Dodge Charger Pursuit & Durango Pursuit — Mit 365 PS auf Gangster-Jagd

Die Polizei in den USA kann sich auf neue Einsatzfahrzeuge von Dodge freuen. Sowohl der Charger als auch der Durango bekamen für den Behördendienst ein umfangreiches Technik-Upgrade verpasst.

Während die deutsche Polizei ihre Knöllchen meistens diskret mit der Post verschickt, machen die Cops in den USA noch richtig Jagd auf Temposünder. Am Straßenrand lauern sie den Rasern mit Laser-Pistolen auf und nehmen dann direkt die Verfolgung auf. Klar, dass dabei ein paar Extra-PS nicht schaden können. Deshalb sind die Highway-Sheriffs auch stets mit ordentlich motorisierten Gefährten unterwegs.

Dodge Charger Pursuit mit 365 PS

Das am häufigsten eingesetzte Auto der US-Polizei ist der Dodge Charger Pursuit. Zum Modelljahr 2019 hat das Muscle-Car aus Detroit nun ein paar Upgrades verpasst bekommen. In Sachen Motorisierung können die Gesetzeshüter nun zwischen einem V6 mit 288 PS und einem 5,7 Liter Hemi-V8 mit satten 365 PS wählen. Das kleine Aggregat soll nur neun Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Sein stärkerer Bruder ist optional mit Allradantrieb erhältlich.

Mit einer verstärkten Dämpfung und größeren Bremsen reagiert der Hersteller auf das Extra-Gewicht der Türpanzerung und der ganzen Sonderausstattung. Selbst mit dem kleinen V6-Aggregat wiegt die Limousine immerhin stolze 2,7 Tonnen. Ein spezielles Styling-Paket sorgt für einen aggressiven Look. Schwarz lackierte 18 Zoll-Räder, ein fetter Rammschutz an der Front sowie die auffälligen roten und blauen Leuchteinheiten runden den Respekt einflößenden Auftritt ab.

Kommandozentrale im Innenraum

Auch im Innenraum bekam der Dodge Charger Pursuit ein Update verpasst. Wenn der Polizist zum Beispiel zur Arbeit im Auto oder bei der Überwachung irgendwo parkt, dann schaltet sich neuerdings eine Kamera am Heck automatisch ein, sobald sich hinter dem Auto jemand nähert. Das Video-Bild wird dann direkt auf einem fest eingebauten 7-Zoll-Monitor angezeigt.

Dazu beinhaltet das Polizei-Paket auch noch einen 12,1-Zoll Touchscreen, mit dem die Polizisten Zugriff auf die Datenbanken haben. Auch die ganzen Bedienelemente für das Sonderzubehör, wie zum Beispiel die Aktivierung der Sirene oder des Leuchtbalken sind elegant in das Armaturenbrett integriert. Sie wurden so designt, dass die Bedienung auch mit Handschuhen problemlos klappt. Je nach Einsatzbereich gibt es insgesamt 16 unterschiedliche Außenlackierungen. Egal ob State Police, Ranger oder Sheriff… jeder kann bei Dodge seinen speziellen Look ordern.

Dodge Durango Pursuit für Spezial-Einsätze

Neben dem Charger Pursuit bietet Dodge mit dem Durango Pursuit auch noch einen SUV für den Polizei-Einsatz an. Auch hier stehen der 3,6 Liter V6 und der 5,7 Liter V8 zur Auswahl – allerdings beide mit Allradantrieb. Mit 20,5 Zentimeter Bodenfreiheit soll der Offroader auch durchs Gelände kommen.

Zum 2019er Modelljahr gab es eine spezielle Federung mit Niveau-Regulierung, damit die Fuhre auch bei schnellerer Fahrt auf der Autobahn stabil bleibt. Das Upgrade-Paket beinhaltet zudem einen neuen Frontgrill mit integrierten Lufthutzen zur verbesserten Bremskühlung. Neben der bereits erwähnten Interieur-Technik des Chargers bekam der Durango noch eine spezielle 3-Zonen-Klimanlage verpasst, was vor allem Polizei-Hunden im Kofferraum zugutekommen soll.

In der Galerie zeigen wir Ihnen den Dodge Charger Pursuit und den Dodge Durango Pursuit im Detail.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dodge-charger-pursuit-durango-polizei-usa/

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