Milliardenverlust bei Opel

Am morgigen Donnerstag wird General Motors die Jahres-Bilanz für Opel veröffentlichen. Und es sind keine guten Nachrichten die man der Öffentlichkeit vorstellen wird. 760 Millionen Euro wird man in der Jahresbilanz als Verlust ausweisen. Das bringt die Opel-Mutter General Motors wieder zur Frage: „Wie soll es weitergehen, in Rüsselsheim?“

Die Antwort scheint bereits fest zu stehen, bevor die Frage ausgesprochen wurde: GM will tun, was man in diesen Fällen immer tat: Kürzungen. Fabrikschließungen. Produktionsverschiebungen. Dabei ist für viele Experten klar, es ist genau diese Methodik die Opel in diese Lage gebracht hat. Den Rüsselsheimern den Zugang zu Wachstumsmärken zu versperren ist ebenso kontraproduktiv wie die ständigen Diskussionen um die Zukunft der Opelaner.

Opel hat in der jüngsten Vergangenheit viele Modelle vorgestellt die mit neuem Elan die Marke beflügeln können. Man muss in Detroit nun endlich mal die Kompetenzen der Rüsselsheimer anerkennen und Freiheiten in der Entwicklung, der Modellpolitik und des Exports zulassen.

Weitere Sparzwänge würde Opel nicht als Marke überleben.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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