Autonews – Der Wochenrückblick KW 25

1. 24 Stunden mit dem neuen Lexus RC F

Für die Deutschlandpremiere des neuen Lexus RC F nutzt der japanische Automobilhersteller das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Das 4,71 Meter lange Sportcoupé wird von einem 450 PS starken 5,0-Liter-V8-Motor angetrieben. Das bringt locker mehr als 520 Newtonmeter Drehmoment auf die schicken 19-Zöller. Damit hat der neue Luxus-Sportler das bislang stärkste Serientriebwerk der Marke. Weltweit wurde erstmals in einem heckbetriebenen Coupé mit Frontmotor und Torque-Vectoring-Differential (TVD) das Aggregat mit einer Acht-Stufen-Direktschalt-Automatik gekoppelt. Das neue Lexus RC F, das Ende nächsten Jahres in Deutschland erhältlich sein wird, dürfte auf dem 24-Stunden Rennen für weiteren sportlichen Flair sorgen.

2013.12.10 LPMPD

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2. Renault Mégane verweist SEAT vom Podiumsplatz.

Der März-Rekord von SEAT auf dem Nürburgring mit dem SEAT Leon CUPRA 280 ist Geschichte. Der Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R hat den Rekord auf der legendären Nürburgring-Nordschleife geknackt. Mit 7:54.36 Minuten pulverisierte Renault den alten Rekord der Spanier um ganze vier Sekunden. Eine neue Bestzeit für frontangetriebene Serienfahrzeuge. Der auf 250 Stück limitierte High-Performance Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R basiert auf dem erst kürzlich vorgestellten Mégane R.S. Trophy TCe 275. Mit seinen 273 PS und rund 100 Kilogramm leichterem Bodykit konnte er eine beeindruckende Performance liefern. Erst die WM nun auch der Nürburgring, die Spanier können einem schon leid tun.

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3. Doppelsieg für Audi in Le Mans 2014

Der R18 E-Tron Quattro von Audi sorgte in Le Mans für doppelte Freude. Bei dem anspruchsvollen 24-Stunden-Rennen holte die Mannschaft um Andrè Lotterer, Benoit Trèluyer und Marcel Fessler nicht nur einen Doppelsieg ein, sondern sie konnten auch den insgesamt 13. Sieg für sich verbuchen. Mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 215,17 km/h legte das Siegerteam insgesamt 5165 Kilometer zurück. Dabei lieferte sich Audi besonders mit Wiederkehrer Porsche ein spannendes Duell. Die Führung wechselte ständig, doch Porsche musste aufgrund eines technischen Problems kurz vor knapp auf das Podiumstreppchen verzichten. Sehr zur Freude von Audi, die somit ihren grandiosen Doppelsieg gebührend feiern konnten.

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4. Ein Käfer groß in Fahrt.

Wer Herbie kennt, weiß , dass ein Käfer jede Menge Power hat auch wenn er nicht so aussieht. Da man aber Filme nicht immer für bare Münze nehmen darf, sind die „echten“ Käfer und Beetles allesamt weniger frech unterwegs. Der Allgäuer Tuner Abt will da nun Abhilfe schaffen und verhilft dem VW Beetle Cabrio zu mehr Leistung. Bis zu 50 PS mehr sind da je nach Motorisierung locker drin. Ganz an der Spitze thront der 2,0-TSI mit 260 PS und einen um 50 Newtonmeter verstärkten Drehmoment. Mit speziellen Federn lässt sich der Beetle sogar um einige Zentimeter tiefer legen. Besondere Felgen, eine Sportbremsanlage, ein Zwei-Rohr-Endschalldämpfer und ein Aero-Kit runden den kleinen Käfer 2.0 perfekt ab. Damit kann die flotte Tour doch los gehen!

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5. Mein kleiner gelber Citroen C4 Cactus

Was die Comedian Harmonists schon in den 30er Jahren besangen, hat sich Citroen nun zu Herzen genommen. Ganz so klein ist der neue Citroen C4 Cactus aber nicht, ganz im Gegenteil. Mit seinen 4,16 Metern Länge rangiert sich der Cactus zwischen C3 und C4 ein und wird von Citroen der Kompaktklasse zugeordnet. Der auffällige Crossover bietet dabei so einige pfiffige Besonderheiten wie z.B. die stoßabsorbierenden und leicht auswechselbaren „Airbumper“ an den Flanken sowie den weltweit ersten im Dach untergebrachten Beifahrerairbag. Ein Einstiegspreis von knapp unter 14 000 Euro könnte so manche Augen leuchten lassen. Der kleine große Cactus wird ab September in vier Farben erhältlich (Black, Grey, Dune und Chocolate) sein die mit zehn Karosseriefarben sowie drei Innenausstattungen kombiniert werden können. Hollari, Hollaro!

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6. Banzaii: Toyota Aygo im Manga-Style

Da haben die Designer des Toyota Aygo ganze Arbeit geleistet. Das kleine neckische Auto flitzt neuerdings im japanischen Manga-Style umher. Im knalligen Orange mit einem gewaltigen X auf der Motorhaube, sorgt der kleine Flitzer für jede Menge aufsehen. Schon ab Juli wird es ihn in drei Versionen geben. Zum ersten den Aygo X für 9950 Euro, zum zweiten den Aygo X-play ab 11 525 Euro, danach folgt der Aygo X-Play Touch ab 12 000 Euro. Alles inklusive LED-Tagfahrlicht, ESP, Servolenkung und Isofix. Was bei den Japanern neben der knalligen Optik natürlich nicht fehlen darf: Internet und Smartphone. Über die „Mirror-Link“-Technologie kann das Smartphone komplett eingebunden und über den Touchscreen bedient werden. Na denn: しめしめ! (Japanisch für: Los geht’s!)

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Fotonachweis: Hersteller

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Simone Amores
Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“

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