Mercedes-Benz – Sicherheit in der S-Klasse

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Den ersten Teil des Artikels über die neuen Sicherheitsfeatures kann man hinter diesem Link nachlesen …

Mit der LED-Technik die im ersten Teil vorgestellt wurde, bekommt man bereits einen großen Vorteil wenn es in die Dunkelheit hineingeht. Ein Großteil der Unfälle findet jedoch am Tag statt und besonders gefährlich sind Städte und Dörfer – vor allem dann, wenn viel los ist und man mit seinen Augen nicht überall sein kann.

Vier-Auge

Vier Augen sehen mehr als zwei – ein Sprichwort mit Wahrheitsgehalt. Im Fall der neuen S-Klasse hat man als Fahrer die Unterstützung der intelligenten Sicherheits-Techniken im Fahrzeug. Hierzu zählen nicht nur die 25 Umfeldsensoren sondern auch zwei Kameras die in der Windschutzscheibe im Bereich des Rückspiegelsockels untergebracht sind.  Mit zwei Kameras wird zum ersten Mal eine Technik in ein Oberklassen-Fahrzeug eingeführt, mit der die Technik an Board in die Lage versetzt wird, 3D zu sehen. Wie der Mensch. Im Gegensatz zum Mensch sind die Kameras jedoch mit 22 Zentimeter Platz dazwischen montiert und so wurde der Bereich in dem das dritte und vierte Auge in der Lage ist, Dreidimensional zu sehen auf eine Entfernung von bis zu 50 Metern gestreckt.

Mehr sehen – Unfälle vermeiden

Mit dieser Kameratechnik wird zum ersten Mal ein Notbrems-Assistent möglich, der kreuzende Fahrzeuge und Fußgänger erkennen kann und dann – im schlimmsten Fall – immer noch eine Bremsung einleitet, auch wenn es der Fahrer nicht mehr geschafft hat.  Bis zu einem Tempo von 72 km/h funktioniert diese Technik und kann so einen Teil dazu beitragen, Menschenleben zu retten.

Diesen Assistenten konnte ich selbst erfahren:

Man kennt die Situation: Mißachtung der Vorfahrt und man muss reagieren.
Man kennt die Situation: Mißachtung der Vorfahrt und man muss reagieren.

Kollege Computer reagiert, wenn es der Fahrer nicht tut. Im günstigsten Fall kann der Unfall so vermieden werden – im schlechtesten Fall hat die Zuarbeit des Systems immer noch geholfen, die Schwere eines Unfalles zu vermeiden.

Der Simulator

Mercedes-Benz 004TecDay

Ein Traum für jeden Couch-Rennfahrer

Der 25 Millionen teure Simulator in Sindelfingen.  Im inneren des Simulators steht eine „noch“ aktuelle S-Klasse, die im Cockpit jedoch bereits mit den zusätzlichen Funktionen der neuen S-Klasse (W222) ausgerüstet wurde. Auch wenn das Design vollständig der aktuellen Variante entspricht:

TecDay Intelligent Drive

Ein Detail am Rande: Die S-Klasse passt relativ gut in den großen Simulator und muss dort natürlich nicht ein und ausgeparkt werden. Für jeden der in der Zukunft mit der S-Klasse wie ein Park-Experte aussehen will, gibt es eine gute Nachricht: Lücken für den Park-Assistenten müssen nur noch 83 Zentimeter größer sein, als das Fahrzeug selbst und in der Zukunft kann auch die S-Klasse sowohl Längs- als auch Quer selbsttätig einparken – und sie wird bremsen. Es soll ja vorgekommen sein, dass Kollegen beim testen des Parkassistenten an ein Hindernis gefahren sind, weil sie vergessen haben zu bremsen 😉

Wer sich für den Gurtairbag in der neuen S-Klasse interessiert – der liest nach diesem Link weiter …

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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