Mitsubishi Outlander im Fahrbericht

Im Herbst 2013 kam der neue Outlander zu den Deutschen Mitsubishi-Händlern, ein guter Zeitpunkt noch einmal auf die nun ausgelaufene Outlander Generation zu schauen.

Es ist in der Automobil-Branche ein ungeschriebenes Gesetz: Gegen Ende des Modell-Zyklus bekommt man von einem Modell die besten Angebote. Sondermodelle, Ausstattungs-Extras inklusive die zuvor teuer zugekauft werden mussten und das Fahrzeug ist zudem auch noch ausgereift. Keine Spur mehr von anfänglichen Kinderkrankheiten.

Ist ein gebrauchter Outlander eine Empfehlung?

Bereits zu seinem letzten Facelift vor 2 Jahren war der Mitsubishi Outlander eine Kaufempfehlung unter Experten. So hatte die AutoBild den Outlander unter anderem zum „Wertmeister“ erklärt und auch bei der „Auto, Motor und Sport“ konnte der Outlander im Vergleich mit anderen kompakten SUV eine gute Figur machen.  Und auch im Autobild Allrad Dauertest konnte der Crossover mit seinen Talenten überzeugen.

Crossover, Kombi oder SUV?

Zuverlässiger geht es nicht!

Der Outlander ist eine praktische Mischung aus einem SUV und einem Familientauglichen Kombi, eben ein echter Crossover.  Es gibt immer weniger Fahrzeuge die ganz klar einer Kategorie zugeordnet werden können und der Outlander macht da keine Ausnahme.

Für einen echten SUV erinnert seine Grundform zu sehr an einen Kombi, für einen Geländewagen ist die Bodenfreiheit zu gering, für einen einfachen Kombi ist die Bodenfreiheit jedoch zu hoch und in Verbindung mit dem Mitsubishi-Allrad-System leistet der Outlander eben auch abseits der flachen Landstraßen viel mehr als man von einem Kombi erwarten würde.

So spielte der Outlander den Vorreiter für Fahrzeuge wie den Passat Alltrackl. Wobei der Outlander mit einem noch größeren Kofferraum und einer dritten Sitzreihe punkten kann.

Als 2.2 Liter Diesel mit 156PS erhält man den viel talentierten Japaner mit einem Doppelkupplungsgetriebe.

Was besonders im Langzeit-Test der AutoBild allrad aufgefallen ist, es gab nichts auffälliges. 81.000km ohne einen einzigen Defekt, ohne zusätzlichen Werkstatt-Aufenthalt und Panne. Das ist vermutlich die Zuverlässigkeit die man sich gönnen will, wenn man einen Neuwagen kauft.

Im Falle des Outlander kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen – mein Testwagen damals war ebenfalls ein 2.2 Liter Diesel mit dem Doppelkupplungsgetriebe und einer vollständigen Innenausstattung. Von der Sitzheizung bis zum Kurvenlicht war alles verbaut was die tägliche Fahrt angenehmer macht.  Für die tägliche Tour kann man sich eigentlich kaum ein praktischeres Auto vorstellen. Der Einstieg ist höher als bei normalen Limousinen aber eben nicht so hoch wie in einem echten Geländewagen.

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Wer noch immer grübelt ob es richtig ist einen Gebrauchtwagen zu kaufen, dessen Modellreihe bereits einen Nachfolger hat, der sollte auch daran denken, dass der neue Outlander nicht mehr mit dieser prägnanten Schnauze (Jet-Fighter Kühlergrill) daherkommtt. Und natürlich sind in den Autobörsen die Angebote für Vorführfahrzeuge und junge Gebrauchte mittlerweile groß und die Preise sehr attraktiv.

So spart man gegenüber dem Listenpreis schnell einmal 8.000€ und mehr – wenn man einen Vorführer nimmt. Und dann war das bereits gute Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar,  mit dem Vorgänger- Outlander bekommt man ein Auto, dass auf allen Straßen zu Hause ist und das, wie die Kollegen von AutoBild festgestellt haben, bedingungslose Verlässlichkeit bietet.

Zur Hersteller-Seite geht es hier lang …

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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