Ssangyong Musso Grand auf dem Autosalon Genf — Pickup mit verlängerter Pritsche

Ssangyong zeigt in Genf den Musso Grand mit langer Ladefläche. Der komfortable Mittelklasse-Pickup soll im Eintonner-Segment mitmischen. Der Musso Grand ist 31 Zentimeter länger als der normale Musso.

Schon bei der Premiere des Musso Pickup im Jahr 2018 hatte Ssangyong darauf hingewiesen, dass eine längere Version nachfolgen wird. Hier war zwar lediglich die Rede von einer „längeren Ladefläche“, doch tatsächlich ist der ganze Wagen kräftig gewachsen. Mit der Premiere des Musso Grand auf dem Autosalon in Genf zeigt der koreanische Hersteller einen deutlich gestreckten Pickup, der im Eintonner-Segment zwischen Ford Ranger, Toyota Hilux und VW Amarok die Kunden zum Wechsel animieren soll.

Bei diesen Kunden kann der Musso Grand künftig mit einigen Extra-Zentimetern glänzen. Der Radstand wuchs auf 3.210 Millimeter (plus elf Zentimeter), die Ladefläche verlängert sich auf 1,61 Meter (plus 31 Zentimeter), die Zuladung steigt von 850 auf 1.062 Kilo – jeweils in Relation zum bisherigen Musso, der weiter im Programm bleibt.

Der neue Ssangyong Musso Grand kann damit nun in direkte Konkurrenz mit den etablierten Wettbewerbern aus Japan und Europa gehen, für die er bislang etwas zu kompakt baute. Wie der normale Musso basiert auch der Ssangyong Musso Grand Pickup auf derselben Plattform wie das SUV-Flaggschiff der Marke, der Ssangyong Rexton. Das bedeutet neben einer ansehnlichen Motorisierung (181 PS aus einem 2,2-Liter-Dieselmotor) auch eine je nach Modellvariante recht luxuriöse Ausstattung auf Pkw-Niveau.

Die Markteinführung des Musso Grand soll noch im Frühjahr 2019 erfolgen. Preise hat Ssangyong noch nicht genannt. Aktuell startet der Standard-Musso, den es als 4×2 und 4×4 gibt, bei einem Listenpreis von 23.990 Euro.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/ssangyong-musso-grand-pickup-premiere-autosalon-genf-2019/

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