Oldtimergalerie Auktion Zürich — Cup-Porsche und US-Cars der 60er

Cup-Porsche aus einer Sammlung und US-Cars der 60er-Jahre kommen bei einer Auktion der Oldtimergalerie Toffen in Zürich unter den Hammer. Wir zeigen die Highlights, nennen die Schätzpreise und zeigen Bilder der interessantesten Autos.

Insgesamt 59 Autos und Motorräder kommen am Samstag, 16. Juni in Zürich zur Versteigerung. In Dolder versteigert die Oldtimergalerie hochwertige und seltene Klassiker, Schnäppchen wie in Toffen sind nicht dabei. Der niedrigste Schätzpreis gilt für einen Wikllys Overland Jeepster von 1948, der 25.000 Schweizer Franken bringen soll. Die höchsten Estimates sind tief sechsstellig, einige Lose werden gar mit „auf Anfrage“ angegeben – wer Hochpreis-Klassiker erleben möchte, für den könnte sich die Fahrt nach Zürich lohnen. Auch Exoten sind im Auktionskatalog zu finden. Das Motto der Auktion ist mit „Rock’n’Roll to Racetrack“ umschrieben. Gemeint ist damit, dass neben einigen Cup-Porsche US-Klassiker der Sechzigerjahre versteigert werden – in der Schweiz sind immer wieder interessante Klassiker von Ford, Cadillac oder Chevrolet zu finden.

Pink Cadillac von 1959

Ältestes Modell bei der Auktion ist ein Cadillac 370A V12 Convertible Coupé von 1931. Der Zwölfzylinder soll mindestens 175.000 Schweizer Franken bringen. Deutlich günstiger und etwas auffälliger ist ein 1959er Cadillac Series 62 Convertible „Pink Cadillac“, für den mindestens 65.000 Schweizer Franken erwartet werden. Aktuell liegt der Euro bei CHF 1,16. Umgerechnet liegt der Schätzpreis für den Cadillac 62 also bei 56.000 Euro. Zum Verkaufspreis, dem sogenannten Hammerpreis, kommen 12 Prozent Aufgeld für das Auktionshaus.

Das jüngste Los ist ebenfalls ein Cadillac: Der XLR von 2004 soll 28.000 bis 32.000 CHF bringen. Damit liegt der Schätzpreis am unteren Rand des bei dieser Auktion Üblichen. Nicht nur deswegen ist der Roadster interessant: Es ist einerseits eine rare Alternative zu einem Mercedes SL 500 und andererseits eine Möglichkeit, Corvette-Technik dezent spazieren zu fahren.

Fiat zum Ferrari-Preis

Weder günstig noch dezent ist der Ferrari 250 GT: Der Boano Low Roof Alloy ist mit „auf Anfrage“ angegeben und sicher eines der Highlights der Auktion. Wer einen günstigeren Ferrari ersteigern möchte, kann auf einen 308 GTSi bieten, der auf 65.000 Schweizer Franken geschätzt wird. Warum nicht, wenn er günstiger ist als ein Fiat? Genau genommen ein Abarth: Der 1.000 TC soll 85.000 CHF bringen. Dafür gäbe es auch eine Corvette Fuel Injection von 1961. Doch wie die Preise wirklich aussehen, wird die Auktion ergeben.

Das gilt auch für die Cup-Porsche. Neben einem 944 Turbo kommen diverse Cup-911 zur Versteigerung: Die Ahnengalerie ist vom 964 Carrera Cup über einen 996 GT3 bis zum 997 GT3 Cup komplett und in dieser Zusammenstellung sicher selten bei einer Auktion zu sehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/auktion/oldtimergalerie-auktion-dolder-2018/

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