EnBW verabschiedet sich von neuen AC-Säulen

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EnBW will Ladeparks statt einzelner AC-Säulen bauen

Zu wenig Durchsatz, zu wenig Umsatz: EnBW glaubt nicht an eine große Zukunft für AC-Ladesäulen.

Der Ladesäulenbetreiber EnBW hat sich vom Neubau öffentlicher Wechselstrom-Tanken verabschiedet. „Wir bieten weiterhin AC-Lademöglichkeiten für Unternehmen an, auch Wallboxen für private Nutzungen. Aber nicht mehr im öffentlichen Raum“, erklärte Timo Stillober, bei dem Energieunternehmen zuständig für das E-Mobilitätsgeschäft, gegenüber dem Magazin „Edison“. Stattdessen setzt das Unternehmen auf Schnellladeparks mit acht und mehr Ladepunkten sowie teilweise angeschlossener Infrastruktur wie Toiletten oder Gastronomie.

Als einen der Gründe für den Verzicht auf Wechselstrom-Säulen nennt der Manager den häufig unwirtschaftlichen Betrieb. Die Auslastung tagsüber sei niedrig, nachts hänge ein einzelnes Auto stundenlang dran, womöglich noch ein Plug-in-Hybrid mit kleiner Batterie. „All das führt dazu, dass eigentlich der Strompreis an einem AC-Lader höher sein müsste als an einem DC-Schnelllader“, so Sillober. Für die Zukunft prognostiziert er aus diesem Grund eine Angleichung der Strompreise an langsamen AC- und schnellen DC-Säulen. Aktuell ist letzterer deutlich höher.

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