Sachsen Classic 2018 — Quattro-Power

Für Fans eine Ikone des Rallyesports: Der Audi Quattro, mit dem Michèle Mouton, Hannu Mikkola, Stig Blomqvist und Walter Röhrl vier Weltmeisterschaften nach Ingolstadt holten.

Das österreichische Duo mit Friedrich Lehensteiner am Steuer und Beifahrerin Ursula Hebenstreit sitzt in einem Audi Quattro Rallye A2 – dem Auto, das Walter Röhrl berühmt machte. Kurz vor dem Start am zweiten Tag sprachen wir mit dem Team, das für Volkswagen Dresden startet.

Wie sind Sie zu Ihrem Quattro gekommen?

Ich habe das Fahrzeug ursprünglich als fertiges Rallye-Auto gekauft . Dann haben wir festgestellt, dass verschiedenes zu machen ist. Wie so oft ist daraus eine Grundrestauration geworden. Ein Freund von mir, der eine Werkstatt besitzt, hat begonnen den Audi wiederaufzubauen. Nach der 1000. Arbeitsstunde hat er aufgehört, zu zählen. Seitdem sagen wir uns: Da steckt so viel Arbeit drin, dass wir den Quattro bei verschiedenen Veranstaltungen einfach nur genießen wollen. Deshalb sind wir auch hier.

Warum ausgerechnet dieses Fahrzeug?

Es ist der letzte lange Audi, ein sogenannter Rallye A2, was man auch an den beiden Lufteinlässen und dem Alumotor erkennt. Mit diesem Auto bin ich groß geworden, es war das Fahrzeug bei der Rallye-Weltmeisterschaft, das man haben musste. Außerdem ist es das Auto, mit dem auch Walter Röhrl gefahren ist. Deshalb musste es genau das sein.

Welches Ziel haben Sie sich für die Sachsen Classic gesteckt?

Nicht letzter werden, sondern vorletzter. Wir sind auf einem guten Weg dorthin.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/rallye/sachsen-classic-2018-quattro-power/

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