Porsche 917 Designstudie — Dieses Concept Car wurde nie gezeigt

Porsche feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Vor 50 Jahren debütierte der Rennwagen Porsche 917 auf dem Genfer Autosalon und 2019 wird das Porsche Museum zehn Jahre alt. Anlass genug für die Zuffenhausener, diverse neue Exponate auszustellen.

Vom 14. Mai bis 15. September 2019 widmet sich das Porsche Museum unter dem Motto „50 Jahre Porsche 917 – Colours of Speed“ dem legendären Sportwagen. Dafür haben sie tief in den eigenen Katakomben gegraben und eine Studie hervorgezaubert, die noch nie öffentlich gezeigt wurde.

Hommage an den 917 von 1970

Es ist eine Design-Studie, die 2013 als eine Hommage an den rot-weißen Porsche 917 von 1970 aufgebaut wurde. Ein kleines Team von 20 Mitgliedern aus der Design- und Entwicklungsabteilung schufen das Concept Car mit der Nummer 23. Auch das wieder eine Re­mi­nis­zenz an das Modell, das mit Hans Herrmann und Richard Attwood am Steuer erstmals die 24 Stunden von Le Mans gewann.

Da Porsche fast zeitgleich in die LMP1-Weltmeisterschaft einstieg, wurde an der Studie damals nicht weiter gearbeitet. Porsche lagerte sie als foliertes 1:1-Clay-Modell (ein Design-Modell in Plastilin-Masse) ein.

918 lässt grüßen

Die 917-Studie zitiert jedoch nicht nur Farbgebung und Startnummer des 917. Sie zeigt sich auch mit einer Fahrgastkanzel, die mittig angeordnet ist, stark ausgeprägten Kotflügeln und einer flachen Frontpartie. In Wellenform leitet die Karosserie den Blick an hinten. Dort endet die Studie im Vergleich zum Original in einem relativ kurzen Überhang. In den Radhäusern drehen sich riesige Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss. Und nicht nur die kommen einem bekannt vor. Das Styling der Studie lehnt sich stark an den Porsche 918 an, der 2013 auf der IAA debütierte.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/porsche-917-studie-dieses-conceptcar-wurde-nie-gezeigt/

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