Alfa Romeo Tonale — Studie zeigt Kompakt-SUV

Alfa Romeo hat auf dem Genfer Autosalon eine SUV-Studie aus dem Hut gezaubert. Das Showcar Alfa Romeo Tonale zeigt einen kompakten SUV, der auf Basis des Renegade steht. Die Studie gibt einen Ausblick auf den kleinen Stelvio.

Erinnerungen an das SZ-Coupé oder den Brera weckt schon die Front mit den schmalen, in Dreiergruppen angeordneten Scheinwerfer-Schlitzen. Sie flankieren das prominente Scudetto. Die Motorhaube wölbt sich stark und führt den Blick zur flach anstehenden Windschutzscheibe. Die Seitenansicht zeigt sich coupéhaft und mit Kameraspiegeln.

Alfa Romeo Tonale für vier Personen

Die vorderen Türen kommen mit rahmenlosen Scheiben daher, die hinteren Türen sind gut getarnt und geben dem SUV zusätzlich einen sportiven Charakter. Zu öffnen sind sie über Türöffner, die im hinteren Fensterdreieck verborgen sind. In den elegant ausgestellten Radhäusern sind 21 Zoll große Felgen im klassischen 60er-Jahre-Wählscheiben-Look verbaut. Das Dach neigt sich sanft gen Heck und läuft in einem kleinen Dachkantenspoiler aus. Die Heckscheibe verläuft wie die Windschutzscheibe flach. Die Heckansicht dominieren ebenfalls schmal ausgeführte Leuchten, die über ein LED-Band verbunden sind. In die Schürze integrierte Auspuffendrohre flankieren den Diffusor.

Im Innenraum des Alfa Romeo Tonale haben vier Personen ausreichend Platz. Die Passagiere nehmen auf Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen Platz. Eine breite und hohe Mittelkonsole reicht bis nach hinten durch. Für den optischen Kontrast verbauen die Italiener Aluapplikationen, Leder und Alcantara. Für Akzente sorgen halbdurchsichtige, hinterleuchtete Paneele, zum Beispiel auf der Mittelkonsole. Zentral in der Mittelkonsole prangt der Wählhebel der elektronischen Fahrdynamikregelung „Alfa DNA“.

Hybridantriebsstrang und neue Fahrmodi

Der Fahrer greift in ein filigranes dreispeichiges Lenkrad und schaut auf einen zentralen Cockpit-Bildschirm mit 12,3 Zoll Diagonale sowie einen daneben platzierten Touchscreen mit 10,25 Zoll Bildschirmdiagonale. Der Armaturenträger ist dem Fahrer zugeneigt Das neue Infotainmentsystem reagiert auf Gestensteuerung.

Als Antrieb nutzt der Tonale einen Hybridantriebsstrang, wobei zwei E-Motoren die hintere Räder des Allradlers antreiben. Beim Tonale steht der Modus D des Automatikgetriebes nicht mehr für „Dynamic“, sondern für „Dual Power“ und soll die optimale Nutzung beider Elektromotoren gewährleisten. Über den Touchscreen des Infotainmentsystems lässt sich über den Button „E-mozione“ zusätzlich das Ansprechverhalten von Gaspedal, Bremse und Servounterstützung der Lenkung anpassen. Im Modus „Natural“ steuert die Elektronik automatisch die optimale Koordination von Elektromotoren und Verbrenner-Motor. Dadurch soll der Verbrauch soweit wie möglich gesenkt werden, ohne die Leistung zu schmälern. Der bisherige Modus „Advanced Efficiency“ wird zu „Advance E“ und steht für optimale Performance im Elektrobetrieb.

Übrigens: Der Modellname leitet sich vom Tonale-Pass, nicht weit entfernt vom Stilfser Joch (Passo di Stelvio) in den italienischen Alpen ab.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/alfa-romeo-tonale-studie-zeigt-kompakt-suv/

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