Tuner GP 2018 — Bis zu 799 PS pures Race-Feeling

Bei den High Performance Days 2018 darf neben der Drift Challenge und den Drift-Taxifahrten sowie dem 1/8 Meilen-Rennen der Zuschauer natürlich der Tuner GP nicht fehlen.

Das Gipfeltreffen der Tuner findet jedes Jahr Ende Mai, Anfang Juni statt und gilt als absoluter Fan-Magnet. So auch in diesem Jahr, wo es bei der 25. Auflage zu knallharten Duellen zwischen insgesamt 28 Querdynamikexperten der Szene kommt. Zwischen 200 PS (BMW 323 Ti von Weichei Racing Tools) und 799 PS (Chevrolet C7 Z06 Luzifer von TIKT Performance) ist jede Leistungsstufe dabei. Vor allem aber die Chance die Boxen und das Fahrerlager hautnah zu erleben, ist normalerweise auf dem Hockenheimring nicht gegeben. Bei den High Performance Days ist jedoch alles anders.

Das Qualifying auf dem 2.585 Meter langen „kleinen Kurs“ zeigte schon erste Favoriten. So brannte Holger Baumgartner von Dynotech mit 1:03.381 am Steuer seines 450 PS starken KTM Xbow eine absolute Bestzeit auf den Asphalt. Auf dem zweiten Platz landete Daniel Keilwitz von GeigerCars.de GmbH in seiner 707 PS starken Chevrolet Corvette Z06 mit einer 1:05.526, dicht gefolgt von seinem Kollegen Daniel Schwerfeld in seiner 710 PS starken Dodge Viper. Der auf Platz vier des Zeitfahrens gelandete Mercedes-AMG C63 von Väth Automobiltechnik GmbH freute sich zwischen den Läufen über eine Handvoll Eiswürfel in den großen Lufteinlässen. Ja, der Wettergott meinte es an diesem Wochenende gut mit den Zuschauern, aber schlecht mit den Kühlaggregaten.

Da nicht alle Fahrzeuge in derselben Klasse fahren – die stärkeren fahren in Gruppe 2 – gibt es beim Qualifying zwei Treppchen zu besetzen. So fuhr Martin Garbrecht von Oettinger Sportsystems GmbH mit seinem 550 PS starken VW Golf 500R auf den ersten Rang der ersten Gruppe. Seine Zeit: 1:08.067 Minuten. Den zweiten Platz besetzt die Startnummer 1: Alex Hardt (Team Versus Performance) mit seinem 440 PS starken BMW M2 F87 (1:08.495 Minuten). Am meisten freut sich Alex Hardt nach seinem Höllenritt aber wahrscheinlich darüber, dass die beiden Räder auf der rechten Seite seines Müncheners nach ihrem kurzen Bodenhaftungsverlust selbigen schnell wiedergefunden haben. Rang drei geht an Christian Nowak von CN Fahrzeugbau GmbH in seiner 512 PS starken Cobra CRS3 (1:09.515 Minuten). Das Besondere hier: Die Cobra ist mit ihrem Baujahr 1969 das älteste Fahrzeug in der Startaufstellung.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen rund um die High Performance Days 2018 inklusive Drift Challenge, Tuner GP und vielem mehr finden Sie hier.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/high-performance-days-tuner-gp-2018/

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