Innenraum-Konzept Continental Ambienc3

Innenraum-Konzept Continental Ambienc3
Mit dem Ambienc3 zeigt Continental auf der IAA Zukunftslösungen für Innenräume in einer ikonischen Oldtimer-Hülle

Innenräume von Autos werden sich in den kommenden Jahren deutlich verändern. In klassischer Verpackung stellt Continental einige Zukunftslösungen auf der IAA vor.

Außen alt, innen futuristisch – nach diesem Motto stellt Autozulieferer Continental auf der IAA Mobility (bis 12. September) das Konzeptfahrzeug Continental Ambienc3 vor. Das Einzelstück auf Basis eines betagten VW Bus T2 zeigt exemplarisch mehrere zukunftweisende Innenraumlösungen, mit denen Autos wohnlicher werden und weiter funktional bleiben.

Neue Möbel

Das alte T2-Interieur mit drei Sitzreihen wurde komplett entfernt. Stattdessen hat Continental den entkernte Bulli mit neuen Materialen eingekleidet, die mit freundlichen Farben und natürlich wirkenden Oberflächen zusammen mit warmen Ambientelicht einen wohnlichen Charakter schaffen. Die neue Möblierung soll gleichermaßen Anforderungen ans Fahren, Arbeiten und Entspannen gerecht werden. Neben Sitzen gibt es auch Liegen und Tische. Unterteilt wird der Innenbereich in Work-, Lounge- und Drive-Zone.

Innenraum-Konzept Continental Ambienc3
Das weiße Lenkrad im Ambienc3 soll dank Staynu-Technologie auch langfristig ansehnlich bleiben

Futuristisch und schick präsentiert sich der Arbeitsplatz des Fahrers. Schalter, Knöpfe und Anzeigen gibt es auf den ersten Blick nicht mehr. Fahrersitz und das Lenkrad sind Weiß und sollen dies zudem langfristig bleiben. Verwendet wurde in diesem Fall der Lederersatz Benova Pure, der dank sogenannter Staynu-Technologie schmutzresistent gemacht wurde. Wird auf dem Lenkrad mit einem Kugelschreiber geschrieben, lässt sich die Tinte mit einem Reinigungsmittel rückstandlos entfernen. Dank Staynu müssen Lenkräder künftig nicht mehr schwarz sein, um langfristig ansehnlich zu bleiben. In gut zwei Jahren, so Continental, soll ein Serienfahrzeug mit einem entsprechenden Lenkrad auf den Markt kommen. 

Versteckte Technik beim Continental Ambienc3

Das Cockpit des Ambienc3 ist im Kontrast dazu komplett in Schwarz gehalten. Auf der Acella Hylite genannten Oberfläche sind zunächst keine Instrumente oder Anzeigen erkennbar. Erst wenn das Fahrzeug gestartet wird, kommt dahinter ein großes Display zum Vorschein. Im Ambienc3 finden sich an vielen Stellen transluzente Oberflächen, hinter denen Anzeigen und Schalter erst bei Bedarf sichtbar werden. Dank dieser Shy-Technologie werden klassische Schalter und Knöpfe künftig der Vergangenheit angehören. 

Sehenswert im Armaturenbrett ist auch der große Querträger in Holzoptik. Dabei wurde das Material Skai NatureFeel Artisan Oak verwendet, das einen natürlichen Holzeindruck mit entsprechender 3D-Oberflächenstruktur vermittelt. Die Dekore lassen sich fugenlos um Körper legen, was zugleich den Eindruck einer massiven Echtholzplanke vermittelt. Im gesamten Innenraum wurden Materialien verwendet, für die weder Tiere sterben noch Bäume gefällt werden mussten, so Continental. 

Auflösung passt sowohl bei Bildschirmen als auch Sound

Weitere Highlights des Ambienc3 sind seine Seitenfenster mit sogenannter Intelligent Glass Control. Dahinter verbirgt sich eine Flüssigkristall-Technologie, die nicht nur ein vielstufiges Abdunkeln der Scheiben, sondern Animationen erlauben. Der Ambienc3 ist vernetzt, mit 360-Grad-Kamera-Technik gerüstet und mit einem Highend-Soundsystem gerüstet. 

Trotz des futuristischen Innenraums ist dem Ambienc3 der ursprüngliche Verbrenner-Antrieb erhalten geblieben. Damit ist das Einzelstück sogar fahrbar, allerdings nicht für den Verkehr zugelassen.

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