Elektromobilität: Jeder Fünfte will elektrisch fahren

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Im Februar 2021 gingen noch 18 Prozent davon aus, künftig elektrisch zu fahren. Fünf Monate später lag der Anteil bei 22 Prozent

Zunehmend mehr Menschen in Deutschland können sich mit dem Gedanken anfreunden, künftig elektrisch zu fahren. Gerade in den vergangenen sechs Monaten ist der Anteil der Wechselwilligen deutlich gestiegen.

Immer mehr Menschen in Deutschland planen den Umstieg auf das Elektroauto. Wie die jüngste Ausgabe des „Trendbarometer Elektromobilität“ der Beraterfirma BearingPoint zeigt, gehen mittlerweile 22 Prozent der Deutschen davon aus, dass ihr nächstes Auto einen E-Antrieb haben wird. Anfang des Jahres lag der Anteil künftiger E-Autokäufer noch bei rund 18 Prozent. Mit 27 Prozent fällt bei der Gruppe der unter 25-jährigen aktuell der Anteil noch höher aus. Unter diesen Wechselwilligen gaben 41 Prozent an, sich für ein batterieelektrisches Modell zu entscheiden, 42 Prozent würden Hybrid-Modelle bevorzugen. 

Weniger Steuern durch Elektromobilität?

Als Hauptgrund für den Umstieg aufs E-Auto wird mit 46 Prozent der ökologische Aspekt angeführt. Dahinter folgen finanzielle Vorteile. So erhoffen sich 12 Prozent steuerliche Einsparungen, ebenfalls 12 Prozent erwarten niedrigere Unterhaltskosten. Als Hauptgründe gegen den Kauf eines E-Autos werden weiterhin hohe Anschaffungskosten (29 Prozent), geringe Reichweite (22 Prozent) und unzureichende Lademöglichkeiten (19 Prozent) genannt. Bereits in vorherigen Umfragen waren dies die wichtigsten Gegenargumente, allerdings haben die Vorbehalte gegen Reichweite und Lademöglichkeiten laut der Umfrage signifikant abgenommen.

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