Suzuki Leser Test Drive — 10 von 10 Punkten

Bei einem exklusiven Testdrive-Wochenende konnten sechs Leserinnen und Leser von AUTOStraßenverkehr den neuen Suzuki Swift Sport noch vor der Markteinführung in den bergen Andalusiens Probe fahren.

Mehr Leistung, weniger Gewicht: Das ist die einfachste Formel in der Sportwagenentwicklung. Nur umzusetzen ist sie nicht immer so einfach. Beim neuen Swift Sport passt das; der Neue wiegt weniger, leistet mehr (siehe Fahrbericht in AUTO 11/2018) und soll Fahrfreude und Performance in den Mittelpunkt stellen.

„Stimmt“, sagt Tobias Binhack, als er in den Bergen hinter Marbella aus dem gelben Swift Sport steigt, der für die Dauer dieses Tages sein Swift Sport ist – seiner und der seiner Frau Tatjana Oreskovic. Noch vor dem Verkaufsstart konnten die beiden und vier weitere Gewinner Suzukis neuen Kleinwagensportler in Andalusien kennenlernen.

„Der wäre genau mein Auto“, sagt Tatjana, die seit Jahren einen normalen Swift bewegt. „Mit dem bin ich sehr zufrieden. Aber so ein neuer Sport ist auf einem ganz anderen Niveau als mein alter.“ Mit ihrem Mann müsste sie nicht lange diskutieren. Der meint, kaum dass er am Steuer sitzt: „Den würde ich sofort nehmen. Klein und handlich, aber stark genug, um die Größeren zu ärgern.“

Kein Krawallbruder, aber flink und agil

Oder so, als hätte der neue Suzuki Swift Sport einfach das Zeug dazu, die Testdrive-Teilnehmer auf den Bergstraßen Richtung Ronda sofort zu überzeugen. „Der Swift passt gut auf die schmalen und kurvigen Straßen“, sagt Jan H. Heinrichs, „überhaupt nicht krawallig, aber schnell und leichtfüßig. Er macht wirklich Spaß.“ Sein Bruder Frederik hatte sein Smartphone mit dem Infotainment-System verbunden, und bei soften Elektroklängen surften die zwei von einem Aussichtspunkt zum anderen.

Im Hinterland der Costa del Sol quälten sich Rennradfahrer die steilen Hänge hoch, kämpften gegen den Wind und – ihren Gesichtern nach zu urteilen – nicht selten auch mit dem inneren Schweinehund. Der Swift Sport musste sich dagegen überhaupt nicht quälen. 140 Turbo-PS, weniger als 1.000 Kilo Gewicht. „Und eine tolle Lenkung: präzise und mit guter Rückmeldung. Auf den kleinen Straßen hat das echt gepasst, aber auch vorher auf der Autobahn war das Auto nicht nervös oder unruhig. Es kann beides“, findet Frederik Heinrichs.

Niki Schelle, Rallyefahrer und einer der Tester, die in die Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung eingebunden waren, freut das: „Härter lässt es sich immer machen. Die Frage ist aber, ob das Auto dadurch besser wird. Und Suzuki war es wichtig, dass der Swift Sport auch ohne Sperr­differenzial seine Kraft auf den Boden bringt.“

„Das tut er“, sagt Daniel Wurster, „140 PS, das hört sich erst mal nicht spektakulär an. Aber tatsächlich musst du mal eingestiegen sein, um dieses Auto zu verstehen, um es zu erfahren. Sonst glaubt man nicht, was damit geht. In einem Ranking ,Fahrspaß pro Euro‘ wäre der neue Swift Sport ganz vorne dabei. Ein bisschen Luft ist noch beim Infotainment, aber sonst? 10 von 10 Punkten.“ Sein Kumpel Markus Sperling nickt: „Das Auto macht es dir leicht. Es rückt den Fahrer ins Zentrum, und je mehr du aufs Fahren achten musst, desto besser fühlt der Swift Sport sich an. Du merkst das geringe Gewicht, der Motor passt gut zum Auto. Selbst bei 50 im sechsten Gang ist er fahrbar. Sollten sie uns den Rückflug streichen“, sagt Markus, „nehmen wir gerne den Suzuki für den Heimweg.“ Sicher? „Klar doch“, sagt Daniel, „ich hätte Lust auf ein paar Tausend Kilometer mehr.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suzuki-leser-test-drive-2018/

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