Rückruf für Stelvio und Giulia — Tempomat-Probleme bei Alfa Romeo

Selbst wenn der Fahrer bremst, kann die Geschwindigkeitsregelung aktiv bleiben. Weltweit müssen 60.000 Autos wegen dieses Fehlers in die Werkstätten. Mutterkonzern Fiat-Chrysler hatte bereits im vergangenen Jahr ähnliche Probleme.

Der Fiat-Chrysler-Konzern (FCA) ruft weltweit etwa 60.000 Autos der Marke Alfa Romeo zurück. Bei Fahrzeugen der Baureihen Stelvio und Giulia der Modelljahre 2017 bis 2019 gibt es Probleme mit der adaptiven Geschwindigskeitsregelung. Unter bestimmten Umständen kann es passieren, dass sich der Tempomat nicht ausschalten lässt – selbst dann, wenn er die Bremse betätigt. Es kann sogar passieren, dass das Auto über jene Geschwindigkeit hinaus beschleunigt, die zuvor vom Fahrer eingestellt wurde.

Ein anhaltendes Betätigen der Bremse soll das Problem zwar beheben. Zudem sind FCA zufolge noch keine Fälle bekannt, in denen dies im normalen Straßenverkehr vorgekommen sei. Einem FCA-Mitarbeiter sei das Problem während einer Testfahrt aufgefallen; die Firma hätte sich daraufhin zum Rückruf entschieden.

Bereits 2018 Tempomat-Rückruf bei FCA

Mehr als 20.000 zurückgerufene Fahrzeuge befinden sich in Nordamerika. Wie viele Autos in Deutschland betroffen sind, steht noch nicht fest. Fiat-Chrysler Deutschland war bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Bereits im vergangenen Jahr musste Fiat-Chrysler in Nordamerika mehr als fünf Millionen Autos wegen eines ähnlichen Problems mit der Geschwindigkeitsregelung zurückrufen. Damals waren die Marken Chrysler, Dodge, Jeep und Ram, nicht aber Alfa Romeo betroffen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/tempomat-probleme-rueckruf-fuer-alfa-romeo-stelvio-und-giulia/

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