Marktübersicht Elektroautos 2018 — Katalog: Diese E-Autos können Sie kaufen

Langsam, aber sicher wächst das Stromer-Angebot. Immer mehr Hersteller kommen mit alltagstauglichen E-Autos auf den Markt. Wir zeigen alle in Deutschland verfügbaren E-Autos mit Daten und Preisen.

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Die Zahl von einer Million Elektroautos auf den deutschen Straßen bis 2020 können wir aller Wahrscheinlichkeit nach zu den Akten legen, auch wenn die Politik das noch nicht zugeben möchte. Doch mit der jüngsten Entwicklung in Form der anhaltenden Debatte über Dieselmotoren und Innenstadt-Fahrverbote kommt auf einmal aus unerwarteter Richtung Bewegung in den E-Auto-Markt. Und auch die 2016 eingeführte Prämie beim Kauf eines neuen Stromers ist nach wie vor verfügbar, denn bislang hielt sich bekanntlich der Nachfrage-Boom in Grenzen.

Alle Elektroautos in Deutschland

Im Vergleich zum normalen Automarkt ist das Angebot an Elektroautos immer noch sehr überschaubar. Doch gerade in jüngster Zeit kommt Schwung in die Angelegenheit, bislang allerdings hauptsächlich seitens der Importeure. So ist Nissan seit kurzem mit der zweiten Generation des Leaf am Start und berichtet von erheblichen Lieferfristen, die Geschwister Hyundai und Kia werfen gleich mehrere neue Kompakt-SUV mit Batteriebetrieb ins Rennen, Jaguar begeistert mit dem auch emotional aufgeladenen I-Pace. Auf deutsche Hersteller wartet man jedoch großteils nach wie vor, hier soll nun 2019 das große Jahr werden, in dem zahlreiche deutsche E-Modelle angekündigt sind.

Die wichtigsten Eckdaten bei Elektroautos sind natürlich Reichweite und Preis. Speziell bei letzterem gilt es zu differenzieren, einige Hersteller bieten ihre Elektroautos mit einer aufpreispflichtigen Batteriemiete an. Allerdings ist auch diese Vorgehensweise im Wandel. So bietet Nissan den neuen Leaf inzwischen nur noch komplett mit Batterie an, während man beim Vorgängermodell die Möglichkeit zur Batteriemiete hatte.

Die Batteriemiete hat Vor- wie Nachteile. Größter Vorteil ist die garantierte Leistung des Stromspeichers. Geht die Performance des Akkus in den Keller, bekommt der Kunde kostenfrei einen neuen installiert. Bei Preisen von mehreren tausend Euro für einen solchen Akku eine beruhigende Aussicht. Andererseits werden Käufer durch die monatliche Mietrate in eine Abhängigkeit zum Hersteller gebracht, die viele Kunden so nicht wollen. Auch auf den Wiederverkauf wirkt sich die umständliche Umschreibung eines Batterie-Mietvertrages auf den Nachbesitzer entsprechend aus. Miete oder Kauf bleibt daher eine persönliche Entscheidung.

Verschiedene Akku-Größen

Bei einigen Modellen besteht die Wahl zwischen verschiedenen Akku-Kapazitäten, die natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden sind. So gibt es beim Kia Kona EV künftig die Auswahl zwischen einer Basisversion mit 99 kW und 39 kWh-Batterie und einem 150 kW-Modell mit 64 kWh-Batterie und dann rund 470 Kilometer Reichweite. Damit werden inzwischen Reichweiten erzielt, die lange Zeit nur von Tesla-Modellen bekannt waren. Der E-Auto-Pionier aus den USA muss sich ohnehin inzwischen einiger Konkurrenz erwehren, was die Situation angesichts der nach wie vor bestehenden Produktionsprobleme noch verschärft – der „Volks-Tesla“ Model 3 wird wohl frühestens im kommenden Jahr in Europa ausgeliefert, das recht erfolgreiche Model X hat mit dem Jaguar I-Pace erstmals einen echten Rivalen, das Model S ist in die Jahre gekommen.

Bei den Kosten eines Elektroautos müssen zusätzliche Investitionen in die Ladetechnik berücksichtigt werden. Nicht nur der Ladestrom kostet Geld, auch die Infrastruktur am jeweiligen Parkplatz, vom Standard-Wallcharger bis zur Power-Ladestation, muss bezahlt werden, selbst für leistungsfähigere Ladesysteme am Fahrzeug verlangen einige Hersteller Aufpreise.

In unserer Bildergalerie haben wir alle in Deutschland verfügbaren Elektroautos mit Daten und Preisen zusammengefasst. Die Verbrauchsangaben laut Herstellern sind bei Modellen, die bereits länger auf dem Markt sind, noch nach NEFZ ausgewiesen. Falls zu einzelnen Modellen bereits Angaben nach dem neuen WLTP-Messzyklus vorliegen, haben wir das entsprechend gekennzeichnet. Übrigens: Als Alternative zum reinen E-Auto bieten sich Plugin-Hybrid-Modelle an, zu deren Marktübersicht gelangen Sie mit diesem Link.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/marktuebersicht-elektroautos-2018-katalog/

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