Toyota-Pickup-Plattformstrategie — Tundra und Tacoma aus einem Baukasten

Toyota will seine US-Pickups künftig effizienter entwickeln und fertigen. Dazu sollen die Modelle Tundra und Tacoma auf eine gemeinsame Plattform umziehen.

Der japanische Autobauer Toyota ist in den USA schon lange und auch dick im Pickup-Geschäft. Mit dem Tundra decken die Japaner das Angebot bei den Fullsize-Pickups ab, in der Midsize-Klasse tritt der Tacoma an. Gefertigt werden beide Baureihen an verschiedenen Standorten in den USA und Mexiko – teilweise sogar auf den gleichen Bändern in 37 verschiedenen Antriebs- und Kabinenvariationen. Hier werden allerdings beide Modelle dann wechselweise in bestimmten Chargen gefertigt.

F1-Plattform für Pickups

Um die Produktion beider Modelle deutlich zu vereinfachen und flexibler zu machen, plant Toyota nach Informationen von Automotive News beide Baureihen künftig auf eine gemeinsame Plattform zu stellen. Ähnlich haben die Japaner das schon im Pkw-Bereich mit der TNGA (Toyota New Global Plattform) vorexerziert auf der zahlreiche Modelle wie der Prius, der Camry, der Avalon, der RAV4, der C-HR, der Corolla oder auch die Lexus-Modelle LC, LS, ES und UX basieren.

Die neue gemeinsame, intern F1 getaufte Plattform soll bereits weit entwickelt sein und bereits 2021 erstmals zum Einsatz kommen. Welche Baugruppen und Ausstattungen sich die beiden Modelle teilen ist allerdings noch nicht bekannt. Der aktuelle Tundra datiert in seiner technischen Basis auf das Jahr 2007, die dritte Generation des Tacoma, der auf dem Hilux basiert, wurde 2015 aufgelegt. Der für das Modelljahr 2020 aufgefrischte Tacoma legt in den US-Verkaufszahlen deutlich zu und gilt schon seit Jahren als bestverkaufter Pickup im Midsize-Segment. Der Tundra fällt in seiner Klasse vor allem gegen die Trucks der US-Anbieter zunehmend zurück.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/toyota-pickup-plattformstrategie-tundra-tacoma/

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