Das Smartphone zählt die Beulen

Das
DAT hat eine Software für die Schadenregulierung entwickelt

Die Schadenanalyse nach Verkehrsunfällen ist eine komplizierte und langwierige Angelegenheit. Eine Handy-App von DAT soll die Arbeit nun mit künstlicher Intelligenz beschleunigen.  

Das Handy hilft nun bei der Bewertung von Unfallschäden. Eine neue Software der Deutschen Automobil-Treuhand (DAT) erfasst mit Hilfe der Smartphone-Kamera und einer Bilderkennungs-Software Beulen, Kratzer und Dellen, ermittelt die voraussichtlichen Reparaturkosten und berechnet gleichzeitig den Restwert des Fahrzeugs. Zielgruppe des Tools sind unter anderem Autohäuser, Werkstätten, Flottenbetreiber und Versicherungen.  

Die „Fast Track AI“ genannte App erkennt Position und Art der Schäden und bemerkt, wo Bauteile fehlen. Die Kosten für Reparatur oder Ersatz werden online aus einer ständig aktualisierten Datenbank abgerufen, die Restwertermittlung erfolgt unter anderem mit Hilfe von Kennzeichen und Fahrzeugidentifikationsnummer. So sollen etwa wirtschaftliche Totalschäden schnell erkannt werden. Kosten für den Software-Service nennt die DAT nicht. 

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