Roland Gumpert baut Elektro-Sportwagen mit Aiways — Beschleunigungswerte fast wie in der Formel 1

Der Architekt der Rallyesiege des Audi Quattro in den 80ern hat den Supersportwagen Apollo beerdigt. Zusammen mit dem chinesischen Start-Up Aiways will Gumpert jetzt einen neue Renner bauen – mit Elektrischem Allrad-Antrieb und 850 Kilometer Reichweite.

In einer Pressemitteilung heißt es, Gumpert habe in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Partner Aiways einen völlig neuen Supersportwagen entwickelt: In einer kleinen Manufaktur in Ingolstadt sei „ein 2-Way-eletric-car“ entstanden. Das elektrische Sportcoupé soll in 2,5 Sekunden von 0-100 beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h erreichen.

Trotzdem soll der Sportwagen 850 Kilometer weit kommen, im absoluten Sparmodus sogar 1200. Außerdem verspricht Gumpert, der Wagen sei in nur 3 Minuten nachgetankt. Es muss also mehr als eine Batterie im Fahrzeug sein – „2-Way-eletric-car“ heißt wohl, dass an Bord mittels eines Treibstoffes Strom erzeugt wird.

Der Strom versorgt vier Elektromotoren, die jedes Rad einzeln antreiben – klar, dass ein Auto von Roland Gumpert quasi Quattro-Antrieb haben muss. Das dürfte zumindest helfen, die irrwitzige Beschleunigung zu erreichen. Außerdem hilft ein elektrischer Allradantrieb mit der entsprechenden Regelung beim Fahrverhalten: Torque-Vectoring ist dann nur noch ein Frage der Software. Vom Allradantrieb abgesehen dürften für die enormen Fahleistungen aber auch etwa 600 PS nötig sein. Debütieren soll das Auto auf der Peking Auto-Show.

Der chinesische Partner Aiways wird dort übrigens auch sein erstes Modell vorstellen: einen rein elektrischen SUV namens U5 Ion.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/roland-gumpert-rg-nathalie-elektro-sportwagen-aiways-china/

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