Neuer VW-Bus T7 (2019) — Hier rollt der erste Bus-Prototyp

Volkswagen bringt 2019 die neue Generation des VW Bus T7 an den Start. Derzeit testen die Wolfsburger zahlreiche Varianten noch unter der Karosserie des aktuellen Modells. Unserem Erlkönig-Fotograf sind sie dabei in die Fotofalle gegangen.

Seit 2015 ist der VW T6 in Deutschland am Start, dabei ist der VW Bus nichts anderes, als eine Faceliftversion des T5, der bereits seit 2003 mit einer eigens entwickelten Plattform auf dem Markt ist. Mit dem T6 hatte VW dem Modell einige optische Änderungen verpasst, so unter anderem eine neue Frontpartie mit veränderten Scheinwerfern und eine modifizierte Heckklappe sowie andere Heckleuchten. Auch im Innenraum gab es ein Update – hier spendierte VW dem T6 einen neuen Armaturenträger, ein neues Lenkrad sowie diverse neue Assistenzsysteme. Auch die neue Dieselgeneration EA288 wurde eingeführt – der Selbstzünder spielte inm VW-Abgasskandal mit seiner manipulierten Abgassoftware eine entscheidende Rolle.

Neuer VW T7 auf MQB

Doch zurück zum T7. Der neue Bus basiert erstmals auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) der Marke, wodurch die Modellplanung deutlich einfacher wird. Neben dem dann verbauten Modularen Elektronikbaukasten kann der T7 auch im Innenraum in der Moderne ankommen. So werden die aus dem Golf und Co bekannten Infotainment- und Assistenzsysteme – teilweise gesteuert via Touchscreen – Einzug halten. Auch ein 48-Volt-Bordnetz wir mit dem T7 eingeführt. Unerlässlich um die Antriebe des Bus zu elektrifizieren. Neben Plugin-und Mild-Hybriden gibt es auch in der neuen Generation Vorderradantrieb beziehungsweise den 4-Motion-Allradantrieb.

Dazu gesellen sich konventionelle Benziner und Diesel-Aggregate – aber auch Erdgas-Versionen. Eine reine Elektroversion mit einer Reichweite von rund 400 Kilometern dürfte es ebenfalls geben, vermutlich sogar schon zur Markteinführung. Sie richtet sich dann eher als Stadtlieferwagen an Gewerbetreibende, denn mit dem I.D. Buzz wird es ab 2022 einen lifestyligen Retro-Bus geben. Apropos Gewerbetreibende: Sie werden mit Einführung des T7 für ein paar Jahre noch mit dem T6 als Pritschen-, Kasten- oder Transporter-Modell vorlieb nehmen müssen. Schließlich müsste die MQB-Plattform dann noch für die höheren Zuladungen ausgelegt werden. Auch dient die MQB-Plattform als Grundlage für die neuen Sharan- und Caddy-Modelle, hier nimmt sich VW an Ford ein Beispiel.

Neues Design mit Arteon-Front

Optisch bleibt der T7 seinen Genen treu, der Aufbau ist kastig, funktionell und verfügt wieder über Schiebetüren. An der Front wird es schmales Scheinwerfer geben, dafür wächst der Grill in die Breite und reicht deutlich tiefer Richtung Frontschürze. Hier orientiert sich der VW /7 zum Beispiel am Arteon.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/neuer-vw-bus-t7-2019-fotos-daten-design-motoren/

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