Trucks. Klar sei, dass Vera keine Lösung für alles und jeden ist. „Sobald wir mehr Erfahrungen sammeln, können wir unsere Technik nach und nach ausrollen, von Nutzer zu Nutzer und angepasst an deren spezielle Anforderungen.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/autonomer-lkw-volvo-nutzfahrzeug-iaa/

DS3 Crossback (2018) — Kompakter wird zum Crossover

Die Citroën-Tochter DS wird auf dem Autosalon Paris den Nachfolger des DS3 vorstellen. Der wird zum Crossovermodell mit Offroad-Anmutung und hört künftig auf den Namen DS3 Crossback. Jetzt sind erste Bilder und Infos durchgesickert.

Audi und Mini sind mit ihren kleinen Crossovermodellen Q2 und Countryman bereits erfolgreich unterwegs. Citroën möchte auch vom Kuchen partizipieren und schickt den neuen DS3 Crossback ab Anfang 2019 ins Rennen.

Insgesamt ähnelt der neue DS3 Crossback seinem großen Bruder DS7 Crossback stark, besonders im Heckbereich mit der querlaufenden Chromspange zwischen den Leuchten. Aber auch das Gesicht wirkt direkt beim DS7 entlehnt. An den Flanken wurde die Haifischflosse im Bereich der B-Säule vom DS3 übernommen. Geschwärzte Dachholme sollen den Eindruck von einer umlaufenden Fensterfläche erwecken.

Dreizylinder als Diesel und Benziner

Technisch baut der DS3 Crossback auf der CMP-Plattform des PSA-Konzerns auf, die schon den Peugeot 2008, den Citroën C3 Aircross sowie den Opel Crossland X trägt. Damit kommen auf der Antriebsseite die neuen Dreizylinder-Turbodiesel mit 1,5 Liter Hubraum und SCR-Kat sowie die Dreizylinder-Turbobenziner der Schwestermodelle in Frage. Allradantrieb sieht diese Plattform nicht vor. Eine reine E-Version ist dagegen möglich. Und die des DS3 Crossback dürfte irgendwann 2020 folgen.

Bei Preis wird der neue DS3 Crossback irgendwo knapp unter 20.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ds3-crossback-2018-daten-infos-marktstart-preis/

Kia Ceed GT mit 204 PS — Von Albert Biermann abgestimmter Golf-GTI-Konkurrent

Dieses Mal hat Performance-Entwicklungschef Albert Biermann über die Abstimmung gewacht: Die neue GT-Variante des Kia Ceed soll ein agiler Kurvenfreund geworden sein. Außen, innen und natürlich bei der Technik unterscheidet er sich von seinen zahmeren Geschwistern.

Der neue Kia Ceed GT saugt seine Atemluft durch vergrößerte Öffnungen im eigenständigen Front-Stoßfänger ein. Außerdem ist sein ein GT-Logo tragender Grill mit roten Akzenten verziert. Mit einer roten Linie schmücken sich auch die schwarzglänzenden Seitenschweller.

Das unten abgeflachte Lenkrad ist mit einem GT-Logo versehen und die Pedalerie besteht aus Aluminium. Die schwarzen Leder-Sportsitze sind mit roten Nähten versehen und ebenfalls mit einem GT-Schriftzug verziert. In Sachen Kofferraum muss der GT-Fahrer keine Kompromisse eingehen – er ist mit 395 Litern genauso groß wie bei den Nicht-GT-Varianten. Mit der im Verhältnis 60 zu 40 geteilt umklappbaren Rücklehne lässt sich der Stauraum vergrößern.

Fahrwerk straffer

Das straffere Fahrwerk legt den sportlichen Kompakten fünf Millimeter näher an den Asphalt, per ESP-Eingriff bremsen die kurveninneren Räder für ein besseres Einlenkverhalten ab. 18-Zoll-Michelin-Pilot-Sport-4-Reifen sind beim GT Serie, außerdem gibt es größere Vorderrad-Bremsen: Sie wachsen im Durchmesser von 288 auf 320 und in der Dicke um drei auf 28 Millimeter.

Serienmäßige Assistenzsysteme sind eine Fernlicht-Automatik, ein Müdigkeitswarner, ein Spurhalte-Assistent und ein Notbrems-Assistent. Auch autonomes Fahren nach Level zwei soll möglich sein: Das System kann für automatisches Beschleunigen, Bremsen und Lenken sorgen, wenn es Spurmarkierungen erkennt – das funktioniert bis zu Geschwindigkeiten von 180 km/h. Ebenfalls auf Wunsch zu haben: ein adaptiver Tempomat mit Stop&Go-Funktion, ein Totwinkelwarner, ein Einpark-Assistent und eine Fußgängererkennung mit Warnfunktion durch Lenkradvibrationen.

204 PS und erstmals Doppelkupplungsgetriebe

Der 1,6-Liter-Turbomotor leistet 204 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 265 Nm zwischen 1.500 und 4.500/min. Serienmäßig teilt der Fahrer die Gänge über eine Sechsgang-Handschaltung ein, optional steht erstmal ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung, dessen Gänge der Fahrer auch manuell über Aluminium-Schaltpaddles einlegen kann. Ein Fahrmodus-Schalter für den Wechsel zwischen Normal und Sport ist serienmäßig beim Doppelkupplungsgetriebe dabei. Die Umschaltung auf Sport sorgt für eine wachere Gasannahme, eine geänderte Schaltcharakteristik, reduzierte Lenkunterstützung und einen schärferen Sound.

Ausgeliefert wird der Ceed GT ab dem ersten Quartal 2019, die Preise werden Anfang 2019 bekanntgegeben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kia-ceed-gt-2019/

Lion Smart Batterie für BMW i3 — Elektroauto mit 700 Kilometer Reichweite

Den BMW i3 kann man mit 300 Kilometer Reicheweite nach NEFZ kaufen – der Platz für die Batterie in dem Karbon-Kleinwagen ist knapp. Jetzt hat der Elektro-Spezialist Lion Smart eine Batterie eingebaut, die so viel Kapazität hat, wie die eines Tesla Model S P100 D.

BMW war mit dem i3 einer der ersten Anbieter eines in Großserie gefertigten Elektroautos auf dem deutschen Markt. 2013 kam der Kleinwagen mit der Karbon-Karosse auf den Markt. Die Anfangs verbaute Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 21,6 kWh sorgte für eine Reichweite von 190 Kilometern nach dem wenig realistischen NEFZ. Im Jahr 2016 gab es ein Update: Der Akku hat seitdem 33,2 kWh, die Reichweite beträgt damit laut Hersteller ca. 300 Kilometer Reichweite nach NEFZ, 200 sind es im Alltag.

Auch das ist mittlerweile nicht mehr wirklich ein verkaufsförderndes Argument, die frühe Geburt holt den BMW i3 ein – die schwer zu ändernde Struktur der Karbon-Karosserie bietet dem Akku nur ein überschaubares Maß an Bauraum. Wesentlich größere Akkus konnte BMW dem Kompaktwagen nicht spendieren, mit dem Facelift wurde stattdessen eine dynamischere S-Version nachgeschoben.

Lion Smart, ein im Norden Münchens ansässiger Entwicklungsdienstleister mit Fokus auf die Konstruktion von Batteriesystemen, zeigt jetzt mit einem Prototyp, was beim BMW i3 mit aktueller Technologie möglich wäre.

Lithium-Ionen-Akku mit 100 kWh

Wie das Onlineportal ecomento.de berichtet, hat Lion Smart eine Batterie mit 100 kWh Kapazität in einen BMW i3 eingebaut. Auf der Website des Unternehmens zeigt ein Video die Technologie des Akku-Packs und den i3-Prototyp. Wie konnten die Ingenieure das schaffen, was der Hersteller bislang nicht konnte oder wollte? Die modernere Batterie hat laut Lion Smart eine um fast 80 Prozent höhere Energiedichte als das werksseitig verbaute Speichermedium. 8.064 Rundzellen im 18650-Format sollen denen in Tesla Model S und Model X entsprechen, die für ihre hohen Reichweiten bekannt sind.

Für den mit 100 kWh-Akku ausgerüsteten BMW i3 gibt Lion Smart eine Reichweite von 700 Kilometern an – damit wäre der BMW i3 auf einen Schlag der Reichweitenkönig unter den Elektroautos. Pläne für einen Serieneinsatz der verbauten Batterie gibt es aktuell noch nicht. Mit einer weiter verbesserten Ladeinfrastruktur müsste der BMW i3, der ja keine Langstreckenlimousine ist, auch nicht unbedingt einen derart großen Sprung in der möglichen Reichweite machen. Ein erneutes Batterieupdate dürfte dem Modell aber sicherlich guttun – und ist wohl auch seitens des Herstellers in Planung. Das könnte ihm gegen kommende Mitbewerber vom Schlage eines VW I.D helfen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-i3-lion-smart-700-kilometer-reichweite/