Neuwagen-Rabatte: Halbleiter-Krise

Neuwagen-Rabatte
Konsumenten in Europa signalisieren großes Interesse, in Zukunft auf ein E-Auto umzusteigen

Die Halbleiter-Krise bremst die Neuwagenproduktion. Das macht den Pkw-Kauf in der Praxis teurer.  

Die Chipkrise verdirbt Autokäufern die sommerliche Schnäppchenjagd. Wegen der Nachschub-Probleme bei Halbleitern und den daraus resultierenden Produktionsverzögerungen bei Pkw geben die Hersteller aktuell kaum Preisnachlässe auf Neuwagen, wie das Center Automotive Research (CAR) ermittelt hat. Der regelmäßig von dem Institut ermittelte Rabattindex lag im Juli bei 131 Punkten und damit zwei Punkte unter dem Vergleichswert vor der Corona-Krise.  

VAG-Group reagiert auf die Halbleiter-Krise

Der durchschnittliche Rabatt der Internet-Neuwagenvermittler auf die 30 beliebtesten Modelle betrug im Juli 17,9 Prozent. Im Vormonat ermittelten die Experten noch einen Wert von 18,1 Prozent. Besonders die VW-Marken haben ihre Rabatte innerhalb eines Monats stark zurückgefahren – beim Skoda Fabia beispielsweise sank der Nachlass von knapp 24 Prozent im Vormonat auf knapp 20 Prozent. Für das zweite Halbjahr erwartet CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer eine Verschärfung des Trends, da Chips weiterhin knapp bleiben und die Fahrzeuglager der Hersteller immer leerer werden. 

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