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Erdgasmodelle von VW: Mehr Reichweite dank Zusatztank

VW schrumpft den Benzintank seiner Erdgasautos und packt stattdessen mehr alternativen Sprit an Bord.

Mit zusätzlichen Erdgastanks erhöht VW die Reichweite seiner TGI-Modelle. Beim Kleinwagen Polo wächst der mitführbare Gasvorrat dadurch von 11 auf 13,8 Kilogramm, was die maximale Fahrdistanz um 60 Kilometer auf 368 Kilometer steigen lässt. Das Kompaktmodell Golf kann nun 17,3 statt 15 Kilogramm Erdgas mitführen und kommt damit bis zu 422 Kilometer weit – ein Plus von 80 Kilometern. Zudem löst ein 1,5-Liter-Turbo-Ottomotor mit 96 kW/130 PS den bisherigen 1,4-Liter-Turbo mit 81 kW/110 PS ab. Die Preise für die überarbeiteten Erdgasautos starten bei 19.800 Euro (Polo) beziehungsweise 26.475 Euro (Golf).

Um Platz für den zusätzlichen Erdgastank zu schaffen, wurde der bislang eingebaute vollwertige Benzintank verkleinert. Statt 40 Liter fasst dieser nun noch einen Notvorrat von 9 Litern. Die Gesamtreichweite der Fahrzeuge sinkt demnach. Durch das Schrumpfen des Benzintanks werden die TGI-Modelle aus juristischer und technischer Sicht von bivalenten zu quasi-monovalenten Erdgasautos. Diese Unterscheidung vereinfacht für den Hersteller das Typgenehmigungs-Verfahren, hat aber für Kunden aktuell keine weitere Bedeutung.

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SP-X Redaktion | Holger Holzer
Dieser Artikel stammt aus dem Redaktions-Netzwerk von SPS Spot Press Services GmbH. Änderungen, Adaptionen und Korrekturen durch die Redaktion von AUTOHUB möglich.
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