Neuer VW Passat (2019) — Faceliftmodell mit einigen Änderungen

Volkswagen bringt noch Anfang 2019 eine Faceliftversion des Passats an den Start. Aktuell testen die Wolfsburger den Mittelklässler in den Alpen mit schwerem Bremsanhänger. Unser Erlkönig-Fotograf hat sie dabei erwischt.

Seit 2014 ist der aktuelle VW Passat der Baureihe B8 (Typ 3G) in Deutschland am Start, Zeit also dem Modell ein Überarbeitung zu bescheren – auch vor dem Hintergrund, dass viele Anpassungen an die neue Abgasnorm Euro 6d temp erfolgen müssen. Unter der Haube des neuen Passat halten daher auch komplett neue Motoren Einzug. Der 1,4-Liter TSI wird von einen 1,5-Liter-Benziner abgelöst, der 190 PS starke 2,0-Liter-Turbo aus dem VW Arteon ersetzt den 1,8-Liter-Benziner mit 180 PS.

Neuer VW Passat weiter mit Diesel

Nach wie vor gibt es im Passat auch Diesel-Motorisierungen, die schon wegen der gewerblichen Vielfahrer angeboten werden müssen. Hier finden sich in Zukunft der EA 288 Evo-Diesel in unterschiedlichen Leistungsspektren wieder – ausschließlich als Zweiliter. Als Basismotor bleibt es bei dem 120 PS starken 1,6-Liter-TDI. Alle Selbstzünder sind mit NOx-Kat und Adblue-System ausgerüstet.

Alle Motoren kann der Kunde mit Sechsgangschaltgetriebe oder Doppelkupplungsgetriebe kombinieren, Allrad bleibt optional und gehört nur bei den stärkeren Passat-Modellen zur Serienausstattung. Fünf- oder gar Sechszylinder sucht man im Passat vergeblich.

Passat erhält leichte Optik-Änderungen

Optisch entwickelt VW den neuen Passat nur moderat weiter. Die Grundform bleibt natürlich erhalten. Die Tarnung des Erlkönigs gibt die Hinweise auf die Veränderungen. An der Front überarbeitet VW die Schürzen, den Grill sowie das Scheinwerferlayout. Die beim VW Arteon weiter in die Schürze gezogenen Lamellen fallen beim Passat weniger prägnant aus. Am Heck erfahren die Schürzen ebenfalls eine Veränderung, auch die Leuchten kommen in einem neuen Look daher. Selbstverständlich erhält auch der VW Passat Variant ein Facelift.

Im Inneren dürften ich Passat-Fahrer direkt zurecht finden. Volkswagen überarbeitet das Interieur nur marginal, verpasst dem „Virtuel Cockpit“ kleiner Updates, ebenso wie dem Infotainmentsystem. Ansonsten bietet VW neue Polsterstoffe und Designs an.

Leichte Preiserhöhung

Aktuell kostet der Passat in der Trendline-Ausführung ab 31.550 Euro. Wir schätzen, dass Volkswagen hier einen moderaten Preisaufschlag von ein paar Hundert Euro in der Preisliste festschreibt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-vw-passat-2019-facelift/

Previous ArticleNext Article