Reifen einlagern, aber richtig!

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So lagert man Reifen am besten ein

Alle sechs Monate ist es soweit: Die O-O-Regel empfiehlt, die Reifen wieder zu wechseln. Dabei ist das richtige Einlagern der Sommer- oder Winterreifen mindestens ebenso wichtig wie das Wechseln.

Hat man die Räder abmontiert, sollte man den Reifendruck überprüfen und gegebenenfalls um 0,5 Bar erhöhen. Ebenfalls vor dem Einlagern empfiehlt sich eine Reinigung mit Wasser und milder Seife. Dabei sollten alle Steine aus dem Profil entfernt werden. Bei diesem Arbeitsschritt kann man außerdem den Reifen auf Dellen oder Risse hin prüfen.

  • Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, der ADAC empfiehlt 4 Millimeter. Die Tiefe des Profils lässt sich leicht mit einer Ein-Euro-Münze überprüfen: Die Breite des goldenen Rands ist ungefähr 4 Millimeter dick, also Münze einfach in das Profil halten und ablesen.
  • Nach sechs Jahren ist man dazu verpflichtet, den Reifen zu erneuern, egal, wie gut der Zustand ist. Das Herstellungsdatum lässt sich anhand der DOT-Nummer ablesen, die an der Reifenflanke eingraviert ist. Sie besteht aus einer vierstelligen Zahl. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, in denen der Reifen produziert wurde, die letzten beiden Ziffern für das Jahr.

Was bedeutet richtige Lagerung?

Die Vorschrift DIN 7716 gibt eine grundsätzliche Orientierung, wie eine fachgerechte Lagerung aussieht. Das Rad sollte in einer trockenen und kühlen Umgebung gelagert werden, beispielsweise in einem Keller oder in einer Garage. Langfristig lohnt es sich, eine Garage anzumieten, da sie für das Auto und dessen Zubehör die ideale Umgebung darstellt. Ein Blick auf das Portal Immobilienscout24.de zeigt, dass sich die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bewegen. Weitere wichtige Aspekte der korrekten Lagerung:

  • Schutz vor UV-Licht. Reifen sollten im Dunklen gelagert werden. Sonneneinstrahlung oder künstliches Licht mit zu hohem UV-Anteil können das Material beeinträchtigen.
  • Schutz vor chemischen Ausdünstungen. Öle, Fette, Lacke oder Kraftstoffe können Ausdünstungen absondern, die dem Material schaden können. Ozon gilt es besonders zu vermeiden – es wird von einigen Maschinen abgesondert.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Reifen zu lagern. Verfügen sie noch über Felgen, sollte man sie horizontal übereinanderstapeln, am besten auf einer Holzpalette und in einer Höhe, die 120 Zentimeter nicht übersteigt. Eine Alternative sind Wandhalterungen. Der Vorteil hierbei ist, dass kein Druck auf die Reifen ausgeübt wird. In beiden Fällen sollte man in regelmäßigen Abständen die Position der Reifen verändern, sodass sie sich nicht verformen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/foto_db/15595596047/ Tim Reckmann / 
(CC BY-NC-SA 2.0)
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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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