Notladekabel ohne Kabel

Automatisch gespeicherter Entwurf
Das Mobility Dock wird einfach in die Steckdose gesteckt und macht sie so zum Typ-2-Ladeport

Ein sogenanntes Notladekabel gehört in den Kofferraum jedes E-Autos. Der schwäbische Hersteller Lapp hat nun eine besonders platzsparende Variante entwickelt.

Ohne sperriges Kabel kommt ein kompaktes E-Auto-Ladegerät für die Haushalts-Steckdose aus. Das „Mobility-Dock“ des Stuttgarter Herstellers Lapp Mobility ermöglicht eine Ladeleistung bis 2,3 kW und verfügt auf der einen Seite über einen Schuko-Stecker, auf der anderen über einen Typ-2-Port. Die Steuerungselektronik findet sich im rund 700 Gramm schweren und 26 x 14 x 10 Zentimeter großen Gehäuse. Für Sicherheit sollen eine Temperaturüberwachung am Netzstecker, eine Erdleiterüberwachung und eine Fehlerstromerkennung bis 6mA DC und 30mA AC sorgen. Der Marktstart ist für das kommende Frühjahr angekündigt, die Premiere findet auf der IAA Mobility Anfang September in München statt. 

Notladekabel braucht trotzdem ein Typ-2-Kabel

Das „Mobility Dock“ ersetzt das typische Notladekabel, mit dem E-Autos an der Haushaltssteckdose tanken. Weil es nicht über ein eigenes Kabel verfügt, benötigt es deutlich weniger Platz im Kofferraum. Für das Stromtanken wird ein Typ-2-Kabel benötigt, das allerdings sowieso zur Standardausrüstung eines E-Autos zählt. Die Rolle einer Wallbox kann und soll das neuartige Gerät allerdings nicht ausfüllen, da die Ladeleistung zu gering ist.

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