Mercedes V-Klasse (2019) — So schnell wie ein Fiat Abarth 500

Eine Großraumlimousine mit den Fahrleistungen einer kleinen italienischen Kult-Knallbüchse? Kann man jetzt haben – mit der modellgepflegten Mercedes V-Klasse und der neuen Topmotorisierung.

Mercedes rückt die V-Klasse näher an das aktuelle Erscheinungsbild der Marke. Die Großraumlimousine erhält eine überarbeitete Frontpartie mit größerem Lufteinlass und Rautengitter. Für die AMG-Line gibt es exklusiv den bekannten Diamantgrill. Dazu bieten die Schwaben vier neue Lackierungen an – Graphitgraumetallic, Selenitgraumetallic, Stahlblau und Hyazinthrotmetallic. Passendes Schuhwerk von 17 bis 19 Zoll gibt es ebenfalls neu dazu. Ansonsten ändert sich rein äußerlich nicht viel – aber es gibt am Heck einen neuen Schriftzug. Wer das Topmodell ordert, kann dort „300 d“ lesen. Mercedes stattet die modellgepflegte V-Klasse mit den Aluminium-Diesel-Vierzylindern der Familie OM 654 aus, die wir bereits aus der E-Klasse kennen.

500 Nm und Hinterradantrieb

In seiner stärksten Ausbaustufe leistet das Aggregat 239 PS und katapultiert den Van mit 500 Nm Drehmoment in nur 7,9 Sekunden auf Landstraßentempo. So schnell wie der oben genannte Abarth 500 und schneller als beispielsweise ein Suzuki Swift Sport. Nur mal zur Einordnung. Darunter rangiert der 250 d mit 190 PS und 440 Nm Drehmoment – beide Motoren werden mit dem 9G-Tronic-Automatikgetriebe kombiniert, treiben serienmäßig die Hinterräder an und können auch als Allrad 4Matic geordert werden.

„Wir haben uns für diese Motorenfamilie entschieden, weil wir damit dem Kundenwunsch nach mehr Leistung ebenso nachkommen können, wie künftigen Anforderungen mit Blick auf eine Euro 7-Norm. Die Abgasnachbehandlung ist hier auf dem aktuellsten Stand, die Motoren erfüllen derzeit Euro 6d-Temp“, erklärt Andreas Hasselwander, Leiter Entwicklung Mercedes Midsize-Vans.

Logieren wie in der Businessclass

Im Cockpit erkennt der Pilot ebenfalls die derzeitige Designsprache von Mercedes – Turbinen-Luftausströmer inklusive. Für alle, die sich gerne chauffieren lassen, sind die optionalen Luxussitze sicher das wichtigste neue Extra. Wie in der Businessclass eines Flugzeuges lässt sich das edle Gestühl in eine Liegeposition fahren und massiert, wärmt oder kühlt den Fahrgast bei Bedarf. Durch Cockpit schwingt sich ein ausladendes Dekoelement, das wahlweise in Karbon-Optik, Ebenholz, Klavierlack oder Aluminium erhältlich ist. Sechs Polsterungen für die Sitze bietet Mercedes an, ohne dabei einen allzu progressiven Weg zu beschreiten. Farblich rangieren alle Ausführungen im Beige- oder Schwarz-Bereich – neu ist das Nappa-Polster „Tartufo“.

Bei den Assistenzsystemen legt Mercedes ebenfalls nach und bietet nun auch für die V-Klasse den aktiven Bremsassistenten und den Fernlichtassistenten an. Mindestens 36.990 Euro müssen Sie für die Neuauflage des Vans investieren, bestellen können Sie ab März 2019. Wer noch ein bisschen länger Geduld hat, könnte sich auch rein elektrisch auf den Weg machen. Auf dem Genfer Autosalon gibt der EQV einen Ausblick auf die emissionsfreie V-Klasse.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/mercedes-v-klasse-van-2019/

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