Hyundai i30 Fastback N (2018) debütiert in Paris — Kompaktsportler bekommt einen Fließheck-Ableger

Der Hyundai i30 N hat schon diverse Male seine fahrdynamische Kompetenz bewiesen. Ende 2018 kommt das sportliche Topmodell der kompakten Baureihe auch als Fastback auf den Markt. Er ist so stark und schnell wie der Steilheck, aber etwas teurer.

Im September 2017 feierte der Hyundai i30 N seine Messe-Premiere auf der IAA in Frankfurt. Seitdem hat er sich einige Meriten erworben und seine Sportlichkeit mehrfach unter Beweis gestellt (hier im Vergleich mit dem VW Golf GTi). Nun, ein Jahr später, tritt die Fastback-Variante des koreanischen Dynamikers an, den guten Ruf zu untermauern.

Daten und Fahrleistungen wie der i30 N mit Steilheck

Die motorischen Voraussetzungen gleichen denen des Steilheck-Sportlers. In der Normalversion leistet der Zweiliter-Turbobenziner 250 PS, die Performance-Version legt 25 PS drauf. Beim maximalen Drehmoment sind sich die Motorvarianten aber einig: Im Normalfall liegen zwischen 1.450 und 4.500 Umdrehungen 353 Newtonmeter an, per Overboost kann der Wert kurzzeitig auf 378 Newtonmeter ansteigen. Weil Hyundai den Motor in beiden Leistungsstufen mit einem Ottopartikelfilter koppelt, erfüllt der Sport-i30 schon heute die strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp – und zwar in allen Varianten.

Genaue Fahrleistungen kommuniziert Hyundai noch nicht. Beim deutschen Importeur geht man aber davon aus, dass sie mit jenen des i30 N Steilheck übereinstimmen. Der beschleunigt in der Standardvariante in 6,4 Sekunden von Null auf Hundert (Performance: 6,1), bei 250 km/h verharrt in beiden Fällen die Tachonadel in ihrer Position. Den NEFZ-Verbrauch des i30 Fastback N geben die Koreaner mit 7,7 (250-PS-Version) beziehungsweise 7,8 Litern (mit 275 PS) an.

Viele Einstellmöglichkeiten und starker Informationsfluss

Die fahrdynamischen Zutaten übernimmt der Fastback ebenfalls vom i30 N mit Steilheck. Dazu gehören: 18-Zoll-Räder (19 Zoll beim Performance-i30), ein Sportfahrwerk mit adaptiven Dämpfern, die Launch Control und – bei der Performance-Variante – die elektronisch geregelte Differenzialsperre. Auch die mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten gleichen sich. Stoßdämpfer, Lenkung, Motor-Parameter, elektronische Stabilitätskontrolle, Differenzialsperre, die Zwischengas-Funktion „Rev Matching“ und den Auspuff-Sound: all das kann der Fahrer fünfstufig an seine Vorlieben anpassen. Wer das optionale Navigationssystem ordert, bekommt auch die Informationszentrale namens „N Performance Driving Data“. Wer immer genau über das Befinden des Motors und Turboladers, die wirkenden G-Kräfte oder Rundenzeiten Bescheid wissen möchte, kann sich genau das anzeigen lassen.

Die Karosserie des Hyundai i30 Fastback N ist 11,5 Zentimeter länger, aber drei Zentimeter niedriger als jene der Steilheck-Variante. Ansonsten präsentiert er ähnliche Insignien wie sein Bruder: N-Logo, dunkel eingefärbte Voll-LED-Scheinwerfer, große Lufteinlässe und am Heck einen Diffusor, der von den beiden Abgas-Endrohren eingerahmt wird. Seitenschweller, Außenspiegel und Heckklappen-Spoiler tragen eine schwarze Lackierung, die Bremssättel erstrahlen in Rot. Die neue Lackierung namens „Shadow Grey“ trägt der i30 Fastback N exklusiv.

Etwas teurer als die Steilheck-Variante

Auch innen dominieren Schwarz und Rot: Dachhimmel, dunkle Metalleinlagen und schwarze Sportsitze kontrastieren mit Zierelementen an Lenkrad und Schalthebel sowie mit den roten Zeigern in den Instrumenten. Nette Spielereien sind die LED-Schaltanzeige über dem Bordcomputer-Display und der Drehzahlmesser, der je nach Temperatur des Motoröls seinen roten Bereich anpasst.

Da Hot Hatches wie der Hyundai i30 Fastback N auch anspruchslose und sichere Alltagautos sein sollen, bekommt er das komplette für den i30 lieferbare Assistenzpaket spendiert. Dazu zählen eine City-Notbremsfunktion, ein Frontkollisionswarner und Assistenten, um die Spur zu halten, aufmerksam zu bleiben und den Gegenverkehr nicht mit dem Fernlicht zu blenden. Optional gibt es eine Verkehrszeichenerkennung.

Zu den Preisen äußert sich Hyundai derzeit noch nicht konkret. Aber auch hier lässt die Steilheckversion wieder Rückschlüsse zu. Die kostet in der Normalversion 29.700 und als Performance 32.300 Euro. Legt man den Aufpreis vom Steilheck zum Fastback bei den normalen Varianten zugrunde, müsste das neue Modell jeweils 600 Euro teurer sein. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Autos verkauft werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hyundai-i30-fastback-n-autosalon-paris-2018/

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