Tuning von Mansory und Billionaire — Rolls-Royce Cullinan für Milliardäre

Das Luxus-SUV erhält 24-Zoll-Räder, ein Breitbau-Bodykit und einen umfassend umgestalteten Innenraum. Den V12-Motor pusht der Tuner auf 610 PS und maximal 950 Newtonmeter. Damit rennt der Cullinan bis zu 280 km/h.

Das Flüstern der Exstase: So lautet ins Deutsche übersetzt der Name der neuesten Mansory-Kreation. „The Whisper of Ecstasy“ ist die Modellbezeichnung eines Rolls-Royce Cullinan, den der Veredler aus dem Fichtelgebirge auf dem Genfer Autosalon erstmals dem Publikum präsentiert. Das individualisierte Luxus-SUV entstand zusammen mit der Luxus-Modemarke Billionaire, die seit 2016 zur Firmengruppe des Münchner Modedesigners Philipp Plein gehört.

Understatement? Kennt dieses Auto nicht

Billionaire wiederum heißt übersetzt Milliardär. Und als solcher hält man wenig von Understatement. Also modelliert Mansory die Cullinan-Front komplett um, und zwar mit einer neuen Schürze samt größerer Lufteinlässe, einer Karbon-Motorhaube und einigen weiteren Sichtkarbon-Elementen. An den Flanken bringt Mansory neue Seitenschweller an. Hinten setzt der Tuner einen neuen Dachspoiler auf die Original-Heckklappe und ergänzt diesen im unteren Bereich durch eine umgestaltete Heckschürze. Die Zweifarben-Lackierung in mattem Schwarz und Silber teilt den Rolls-Royce in unten und oben. Obendrein erhält das Luxus-SUV von Mansory rundum das M23-Schmiederad in 24-Zoll, das von Reifen der Dimension 295/30 R 24 ummantelt wird.

Da Milliardäre wenig Zeit haben, müssen sie schnell von A nach B kommen. Die Motorelektroniker von Mansory tragen diesem Wunsch Rechnung, indem sie die Leistung des V12-Motors von 571 auf 610 PS steigern und das maximale Drehmoment von 850 auf 950 Newtonmeter anheben. Damit soll der Null-auf-Hundert-Sprint in fünf Sekunden gelingen und die Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h steigen. Das Serienauto schafft nur 5,2 Sekunden und 250 km/h. Die neuen Sportendschalldämpfer münden in vier eckige Endrohre.

Polierter Lack und Krokodilleder im Interieur

Innen treffen sich hochglanzpolierte Lackoberflächen und das Leder eigens gezüchteter Krokodile. Hinzu kommen kaum zählbare Stickereien des Billionaire-Firmenlogos, etwa in den Fußmatten, Kopfstützen oder Türtafeln. Ein Milliardär kann eines der 13 „The Whisper of Ecstasy“-Exemplare übrigens aus der Portokasse zahlen: Mansory bietet seinen umgebauten Rolls-Royce Cullinan ab 785.000 Euro an.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/rolls-royce-cullinan-tuning-von-mansory-und-billionaire/

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