Car2go und DriveNow — Daimler und BMW planen Carsharing-Fusion

Schon 2016 gab es erste Gerüchte. Jetzt steht eine Fusion der deutschen Carsharing-Marken DriveNow und Car2go wohl unmittelbar bevor, wie die F.A.Z. berichtet.

Schon im Jahr 2016 wurde über ein Zusammenrücken der beiden Carsharing-Programme DriveNow, betrieben von BMW und Sixt, und Car2go, eine Kooperation von Daimler und dem Vermieter Europcar, spekuliert.

Jetzt scheint eine Fusion der beiden Angebote unmittelbar bevorzustehen. Wie die F.A.Z. erfahren haben will, befinden sich DriveNow und Car2go in letzten Verhandlungszügen. Schon im Februar soll Vollzug gemeldet werden.

Beide Marken bleiben bestehen

Im neuen Gemeinschaftsunternehmen werden wohl beide Marken wie gewohnt fortgeführt. Organisationsabläufe und IT sollen zusammengelegt werden, was das neue Unternehmen deutlich verschlanken wird.

Mit der Fusion von DriveNow und Car2go wollen sich BMW und Daimler gemeinsam gegen die international mit Anbietern wie Uber und DiDi (China) stark wachsende Carsharing-Konkurrenz positionieren und einen großen europäischen Player für die Kurzzeitmiete von Autos schaffen.

Welche Rolle wird Sixt spielen?

Unklar ist, welche Rolle Sixt nach einer Fusion der beiden Unternehmen spielt. Der Autovermieter ist mit 50 Prozent der Anteile an DriveNow beteiligt, auch die Markenrechte gehören Sixt zur Hälfte. Dem F.A.Z. -Bericht zufolge gibt es hier aber ebenfalls weit fortgeschrittene Verhandlungen.

Europcar hält 25 der Anteil an Car2go, das im Jahr 2010 erstmals in Ulm an den Start ging. Anfangs beschränkte sich das Car2Go-Angebot auf Smart Fortwo, mittlerweile besteht die Flotte neben dem Stadtauto auch aus Mercedes-Modellen der A- und B-Klasse.

Auch DriveNow bietet eine gewachsene Auswahl von Autos für die spontane Fahrt. Neben unterschiedlichsten Mini-Modellen vom Dreitürer über das Cabrio bis zum SUV Countryman stehen den Mietern auch BMW der 1er Reihe, X1 und 2er Active Tourer zur Verfügung. Mit der Fahrzeuggröße steigt dann auch der Minutenpreis für die Miete.

Auch das neue Unternehmen wird weiterhin einen Autovermieter, zumindest in Form einer Minderheitsbeteiligung, an Bord behalten. Die Kompetenz in der Abwicklung von Fahrten und Mietpreisen sowie der Flottenverwaltung dürfte auch in Zukunft gefragt sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/car2go-und-drivenow-daimler-und-bmw-planen-carsharing-fusion-721149.html

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