Skoda Vision X – ist das der Polar? — So kommt der kleine SUV für 2019

Mit der Studie Vision X gibt Skoda auf dem Genfer Autosalon im März einen bereits recht seriennahen Ausblick auf eine dritte SUV-Baureihe unterhalb des Karoq. Nur die Typbezeichnung ist noch nicht klar, aber Skoda hat sich den Namen „Polar“ schützen lassen.

Der neue SUV würde die SUV-Familie von Skoda komplettieren. 2017 brachte Skoda ja bereits Kodiaq (4,7 Meter Länge) und Karoq (4,38 Meter Länge) zu den Händlern. Mit großem Erfolg: Der Kodiaq fand in seinen ersten neun Monaten 100.000 Käufer, der Karoq 6.300, obwohl er erst im November Verkaufsstart hatte.

Insgesamt verkaufte Skoda 2017 gut 1,2 Millionen Autos. Ein kleineres Modell, etwa im Stil des Arona der Schwestermarke Seat oder der T-Cross von VW, verspricht ein weiteres Absatzplus. Mit dem Anfang 2018 für China vorgestellten Skoda Kamiq hat der Neue hingegen nichts zu tun.

Wie sich Skoda in dem Segment der City-SUV aufstellen will, zeigt das Concept Car Vision X demnächst auf dem Genfer Autosalon. Dort feiert die Studie Premiere. Optisch weicht sie nur noch in Details vom künftigen Serienmodell ab. Wie die ersten Skizzen von Skoda selbst zeigen, fügt sich das Design nahtlos in die Linie von Kodiaq und Karoq. An der Front fallen die zu Schlitzen für das Tagfahrlicht geschrumpften oberen Leuchteinheiten auf, während die unteren die Hauptscheinwerfer beherbergen.

Fast so groß wie der Yeti

Mit rund 4,20 Meter und ca. 2,5 Meter Radstand fällt der Vision X etwa 7 Zentimeter länger aus als der Arona und verspricht ähnliche Platzverhältnisse wie der unwesentlich größere Karoq-Vorgänger Yeti. Das Interieur der Studie wirkt futuristischer als das Exterieur, doch digitale Instrumente und ein aufgesetztes Infotainment-Display dürfte auch das Serienauto bekommen.

Als Antrieb sind Drei- und Vierzylinder mit 95 bis 150 PS wahrscheinlich, vermutlich kommt auch eine Erdgasvariante. Skoda will das bisherige CNG-Angebot aus Citigo und Octavia zeitnah noch um ein weiteres Modell ergänzen. Auf der Kippe stehen dürften die Dieselmotoren.

Ein mechanischer Allradantrieb ist fürs Serienmodell nicht vorgesehen, doch da der neue kleine SUV auf der A0-Variante des Modularen Querbaukastens (MQB) aufbaut, ist der Einsatz eines unlängst für den Golf vorgestellten 48-Volt-Mildhybrid mit elektrisch angetriebener Hinterachse nicht nur denkbar, sondern auch wahrscheinlich – damit hätte der City-SUV wenigstens einen elektrischen Allradantrieb. Für das Concept Car ist die Kombination dieser Technik mit dem 1,5-Liter-CNG-Triebwerk wahrscheinlich, um die Vision so „grün“ zu machen, wie auf den Skizzen.

Marktstart für den City-SUV ist 2019

Premiere feiert das Serienmodell ein Jahr nach der Studie, die Markteinführung ist für die erste Jahreshälfte 2019 zu erwarten. Skoda hat sich den Namen „Polar“ für ein Fahrzeug schützen lassen, aber noch ist unklar ob der Fabia-SUV tatsächlich diese Typbezeichnung tragen wird, oder ob Skoda die von den anderen Baureihen vorgegebene Syntax mit „K“ am Anfang und „q“ am Ende fortführt.

Preislich wird sich Skodas City-SUV sicher über dem kleineren Seat Arona einsortieren, der in der Basisversion rund 16.000 Euro kostet. Beim kleinen Skoda SUV könnte es mit etwa 17.500 Euro losgehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-vision-x-concept-car-kleiner-suv-2019-polar-12885790.html

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