Stellenabbau bei GM — Rund 15.000 Jobs fallen weg

Der US-Autobauer GM hat ein großes Sparprogramm sowie einen tiefgreifenden Konzernumbau angekündigt. Man will stärker auf elektrifizierte und selbst fahrende Autos setzen.

GM will sich in den kommenden Jahren von 15 Prozent seiner Mitarbeiter trennen. Werkschließungen und der Produktionsstopp bestimmer Modelle sind ebenfalls geplant. Diese Maßnahmen seien ein Teil eines großen Sparprogramms, mit dem der Konzern fit für die Zukunft gemacht und die Kosten drastisch gesenkt werden sollen.

Massiver Stellenabbau

Verkaufsschwache Modelle sollen aus dem Angebot entfallen, dafür aber die Investitionen in die Bereiche Elektromobilität und selbstfahrende Autos steigen. Konzernchefin Mary Barra kündigte dafür am Montag (26.11.2018) einen tiefgreifenden Konzernumbau an. In den USA und Kanada könnten bis Ende 2019 fünf Fertigungsstätten geschlossen werden. Insgesamt sollen dabei rund 14.700 Stellen abgebaut werden. Das entspricht etwa 15 Prozent aller von GM in der Region Beschäftigten. Ein Viertel davon umfasst Führungspositionen, das soll die Entscheidungsprozesse laut GM vereinfachen. Zudem soll der Betrieb in zwei internationalen Werken eingestellt werden. Durch die Maßnahmen will GM die Kosten bis 2020 um rund 4,5 Milliarden Dollar drücken.

Trump droht GM

US-Präsident Donald Trump hat GM wegen den geplanten massiven Stellenstreichungen im „Wall Street Journal“ kritisiert und mit Konsequenzen gedroht. Er habe GM-Chefin Mary Barra bei einem Gespräch am Sonntagabend mitgeteilt, wenn die Fabrik dauerhaft geschlossen bleibe, habe sie „ein Problem“. Trump sagte der Zeitung auch, er habe Barra aufgefordert, die Autoproduktion in China zu stoppen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/stellenabbau-bei-gm-rund-15-000-jobs-fallen-weg/

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