Byton auf der CES 2019 — Erste Details zum Serien-Cockpit

Der chinesische Autohersteller Byton hält das Cockpit seines Models M-Byte für das „intuitivste Interface der Autoindustrie“. Auf der CES in Las Vegas ist erstmals das Serien-Cockpit zu sehen.

Byton hat ein erstes dunkles Bild vom Serien-Cockpit des M-Byte veröffentlicht. In seiner ganzen Pracht zu sehen ist dieses spektakuläre Cockpit auf der CES (Consumer Electronics Show, 8. bis 12. Januar 2019 in Las Vegas). Auffällig ist, dass die Lenkradgestaltung deutlich von den bisher in Studien gezeigten Lenkrädern abweicht. Bedeckte zu Anfang der von Byton „Driver Tablet“ genannte Touchscreen den kompletten Pralltopf, blieb in späteren Konzepten ein kleiner unterer Bereich frei. In der Serie bedeckt das anscheinend leicht gebogene Driver Tablet wohl nur noch zirka die Hälfte des Pralltopfes, im Menü sind unter anderem die Icons für Musik, die Navigation und die Klimaanlage zu sehen. Eine Überraschung sind die Druckknöpfe links vom Touchscreen – der zukunfts- und touchscreenverliebte Hersteller scheint die Vorteile klassischer Bedienelemente zu kennen. In der linken Knopfreihe sitzt an zweiter Stelle von oben ein Hoch-Runter-Schalter, möglicherweise für das Wechseln zwischen verschiedenen Bildschirmanzeigen und/oder das Einstellen von beispielsweise des Tempomaten. Rechts vom Lenkrad-Bildschirm scheint ein Schiebe- oder Kippschalter zu sitzen – konkrete Informationen dazu veröffentlicht Byton erst kurz vor der CES.

Cockpit-Bildschirm verfeinert

Ebenfalls leicht verändert zeigt sich der spektakuläre Cockpit-Bildschirm, der sich von links nach rechts über die komplette Innenraumbreite erstreckt. Er wirkt im Vergleich zur Studie anders gebogen und etwas kleiner – im Konzeptauto ist das Display 124 Zentimeter breit und 24 Zentimeter hoch (49 x 9,8 Zoll). Die Helligkeit der Anzeigen soll sich automatisch der Innenraumhelligkeit anpassen. Auch hier gibt es weitere Informationen erst am 6. Januar 2019 im direkten Vorfeld der CES.

Produktionsbeginn Ende 2019

Den M-Byte möchte Byton bereits Ende des Jahres 2019 an seinem Standort in Nanjing produzieren, in den USA soll er ab 2020 zu Preisen ab 45.000 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 39.580 Euro) zu haben sein. Das hinterradgetriebene Einstiegsmodell hat eine 71-Kilowattstunden-Batterie und wird von einem 200-Kilowatt-Elektromotor (272 PS) mit einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern angetrieben. Mit einer Ladung soll der M-Byte bis zu 400 Kilometer weit kommen. Das Allrad-Modell arbeitet mit zwei Motoren, die zusammen 350 Kilowatt (475 PS) leisten und ein maximales Systemdrehmoment von 710 Newtonmetern generieren. Der Akku des 4WD-Modells speichert 95 Kilowattstunden, was für eine Reichweite von 520 Kilometern reichen soll.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/byton-ces-2019/

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