Mercedes Vision EQ Silver Arrow (2023) — Erster Ausblick auf neuen Supersportwagen

Mit einer atemberaubenden Studie gibt Mercedes auf dem Concours d’Elegance in Pebble Beach am 25./26. August 2018 einen spektakulären Ausblick auf die Zukunft von EQ.

Dabei handelt es sich um einen rund sechs Meter langen Sportwagen der Superlative, der mit einer Karbon-Karosserie einer Person Platz bietet. Einen ersten Ausblick gibt Mercedes mit der Skulptur „Aesthetics Progressive Luxury“.

Vision EQ Silver Arrow als Project One-Nachfolger?

Der Mercedes Vision EQ Silver Arrow verfügt über eine Fahrgastkapsel, die sich nach oben öffnet. Zum Einstieg fährt das Lenkrad nach unten. Der Antriebsstrang des Supersportlers soll bis zum Marktstart voll elektrifiziert sein. Ob allerdings das Modell, das in etwa fünf Jahren serienreif sein wird, dann wirklich unter dem Namen EQ angeboten wird, ist aktuell noch offen. Denkbar ist auch, falls bis dahin weite Teile des Mercedes-Programms elektrifiziert sind, dass der Markenname EQ wieder verschwindet und das silberne Geschoss als AMG debütiert.

Damit würde er quasi die Nachfolge des AMG Project One antreten, der als zweisitziger Sportwagen auf der IAA 2017 seine Weltpremiere feierte und dessen Plug-in-Hybrid-Antrieb (1,6-Liter-V6-Benziner mit 1.000 PS) als Heckmittelmotor direkt aus dem Mercedes-AMG Petronas Formel 1-Rennwagen übernommen wurde.

Aesthetics Progressive Luxury: Hommage an Caracciola

Mercedes hatte in der Vergangenheit bereits mit weiteren Skulpturen Ausblicke auf kommende Deisgns und Serienmodelle gezeigt. So wurden 2010 „Aesthetics No. 1“, 2011 „Aesthetics No. 2“ (Innenraum-Design) und „Aesthetics 125“, 2012 „Aesthetics S“ (S-Klasse Ausblick) sowie 2017 „Aesthetics A“ (Ausblick auf A-Klasse Limousine) präsentiert. „Aesthetics Progressive Luxury“ zitiert nun den kommenden Supersportler und soll eine Hommage an den Stromlinien-Rennwagen sein, mit dem 1938 Rudolf Caracciola einen Geschwindigkeitsweltrekord auf öffentlichen Straßen aufstellte: 432,7 km/h.

Das Designteam rund um Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener startete einen internen Wettbewerb mit der Aufgabe, ein radikal reduziertes Fahrzeug im Stile der 30er-Jahre modern interpretiert zu entwerfen. Heraus kam eine fast acht Meter lange Skuptur in blau, deren Form sich aus dem Boden erhebt. Zu erkennen sind die mächtig ausgestellten Radhäuser sowie ein schmaler Kühlergrill und eine angedeutete Fahrerkabine, die mittig platziert ist. Das Heck im Stile der Maybach-Coupé-Studie präsentiert sich lang gezogen mit einer überdimensionalen Finne. Im weiteren Verlauf scheint sich die Skulptur aufzulösen und die blauen Karosserie-Elemente verkörpern den imaginären Luftstrom des Supersportlers.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-vision-eq-silver-arrow-2023-infos-daten-bilder/

Previous ArticleNext Article