Scottsdale Auktion 2019 Bonhams — Preziosen und Promi-Oldtimer

Bonhams versteigert während der Scottsdale-Auktionen am 17./18.Januar 2019 Oldtimer aus prominentem Vorbesitz, Raritäten und gewöhnliche Exoten. Wir zeigen die Highlights.

Zum Auftakt des Auto-Auktionsjahrs in Scottsdale versteigert Bonhams einige Raritäten und Oldtimer aus prominentem Vorbesitz. Bei manchen Autos kommt beides zusammen: Zum Beispiel bei jenem dunkelgrün lackierten Porsche 904 GTS, der mal Robert Redford gehört hat. Rennen fuhr der Wagen auch, und zwar unter der Flagge des Autohändlers Otto Zipper. Heute ist das Coupé zwar nicht mehr im selben Zustand, wie es im Januar 1964 über den Atlantik flog, aber immer noch wertvoll. Wann die Gfk-Karosserie grün lackiert wurde, steht zumindest nicht im Auktionstext. Der originale Vierzylinder kam irgendwann abhanden und wurde durch den Sechszylinder eines frühen 911 ersetzt. Bringen soll das Auto 1,2 bis 1,4 Millionen Euro.

Porsche für ne Million

Kaum weniger soll übrigens ein Porsche 356 B Carrera 2 GS Cabriolet kosten: Das 1963er-Modell hat den 130 PS starken Furhmann-Zweiliter in der Reutter-Karosserie. Eine Kombination, die es nur 64-mal gab und die heute rund eine Million Euro bringen soll.

Pontiac GTO und Simca 1000 Coupé

Günstiger kommt vermutlich weg, wer auf einen anderen Sechzigerjahre-Zweitürer bietet: Ein dunkelroter Pontiac GTO steht ebenfalls zum Verkauf. Der Wert des Hardtop-Coupés wird auf 26.000 bis 35.000 Euro geschätzt. In etwa das Gleiche soll ein Simca 1000 Coupé kosten, das das gerade ,mal 23.000 Kilometer gefahren wurde. Wer stilvoll fast überall hinkommen möchte und mindestens 22.000 Euro übrig hat, kann auf einen patinierten Series-2-Land Rover bieten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/scottsdale-auktion-bonhams-2019/

Abt Audi RS4+ — Sondermodell mit bis zu 530 PS

Weil der auf 50 Exemplare limitierte Abt RS4-R ruckzuck ausverkauft war, schiebt der Allgäuer Tuner jetzt nochmal 50 Modelle des Abt RS4+ mit 530 PS nach. Der wird seine Publikumspremiere auf dem Genfer Autosalon feiern.

Wer aus der Schule eine „4+“ mitbringt, hat nichts zu jubeln. Wer von Abt einen RS4+ mitbringt, darf sich über bis zu 530 PS freuen. Die gibt es aber nur gegen Aufpreis, denn in der Basisversion bringt der neue Abt Audi RS4+ nur 510 PS und 680 Nm an den Start. Die 60-Mehr-PS sowie die zusätzlichen 80 Nm für den V6-Biturbo entspringen einem Zusatzsteuergerät. Damit ausgerüstet soll der Audi-Kombi in 2,8 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten und maximal 280 km/h schnell werden.

Für den passenden Sound sorgt eine Abgasanlage mit vier 102-mm-Endrohren in Karbon-Optik. Ergänzt wird die Ausstattung des Abt RS4+ durch 20 Zoll große Leichtmetallräder, Gewindefahrwerksfedern sowie Sportstabilisatoren.

RS4+-Paket kostet rund 32.000 Euro

Für eine fette Optik sorgt das Abt-Aeropaket, welches einen neuen Frontgrill, einen neuen Frontlippenaufsatz, Frontblades, einen Heckschürzeneinsatz, einen Heckspoiler sowie unzählige RS4+-Logos umfasst.

Wer einen Abt RS4+ haben möchte, sollte zum RS4 ganz schnell 28.900 Euro plus 3.090 Euro Montagekosten zusammen sammeln und bei Abt vorstellig werden. Soll es die Version mit 530 PS werden, müssen weitere 4.490 Euro herbeigeschafft werden. Gegen Aufpreis sind auch 21-Zoll-Felgen, ein Sportfahrwerk sowie Karbon-Blenden und-Sitze zu haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/abt-audi-rs4-tuning-530-ps/

Klebstoff-Attacken in Wolfsburg — Wer bezahlt jetzt den entstandenen Schaden?

Erneut wurden Fahrzeuge in Wolfsburg mit Sekundenkleber beschädigt. Die Polizei ermittelt bisher ohne Erfolg. Betroffenen stellt sich daher die Frage, wer in solchen Fällen für den Schaden aufkommt.

Bereits seit 2017 werden der Polizei in Wolfsburg immer wieder Klebstoff-Attacken auf Autos gemeldet. Ein bis dato unbekannter Täter soll im Stadtgebiet mittlerweile schon über 450 Fahrzeuge mit schnell härtendem Sekundenkleber beschmiert haben. Dieser Industriekleber ist so aggressiv, dass er bei den betroffenen Fahrzeugen sogar den Lack angreift und nachaltig zerstört. Nach Aussage der örtlichen Polizei entstand so bisher ein Gesamtschaden von über 1,5 Millionen Euro.

Trotz intensiver Ermittlungen und einer Öffenlichkeitsfahndung konnte die „Soko Kleber“ der Wolfsburger Polizei noch keinen Täter ermitteln. Zwar ist der Kleber nicht im Einzelhandel frei verkäuflich, doch kann man ihn sehr leicht online erwerben. Die Taten lassen sich einfach im Vorbeigehen verüben und der Täter schlägt oft nachts zu. Betroffene Autobesitzer bemerken somit oft erst am nächsten Morgen die entstandenen Schäden. Die Wolfsburger Polizei hält Opfer dazu an, einen Schaden sofort der Polizei zu melden.

Auffällig bei den bis dato betroffenen Fahrzeugen ist, dass es sich großteils um VWs handelt uznd dabei speziell um Leasing-Fahrzeuge, die leicht an ihrem Kennzeichen auszumachen sind. Es wird somit demnach vermutet, dass sich die Taten besonders gegen den Volkswagenkonzern richten. Von Seiten der Polizei hieß es jedoch, dass dies auch dem Umstand geschuldet sein kann, dass in Wolfsburg sehr viele VWs zugelassen sind. So wären unter den betroffenen Fahrzeugen auch BMWs und Toyotas. Im Allgemeinen kann dem Vorgehen des Verursachers kein Muster zugeordnet werden.

Bei Vandalismus greift nur die Vollkaskoversicherung

Für Betroffene stellt sich in so einem Fall die Frage, wie sie für den Schaden entschädigt werden. Bei unabsichtlichen Beschädigungen haftet in der Regel die Haftpflicht des Versursachers. Wird der Schaden mit Vorsatz herbeigeführt, so haftet der Täter selbst. Kann der Täter aber – wie in diesem Fall – nicht ermittelt werden, muss man sich auf die eigene Kfz-Verscherung verlassen. Allerdings gilt: Da es sich bei den Klebstoff-Attacken um Vandalismus handelt, greift nur eine Vollkasko-Versicherung. Bei geleasten Fahrzeugen ist diese in der Regel Pflicht. Soll die Versicherung den Schaden übernehmen, muss er innerhalb von sieben Tagen dem Versicherer gemeldet werden. Aber Achtung: Regelt die Vollkasko den Schaden, muss mit einer Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse gerechnet werden, was wiederum die Verscherungsprämie in die Höhe treibt.

Um sich abzusichern, wäre es somit am Besten das Fahrzeug in einer abschließbaren Garage zu parken. Sollte dies nicht möglich sein lohnt es sich, das Auto auf einem bewachten Parkplatz oder Parkhaus oder zumindest unter einer nachts durchgehend beleuchteten Laterne abzustellen. Dies kann den Täter abschrecken, beziehungsweise im Zweifelsfall, ihn überführen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/klebstoff-attacken-vw-vandalismus-vollkasko-versicherung/

Blackstone Recources — Millionen-Invest in deutsche Batteriefertigung

Das Schweizer Rohstoffunternehmen Blackstone Resources plant 200 Millionen Euro in eine Batteriezellenfertigung in Deutschland zu investieren.

Das Unternehmen hat dafür die Blackstone Research GmbH in Erfurt gegründet, die die Forschung sowie die Zellfertigung vorantreiben soll. Geplant ist die Produktion von 100.000 Zellen in einer ersten Phase, die Produktion soll jedoch ausgebaut werden.

Standort in Eisenach oder Braunschweig

Aktuell ist die Stadt Eisenach, welche ca. 50 km westlich von Erfurt liegt, als Produktionsort im Gespräch. Alternativ könnte die Fertigungsstätte in Braunschweig in VW-Nähe entstehen. Auch das Das chinesische Unternehmen CATL will in Erfurt seine erste deutsche Gigafactory eröffnen. Die Zellfabrik in Thüringen ist auf eine Jahreskapazität von 14 Gigawattstunden ausgelegt. Bis 2022 will CATL gut 240 Millionen Euro investieren.

Man hoffe, so das Schweizer Unternehmen, entsprechende Unterstützung in Form von Fördergeldern seitens des EU Entwicklungs- und Forschungsfonds sowie der deutschen Regierung, sowohl auf Länder- als auch auf lokaler Ebene, zu bekommen.

Blackstone handelt mit Batterie-Rohstoffen

Die Batteriefertigung ist für Blackstone Resources ein Ausbau ihres Kerngeschäfts. Die Blackstone Resources AG ist eine Schweizer Holdinggesellschaft, die sich auf den Bereich Primärmetalle für den Batteriemarkt konzentriert. Darüber hinaus errichtet, entwickelt und betreibt Blackstone Raffinerien für Gold und Batteriemetalle. Sie bietet direkte Beteiligungen an wichtigen Batteriemetallen an, da aufgrund der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen große Mengen dieser Metalle wie Kobalt, Molybdän, Graphit und Lithium benötigt werden. Blackstone Resources hat zudem ein Forschungsprogramm über neue Batterietechnologie gestartet und hat das international anerkannte Batteriecodesystem BBC entwickelt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/blackstone-recources-will-in-deutschland-batterien-fertigen/

Toyota Supra (2019) — Ein Auto voller Fake-Lufteinlässe

Gleich 13 Luftein- oder -auslässe befinden sich in der Karosserie des neuen Toyota Supra. Nur die wenigsten davon erfüllen einen technischen Zweck. Wir haben uns das mal näher angeschaut.

Wir haben durchgezählt: Ganze 13 (in Worten: dreizehn) Lufteinlässe haben die Toyota-Designer in die Karosserie des neuen Supra geschnitzt. Allein fünf von ihnen zieren die Frontschürze. Motor, Bremsen und die sonstige Technik scheinen einen enormen Kühlluftbedarf zu haben. Oder doch nicht? Schaut man genauer hin, dann zeigt sich: Viele der Löcher haben gar keine Funktion – zumindest keine technische.

Kühlluft für die Bremsen? Nicht ganz

Fangen wir also vorne an. An den Scheinwerfern sitzen vergitterte vertikale Schlitze. Zumindest sieht es so aus. Sieht man sich die Elemente aus der Nähe an, dann zeigt sich: Sie sind komplett geschlossen, das Wabengitter wurde auf das Kunststoff-Teil nur aufgeprägt. Was suggeriert, die vorderen Bremsen zu kühlen, tut in Wahrheit also gar nichts.

Die äußeren Lufteinlässe in der vorderen Frontschürze sind noch einmal unterteilt. Hier sitzen Elemente in Form von Parallelogrammen; das Exemplar auf der Beifahrerseite präsentiert eine glatte Fläche, das andere nicht. Hinter Ersterem sitzt die Technik für den Abstandsradar, Letzteres scheint aktuell funktionslos zu sein – oder erfüllt den Zweck, optische Symmetrie herzustellen.

Gehen wir der Supra-Linie weiter nach hinten, fallen die Öffnungen an den Außenseiten der Motorhauben auf. Jedenfalls wirken sie auf den ersten Blick wie Öffnungen. Tatsächlich sind sie mit Gummi gefüllt, lassen also weder Frischluft rein noch heiße Luft aus dem Motorraum raus. Zumindest ist das beim Serienauto der Fall. Bei künftigen seriennahen Rennversionen sind sie offen und helfen, den Temperaturhaushalt im Maschinenraum im gesunden Bereich zu halten.

In den Türen – im Bereich der B-Säule – stechen lange diagonale Einschnitte ins Auge. Wir kennen Derartiges von Mittel- oder Heckmotor-Autos. Doch der Toyota Supra, das haben wir gecheckt, fährt sein Triebwerk im Fahrzeugbug spazieren. Motorkühlung fällt als Erklärung also aus. Worum geht es dann? Frischluft für die Bremse? Könnte sein, wenn nicht auch hier ein Kunststoff-Teil sitzen und dahinter gar kein Luftschacht anschließen würde. Letztlich ist es also doch „nur“ ein Designelement.

Fehlen noch die senkrechten Kerben an den Heckleuchten. Um es kurz zu machen: Hier wiederholt sich die Geschichte vom anderen Ende des Autos. Sie erfüllen keinerlei technischen Zweck.

Also zählen wir nochmals durch: Wenn wir jenes rechts vorne, hinter dem die Radartechnik sitzt und das deshalb einen technischen Zweck erfüllt, herausrechnet, kommen wir auf neun falsche Luftein- oder -auslässe. Die als nichts anderem dienen als Show- und Designzwecken. Sie greifen auch nicht einer künftigen Rennversion vor. Zumindest nicht dem Exemplar für die japanische Super GT-Serie, das gerade beim Tokyo Auto Salon debütierte und ganz anders geformte und dimensionierte – echte – Kühlluftöffnungen zur Schau stellte.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/toyota-supra-fake-lufteinlaesse/

Hyundai Ioniq Facelift 2019 — Erst als Hybrid, dann elektrisch

Seit 2016 ist der Hyundai Ioniq als Hybrid und Elektroversion auf dem Markt, 2017 folgte der Plug-in-Hybrid. Jetzt ist Zeit für eine Überarbeitung. Neben optischen Retuschen bekommt der Ioniq ein neues Cockpit.

Im Herbst 2016 kam mit dem Hyundai Ioniq das erste Modell des koreanischen Herstellers auf den Markt, dass von vornherein für elektrifizierte Antriebe ausgelegt war. Das kompakte Fließheckmodell gibt es als Hybrid und 2017 nachgereichten Plug-in-Hybrid mit bis zu 63 Kilometern elektrischer Reichweite (laut Hersteller) sowie als reine Elektroversion.

Große Nachfrage und vorab kalkulierte Kontingente führten vor allem bei dem elektrischen Ioniq für lange Lieferzeiten von bis zu einem Jahr. Von der gesamten Modellreihe wurden in Deutschland bislang 9.000 Autos verkauft. Während viele Kunden also noch immer auf ihr bestelltes Auto warten, präsentiert die Marke bereits das Facelift der Baureihe. Im ersten Schritt kommen der Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid in überarbeiteter Form im Sommer 2019 auf den Markt.

Neues Cockpit

Äußerlich zeigt sich die Modellreihe künftig mit einer Wabenstruktur im Kühlergrill anstatt der bisher verwendeten Lamellen. Die Einlagen für das Tagfahrlicht im Stoßfänger wurden geändert, ebenso das Innenleben der Scheinwerfer. Auch am Heck gibt es eine neue Grafik der Leuchten.

Im Innenraum fallen die Unterschiede größer aus. Das bisher im Cockpit platzierte Display für Infotainment und Navigation wird durch ein künftig bis zu 10,25 Zoll großes, freistehendes System ersetzt.

Unter dem weit vorne angebrachten und somit mutmaßlich gut erreichbaren Touchscreen befindet eine neu gestaltete Bedieneinheit für die Klimaautomatik. Fahrassistenten zum Halten der Fahrspur und zur Einleitung von Notbremsungen sind jetzt serienmäßig, außerdem wurde die Connectivity auf den neuesten Stand gebracht. Apple CarPlay und Android Auto fahren künftig ab Werk mit, das optionale Navigationssystem arbeitet mit Echtzeit-Verkehrsdaten.

Vom Hyundai Ioniq Elektro übernehmen die beiden Hybride Schaltpaddels an der Lenksäule, mit der die Energierekuperation stufenweise eingestellt werden kann.

Am Antrieb ändert sich nichts. Beide Modelle haben einen 1,6 Liter großen Vierzylinder-Benziner mit 77 kW / 105 PS unter der Haube. Im Ioniq Hybrid wird er von einem 32 kW (44 PS) starken Elektromotor unterstützt. Die Plug-in-Hybrid-Version hat einen E-Antrieb mit 45 kW (61 PS) maximaler Leistung.

Preise für den überarbeiteten Ioniq nennt Hyundai noch nicht. Aktuell startet der Ioniq Hybrid bei 24.800 Euro.

Hyundai Ioniq Elektro folgt im Herbst 2019

Im Herbst wird der aufgefrischte Ioniq Elektro nachgereicht. Er soll unter anderem eine größere Batterie für mehr Reichweite bekommen. Der 28 kWh große Akku, der bislang für eine NEFZ-Reichweite von 280 Kilometern sorgte, ist aufgrund der schnell voranschreitenden Batterieentwicklung nicht mehr zeitgemäß.

Auch der hausinterne Konkurrent Kona Elektro hat mittlerweile mit 39,2 oder 64 kWh-Akkus deutlich mehr zu bieten. Es darf spekuliert werden, dass der Ioniq Elektro nach der Überarbeitung mindestens den Wert der kleineren Kona-Batterie erreicht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hyundai-ioniq-facelift-2019-fotos-infos-marktstart/

AFC CH2arge — Ladesäule mit Brennstoffzelle

Der britische Brennstoffzellenspezialist AFC hat eine Ladesäule für Elektroautos entwickelt, die netzunabhängig Energie aus einer Brennstoffzelle liefert.

Ladesäulen für Elektroautos hängen normalerweise an lokalen Stromnetz und sind daher auch von dessen lokaler Konfiguration abhängig. Um unabhängiger von solchen Standortfragen zu werden, setzten Entwickler von Ladesäulen auf Alternativen bei der Stromvorhaltung oder -erzeugung.

AFC aus Großbritannien ist auf Brennstoffzellentechnologie spezialisiert und hat sein Ladesäulenmodell entsprechend um eine Brennstoffzelle als Energielieferant konzipiert. Rund zehn Jahre haben die Briten an der CH2arge-Säule gearbeitet.

Laden ohne Netzanbindung

Die CH2arge-System umfasst einen Wasserstoff-Vorratstank, eine Brennstoffzelle, einen Inverter sowie eine herkömmliche Ladesäule. Die Brennstoffzelle generiert aus dem Wasserstoff Strom und liefert diesen an eine 40 kW-Puffer-Batterie und dann weiter an die Säule. Das System soll auch mit weniger reinem Wasserstoff auskommen können, als er für den Einsatz in Brennstoffzellen in Autos erforderlich ist.

Nach AFC-Angaben arbeitet das komplette System lokal emissionsfrei. Zudem lässt es sich je nach Leistungsanforderung flexibel skalieren. Zu den Kosten einer solchen Ladestation macht AFC keine Angaben. An jedem CH2arge-System sind derzeit zwei Ladesäulen vorgesehen. An der Version mit lokalem Wasserstofftank sollen rund 140 volle Ladevorgänge möglich sein, bevor der Wasserstoffvorrat aufgebraucht sei. Die Ladezeit für ein herkömmliches Elektroauto per Schnellladung geben die Entwickler mit unter einer Stunde an. Aktuell ist AFC auf der Suche nach Partnern, die mit dem CH2arge-System eine entsprechende Infrastruktur aufbauen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/afc-ch2arge-ladesaeule-brennstoffzelle/

AUTHENTISCH IN DIE ZUKUNFT — Der neue Jeep® Wrangler JL

Der neue Jeep® Wrangler JL – Freiheit der nächsten Generation

Nein, er enttäuscht seine Anhänger nicht: Auch in der vierten Generation, mit dem Kürzel JL gekennzeichnet, steht der Jeep® Wrangler vor allem für die Freiheit, fast überall hin zu gelangen, selbst in extremem Gelände. Mit stärkeren Achsrohren, größeren Bremsen, robustem Unterfahrschutz aus Stahl und vielen weiteren optimierten Komponenten ist er der leistungsfähigste Jeep® Wrangler den es je gab. Die beiden vollautomatischen Vierradantriebe Command-Trac und Rock-Trac, die weiterentwickelte Generation der Dana-Achsen, elektrische Tru-Lock Vorder- und Hinterachs-Sperren, das Trac-Lok Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf und der elektrisch entkoppelbare Vorderachs-Stabilisator stehen für das legendäre Jeep® Motto: Go anywhere.

Modern und gleichzeitig der Tradition verpflichtet ist auch das Design des neuen Jeep® Wrangler JL: Runde Hauptscheinwerfer, 7-Slot-Kühlergrill, trapezförmige Radhäuser, sichtbare Scharniere, klappbare Frontscheibe, Überrollbügel und abnehmbare Türen sind ikonische Elemente, die das authentische Design des Jeep® Wrangler ausmachen. Neu sind Optimierungen wie die leicht nach hinten geneigte Kühlermaske für bessere Aerodynamik, die abgesenkte Gürtellinie und die verlängerte Windschutzscheibe für mehr Übersicht.

Der neue Jeep® Wrangler bleibt sich treu und macht dabei nicht nur in punkto Leistung und Design alles besser: Dank zahlreicher neuer Dach-Kombinationen bietet er noch mehr Open-Air-Freiheit, während moderne Technologien von der Rückfahrkamera über die nahtlose Smartphone-Integration bis hin zu LED-Scheinwerfern für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Das Uconnect™ Multimediasystem mit 7-Zoll-Touchscreen unterstützt Apple CarPlay*, Android Auto™*, Bluetooth®Audiostreaming und integrierte Sprachsteuerung sowie Google Maps™ und Apple® Maps. Optionale Systeme wie die ParkSense® Einparkhilfe vorne und hinten, Totwinkel-Assistent und hintere Querbewegungserkennung stellen dazu sicher, dass die Umgebung immer im Blick bleibt. Dennoch bleibt auch der neue Jeep® Wrangler JL puristisch: Nichts ist überflüssig, alles inklusive dem neuen Armaturenbrett, den neuen Verstaumöglichkeiten und den hochwertigen Materialien im Innenraum ist der Funktionalität untergeordnet und dem Ziel, die Fahrt zum nächsten Abenteuer zu einem intensiven und unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Mit Charakter und Authentizität ist der neue Jeep® Wrangler auch in Zukunft ein Statement für alle, die Freiheit leidenschaftlich leben – ganz gleich ob im Großstadtdschungel oder im Gelände. Er ist in den drei Ausstattungsversionen Sport, Sahara und Rubicon jeweils als Zwei- oder Viertürer erhältlich. Alle Versionen sind „Trail Rated“, was für die legendären 4×4-Eigenschaften des Jeep® Wrangler steht, die von Jeep® in anspruchsvollen Tests geprüft werden: Traktion, Wasserdurchfahrt, Manövrierbarkeit, Achsverschränkung und Bodenfreiheit.

Ebenfalls in allen Versionen serienmäßig ist ein 8-Stufen-Automatikgetriebe, das wahlweise mit einem 199 kW (270 PS) starken 2.0 l T-GDI Benziner (10,1l/100km / 217g/km)** kombiniert werden kann oder mit einem 2.2 l CRDI Dieselaggregat, das 147 kW (200 PS) (7,9l/100km / 209g/km)** leistet und dank Abgasreinigungseinlage mit Harnstoffeinspritzung und SCR-Katalysator die Euro-6d-TEMP-Norm erfüllt. Der neue automatische Allradantrieb schließlich bringt das Potential des Jeep® Wrangler JL sicher auf die Straße – und natürlich auf den Trail.

** Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100km) nach RL 80/1268/EWG und CO2-Emission kombiniert (g/km). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.
*Kompatibilität vorausgesetzt. Eine Liste der kompatiblen Geräte finden Sie unter http://www.uconnectphone.com/
CarPlay, iPhone und Siri sind geschützte Marken der Apple Inc.

Android, Android Auto, Google Play und andere Marken sind geschützte Marken der Google Inc.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-jeep-wrangler-01-2019/

Magnesium-Batterien für Elektroautos — Ende der Lithium-Ionen-Ära?

Weltweit wird an Alternativen für die aktuell führende Batterietechnik für Elektroautos geforscht. Die Lithium-Ionen-Akkus sind umstritten. Magnesium-Batterien könnten sie künftig ersetzen.

Die Lithium-Ionen-Batterie ist wegen ihrer Eigenschaften derzeit unverzichtbar für den Elektroantrieb in Fahrzeugen. Denn sie lässt sich sehr oft aufladen ohne zu „altern“, hat also eine hohe Zyklenfestigkeit, und besitzt im Vergleich zu anderen Batteriearten eine vergleichsweise hohe Kapazität im Bezug auf Volumen und Gewicht.

Doch diverse Nachteile sorgen dafür, dass die Zukunft der Elektromobilität ohne solche Li-Io-Akkus auskommen muss. Einerseits sind es die benötigten Rohstoffe: Lithium und Kobalt, unverzichtbare Bestandteile der Li-Io-Batterien, werden in Südamerika und Afrika unter teils unmenschlichen Bedingungen und mit gravierender Umweltzerstörung gewonnen. Hinzu kommt die Brandgefahr bei beschädigten Li-Io-Akkus, die bei einem Kurzschluss mit enormen Temperaturen abbrennen und mit konventionellen Mitteln kaum zu löschen sind.

Umweltzerstörung und Kinderarbeit für Lithium-Ionen-Akkus

Weltweit wird daher nach Alternativen zur Lithium-Ionen-Batterietechnik gesucht. Eine der vielversprechendsten ist dabei die Magnesium-Batterie, an der unter anderem am Karlsruher Institut für Technologie geforscht wird. Als ein Vorteil wird gesehen, dass Magnesium als Anodenmaterial eine höhere Energiedichte aufweist.

Bei einer wiederaufladbaren Batterie (Akkumulator) wird beim Aufladen elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt, beim Entladen entsprechend umgekehrt chemische in elektrische Energie. Dabei wandern im Akku die Elektronen von der Anode zur Kathode. Die Lithium-Anode zu ersetzen ist daher das vorrangige Ziel aktueller Forschungen. Zum Einen könnte das für Stationärspeicher, bei denen der Platzbedarf sekundär ist, durch Natrium erfolgen. Für den Einsatz als Energiespeicher von Fahrzeugen ist dagegen Magnesium der Favorit der Wissenschaftler. Beide Elemente sind im Vergleich zu Lithium problemlos in der Gewinnung und in großen Mengen verfügbar.

Magnesiumbatterien sind sicherer

Die Magnesiumbatterie hätte laut den Forschern im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien wesentliche Vorteile: Magnesium als Anodenmaterial ermögliche eine höhere Energiedichte und wäre auch viel sicherer. „Magnesium ist ein vielversprechendes Material und einer der wichtigsten Kandidaten unserer Post-Lithium-Strategie”, so Professor Maximilian Fichtner vom Helmholtz-Institut Ulm (HIU), einem vom KIT mitgegründeten Batterie-Forschungsinstitut.

Ein weiterer Vorteil könnte das geringere Gewicht sein. Bei einem Projekt der University of Houston berichteten die Forscher, sie könnten mit der dort entwickelten Magnesiumbatterie inzwischen eine Speicherkapazität von rund 400 mAh pro Gramm erreichen. Kommerzielle Lithium-Ionen-Batterien würden lediglich 200 mAh/g erreichen, also bei identischer Kapazität doppelt soviel wiegen. Und: Magnesiumbatterien sind im Gegensatz zu Li-Io-Batterien nicht durch Ablagerungen kurzschlussgefährdet und brennen nicht.

Hauptproblem bei der Entwicklung künftiger Magnesiumbatterien ist jedoch ihre Zyklenfestigkeit. “Die besondere Herausforderung bei Magnesiumbatterien ist eine lange Lebensdauer„, sagt Dr. Zhirong Zhao-Karger, die in der Forschungsgruppe Festkörperchemie des HIU die Aktivitäten des neuen Forschungsprojekts koordiniert. Erst wenn dieses Problem durch entsprechend neuentwickelte Techniken und Verfahren beseitigt ist, könnte das Zeitalter der Lithiom-Ionen-Akkus in Elektroautos zu Ende gehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/magnesium-batterie-fuer-das-elektroauto-der-zukunft/

Automarkt Großbritannien 2018 — Das fahren die Brexit-Briten

Das Autojahr 2018 stand schon stark im Zeichen des Brexit und der Abkehr vom Diesel. Entsprechend war die Kauflaune der Briten im zweitgrößten europäischen Auto-Markt im letzten Jahr vor dem EU-Ausstieg getrübt.

Mit insgesamt 2.367.147 Neuzulassungen rutschte die Statistik erstmals seit 2014 wieder unter die Marke von 2,5 Millionen Neuzulassungen bei den Pkw. Im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang 6,8 Prozent. 2017 kauften die Briten noch 2.540.617 Pkw.

E-Auto-Anteil gering

Besonders dramatisch war der Rückgang bei den Diesel-Fahrzeugen. Dieser sank um satte 29,6 Prozent von über 1 Million Pkw auf 750.165 Modelle. Gleichzeitig stieg der Anteil der Benziner um 8,7 Prozent auf 1.475.712 Fahrzeuge. Die Statistik der alternativen Antriebe legte um 20,9 Prozent auf nunmehr 141.270 Pkw zu, das entspricht einem Marktanteil von 6,0 zu 4,6 Prozent im Jahr 2017. Die Quote der reinen E-Autos und Plug-in-Hybride lag 2018 mit 2,5 Prozent, die der E-Autos jedoch nur bei 0,7 Prozent – rund die Hälfte des EU-Durchschnitts.

Ford Fiesta beliebtestes Auto 2018

Die Marktanteile des Diesels sanken von 42,0 Prozent auf 31 Prozent, der Benziner-Anteil stieg von 53,4 auf 62,3 Prozent an. Ähnlich wie in Deutschland gab es auch einen Absatzeinbruch zwischen September und Oktober im Rahmen der Umstellung auf das WLTP-Prüfverfahren. Zu den beliebtesten Modellen in Großbritannien zählten 2018 auf Platz 1 der Ford Fiest mit 95.892 Neuzulassungen, gefolgt vom VW Golf mit 64.829 Neuzulassungen und dem Opel Corsa, der es auf 52.915 Neuzulassungen bringt.

Brexit hat katastrophale Folgen

Die Vereinigung der Autohersteller in Großbritannien (SMMT) sieht die größten Probleme des vergangenen Jahres: Die Autokäufer zögern aktuell Neuwagenkäufe heraus, da die wirtschaftlichen Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit nicht vorhersehbar seien. Auch die Diesel-Thematik habe die Käufer auf der Insel verunsichert, wenngleich die SMMT hier konsequent die Vorteile moderner Diesel kommuniziert hat. Für das aktuelle Jahr sieht die Vereinigung einen erneuten Rückgang der Neuzulassungen um ca. zwei Prozent. Kommt es zu einem No-Deal-Brexit, sei der Einbruch nochmals stärker konstatierte die SMMT.

Mike Hawes, SMMT-Chef erklärte: „Der Brexit verursacht bereits Schäden – in Bezug auf Produktion, Kosten und Arbeitsplätze. Dies ist jedoch nicht vergleichbar mit den katastrophalen Folgen, wenn wir über Nacht von unserem größten Handelspartner abgeschnitten werden. Die Just-in-Time-Strategie in der Automobilbranche bedeutet, dass die “No Deal„-Auswirkungen nicht in Monaten oder Wochen, sondern in Stunden zu spüren sind. Der “No Deal„ ist eine Fantasie – wir würden sofort Lieferengpässe, Unterbrechungen, zusätzliche Kosten und Unsicherheit erwarten. Sowohl die Regierung als auch das Parlament sind dafür verantwortlich, die Zerstörung dieser lebenswichtigen britischen Industrie nicht zu riskieren. “

Autoland Großbritannien

Das Autoland Großbritannien ist der zweitgrößte Markt in Europa. In einem Tag in der britischen Autoindustrie …

  • … werden Komponenten für 39,4 Millionen Euro „just-in-time“ aus der EU geliefert.
  • … erreichen 1.100 Lkw aus der EU britische Auto- und Motorenwerke
  • … werden 6.600 Pkw produziert
  • … laufen 9.800 Motoren vom Band
  • … werden 4.300 Motoren zu britischen Werken transportiert
  • … gehen 1.400 Pkw an britische Händler
  • … werden 5.200 Autos weltweit exportiert
  • … werden 5.500 Motoren weltweit exportiert

Zum größten Exportziel zählen die europäischen Nachbarn mit einer Quote von 53 Prozent. Erst danach rangieren die USA mit 15,7 Prozent und China mit einer Exportquote von 7,5 Prozent. Es folgen in den Top 10 Australien (2.9 Prozent), Türkei (2,6 Prozent), Japan (2,4 Prozent), Kanada (2,1 Prozent) Südkorea (1,6 Prozent), Russland (1,2 Prozent) und Israel mit 0,9 Prozent. In Großbritannien gibt es 32 Werke in denen Fahrzeuge und Komponenten gefertigt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/automarkt-grossbritannien-2018-top-ten-der-neuzulassungen/

Stau-Bilanz 2018 — Mehr als 2.000 Staus pro Tag

Autofahrer in Deutschland standen im Jahr 2018 öfter im Stau als je zuvor. Die Stau-Bilanz des ADAC für 2018 weist insgesamt 745.000 Staus aus.

2018 hat die Staubilanz, die der Automobilclub ADAC jährlich aufstellt, erneut Rekordwerte erreicht. Rund 745.000 Staus und damit etwa drei Prozent mehr als im Vorjahr wurden in der Staudatenbank erfasst. Im Durchschnitt waren dies mehr als 2.000 Staus pro Tag. Die gemeldeten Staulängen wuchsen um rund fünf Prozent und summierten sich auf eine Gesamtlänge von etwa 1,5 Millionen Kilometer – eine Blechschlange, die etwa 38-mal um die Erde reichen würde. Die Zeit, die die Verkehrsteilnehmer zum Stillstand gezwungen waren, betrug rund 459.000 Stunden und lag damit auf Vorjahresniveau.

Mehr Baustellen und höhere Fahrleistungen

Für den Anstieg der Staus nennt der Automobilclub mehrere Gründe: Einerseits werde immer mehr Auto gefahren (+ 0,4 %), zudem gebe es immer mehr Baustellen auf deutschen Straßen (+ 3 %), die den Verkehr einbremsen.

Im Bundesländer-Ranking steht unverändert Nordrhein-Westfalen an der Spitze, 35 Prozent aller Staus entfallen auf Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland. Auf den Plätzen 2 und 3 stehen wie in den Vorjahren Bayern (17 Prozent) und Baden-Württemberg (11 Prozent). Damit konzentrieren sich rund zwei Drittel des Staugeschehens in diesen drei Bundesländern.

Bei den Staukilometern lag Nordrhein-Westfalen mit rund 486.000 ebenfalls vorn. Somit stammten 32 Prozent der gemeldeten Staukilometer aus NRW, 18 Prozent aus Bayern und weitere 14 Prozent aus Baden-Württemberg.

Bei der Verteilung der Staustunden sind die Top 3 ebenfalls die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Der Anteil daran betrug in diesen drei Ländern 63 Prozent (2017: 61 Prozent).

Stauschwerpunkte sind Mittwoch und die A 3

Als staureichste Autobahn entpuppte sich erneut die A 3 (Köln – Frankfurt – Passau) mit 220 Kilometern Stau pro Autobahnkilometer. Den zweiten Rang belegt erstmals die A 1 (Lübeck – Hamburg – Köln) mit 214 Staukilometern, gefolgt von der A 5 (Basel – Karlsruhe – Frankfurt) mit 193 Staukilometern. Der mit Abstand staureichste Streckenabschnitt war wie in den Vorjahren der Bereich zwischen der österreichischen Grenze bei Suben und Passau auf der A 3 wegen der andauernden Grenzkontrollen.

Eine Verschiebung gab es beim Ranking des stauträchtigsten Wochentags. Hier hat der Mittwoch den Donnerstag abgelöst. Im Durchschnitt summierten sich die Staukilometer an diesem Wochentag auf eine Länge von 5.900 Kilometer. Das heißt aber nicht, dass es an den anderen Wochentagen freie Fahrt gibt. Für Donnerstage meldet der ADAC 5.800 Stau-Kilometer, für Dienstage 5.300 und für Freitage 5.100. Wer an den Wochenenden unterwegs war, kam besser davon: Im Durchschnitt gab es samstags rund 1.500 Kilometer Stau und sonntags rund 1.400 Kilometer.

Der staureichste Tag des Jahres 2018 war Donnerstag, der 28. Juni. An diesem Tag vermengte sich der Berufs- mit dem Reiseverkehr. In Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt begannen die Sommerferien. Der Verkehr staute sich so auf 13.000 Kilometern. Im Jahresverlauf zeigten sich auch deutliche Unterschiede: Im Juni, Oktober und November war am meisten los auf den Straßen. Immerhin: In den Hauptreisezeit-Monaten Juli und August gab es nicht mehr Staus als im Vorjahr.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/adac-stau-bilanz-2018/

Internationaler Absatz von E-Autos — China und USA hängen Deutschland ab

Während der Absatz von Elektroautos in China und USA auf Rekordwerte steigt, nimmt die E-Mobilität in Deutschland nur langsam Fahrt auf. Eine neue Studie zeigt: Die Zuwächse der Absatzzahlen sind im internationalen Vergleich sehr gering.

Oberflächlich betrachtet wächst der Markt für Elektroautos in Deutschland ziemlich stark. 2018 wurden hierzulande 68.000 Elektroautos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) verkauft, 14.000 beziehungsweise 24 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In den Gesamtmarkt eingeordnet bleiben elektrifizierte Autos allerdings ein Nischenprodukt: Ihr Marktanteil wuchs dadurch gerade einmal von 1,6 auf 2,0 Prozent.

China ist das internationale Zugpferd

Die Zahlen basieren auf einer Studie des Center of Automotive Management (CAM). Die kommt zu dem Schluss, dass der globale Wachstum der E-Mobilität mehr denn je durch China getrieben wird. Dort wurden 2018 insgesamt 1,255 Millionen Elektroautos verkauft, ein Zuwachs von 62 Prozent. Ihr Marktanteil stieg dadurch von 2,7 auf 4,5 Prozent. Die Gesamtzahl splittet sich auf 1,05 Millionen Pkw und 202.000 Nutzfahrzeuge auf. 75 Prozent waren reine Elektroautos, der Rest PHEVs. Etwa 95 Prozent der in China verkauften E-Fahrzeuge stammt aus einheimischer Produktion.

Auch die USA sind Deutschland auf dem E-Auto-Sektor weit voraus. Der Absatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 86 Prozent auf 361.000 Einheiten, was beim Marktanteil einen Sprung von 1,1 auf 2,1 Prozent bedeutet. Ausschlaggebend dafür war der CAM-Studie zufolge das Tesla Model 3, dessen Produktion inzwischen erfolgreich läuft. Hier liegt der BEV-Anteil bei etwa zwei Dritteln.

49,1 Prozent E-Auto-Marktanteil in Norwegen

Wichtigster europäischer E-Auto-Markt bleibt weiterhin Norwegen. Dort wuchs der Absatz von 62.000 auf 73.000 Autos, ein Plus von 18 Prozent. Beeindruckend ist der E-Auto-Marktanteil in dem skandinavischen Land; er erhöhte sich von 39,3 auf 49,1 Prozent. Fast die Hälfte aller neu zugelassenen Autos sind also E-Fahrzeuge. Der Anteil von BEV zu PHEVs beträgt hier 63 zu 37 Prozent.

Die Märkte Großbritannien (60.000 verkaufte E-Autos; plus 24 Prozent) und Frankreich (46.000; plus 23 Prozent) entwickeln sich ähnlich wie der deutsche. In Schweden erreichten sie 2018 einen Marktanteil von 8,1 Prozent, die Niederlande kommen auf 6,0 Prozent. Bezogen auf den weltweiten Absatz geht das CAM von 2,1 Millionen verkauften Elektroautos aus – 60 Prozent werden in China, 17 Prozent in den USA verkauft.

E-Auto-Markt erreicht 2020 stärkere Dynamik

Für 2019 geht das Institut von einem weiteren weltweiten Wachstum um 40 Prozent auf 2,7 Millionen verkaufte E-Autos aus – macht einen Wachstum beim Marktanteil von 2,4 auf 3,1 Prozent. Wobei China (1,6 Millionen; plus 27 Prozent) und die USA (480.000; plus 30 Prozent) die Zugpferde bleiben dürften. In Deutschland wird von einem höheren Wachstum ausgegangen. Dank neuer Modelle wie dem Tesla Model 3, Audi E-Tron Quattro und Mercedes EQC sollte es einen Zuwachs um 33 Prozent auf dann 90.000 verkaufte Elektroautos geben, wodurch der Martkanteil auf 2,9 Prozent wachsen dürfte.

Eine deutlich stärkere Dynamik wird für 2020 erwartet. Dann steigen Volumenhersteller wie Volkswagen in den Markt ein und greifen die neuen CO2-Grenzwerte der EU. Für 2025 gibt es ein optimistisches und ein pessimistisches globales Szenario: 23 Millionen (25 Prozent Marktanteil) oder nur elf Millionen (zwölf Prozent) jährlich zugelassene Elektroautos. „Die Dichte der Ladeinfrastrukturen in den Ländern ist dabei ein kritischer Einflussfaktor des Markthochlaufs“, sagt Studienleiter Stefan Bratzel.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/internationaler-e-auto-absatz-deutschland-wird-abgehaengt/

Peugeot 2008 und 308 „Black Edition“ Schwarz statt Chromglanz

Ob Schwarz schicker ist als Chromglanz, sei dahingestellt. Objektiv beeindrucken können die Sondermodelle von Peugeot 2008 und 308 in jedem Fall mit gehobener Ausstattung.

Peugeot bietet ab sofort für die Baureihen 2008 und 308 ein Sondermodell namens Black Edition zu Preisen ab 24.900 beziehungsweise 28.400 Euro an. Beide basieren auf dem mittleren Ausstattungsniveau Allure und beinhalten zusätzlich das Komfort-Paket. Als weitere Besonderheit gibt es zudem einige Schwarzakzente außen. Der Preisvorteil soll laut Peugeot rund 800 Euro betragen.

Was sonst bei 2008 und 308 silbrig glänzt, ist bei den Sondermodellen der Black Edition schwarz gehalten

Zu den äußerlichen Merkmalen gehören unter anderem ein schwarz verchromtes Löwenemblem sowie schwarze Zierleisten und Leichtmetallräder. Dank der Komfort-Pakete sind sowohl bei 2008 als auch 308 Sitzheizungen vorn, Rückfahrkameras und ein Navigationssystem an Bord. Speziell der 308 bietet zudem elektrische Lendenwirbelstützen und eine Massagefunktion für die Vordersitze. Während beim 308 Black Edition ein Benziner und ein Diesel mit jeweils 96 kW/130 PS zur Wahl stehen, gibt es für den 2008 zwei Benziner mit 81 kW/110 PS sowie 96 kW/130 PS und einen 88 kW/120 PS starken Diesel.

Skoda Octavia Neuer Benziner und neue Getriebe

Kurz vor dem Modellwechsel wird noch einmal aufgeräumt: Skoda ordnet die Antriebspalette beim Octavia neu.

Skoda streicht beim Octavia den 1,8-Liter-Benziner mit 132 kW/180 PS Leistung. Stattdessen kommt ab sofort ein 140 kW/190 PS starker 2,0-Liter-Motor zum Einsatz, der mit Front- und Allradantrieb kombinierbar ist. Die Kraftübertragung leistet in allen Fällen ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Preise starten bei 30.140 Euro für die Limousine, den Kombi gibt es für 700 Euro mehr.

Darüber hinaus ersetzt nun beim 135 kW/184 PS starken Top-Diesel in der Sportvariante RS ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe die bisher angebotene Sechsgang-Version – sowohl in der Frontantriebs- als auch in der Allradausführung. Die Preisliste beginnt bei 35.490 Euro für die Limousine.

Die nächste Generation von Skodas Kompaktmodell wird noch in diesem Jahr erwartet. Limousine und Kombi basieren dann auf dem MQB-Konzernbaukasten und sollen mit prägnanterem Design Selbstbewusstsein demonstrieren.

Fahrbericht: Kia Ceed GT

Letztes Jahr gestartet und schon ein Bestseller in der Kia-Familie. Der Ceed ist die koreanische Antwort auf den in der Kompaktklasse nach wie vor unschlagbaren VW Golf, wird in Europa gebaut und lockt mit vernünftigen Preisen bei recht guter Ausstattung. Jetzt kommt eine GT-Version.

Kia krönt seinen Golf-Rivalen Ceed mit einer Sportversion. Die „GT“ genannte fünftürige Kompaktlimousine reicht mit ihren 150 kW/204 PS zwar nicht an das Leistungsvermögen von ähnlichen Modellen wie VW Golf GTI oder Peugeot 308 GTI heran, bietet aber eine Menge Fahrspaß für rund 30.000 Euro. Dabei verzichteten die Designer des neue Spitzenmodells der Ceed-Familie auf jede Form von krawalliger Optik. Die äußeren Merkmale des GT sind erfreulich dezent, beschränken sich auf eine sportlich angehauchte Frontschürze mit roter Leiste unter dem mittleren Lufteinlass. Dazu Seitenschweller, ein Heckspoiler als Dachabschluss und eine Art Diffusor zwischen den Endrohren. Zudem kauert dieser Ceed einen Zentimeter tiefer auf dem Asphalt als seine schwächeren Artgenossen und rollt stets auf 18-Zoll-Rädern in speziellem Design.

Kia krönt seinen Golf-Rivalen Ceed mit einer Sportversion

Stunde der Wahrheit auf einer kleinen Rennstrecke mit Namen Parcmotor Castelloni, 40 Autominuten nordwestlich von Barcelona. Auch wenn wohl kaum einer der künftigen Käufer je eine dieser seltenen, da abgesperrten Spielwiesen befahren wird, soll der Kia-Knaller hier seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wobei er im Vergleich zu anderen Sportversionen bekannter Kompaktlimousinen zumindest auf dem Papier hinterher fährt. Denn der aktuelle VW Golf GTI kommt mit 180 kW/245 PS daher, der Peugeot 308 GTI sogar mit 193 kW/263 PS. Vorteil der koreanischen Leistungsbescheidenheit: Mit einem Einstiegspreis von 28.590 Euro ist der Kia günstiger zu haben als die Kraftpakete mit anderem Logo.

Im Innenraum weht dennoch echter Sportsgeist. Ausgeformte Sitze mit eingesticktem „GT“-Emblem, gelochte Pedale, abgeflachtes Lenkrad oder rote Kontrastnähte auch in den Verkleidungen der Vordertüren. Ein pechschwarzer Dachhimmel harmoniert mit der Bespannung der Armaturentafel. Wer das Doppelkupplungsgetriebe für 2.000 Euro mehr mitbestellt, kann auch per Schaltwippen hinter dem Lenkrad durch die sieben Gänge tanzen. Dann nur noch den Vierzylinder-Turbo per Knopfdruck wecken und den Sportmodus aktivieren. Der sorgt für einen kraftvoll klingenden Sound vom Motorraum her, allerdings sind das wie anderswo ebenfalls längst üblich akustische Fake-News. Denn der 1,6-Liter-Turbo würde ohne künstliche Töne einfach zu brav klingen. Im Kurventanz auf der ins Bergland gestampften 4,1 Kilometer langen Piste ist dann wirklich ein neues Ceed-Gefühl erlebbar. Der Kia ist dank straffer Lenkung problemlos um die Haarnadel zu bewegen, lässt sich in schnellen Links-Rechts-Wechseln auch dank eines gut abgestimmten Elektronik-Programms nicht auf dem Gleichgewicht bringen und bekommt auch in langgezogenen Vollgaskurven nicht das Heckflattern. Auf der langen Gerade fällt die Tempo-200-Grenze, die anschließende Vollbremsung vermittelt stabile Sicherheit.

Im Innenraum weht echter Sportsgeist

Logisch, das alles ist ein Spaßausflug, der mit der Realität auf unseren Straßen nichts gemein hat. Aber der Abstecher auf den Beton beweist, dass der GT ein Playmobil sein kann, das auch unter Beachtung der im Alltag geltenden Regeln zur Freude beiträgt. Wobei es die stärkeren Rivalen natürlich noch besser können, wenn man nur auf die Rundenzeiten schaut. Da die Stoppuhr im wirklichen Leben aber keine Rolle spielt, ist ein sportiv angehauchter Ceed-Pilot dennoch gut bedient.

Die Preise starten bei rund 30.000 Euro

Zumal er viel für sein Geld bekommt. Die Serienausstattung ist überraschend komplett, enthält LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, ein aufwendiges HiFi-System, oder einen 7-Zoll-Touchscreenmonitor. Auch diverse Assistenzsysteme sind stets an Bord, verschiedene Ausstattungspakete zu fairen Preisen stets unter 1.000 Euro buchbar. Das alles wird dazu beitragen, dass sich jeder zehnte Ceed-Käufer nun für die Sportversion entscheiden wird, rechnet jedenfalls Kia-Chef Steffen Cost. Auch wenn immer mehr die Sinnhaftigkeit derart aufgepeppter Versionen ansonsten ziviler Limousinen hinterfragt wird, kann sich ein stolzer GT-Eigner auf viel Fahrspaß am Wochenende ebenso freuen, wie über ein rundherum alltagstaugliches Auto für die tägliche Fahrt ins Büro.

Kia Ceed GT – Technische Daten:
Fünftürige Kompakt-Limousine mit fünf Sitzen. Länge: 4,33 Meter, Breite (mit Spiegel): 2,06 Meter, Höhe: 1,44 Meter. Radstand: 2,65 Meter, Kofferraumvolumen: 395 – 1.291 Liter, Frontantrieb.
Antrieb: Vierzylinder-Benziner mit Turbo und Direkteinspritzung 1,591 ccm, 150 kW/204 PS, max. Drehmoment: 265 Nm bei 1.500 – 4.500 U/min, Sechsgang-Schaltgetriebe, Vmax: 225 km/h, 0-100 km/h in 7,5 sec. Normverbrauch: 6,8 l/100 km, CO2-Ausstoß: 155 g/km, EU 6d-Temp. Effizienzklasse D, 
Preis: ab 28.590 Euro (Doppelkupplungsautomatik plus 2.000 Euro)

Kurzcharakteristik

Warum: GTI-Feeling auf Koreanisch
Warum nicht: Wer braucht schon so viel Kraft für den Alltag  
Was sonst: VW Golf GTI, Peugeot 308 GTI, Hyundai i30 Fastback N

Facelift BMW 7er

Dem Luxusmodell 7er mangelt es gewiss nicht an Ausstrahlung, doch die Designer von BMW haben noch Potenzial für ein bisschen mehr Präsenz entdeckt: Ab Anfang März wird sich das Flaggschiff der Münchener mit einem um 40 Prozent vergrößerten Kühlergrill stolzer als bisher in Szene setzen.

Neben dem neuen Kühlergrill fallen außerdem ein neu gestalteter Stoßfänger, ein neues Lichtdesign der flacher bauenden LED-Scheinwerfer oder eine Motorhaube mit markanteren Sicken ins Auge. Am Heck gibt es zudem mehr Chrom sowie ein neues Innenleben der Rückleuchten, zwischen denen sich künftig zudem ein durchgehendes Leuchtenband spannt. Neue Farben und Felgen sorgen für zusätzliche Frische.

Auch das Heck wurde modifiziert. Neu ist ein Leuchtenband zwischen den Rückleuchten

Bei den Motoren ging es mit der Leistung sowohl rauf wie runter. So stellt der Zwölfzylinder M760Li, dessen Abgase künftig ein zusätzlicher Partikelfilter reinigt, statt 448 kW/610 PS „nur“ noch 430 kW/585 PS zur Verfügung. Im Gegenzug wurde allerdings das Drehmoment von 800 auf 850 Newtonmeter angehoben. Trotzdem verlängert sich die Sprintzeit um eine Nachkommastelle auf 3,8 Sekunden. Nur unwesentlich langsamer als die V12-Version ist der neue 750i, dessen V8 künftig 390 kW/530 PS statt der bisher 330 kW/450 PS leistet. Damit erreicht der Allradler die 100er-Marke nach glatten vier Sekunden, was sieben Zehntel weniger als bisher sind. Auch für den Plug-in-Hybrid, der künftig 745e statt 740e heißen wird, steigt die Systemleistung von 240 kW/326 PS auf 290 kW/394 PS, was sich ebenfalls leicht positiv auf die Sprintfähigkeit auswirkt. Zugleich steigt die reine elektrische Reichweite von 45 auf bis zu 58 Kilometer. Bei den Dieselmotoren 730d, 740d und 750d bleiben Leistungseckdaten und Fahrleistungen unverändert, doch wie die Benziner erfüllen diese künftig die Abgasnorm Euro 6d Temp.

Fortschritt verspricht BMW auch für den Innenraum, der unter anderem dank einer besseren Akustikverglasung die Gäste noch besser vor Lärm und Windgeräuschen abschirmt. Eine neue Anordnung der Multifunktionstasten am Lenkrad, eine neu positionierte Ablage mit Induktivladefunktion fürs Smartphone sowie einige verfeinerte Holz- und Leder-Optionen sind weitere Maßnahmen. Ein nunmehr volldigitales Cockpit mit 12,3-Zoll-Display als Kombiinstrument sowie der 10,25-Zoll-Touchscreen für das Infotainmentsystem runden zusammen mit einer verbesserten Bedienlogik, neuem Sprachbedienassistent und einem Ausbau automatisierter Fahrkünste wie etwa dem ferngesteuertem Einparken das Maßnahmenpaket ab.  

Wie bisher wird BMW den 7er mit zwei Radständen anbieten. Den günstigsten Einstieg in den 7er-Kosmos markiert der 730d mit 88.400 Euro. Die Langversion kostet 5.500 Euro Aufpreis. In etwa das Doppelte des Einstiegspreises, nämlich 174.000 Euro, verlangt BMW für die Topversion M760Li xDrive.

Mario Hommen/SP-X

Luxus-Wohnmobil Cruzzer auf Volvo-Chassis — Rollendes Moto-GP-Home für 390.000 Euro

Cruzzer aus Belgien baut individuelle Wohnmobile auf Lkw-Chassis. Auf der CMT steht ein schwarzer Riese auf Volvo-Basis, das als Wohn- und Werkstattfahrzeug für den Moto GP ausgestattet ist.

Als Beispiel für ein individuelles Wohnmobile auf Lkw-Basis stellt der neue Anbieter Cruzzer aus Belgien ein Werkstatt-Mobil auf Volvo-Basis auf die Reisemesse CMT in Stuttgart. Das beeindruckend große und schwarz lackierte Ausstellungs-Mobil basiert auf einem Volvo-Chassis. Grundsätzlich sind jedoch auch andere Hersteller möglich.

Wohnung und Werkstatt mit 500 PS

Der Teilintegrierte auf der Messe ist ein Kundenfahrzeug für den Motorsport. Der Innenraum des Aufbaus ist darum zweigeteilt: Vorne ist ein recht komfortabler Wohnraum untergebracht, im Heck befindet sich eine geräumige Werkstatt – der Kunde ist bei der Moto GP unterwegs. Den 18-Tonner treibt ein 500 PS starker Dieselmotor an. Mit 1.000 Litern Kraftstoff an Bord muss nicht so schnell nachgetankt werden. Auch die anderen Tanks sind großzügig dimensioniert: Neben 600 Liter Frischwasser stehen Tanks für 400 Liter Grau- und 250 Liter Schwarzwasser bereit. Für Unabhängigkeit vom Stromnetz sorgen zwei 340 Watt-Solarpanels, außerdem lädt ein Stromgenerator den Akku. Im Innenraum ist alles auf den praktischen Nutzen ausgelegt. In der vorderen Hälfte, dem Wohnraum, befindet sich ein Quer-Doppelhubbett, das sich über der Fahrerkabine absenkt. Außerdem ist ein großes und bequemes Längssofa eingebaut, dazu kommen ein Tisch und ein TV.

Kühlschrank und Ofen in der Küche

In der geräumigen Küche befindet sich ein großer Haushaltskühlschrank. Gekocht wird auf Elektroplatten. Das Badezimmer ist größer als in vielen Stadtwohnungen und komfortabel ausgestattet: zum Beispiel sind eine Rainshower-Dusche und ein beheizter Handtuchhalter installiert. Die Werkstatt im Heck des Dreiachsers ist nüchtern und professionell eingerichtet: Schränke, Bildschirme und eine Kaffeemaschine. Die Anmutung ist kühl und sauber, von der Decke leuchten helle Lichtleisten.

Gute Schallschutz-Idee

Die Verdunkelung der Fenster läuft zwischen der Doppelverglasung. So können die Lamellen nicht verschmutzen und die Verglasung hat nebenbei eine gute Schalldämmung. Das können wir bestätigen: Bei geschlossenen Fenstern und Türen ist vom Messetrubel auf der CMT kaum noch etwas zu hören. Wer will, kann sich auf der herausklappbaren Terrasse am Heck jedoch auch mitten ins Geschehen setzen. Die Rückwand ist zweigeteilt klappbar und die untere Hälfte wird zur Terrasse. Über eine elektrische Glasschiebetür kommt man aus der Werkstatt.

Werkstatt-Wohnmobil kostet 390.000 Euro

Das ausgestellte Werkstatt-Wohnmobil kostet rund 390.000 Euro. Das ist für einen Individualausbau in dieser Fahrzeugklasse gar nicht so viel. Wer Sonderwünsche vom Slide-Out bis zur Dachterrasse äußert, kann den Preis problemlos steigern.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/cruzzer-volvo-wohn-werkstatt-lkw-moto-gp/

Evangelische Kirche will 130 km/h auf Autobahnen — Tempolimit ist „Schöpfungsauftrag“

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) startet eine Petition für Tempo 130 auf deutschen Autobahnen. Das Ziel sind 50.000 Unterschriften und eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages.

Der Unterstützer-Kreis für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen wächst. Er bekommt nun sogar göttlichen Beistand. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) startet eine Petition für Tempo 130. Allerdings nicht sofort, sondern mit Beginn der Fastenzeit am 6. März. Dann sollen innerhalb von vier Wochen mindestens 50.000 Unterschriften gesammelt werden, die daraufhin dem Petitionsausschuss des Bundestages vorgelegt werden. Der soll sich dann in einer öffentlichen Anhörung damit beschäftigen – so zumindest der Wunsch der EKM.

„Schöpfungsauftrag“ verpflichtet zu Tempo 130

Angesichts des Klimawandels gehöre die „Freie Fahrt für freie Bürger“ auf den Prüfstand, sagt Oberkirchenrat Christian Fuhrmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Man könne auf diese Weise mindestens zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr sparen. Landesbischöfin Ilse Junkermann pflichtet Fuhrmann bei: „Der Schöpfungsauftrag trägt uns. Daher sind wir verpflichtet, auch beim Klimaschutz mehr zu tun.“ Weitere Gründe für den innerhalb der Evangelischen Kirche umstrittenen Vorstoß seien außerdem die höheren Chancen auf einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss, weniger Lärmaufkommen und Reifenabrieb sowie eine höhere Verkehrssicherheit.

Die Verantwortlichen bei der EKM sind sich keineswegs sicher, ob die nötigen 50.000 Unterschriften tatsächlich zusammenkommen. Generell freuen sie sich aber auf eine lebhafte Debatte, die kürzlich von anderer Stelle angestoßen wurde. Jürgen Resch, Chef der Deutschen Umwelthilfe (DUH), sagte kurz vor dem Jahreswechsel, dass die Organisation die Chancen für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen prüfe. Allerdings geht die DUH einen Schritt weiter als die Kirche und fordert eine Beschränkung auf 120 km/h. „Wir prüfen auch, welche juristischen Möglichkeiten wir hier für die Durchsetzungen haben“, sagte Resch.

Strikte Tempolimit-Gegner in der Politik

An den entscheidenden Positionen sitzen jedoch strikte Gegner eines generellen Tempolimits: Sowohl Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) als auch Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) halten nichts von den Bemühungen, in der Großen Koalition sei kein Tempolimit vorgesehen. Der DUH-Vorstoß sei laut Scheuer „eine Nebelkerze, die fachlich nicht den Argumenten standhält.“ Der Minister setzt auf Förderungen und Anreize statt auf Einschränkungen und Verbote, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren und damit die Umweltbelastung durch den Straßenverkehr zu senken. Schulze sagte der „Südwestpresse“, es gehe „aus Umweltsicht wirklich nicht mehr um ein Tempolimit für Autos auf Autobahnen“. Das sei eine „Symboldebatte aus der Vergangenheit“.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/130-auf-autobahnen-evangelische-kirche-fordert-tempolimit/

BMW Modellpflege Modelljahr 2019 — 2er, 3er, 4er und 5er Individueller und sportlicher

Zum Frühjahr 2019 greifen bei verschiedenen BMW-Modellen kleinere Pflegemaßnahmen. Überwiegend geht es um neue Individualisierungsoptionen und M-Sport-Pakete.

Um die Modelle das Jahrgangs 2019 noch attraktiver zu machen, hat BMW wie gewohnt in vielen Details nachgelegt. Neue Designmerkmale, Karosserielackierungen und Leichtmetallräder unterstreichen den sportlichen Auftritt des BMW 2er als Coupé und Cabrio, des BMW 3er Gran Turismo sowie der Modelle der BMW 4er Reihe. Das Ausstattungsprogramm für die 5er-Modelle wird um eine BMW Individual Komposition mit M Sport Umfängen ergänzt. Beim X1 und X2 tragen jetzt noch mehr Benziner-Varianten einen Otto-Partikelfilter und ganz neu geht zum Frühjahr 2019 der BMW X2 M35i an den Start.

Neues X2-Top-Modell

Dessen Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner bringt 306 PS und 450 Nm Drehmoment an den Start und ist mit einer Achtgangautomatik gekoppelt. Zu den Features gehören zudem eine M-Sportbremsanlage sowie ein M-Sportdifferenzial. Preise für das neue X2-Top-Modell wurden noch nicht genannt. Dafür treten die Modelle X1 xDrive20i, X2 xDrive20i und X1 xDrive25i ab März mit einem Otto-Partikelfilter zur Abgasreinigung an.

Ebenfalls ab März ergeben sich Veränderungen beim 2er als Coupé und Cabrio sowie beim 3er GT. Die 2er bekommen serienmäßig abgedunkelte Heckleuchten. Optional sind in der Sport Line zusätzlich 17 beziehungsweise 18 Zoll große Leichtmetallräder in Bicolor-Ausführung verfügbar. Die M240i-Modelle können mit 18-Zoll-Mischbereifung geordert werden. Zudem stehen für die Sechszylinder Long Beach Blau metallic als Sonderfarbe sowie Carbon Fibre seidenmatt als neue Applikationsversion bereit.

Für alle Modellvarianten des 2er Coupé und des 2er Cabrio ist künftig in Verbindung mit dem Modell Sport Line und dem Modell M Sport ein schwarzer Nierenrahmen erhältlich. Neu im Programm der Optionen für das Interieur ist außerdem die Lederausstattung Dakota mit Exklusivnaht.

Auch beim BMW 3er Gran Turismo gehören die dunklen Heckleuchten von März 2019 an zur Serienausstattung. Bei adaptiven LED-Scheinwerfern können auch die mit schwarzen Einsätzen geordert werden. M Sport-Versionen erhalten Niere, Abgasendrohr-Blenden sowie optional auch Außenspiegelkappen in Schwarz hochglänzend. Außerdem sind als neue Option 18- und 19 Zoll große M-Felgen sowie eine Lackierung in Mineralweiß metallic zu haben.

Mehr M für den 4er

Die 4er-Modelle wertet BMW mit neuen Außenfarben, neuen 18- und 19-Zoll-M-Rädern sowie neuen Applikationen und Lederfarben auf. Die M-Varianten bekommen zudem ebenfalls abgedunkelte Rückleuchten. Ganz neu für die 4er-Modelle ist ab März die Ausstattungsvariante M Sport Individual. Die bietet unter anderem eine blaue Sonderlackierung, ein M-Aerodynamikpaket, Individual Hochglanz Shadow Line, 19-Zoll-Leichtmetallräder, die variable Sportlenkung sowie bei Hinterradantrieb ein M Sportfahrwerk. Den Innenraum werten Leder, Pianolackapplikationen, ein Sportlenkrad und ein schwarzer Dachhimmel auf.

Mehr Individual-Optionen bietet BMW ab März für den 5er. Die umfassen unter anderem 20-Zoll-Felgen, Sonderlacke, erweiterte Lederraussattungsumfänge sowie weitere M-Optionen. Mehr Leder- und mehr Lackoptionen gibt es ab März auch für den 8er sowie die X5-Baureihe.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/bmw-modellpflege-modelljahr-2019/

BMW 7er Facelift — Optisch präsent, neuer V8

Der BMW 7er bekommt ein Facelift, was seinen Namen verdient: Das Gesicht der Oberklasse-Limousine ist deutlich auffälliger als bisher. Beim Innenraum passiert ein bisschen, bei den Motoren viel.

Der vordere obere Abschluss der Fahrzeugfront ist um 50 Millimeter höher als bisher, die Doppelniere legt in ihrer Fläche um 40 Prozent zu und wird von einer gemeinsamen Niere umschlossen und der Durchmesser des BMW-Logos steigt von 82 auf 95 Millimeter – und das ist noch nicht alles, wodurch der facegeliftete 7er erheblich auffälliger wird. Die Front bekommt genau das, was die Kunden auf dem Hauptmarkt China lieben: viel Chrom. Wer es zurückhaltender mag, kann den Chromschmuck wegkonfigurieren. Auch die großen Luftleitelemente, die jetzt die seitlichen Luftöffnungen verdecken, sorgen gemeinsam mit den darüber angeordneten schmaleren Frontscheinwerfern für einen kräftigen Auftritt. Um den frischen Look von vorne zu komplettieren, bekommt die Motorhaube eine neue Kontur.

In der Länge wächst der 7er sowohl mit normalem als auch mit 14 Zentimeter längerem Radstand um 22 Millimeter (5,12 und 5,26 Meter). Die Luftauslässe an den vorderen Kotflügeln sind jetzt senkrecht zu den seitlichen Zierleisten angeordnet, die sich nach dem Facelift bis zur Heckschürze ziehen. Dort verstecken rechts und links deutlich vergrößerte Chrome-Blenden jeweils ein Doppelendrohr. Die Heckleuchten sind um 35 Millimeter flacher als bisher, dafür sind sie ausgesprochen plastisch geformt. Eine sechs Millimeter breite Leuchtleiste zieht sich über die komplette Heckbreite – und diese leuchtet permanent. Sie lässt sich aber manuell abschalten.

Innen leiser

Innen gibt es ein Lenkrad mit neu angeordneten Bedienelementen, eine neue Nappaleder-Option, eine neue Lederfarbe und ein neues Rauten-Nahtmuster. Als Betriebssystem kommt natürlich das neueste BMW OS7 (OS: Operating System) zum Einsatz. Die Ladeschale zum induktiven Aufladen von Smartphones befindet sich jetzt vor den Becherhaltern. Zum Entertainment im Fond können jetzt Zehn-Zoll-Touchscreens und ein Blu-Ray-Player beitragen.

Durch umfangreiche Dämmmaßnahmen soll das Innenraum-Geräuschniveau gesenkt worden sein. So wurden die hinteren Radhäuser, die B-Säulen und die hinteren Gutauslässe hinsichtlich ihrer geräuschdämmenden Eigenschaften überarbeitet. Teilweise serienmäßig und teilweise optional (Komfortglas) kommen noch dickere Seitenscheiben und eine dickere Heckscheibe hinzu.

Adaptives Fahrwerk Serie

Ein adaptives Zweiachs-Luftfahrwerk mit automatischer Niveauregelung gehört bei allen Modellvarianten des neuen 7ers zum Serienumfang. Optional gibt es für alle Modelle eine Allradlenkung und mit Ausnahme des Hybriden das Fahrwerk Executive Drive Pro. Dieses Fahrwerk beinhaltet eine vorausschauende Regelung und eine Wankminimierung an Vorder- und Hinterachse. Auch die Assistenzsysteme des 7er wurden verbessert: Das Paket Driving Assistant Professional beinhaltet einen Lenk- und einen Spurführungs-Assistenten, einen Stauassistenten, einen Spurhalteassistenten mit Seitenkollisionsschutz, eine Ausweichhilfe, einen Querverkehrs-, Vorfahrts- und Falschfahrwarner sowie einen adaptiven Abstandstempomaten mit Stop-&-Go-Funktion. Der serienmäßige Parkassistent bietet auch einen Rückfahr-Assistenden, der den 7er im Rückwärtsgang auf einer Länge von bis zu 50 Metern auf der zuvor vorwärts absolvierten Strecke hält. Mit dem Befehl „Hey BMW“ lässt sich ein Sprach-Assistent aktivieren, der beispielsweise natürlich gesprochene Anweisungen für die Einstellung von Innenraumlicht, Klimaanlage, Duft, Sitzmassage, Sitzheizung und Sitzbelüftung versteht und umsetzt.

Neuer Achtzylinder

Für den Antrieb sind beim facegelifteten 7er Benzin- und Diesel-Motoren mit sechs, acht und zwölf Zylindern zuständig. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Top-Aggregat ist der 6,6-Liter-Zwölfzylinder im M760Li xDrive mit 585 PS. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat er einen Ottopartikelfilter – und verliert vernachlässigbare 25 PS. Zum Ausgleich haben die Ingenieure mithilfe einer geänderten Motorsteuerung das Drehmoment von 800 auf 850 Newtonmeter angehoben. Dadurch bleiben die Fahrdaten nahezu unverändert, die Beschleunigungszeit von null auf 100 km/h steigt von 3,7 auf 3,8 Sekunden. Neu entwickelt wurde der 4,4-Liter-Achtzylinder von 750i xDrive und 750Li xDrive. Er leistet 530 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 750 Newtonmetern zwischen 1.800 und 4.600/min – der Vorgänger musste noch mit 450 PS und 650 Newtonmetern auskommen. Nach wie vor drei Varianten kommt der kräftig überarbeitete Hybridantrieb – als 745e, 745Le und Allradvariante 745Le xDrive. Anstelle des 2,0-Liter-Vierzylinders mit 258 PS kommt jetzt als Verbrenner ein 3,0-Liter Sechszylinder mit 286 PS zum Einsatz. Die Systemleistung steigt von 326 auf 394 PS (im Sport-Modus), der Verbrauch bleibt mit im Schnitt 2,1 bis 2,6 Liter pro 100 Kilometer nahezu unverändert. Die rein elektrische Reichweite soll zwischen 50 und 58 Kilometern liegen.

Bei den bekannten 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Dieseln ändert sich leistungsmäßig nichts: 750d xDrive und 750Ld xDrive sind weiterhin mit 400 PS und 760 Newtonmetern unterwegs, bei 740d xDrive und 740Ld xDrive sind es 320 PS und 680 Newtonmeter, den Einstieg bilden nach wie vor 730d/Ld und 730d/Ld xDrive mit 265 PS und einem maximalen Drehmoment von 620 Newtonmetern.

Alle Motoren sind an eine überarbeitete Achtgang-Automatik gekoppelt, die 745er-Modelle bekommen eine hybridspezifische Variante. In dieser sind sowohl der Elektromotor als auch die Trennkupplung integriert – trotzdem ist sie nur 15 Millimeter länger als die Versionen für die reinen Verbrenner.

Die Auslieferungen des facegelifteten BMW 7er beginnen im März 2019. Die Preise starten bei 88.400 Euro für den 730d (100 Euro mehr als bisher) und gehen bis 174.000 Euro (plus 2.200 Euro) für den M760Li xDrive. Bei den Hybridmodellen fällt die Preissteigerung wegen der Umstellung von Vier- auf Sechszylinder-Motoren mit 3.100 Euro am höchsten aus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/bmw-7er-facelift-2019/

ADL Brennstoffzellen-Bus — ZF liefert die Antriebsachse

Nach einer Testphase geht beim britischen Bushersteller ADL ein Doppeldecker mit Brennstoffzellenantrieb in die Serienproduktion. ZF liefert die Antriebsachse.

Der Bushersteller ADL (Alexander Dennis Limited) mit Sitz im schottischen Falkirk wurde 2001 durch eine Fusion von drei konkurrierenden Unternehmen gegründet. Die Busse werden in die ganze Welt verkauft. Rot lackierte Busse von ADL bestimmen auch das Straßenbild in der britischen Hauptstadt London. Neben reinen Verbrennern mit Dieselmotor liefert der Hersteller auch ein Modell mit Gasantrieb und Hybridmodelle, bei denen der Dieselantrieb elektrisch unterstützt wird.

Jetzt soll das Programm um einen Doppeldeckerbus mit Brennstoffzelle erweitert werden, bei dem an Bord Wasserstoff zur Stromerzeugung für den Elektroantrieb verwendet wird. Der deutsche Zulieferer ZF liefert die elektrische Antriebsachse für den zweistöckigen Bus, außerdem die Software für den Fahrbetrieb.

„ZF vereinfacht die Elektrifizierung von Fahrzeugplattformen für den Hersteller und leistet damit einen zentralen Beitrag, um attraktive innerstädtische Mobilitätsangebote auch lokal schadstofffrei aufrechtzuerhalten“, sagt Fredrik Staedtler, Leiter der ZF-Division Nutzfahrzeugtechnik.

Die zweijährige Entwicklung und Feldversuche mit Prototypen des Brennstoffzellenbusses sind abgeschlossen, das Modell geht jetzt in die Serienproduktion.

Alternative zur Batterie

In einem Linienbus stellt die Brennstoffzelle eine interessante und gut einsetzbare Alternative zum batteriegespeisten Elektroantrieb dar. Das Fahrzeug ist lokal emissionsfrei unterwegs und kann somit auch in zufahrtsbeschränkten Gebieten von Innenstädten fahren. Durch die Möglichkeit, Wasserstoff zur Stromerzeugung an Bord nachzutanken, entfallen lange Standzeiten zum Laden der Batterien.

Der Bus mit Brennstoffzelle ist also, zumindest auf lange Sicht, wirtschaftlicher einzusetzen, weil er möglichst oft und lang fahren kann.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/adl-bus-brennstoffzelle-zf-elektroantrieb/

Porsche 911 Turbo S Exclusive Series Cabrio — Es wird nur 200 geben

Vom Porsche 911 Turbo S Exclusive Series Coupé hatte Porsche 500 Exemplare aufgelegt. Jetzt schieben die Schwaben das exklusive Turbo-Modell als Cabrio nach. Aber nur in einer Auflage von 200 Stück.

Bevor die Porsche 911-Baureihe 991 ausgedient hat, holen die Schwaben nochmal alles aus dem Modell heraus. Mit dem 911 Turbo S Exclusive Series Cabrio legen sie noch ein ganz besonders exklusives Modell auf – allerdings nur für den US-Markt.

Das Cabrio folgt dabei den Spuren des entsprechenden Coupés, das Porsche in einer Stückzahl von 500 Exemplaren bereits an den Mann gebracht hat. Technisch bleibt alles beim Alten. Im Heck schlägt auch im Cabrio ein werksleistungsgesteigerter 3,8-Liter-Biturbo-Boxer mit 607 PS und 750 Nm Drehmoment. Damit soll das Cabrio in 3,1 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 320 km/h angegeben.

Nur für den US-Markt

Auch bei den weiteren Features steht das Coupé Pate. So trägt der Sonder-Elfer unter anderem eine Fronthaube, ein Dach und Seitenschweller aus Kohlefaserlaminat. Die Heckansicht wird durch den Heckflügel des Aerokit-Turbo, das neue Heckunterteil, die Staulufthutze aus Carbon sowie die vierflutige Abgasanlage mit zwei Doppelendrohren aus Edelstahl in Schwarz charakterisiert. Die Kotflügel zieren Porsche Exclusive Manufaktur-Plaketten.

Über das gesamte Fahrzeug laufen zwei Längsstreifen, die auf den Hauben das Karbon sichtbar machen, auf dem schwarzen Stoffverdeck aber grau abgesetzt sind. Neben dem auffälligen Farbton Goldgelbmetallic wird das Fahrzeug zusätzlich in den Exterieurfarben Agate Grey Metallic und Carrara White angeboten. Die Bremssättel der Keramik-Stopper tragen schwarzen Lack und goldene Schriftzüge. Zur Serienausstattung zählen zudem das PASM-Fahrwerk, das Sport-Chrono-Paket, die Hinterachslenkung und der Wankausgleich PDCC. Den Fahrbahnkontakt stellen schwarz lackierten 20 Zoll-Zentralverschlussleichtmetallräder her.

Preise für das exklusive Cabrio wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/porsche-911-turbo-s-exclusive-series-cabrio/

EU-Neuzulassungen 2018 — Jahresabschluss auf Vorjahresniveau

Der Pkw-Neuwagenmarkt bilanziert im Jahr 2018 auf dem Niveau des Vorjahres. Mit 15.158.874 neu zugelassenen Pkw konnte der Markt im Gesamtjahr nur um 0,1 % zulegen. Im Dezember gab es nochmal einen deutlichen Einbruch.

Auch wenn das europäische Neuzulassungsjahr 2018 mit einer echten Talfahrt endete, konnte der Verband der europäischen Automobilhersteller ACEA zum Jahresende mit über 15 Millionen neu zugelassenen Pkw in der EU ein Plus von 0,1 % gegenüber dem Vorjahr vermelden.

Deutschland bleibt größter Markt

Der Dezember 2018 steuerte zur Jahresbilanz aber nochmal ein Minus bei. Nach einem satten Zulassungsplus vor der WLTP-Umstellung zum September, folgten nur noch magere Monate mit fetten Minuszeichen. Der Dezember 2018 sah nur 998.503 Pkw-Neuzulassungen in der EU und sorgte so für ein Minus von 8,4 % gegenüber dem Vorjahr. Rückläufig zeigten sich dabei fast alle Volumenmärkte. In Frankreich wurden 165.390 Pkw neu zugelassen, was einem Minus von 14,5 % entspricht, Deutschland kommt mit 237.058 Neuzulassungen auf ein Minus von 6,7 %. Spanien meldet 99.291 Neuzulassungen und minus 3,5 %. und Großbritannien 144.089 Neuzulassungen und minus 5,5 %. Lediglich der italienische Markt konnte mit 124.078 Neuzulassungen um 2,0 % zulegen.

Betrachtet auf das Gesamtjahr 2018 ergibt sich ein leicht verändertes Bild. Zu den Gewinnern zählen die Märkte in Frankreich (2.173.481 Neuzulassungen/+ 3,0 %) und Spanien (1.321.438/+ 7,0 %). Auf der Verliererseite stehen Deutschland (3.435.778/- 0,2%), Italien (1.910.025/- 3,1 %) und Großbritannien (2.367.147/- 6,8 %). Dennoch bleibt der deutsche Automarkt klar der größte Markt in der EU.

VW bleibt 2018 Marktführer

Dominat in der Gesamtjahresbilanz 2018 zeigen sich dann auch die deutschen Autohersteller. Marktführer in Europa bleibt der VW-Konzern, der auf einen Marktanteil von 23,8 % kommt und damit auf Vorjahresniveau bleibt. Die PSA-Gruppe kommt auf einen Marktanteil von 16,2 %. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigerten Marktanteil von 11,2 %. Als zweite Kraft in Europa zeigt sich 2018 die Marke Renault mit einem Marktanteil von 7,2 %. Dritter wurde Ford mit 6,4 %.

Auf den weiteren Rängen folgen Peugeot (6,3 %), Opel (5,7 %), Mercedes (5,5 %) und BMW (5,1 %). Mit einem Marktanteil von jeweils 4,6 % gleichauf liegen Skoda, Audi und Fiat, mit 4,5 % knapp dahinter folgt Toyota. Auf den weiteren Rängen finden sich Citroën (3,9 %), Hyundai (3,5 %), Dacia (3,4 %), Kia (3,2 %), Nissan (3,1 %) und Seat (2.9 %).

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/eu-neuzulassungen-2018/

Nur gucken, nicht anfassen? Nicht mit Mazda

Mazda setzt neuerdings auf einen flexiblen Pop-Up-Stand, der an beliebten, stark frequentierten Standorten zum Einsatz kommen soll. Warum? Die Japaner wollen eine beeindruckende Präsentation der Markenwerte – also Design, Technologie und Fahrspaß – in einer neuen Strategie an den Mann und die Frau bringen. Teil diese Ausrichtung ist auch eine neue Messestrategie, die ihren Fokus auf Veranstaltungen ohne Auto-Ausrichtung legt. Das wollen wir uns doch einmal genauer ansehen.

Einfach mal über den Tellerrand blicken

Mazda startet mit dem neuen Konzept aber nicht einfach auf blauen Dunst (der bei den heutigen Abgasnormen eh nicht aus den Endrohren kommt – aber das nur am Rande), sondern baut auf Erfahrungen. 2017 installierte der Autobauer bereits zwei temporäre Pop-Up-Lounges in Düsseldorf und Berlin, mitten in den Innenstädten. Nun wolle man den „nächsten Schritt“ gehen und direkt auf potentielle Kunden zugehen. „Überraschend anders“ ist eine weitere diese Formulierungen, die man im Zusammenhang damit in den Augen der Mazda-Marketingexperten aufblitzen sieht.

Das neue Präsentationskonzept stellt einen flexiblen Pop-Up-Stand an lebendigen Orten mit hoher Publikumsfrequenz in den Fokus. Damit streben die Japaner einen etwas anderen Auftritt an, der nicht nur neugierig macht, sondern auch passend auf den neuen Mazda 3 ausgerichtet ist. Zudem wird die brandneue, zukunftweisende Skyactiv-X-Technologie vorgestellt. Nicht zu vergessen natürlich: Das 30-jähriges Jubiläum des Kult-Roadsters Mazda MX-5.

Der Mazda Pop-Up-Stand

Auf Kundenfang möchte man mit einem Stand aus mehreren Elementen gehen, der auf verschiedenen Events genetzt wird. Natürlich will man so ein Millionenpublikum erreichen. Und wenn man sich die Frankfurter Fußgängerzone an einem sonnigen Frühsommertag vorstellt, dann ist diese Vorstellung nicht weit weg von der Realität.

Der Mazda MX-5 feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum

Darüber hinaus will Mazda auf Sport- und Musikveranstaltungen aktiv werden und nicht nur Einkaufsstraßen belagern. Auch Stadtfeste seien in Planung. Und genau hier stellt sich die Frage: Kennt man diesen Ansatz nicht schon? Der verkaufsoffene Sonntag mit Autoschau in der nächsten Kleinstadt? Klingelt es da? Mazda geht diesen Weg, erweitert ihn aber um den hochwertigen Stand, der genauso wie der Innenraum eines Mazdas wirken soll – hochwertig. So kommen die Japaner zu ihrer Zielgruppe und nicht umgekehrt.

IAA in Frankfurt, Autosalon in Paris? Leider nein!

Neben diesen Standorten möchte Mazda auch auf Messen angreifen – nur eben nicht auf Automessen. Seit 2014 sind die Japaner bereits auf der photokina in Köln sowie auf der IFA in Berlin vertreten und sammeln hier gute Erfahrungen. Besonders attraktiv wird hier das Publikum wahrgenommen: Jung, technikaffin und modebewusst.

So soll der Pop-Up-Stand von Mazda aussehen. Als Skizze schon mal nicht schlecht.

Einen eher klassischen Ansatz verfolgt Mazda mit der Unterstützung von Mazda-Händlern bei regionalen Aktivitäten. Auch hier soll ein intensiverer Austausch mit lokalen Interessenten fokussiert werden und die Marke vor Ort verankern. Dabei soll eine kleinere Variante des Mazda Pop-Up-Standes genutzt werden.

Die großen Automessen lässt Mazda in der aktuellen Strategie hingegen aus und konzentriert sich auf nur noch eine wichtige Messe je Kontinent. Entsprechend wird man Mazda auf der IAA 2019 vergeblich suchen. Die Japaner werden, was Europa anbelangt, nur auf dem Genfer Automobilsalon von 7. bis 17. März zu sehen sein. Dort wolle man aber mit einer Weltpremiere glänzen. Man darf gespannt sein.

Mann+Hummel Filter Cubes — Luftfilter gegen Feinstaub in Stuttgart

Stadtbewohner haben Angst um ihre Gesundheit, Autofahrer fürchten sich vor Fahrverboten, Städten und Kommunen drohen Klagen. Ein Pilotprojekt mit Filtern für die Stadtluft am Straßenrand könnte den Feinstaub eindämmen.

Das Stuttgarter Neckartor ist bundesweit bekannt – bekannt für besonders schlechte Luftwerte. Nachdem Mooswände am Straßenrand nicht zum erhofften Ergebnis geführt hatten, läuft nun ein neues Pilotprojekt: 17 Filtersäulen entlang eines ca. 360 Meter langen Straßenabschnitts am Stuttgarter Neckartor sollen den Feinstaub aus der belasteten Luft ziehen.

Die Filter Cubes kommen von der Firma Mann+Hummel, die auf Filtration von Flüssigkeiten und Luft spezialisiert ist. Es sind 3,60 Meter hohe Säulen, die jeweils drei Feinstaubpartikelfilter und Ventilatoren beherbergen. Die ziehen die Luft aus der Umgebung und drücken sie durch die Filter. Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, arbeiten die Ventilatoren bedarfsgerecht, integrierte Sensoren erfassen hierfür Luft- und Wetterdaten wie beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag.

Volle Filter einfach in den Hausmüll

10.000 Kubikmeter Luft pro Stunde kann jede der 17 Filtersäulen ansaugen. Nach Aussage des Herstellers gelingt es, rund 80 Prozent des Feinstaubs aus der Luft zu ziehen und das bei einem relativ geringen Energiebedarf. Ein bis zwei Mal im Jahr sollen die Filter getauscht werden, damit die Filterleistung auf einem hohen Niveau bleibt. „Die Elemente werden dann gemäß bestehender Vorschriften wie Hausmüll entsorgt. Es handelt sich nicht um Sondermüll, weil der im Filter gebundene Feinstaub nicht mehr gesundheitsschädlich ist.“, so ein Sprecher von Mann+Hummel.

Modellrechnungen eines unabhängigen Simulationsbüros haben laut Hersteller ergeben, dass die „Gesamtfeinstaubkonzentration“ auf diese Weise reduziert werden kann. Ob das Projekt wirklich so erfolgreich läuft, wie erhofft, wird die Testphase zeigen, die Ende 2018 startete und auf zwei Jahre angelegt ist. Unterstützung erfährt das Projekt von der Stadt Stuttgart und dem Verkehrsministeriums: Einem SWR-Bericht zu Folge, plant das Tiefbauamt Stuttgart für die Aktion 200.000 Euro ein, das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt mit ebenfalls 200.000 Euro. Gegen die drohenden Dieselfahrverbote helfen die Filter Cubes allerdings nur bedingt, denn an den Stickoxidwerten (NOx) in der Luft können die Feinstaubfilter nichts ändern. Aber gerade die NOx-Werte werden als Grund für die Fahrverbote angegeben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/filter-cubes-stuttgart-mann-hummel/

Neuer Crossover von Skoda — Erweiterung der SUV-Familie

Mit einem schemenhaften Teaser-Foto verweist Skoda auf den kommenden Spross der SUV-Familie. Was wir schon zum Auto wissen und was wir noch nicht wissen, erfahren Sie hier.

Schon seit einiger Zeit geistert der Name „Polar“ durch die Automobil-Welt. Das kleinste der Skoda-SUV solle unter diesem Titel firmieren. Ob das so passieren wird? Das zum Beispiel wissen wir noch nicht und es ist mit Blick auf die bestehende Modellpalette auch eher unwahrscheinlich. Was fällt uns im Portfolio nämlich auf? Kodiaq und Karoq heißen die beiden SUV. Also wird der Neuling aller Voraussicht nach einen Namen tragen, der mit „K“ beginnt und mit „Q“ endet. Möglich wäre entsprechend alles von Kwarq, Klamauq oder Katerfrühstüq, bis hin zu Kindergeburtstaq, Kummerspecq oder Kitschiq. Okay, besonders wahrscheinlich klingt das zugegebenermaßen nicht. Ein Vokal an zweiter Stelle hat da schon mehr Aussicht auf eine Serieneinführung – also irgendwas wie Kenoq, Kaniq oder Kinioq.

Tagfahrlicht über den LED-Leuchten

Alles Spekulation. Klarheit wird auf dem Genfer Autosalon geschaffen, denn dort wird das Crossover-Modell auf Fabia-Basis vorgestellt, das die Kombi-Version des Stammzellenspenders ablösen wird. Was sich am Teaser-Foto bereits erkennen lässt, ist die Licht-Signatur an der Front mit LED-Scheinwerfern und nach oben abgesetzten Tagfahrlichtern inklusive dynamischer Blinker. Genau anders herum, wie beim größeren Karoq also. Was sich dagegen gleicht, ist die Form der Außenspiegel. Gleichteile allerdings sind ohnehin mehr als nur Spekulation, denn dass der neue Skoda auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) steht, ist bereits bestätigt. Präzise wird es der MQB A0 sein, auf dem auch der VW T-Cross und der Seat Arona basieren.

Ziel des Crossover ist es wie so oft, das beste aus zwei Welten zu verbinden. In diesem Fall die erhöhte Sitzposition und gesteigerte Übersichtlichkeit mit dem agilen Fahrverhalten eines Kompaktwagens. Da Skoda selbst von einem „urbanen Crossover“ spricht, wird ein Allradantrieb vermutlich nicht Optionskatalog stehen. Dafür verspricht der Hersteller aber die neuste Generation von Assistenzsystemen und zahlreiche Simply Clever-Features, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Regenschirm in der Fahrertür“ oder „Taschenlampe im Kofferraum“. Ob die Mixtur einen gelungenen Cocktail ergibt, beurteilen wir dann im März auf dem Genfer Autosalon. Welche Neuheiten Skoda in kommenden Jahren noch plant, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuvorstellung/skoda-suv-crossover-neuvorstellung/

Mini 60 Years Edition — Sondermodell zum Geburtstag

Mini erinnert mit einem Sondermodell daran, dass es die Marke seit 159 gibt. Die 60 Years Edition ist dunkelgrün lackiert und gut ausgestattet.

Hui, schon wieder ein runder Mini-Geburtstag. Eben noch feierten die – na ja, nennen wir sich ruhig Briten – ihren 40. und 50. stilecht mit einem jeweils passenden Sondermodell – da kommen sie auch schon mit einer 60er-Jubelvariante ums Eck. Genau genommen nicht nur einer, sondern gleich mehreren. Denn anders als bei vielen Sondereditionen ist die Mini 60 Years Edition in verschiedenen Außenlackierungen, sowie als Zwei- und Viertürer und auch noch mit vier unterschiedlichen Motoren zu haben. Wie Stil geht zeigt der Jubilar auch im Innenraum. Neben dem Lederlenkrad warten dort Sportsitze in braunem Mini Yours-Leder auf Fans. Dieser Bezug ist ebenso Editions-exklusiv wie die 17 Zoll-Aluräder, die Motorhaubenstreifen und die zahlreichen 60 Years-Logos bis hin zur LED-Projektion, die beim Öffnen der Fahrertür den Asphalt verziert.

Neben diesen serienmäßigen Gimmicks stehen die Dachfarben Weiß oder Schwarz in Kombination mit Midnight Black metallic, Moonwalk Grey metallic, Melting Silver metallic oder Lapisluxury Blue uni zur Wahl. Unter der Haube: die bekannten Diesel mit 116 oder 170 PS sowie zwei Benziner mit 136 oder 192 PS.

Kostenpunkt 1999: 24.490 Mark

Womit das aktuelle Geburtstagskind deutlich mehr Punch hat, als das von 1999. Der „Mini 40 Limited Edition“ zum 40. Geburtstag besaß den damals üblichen 63 PS starken 1,3 Liter-Motor und stand auf 13 Zoll großen Minilite-Alus unter Radkasten-Verbreiterungen. Außerdem gab es zwei Zusatzscheinwerfer und ein Sportauspuff-Endrohr sowie eine GB-Plakette aus Chrom am Heck, ein goldenes 40-Abzeichen auf der Motorhaube und ein Jubiläums-Emblem an der C-Säule. Die Farben? Schwarz und Silber. Fertig.

Im Innenraum finden sich Ledersitze, Holz-/Aluminium- Schaltknauf und ein Holz-Lederlenkrad. Die Armaturentafel aus Aluminium ist eine Reminiszenz an historische Renn-Minis. Zusatzinstrumente im speziellen 40-Anniversary-Design mit Chrom-Einfassungen sollen den Look komplettieren.

Preise 2009: 24.100 Euro für den 120 PS starken Camden

Und zum 50.? Da gab es gleich zwei Modelle: die Sondereditionen Camden und Mayfair, die jeweils ein Jahr produziert wurden. Die Namen stammen von Londoner Stadtbezirken. Um Vortrieb kümmerte sich entweder ein Saugbenziner mit 120 PS, ein Turbobenziner mit 175 PS oder ein Diesel mit 110 PS, jeweils mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Zum Fototermin gibt es den Mayfair, erkennbar am braunen Lack und den Streifen auf der Haube. Alternativ gab es ihn auch in Weiß oder Schwarz. Der Camden kam in blau, schwarz oder silber mit weißem Dach. Serienmäßig bei allen 50er-Jubilaren waren die 17-Zoll-Alus, Zusatzscheinwerfer, eine Jubi-Plakette auf dem Kühlergrill sowie feinere Materialien im Innenraum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/mini-60-years-edition-2019/

VW-Ford-Kooperation — Pickup-Allianz

In einem ersten Projekt werden Ford und Volkswagen gemeinsam Pickups für den europäischen Markt entwickeln und bauen. Transporter für verschiedene Weltmärkte sollen folgen.

In einer weltweiten Telefon-Konferenz erläuterten die beiden Konzernchefs von Volkswagen und Ford heute die ersten Details einer breit angelegten Kooperation. Ziel der Zusammenarbeit soll die Minimierung der Risiken bezüglich neuer Technologien wie Elektromobilität und dem autonomen Fahren sein, aber auch die Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit in der weltweit agierenden Automobilindustrie. Und damit natürlich auch der Profite des Unternehmens, sowie der Einlagen der Aktionäre. Beide Unternehmen sind ja börsennotierte Konzerne.

Skaleneffekte – sparen bei Einkauf und Entwicklung

Die beiden Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen (Herbert Diess) und Ford (Jim Hackett) konkretisierten die ersten Schritte der geplanten Zusammenarbeit bei Transportern und Pick-ups ab 2022. Die Kooperation sieht vor, dass die beiden Unternehmen gemeinsam in künftige Fahrzeugarchitekturen investieren, um höchstmögliche Skaleneffekte zu erzielen und damit die Effizienz in der Entwicklung und Produktion zukünftiger Fahrzeuge und bei leichten Nutzfahrzeugen wesentlich zu steigern. Die beiden Marken sollen aber – trotz der gemeinsamen Entwicklung und Produktion – unterschiedliche Modelle präsentieren, die den jeweiligen Markenkernen in Optik, Abstimmung und Auslegung treu bleiben sollen.

Ford und VW wollen Millionen sparen

Die beiden Unternehmen rechnen sich durch ihre Zusammenarbeit bei Transportern und Pickups ab 2023 jeweils einen dreistelligen Millionenbetrag an jährlichen operativen Ergebnisverbesserungen vor Steuern aus.

Volkswagen verkaufte 2018 insgesamt 10,8 Millionen Fahrzeuge weltweit und bringt in die Allianz die erfolgreiche MQB-Plattform ein, sowie auch die zukünftige MEB-Plattform, auf der alle zukünftigen Elektroautos basieren sollen. Und eben auch die nächste Generation des VW Transporters (siebte Generation). „Wir sind hier grundsätzlich offen, uns mit Ford die Kosten zu teilen, damit wir beide von den Skaleneffekten profitieren können“, sagte VW-Chef Herbert Diess in der Telefonkonferenz. „Es fehlt uns bei leichten Nutzfahrzeugen und mittelgroßen Pick-ups an ausreichenden Skaleneffekten. In dem wir Plattformen und Komponenten mit Ford teilen, erschließen wir uns diese Skaleneffekte – und können dort gemeinsam die Nummer Eins sein“. Volkswagen und Ford brächten nicht nur Technologien und Kompetenzen in diesem Segment zusammen, sondern auch Image und Reputation von so weltweit anerkannter Fahrzeuge wie dem VW-Bus oder dem Caddy oder den Ford Pick-ups und dem Transit. „So schaffen wir eine exzellente Ausgangsbasis für eine weltweit sehr vielversprechende Allianz“, kündigte Diess an.

Über eine mögliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen, bei Elektrofahrzeugen oder Mobilitätsdiensten befinden sich Ford und Volkswagen in intensiven Gesprächen. Die beiden Unternehmenschefs unterzeichneten eine Absichtserklärung, entsprechende Möglichkeiten tiefergehend auszuloten. Zudem sind beide Unternehmen dafür offen, künftig auch gemeinsame Fahrzeugprogramme in Betracht zu ziehen oder, wie Diess durchblicken ließ, auch Motoren an den jeweils anderen zu liefern. Weitere Einzelheiten sollen in den kommenden Monaten erarbeitet werden, hieß es.

Die Kooperation wird künftig über ein gemeinsames Leitungsgremium gesteuert, welches aus Führungskräften beider Unternehmen besteht und von den beiden CEOs Hackett und Diess persönlich geleitet wird. Eine gegenseitige Kapitalverflechtung der beiden Unternehmen schlossen die Unternehmensbosse aber vehement aus. „Das ist nicht vorgesehen“.

Zusammenarbeit bei Transportern und Pick-ups

Sowohl Ford als auch Volkswagen sind bei leichten Nutzfahrzeugen weltweit sehr gut aufgestellt – mit bekannten Modellen wie Transit und Ranger von Ford sowie Transporter, Caddy und Amarok von Volkswagen. Zusammen haben beide Unternehmen 2018 insgesamt rund 1,2 Millionen leichte Nutzfahrzeuge weltweit abgesetzt. Auf dieser Basis wäre dies die branchenweit volumenstärkste Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.

In den kommenden fünf Jahren wird eine weltweit steigende Nachfrage nach mittelgroßen Pick-ups und Transportern erwartet. Die Allianz wird es beiden Unternehmen ermöglichen, die Entwicklungskosten zu teilen, ihre jeweiligen Fertigungskapazitäten optimal auszulasten, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Fahrzeuge zu verbessern und Kosteneinsparungen zu realisieren – und dabei ihre unverwechselbaren Markeneigenschaften zu bewahren.

Als erstes kommen 2022 Pick-ups

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Ford für beide Unternehmen mittelgroße Pick-ups entwickeln und herstellen, die voraussichtlich 2022 auf den Markt kommen werden. Darüber hinaus plant Ford für den europäischen Markt die Entwicklung und Produktion von größeren Transportern für beide Unternehmen, während Volkswagen dann für beide Partner einen City Van auf den Markt bringen wird.

Zum Abschluss wies Herbert Diess (VW) noch darauf hin, dass die Kooperation ein wichtiger Schritt für beide Unternehmen sei – aber auch zunächst der erste Schritt. „Es ist kein Geheimnis, dass unsere Branche einen tiefgreifenden Wandel durchläuft. Triebfedern sind die umfassende Elektrifizierung, immer strengere Abgasvorschriften, die Digitalisierung, der Trend zum autonomen Fahren und nicht zuletzt sich rasant ändernde Kundenbedürfnisse. Vor diesem Hintergrund investieren Autohersteller weltweit Milliarden, um ihre Modellpaletten anzupassen und ihre Innovationszyklen zu verkürzen. In einem solchen Umfeld ist es sinnvoll, Investitionen zu teilen, Innovationskräfte zu bündeln und Skaleneffekte in klar definierten Bereichen zu schaffen“.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/ford-vw-allianz/