Neuer Peugeot Partner (2018) — Sechs Motoren und bis zu 4.400 Liter Laderaum

Peugeot lässt ab November 2018 den neuen Partner auf die Straße. Erstmals finden die Kunden ihr Nutzfahrzeug serienmäßig mit dem i-Cockpit ausgestattet. Sechs Motoren und jede Menge Fahrerassistenzsysteme stehen zur Auswahl.

Der in der Standardversion 4,40 Meter und in der längeren Ausführung 4,47 Meter lange Peugeot Partner kommt mit zwei neuen Versionen auf den Markt. Die Grip-Version richtet sich primär an Gewerbekunden, die schwere, dreckige oder lange Ladung transportieren und regelmäßig zu dritt unterwegs sein müssen. Die Asphalt-Version des auf der EMP2-Plattform (Efficient Modular Platform) basierenden Partners dient dem Kunden mehr als Business-Center mit mobilem Schreibtisch auf dem mittleren Sitz der Frontreihe und Ledersitzen. Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern bietet Peugeot zudem Umrüstangebote vom Rettungsdienst und Assistance, Pick-up, über Lieferungen, Isotherm bis hin zur Allradlösung und weiteren an.

Bis zu 4.400 Liter Ladevolumen

Das Ladevolumen beträgt zwischen 3.300 und 4.400 Litern, die Nutzlast zwischen 650 und 1.000 Kilogramm – je nach Variante. Im Cockpit stehen weitere 113 Liter Ablagefächer inklusive eines großen Handschuhfachs, das einen 15 Zoll großen Laptop schlucken soll, zur Verfügung. Die Laderaumlänge variiert zwischen 1,80 und 3,44 Meter, je nachdem, ob sich für die Version mit Durchladeklappe entschieden wurde, oder nicht.

Aktuelles Infotainmentsystem

In puncto Infotainment zeigt sich der Partner auf dem aktuellen Stand. So bietet er Verbindungsmöglichkeiten per Mirror Link, Apple Carplay und Android Auto. Die Bedienung erfolgt optional über einen acht Zoll großen Touchscreen. Die weiteren Besonderheiten des serienmäßigen i-Cockpits sind ein unten und oben abgeflachtes Lenkrad und das höher installierte Kombiinstrument. Gleichzeitig bietet Peugeot zwei Pakete an: Monitoring und Tracking. Flottenmanagern werden zusätzlich drei weitere Pakete angeboten: Connect Fleet Management, EcoDriving und Geolokalisation.

Zwei Benziner, vier Diesel

Antriebsseitig kommt der neue Franzose bei den Benzinern mit zwei Leistungsstufen von 110 bis 130 PS inklusive Partikelfilter daher. Bei den Dieselaggregaten stehen vier Varianten mit 75 bis 130 PS sowie Partikelfilter und SCR-Technologie zur Wahl. Generell steht beim neuen Peugeot Partner äußerst viel optional zur Wahl, wie ein Blick auf die Fahrerassistenzsysteme verrät. So bietet Peugeot seinen Kunden die elektrische Parkbremse, einen adaptiven Geschwindigkeitsregler, eine Verkehrsschilderkennung, die Anhängerstabilisierung, einen Fernlichtassistenten, einen Totwinkelassistenten, das schlüssellose Zugangs- und Startsystem und einen Überladewarner gegen Aufpreis zur Verfügung. Letzterer soll ab 2019 mit einer weißen und mit einer gelben Lampe darauf aufmerksam machen, dass 90 Prozent beziehungsweise mehr als 100 Prozent der der zulässigen Gesamtmasse erreicht sind.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/peugeot-partner-2018-i-cockpit/

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