Skoda Neuheiten bis 2023 — Alle Infos zu Polar, Octavia und Kodiaq GT

Skoda wird, ähnlich wie die Schwestermarke Seat, in Sachen SUV nochmal eine Schippe drauflegen. Nach dem Skoda Kodiaq sind noch eine RS- und Coupé-Version GT sowie der Skoda Polar als Fabia-SUV in der Mache.

Doch neben dem SUV-Standbein überarbeiten die Tschechen ihre bekannten Modellreihen nach und nach. Facelifts und RS-Modelle werden von Elektro-Modellen flankiert. Hier die Steckbriefe der wichtigsten Skoda-Neuheiten bis 2023.

Kleiner Skoda-SUV wird mit „K“ und „q“ geschrieben

Skoda hat sich den Namen „Polar“ für ein Fahrzeug schützen lassen, aber der Fabia-SUV (Radstand rund 2,50 Meter) wird diesen Namen nicht tragen. Er dürfte wie schon beim Kodiaq und Karoq mit „K“ beginnen und mit „q“ enden. Auch der kleine SUV basiert auf dem Modularen Querbaukasten von Volkswagen – genauer auf dem MQB A0, auf dem auch der VW T-Cross basieren wird. Der Skoda Polar wird als SUV die Kombi-Version des kommenden Fabia ersetzen, den es wie schon den VW Polo nur noch als Dreitürer geben wird.

Auf dem Genfer Autosalon hat Skoda mit der Studie Vision X einen konkreten Ausblick auf den kleinen SUV gegeben. Preislich wird sich Skodas City-SUV dann ab 2019 sicher über dem kleineren Seat Arona einsortieren, der in der Basisversion rund 16.000 Euro kostet. Beim kleinen Skoda SUV könnte es mit etwa 17.500 Euro losgehen.

Skoda Kodiaq GT nicht nur für China

Es dürfte klar sein, dass der Skoda Kodiaq GT nach seinem Marktstart in China 2018 auch später – ab 2019 – in Europa auf den Markt kommen wird. Mit seinem Radstand von 2,75 Meter liegt das Modell exakt gleichauf mit seinem MQB-Bruder Tiguan Allspace. Allerdings wird er neun Zentimeter flacher und sein hinterer Überhang um 10 Zentimeter gekürzt. Einen ersten Ausblick auf das Modell gibt die Vision E-Studie für die Automesse in Shanghai.

Skoda Octavia kommt 2019 auch als Combi

Er ist der Bestseller der Marke und kommt ab 2019 in der neuen vierten Generation mit schärferer Optik auf den Markt. Für den Innenraum sind große Bildschirme vorgesehen und der Fahrer wird von zahlreichen neuen Assistenzsystemen unterstützt. Autonom kann der neue Octavia nach Level 2 fahren, selbstständig aus- und einparken oder per Fernbedienung gesteuert werden. Der Combi wird künftig 4,70 statt 4,67 Meter messen und um ein paar Liter geräumiger werden. Aktuell sind es 1.740 Liter.

Optisch modifiziert Skoda das Vieraugen-Gesicht. Der Grill rückt etwas weiter nach unten, die Nase steht weiter hervor, die Scheinwerfer erhalten eine eckig zugepfeilte Form mit unten liegenden LED-Tagfahrlichtern, die Stege zwischen den einzelnen Leuchtenelementen fällt schmaler aus. Um den CO2-Anforderungen zu genügen, sind die Aggregate elektrifiziert und als Mildhybride mit 48-Volt-Bordnetz und Riemenstartergenerator ausgerüstet. Die neue Generation des Octavia wird es als Limousine, Combi sowie als RS und Scout geben.

Skoda Elektro-Modelle ab 2019 – E-SUV ab 2020

Mit dem Skoda Vision E auf der Auto Show in Shanghai gab Skoda nicht nur einen Designausblick auf das kommende Kodiaq Coupé sondern auch seine Interpretation eines Elektromodells auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens. Dieser E-SUV wird 2020 als eigenständiges Modell auf den Markt kommen und soll in erster Linie neue Skoda-Kunden gewinnen. Zwei Jahre später erhält der E-SUV dann noch die RS-Weihen, die als eRS deklariert sind.

In Anlehnung an das Interieur des Vision X wird der E-SUV dessen Cockpitgestaltung mit digitalen Instrumenten und großem Touchsreen erhalten. Dies ist in seiner Ausprägung den E-Modellen von Skoda vorbehalten. Während VW auf unterschiedliche Batteriegrößen bei seinen E-Autos setzt, wird es im E-SUV von Skoda nur eine Batteriegröße geben, die für rund 500 Kilometer gut sein soll. Der Preis soll bei rund 32.000 Euro liegen.

Neben dem Octavia wird es 2020 den Superb als Elektromodell geben, darüber hinaus der Skoda Citigo, der auf dem VW e-Up basiert. Insgesamt sind fünf Elektroautos von Skoda in der Planung.

Skoda Superb kommt 2022/2023 auf Arteon-Plattform

Die neue Generation des Superb teilt sich die Plattform mit dem VW Arteon und wird exakt 4,86 Meter lang ausfallen. Während der VW ab 33.000 Euro zu den Händlern rollen wird, soll der Superb rund 25.750 Euro kosten. Auch er wird im Laufe seines Produktzyklus eine Plugin-Version mit einer Reichweite von 100 Kilometern erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-neuheiten-bis-2023-bilder-infos-daten-marktstart/

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