Renault Megane RS Trophy R (2019) — Neue Attacke auf den Ring-Rekord?

Renault arbeitet an einer extremen Version des Mégane RS Trophy. Auf dem Nürburgring testen die Franzosen derzeit die R-Version.

Der aktuelle Mégane RS Trophy holt aus seinem 1,8 Liter großen Turbo-Reihenvierzylinder 300 PS und 420 Nm Drehmoment und rennt in 5,7 Sekunden auf 260 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt per Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, das Aufpreis kostet, da die Standard-Schaltbox mit sechs Gängen nur für ein Drehmoment bis 400 Nm ausgelegt ist.

Weniger Gewicht, mehr Technik

Der Renault Mégane RS Trophy R wird nicht mehr Leistung aus dem Vierzylinder holen, aber beim Gewicht abspecken (rund 100 Kilo weniger) und der Technik zulegen. So kommen Karbon-Felgen mit Semislicks und Karbon-Keramik-Bremsscheiben zum Einsatz. Außerdem gibt es eine neue Motorhaube mit großer Lufthutze aus dem gleichen Werkstoff. Die hinteren Scheiben sind aus Plexiglas, im Innenraum sorgt ein Überrollbügel für Sicherheit und weniger Dämmmaterial für weniger Kilos. Öhlins-Fahrwerk und eine Akrapovic-Auspuffanlage lassen die Performance des R-Trophy steigen.

Ende des Sommers 2019 dürfte Renault den Mégane RS Trophy R an den Start rollen, für 2020 ist nämlich schon das Facelift der Modellreihe anvisiert.

Trophy R-Mégane holte 2014 den Ring-Rekord

Rückblick: 2014 holte der Renault Mégane RS 275 Trophy R den Nürburgringrekord für vorderradgetriebene Serienfahrzeuge mit einer Rundenzeit von 7:54.36 Minuten. Dieser Rekord hielt jedoch nicht lange und wurde später vom VW Golf GTI Clubsport S und 2017 vom Honda Civic Type R mit 7:43,8 Minuten gebrochen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/renault-megane-rs-trophy-r-2019-attacke-auf-ring-rekord/

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