Niki Lauda — Erfolgreiche Lungentransplantation bei Formel 1-Legende

Der ehemalige Formel 1-Fahrer Niki Lauda (69) hat sich am Donnerstag (2.8.2018) in Wien einer Lungentransplantation unterziehen müssen und ist nun auf dem Weg der Besserung.

„Wir sind sehr zufrieden“, erklärte der Chef der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie (AKH/MedUni Wien), Walter Klepetko, am Freitag (3.8.2018) dem österreichischen Sender ORF. „Da der Patient zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Warteliste für die Transplantation durch die extrakorporale Membran-Oxygenierung am Leben erhalten wurde, bei vollem Bewusstsein war und es keine andere Therapiemöglichkeit gab, kam er sofort in die höchste Dringlichkeitskategorie für ein Spenderorgan“, sagte der Chirurg.

Tragödien und Tiefpunkte

Lauda spricht von sich aus nicht gern über den 1. August 1976 – jenen Tag, als er auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings mit seinem 500-PS-Ferrari mit Tempo 220 gegen eine Böschung krachte, sein Wagen in Flammen aufging, und er nach qualvollen 40 Sekunden gerettet wurde. Fünf Tage kämpften die Ärzte damals um sein Leben. Als schlimmstes Ereignis nennt Niki Lauda den Absturz einer Boeing 767-300 seiner früheren Fluggesellschaft Lauda Air über Thailand, bei dem am 26. Mai 1991 alle 223 Insassen ums Leben kamen. Ursache war ein technischer Defekt am Triebwerk.

Seinen Lebensmut hat Lauda trotz vieler Rückschläge nie verloren. Zu den Schicksalsschlägen gehörte auch eine schwere Nierenerkrankung, die zwei Transplantationen notwendig machte – eine Niere spendete ihm sein Bruder Florian.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/motorsport/niki-lauda-im-krankenhaus-nach-lungentransplantation/

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