Piech Mark Zero — Elektrosportwagen feiert in Genf Premiere

Auf dem Genfer Auto Salon 2019 feiert ein Auto Weltpremiere, das einen berühmten Namen trägt: Der Piëch Mark Zero. Den Markenname hat der Zweisitzer von Anton Piëch, einem Sohn von E-VW-Chef Ferdinand Piëch. Der Elektro-Sportwagen soll 500 Kilometer weit kommen.

Sportwagen sollen möglichst leicht sein. Bei Elektrofahrzeugen ist dies durch das hohe Batteriegewicht nicht leicht zu realisieren. Toni Piëch und Rea Stark Rajcic wollen auf dem Genfer Auto Salon 2019 zeigen, dass es doch geht. Ihr Piëch Mark Zero soll weniger als 1.800 Kilogramm wiegen. Gleichzeitig erklärt Piëch, dass der rein elektrisch fahrende GT nach WLTP mit einer Ladung 500 Kilometer weit kommen soll.

Eine weitere Besonderheit des E-Sportlers ist seine flexible, offene Fahrzeug-Architektur. Sie ermögliche nicht nur einen reinen Elektroantrieb, sondern soll auch mit Hybridantrieben, Brennstoffzellen oder reinen Verbrennungsmotorenantrieb klar kommen. Als Elektro-Sportwagen soll die Position der Batterie im Mitteltunnel sowie auf der Hinterachse eine Achlastverteilung erreichen, die einem sportlichen Fahrverhalten sehr förderlich ist.

Drei Fahrzeugvarianten sind geplant

Die Batterie selbst ist ebenfalls eine Besonderheit. Ihren Kern bildet ein neuer Zelltyp, der kaum Wärme erzeugt, da er deutlich höhere Stromflüsse beim Laden und Entladen zulässt. Auf diese Weise soll der nicht näher bezeichnete Zelltyp keine Wasser- sondern lediglich eine Luftkühlung benötigen, was wiederum Gewicht spart.

Insgesamt sind drei Fahrzeugvarianten geplant: ein Zweisitzer, ein Viersitzer und ein SUV. Weitere Varianten sind denkbar, aber vorerst nicht in der Planung. PiëchCo-CEO Rea Stark Rajcic betont: „Die Architektur des Fahrzeugs ist natürlich auch für autonomes Fahren ausgelegt, aber das heben wir uns für spätere Modelle auf.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/piech-mark-zero/

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