Fastback Coupé Crossover Concept — Fiat arbeitet an einem SUV-Coupé

Fiat zeigt auf der Sao Paulo International Motor Show die Konzeptstudie eines künftigen SUV-Coupés. Das Fastback Concept erinnert formal an Crossover von BMW und Mercedes und könnte bereits in wenigen Jahren auf den Markt kommen.

Fiat ist groß im Geschäft in Brasilien. Sehr groß sogar. Vier Modelle in den Zulassungs-Top 20 stammen von der italienischen Marke – so viele Autos versammelt kein anderer Hersteller in diesem elitären Kreis. So ist es nicht verwunderlich, dass Fiat neue Modelle und Konzepte gerne auf der nicht besonders renommierten Sao Paulo International Motor Show präsentiert. Wie nun das Fastback Coupé Crossover Concept, das ein künftiges SUV-Coupé der Marke vorwegnimmt.

Ähnlichkeiten mit BMW- und Mercedes-Crossovern

In seiner gesamten Erscheinung zeigt das Fiat Fastback Coupé Crossover Concept eine völlig neue Designsprache, wenn auch einige Details vom aktuell in Brasilien sehr erfolgreichen Kompakt-Pick-up Toro bekannt sind. Der Grill erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugbreite. In dessen Zentrum findet sich das Markenlogo nur als Schriftzug. Dieser unterbricht die rundum laufenden Querstreben, an deren Ende sich die Tagfahrleuchten befinden. Eine Etage höher haben die Designer jene Schlitze angeordnet, in denen sich die Scheinwerfer befinden. In diesem Bereich zieht sich außerdem eine schmale Lichtleiste quer über die Front.

In der Seitenansicht fällt nicht nur die Ähnlichkeit zu BMW- und Mercedes-Modellen im Crossover-Segment auf. Ebenso stechen die vielen lichtbrechenden Linien ins Auge, deren obere – genau wie die Fensterlinie – über den hinteren Radläufen nach oben abknickt. Auf Türgriffe verzichtet die Studie ebenso wie auf klassische Außenspiegel, die bei der Studie mit einem Kamerasystem ersetzt werden. Unterhalb des sanft abfallenden Fließhecks schließt eine scharfe Abrisskante an. Darunter: Schmale Rückleuchten und wiederum das Fiat-Logo als Schriftzug und in beachtlicher Größe.

Technik vom Fiat 500X und Jeep Renegade

Technische Details bleibt Fiat bisher schuldig. Allerdings ist davon auszugehen, dass unter der Karosserie jene modulare Plattform steckt, auf der unter anderem der Fiat 500X und der Jeep Renegade aufbauen. Auch die Motoren dürfte der kleine Jeep zur Verfügung stellen, der aktuell auf dem brasilianischen Markt mit einem 170 PS starken Turbodiesel und einem 1,8-Liter-Benziner mit 139 PS angeboten wird, der sich auch mit Ethanol betreiben lässt. Für die Kraftübertragung zeichnen beim brasilianischen Renegade Automatikgetriebe mit sechs oder neun Gängen sowie als Alternative eine manuelle Fünfgangschaltung verantwortlich.

Das Interieur mit seinen drei transparenten Bildschirmen – die Instrumente hinter dem Lenkrad, das Infotainmentsystem zentral auf dem Armaturenbrett und die Klimaregelung auf der Mittelkonsole – kennen wir bislang nur von Designskizzen. Die Scheiben waren beim Messeauto nämlich mit blickdichter Folie überzogen. Offiziell noch unklar sind die Serienchancen des Fastback Coupé Crossover Concept. Da das Segment auch in Brasilien stetig wächst, ist eine Serienproduktion eines regulären SUV in diesem Design-Stil sowie eines Coupé-Ablegers durchaus realistisch. Ähnlich dürfte es in anderen Märkten aussehen, darunter auch in Europa.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/fiat-fastback-coupe-crossover-concept-fuer-brasilien/

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