Unterstützung Auf dem Weg zum Ziel — Schöne neue Welt

Die Vernetzung des Autos bringt vor allem während der Fahrt viele Vorteile. Die Zeit hinter dem Steuer lässt sich sinnvoll und ­entspannt genießen.

Der technologische Fortschritt hat Autofahren in den letzten Jahrzehnten nicht nur deutlich sicherer gemacht, auch der Komfort hat sich wesentlich verbessert. Mit zunehmender Vernetzung halten nun immer mehr Funktionen Einzug ins Auto, von denen man früher nicht einmal zu träumen gewagt hätte.

So lässt sich beispielsweise die nächste Fahrt bequem auf dem heimischen Sofa oder am Schreibtisch im Büro planen. Sehr komfortabel, nicht nur wenn man gemeinsam mit der Familie die Fahrt in den Urlaub plant. Nutzer der Porsche Connect App erhalten schon auf dem Smartphone Informationen über die aktuelle Verkehrslage und können die Abfahrtszeit entsprechend kalkulieren. Auch unterwegs bleibt man immer up to date. Sollte die Echtzeit-Verkehrs­- information einen Stau oder eine Streckensperrung erkennen, berechnet das System umgehend eine entsprechende Umleitung.

Dank Online-Daten, die alle paar Minuten aktualisiert werden, reduziert sich die Gefahr, in den gefürchteten zweiten Stau zu geraten. Die Schwarmdaten wissen nämlich auch, ob die Umleitungsroute verstopft ist. Ob auf dem direkten Weg oder nicht: Ankunftszeit und Entfernung werden stets aktualisiert und angezeigt. Vor bösen Überraschungen unterwegs ist man also in den meisten Fällen sicher.

Echtzeit-Verkehrsdaten aus dem Internet bieten also einen großen Vorteil im Vergleich zum bisher verwendeten TMC-Standard. Hier wurden lediglich Meldungen aus den Verkehrsleitzentralen verarbeitet, die oftmals ungenau oder nicht mehr aktuell waren. Außerdem wurden nur Hauptrouten auf Autobahnen und Landstraßen berücksichtigt.

Man kann der Technik vertrauen

Es kommt natürlich vor, dass sich die Verkehrslage auf einer ursprünglich wegen Stau umfahrenen Strecke beruhigt – dann wird die Zielführung erneut angepasst und es geht zurück auf die ursprüngliche Route. Bei Navi- Systemen mit Echtzeit-Verkehrsdaten empfiehlt es sich, den Hinweisen zu folgen.

Das Navigationssystem in Fahrzeugen von Porsche kann jedoch noch wesentlich mehr als nur die Route zu Zielen im In- und Ausland finden. Soll auf dem Weg ein Tankstopp eingelegt werden, kennt das Rechnerhirn nicht nur die Tankstellen entlang der Route oder am Ziel. Dank der ständigen Anbindung an das Internet kann man sich auf dem Display des PCM auch die aktuellen Benzinpreise an den jeweiligen Stationen anzeigen lassen.

Fahrer eines Porsche Panamera oder

Cayenne mit E-Hybrid-Antrieb und zukünftige Kunden im vollelektrischen Porsche Mission E werden auch eine weitere Funktion der Navigationstechnologie in ihrem Fahrzeug zu schätzen wissen: Auf Knopfdruck oder per Sprachbefehl lassen sich auch Ladepunkte für das Nachzapfen von Strom entlang der Route finden und ansteuern. Auf einen Blick kann man hier auch die Art der Ladesäule mit der zur Verfügung gestellten Ladeleistung erkennen, was Einfluss auf die Dauer des Zwischenstopps hat.

Intelligente Routenplanung

Auf der Autobahnstrecke von einer Stadt zur anderen wird der Verbrennungsmotor genutzt. Auf den letzten Kilometern vom Stadtrand zum Ziel in einer zeitlich oder vollständig zufahrtsbeschränkten Innenstadtlage kann der lokal emissionsfreie Elektroantrieb eingesetzt werden. Die Routenführung hat das auf Wunsch mitbedacht und für eine ausreichende Batterieladung gesorgt.

Zur Bedienung sämtlicher Funktionen muss übrigens keine Hand vom Lenkrad genommen werden: Der Porsche Voice Pilot als moderne Sprachsteuerung hört aufs Wort und kann auch komplexe Befehle direkt umsetzen. Dabei muss nicht erst eine genau festgelegte Abfolge von Wörtern oder Sätzen gelernt werden. Es reicht, Wünsche so zu äußern, als spräche man zu einer anderen Person. Es kann natürlich auch um menschliche Bedürfnisse gehen. Auf die Aussage „Ich habe Hunger“ kann der Voice Pilot in Verbindung mit den Daten des Navigationsgeräts Restaurants entlang der Route heraussuchen und Informationen dazu auf dem Display anzeigen.

Das Auto hört gut zu

Auch für den Anruf einer bestimmten Person muss nicht mehr im Kontaktverzeichnis geforscht werden. Der Voice Pilot kennt die Namen der hierin verzeichneten Personen und stellt bei mehreren Nummern zu einem Eintrag, beispielsweise unterteilt nach „Büro“, „privat“ und „mobil“, auch die passende Gegenfrage, welche der gespeicherten Nummern angerufen werden soll. Längere Blicke auf den Monitor und eine damit verbundene Ablenkung vom Straßenverkehr gehören dank des cleveren Voice Pilot also der Vergangenheit an.

Wird spontan ein Zwischenstopp geplant, um beispielsweise einen Geschäftspartner abzuholen, kann die zusätzliche Adresse intuitiv über die Sprachsteuerung in die aktive Routenführung integriert werden.

Der Voice Pilot kann aber nicht nur zuhören, sondern auch vorlesen. Während der Fahrt bringt er auf Wunsch Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem Internet ins Auto. Außerdem kann er das aktuelle Wetter am Zielort recherchieren und dem Fahrer die Informationen vorlesen. Haben sich Temperatur oder Regenwahrscheinlichkeit seit dem Start der Reise geändert, bleibt vielleicht noch genug Zeit für einen Zwischenstopp, um passende Kleidung zu kaufen.

Stressfrei geht dem Fahrer eines Porsche auf Wunsch auch der Einparkvorgang am Ziel von der Hand. Denn hier wird das Smartphone mit Remote Parking zur Fernbedienung für das Auto. Damit kann man den Wagen selbst in die engste Parklücke steuern. Das hat durchaus praktische Vorteile. Mit dieser Funktion werden nicht nur Kratzer und Dellen in engen Park­lücken vermieden. Je mehr Autos Ein- und Ausparken per Fernbedienung möglich machen, umso effizienter lassen sich wertvolle Parkflächen nutzen. Wenn weder Fahrer noch Passagiere ein- oder aussteigen müssen, können die Autos enger geparkt werden. Somit passen mehr Autos auf die gleiche Grundfläche.

Kreditkarte statt Parkticket

Bei Porsche macht die Vernetzung inzwischen nicht einmal vor der Kreditkarte halt. Die Card S digitalisiert nämlich das Parkticket. Fährt ein Auto mit der entsprechenden Kreditkarte an Bord in ein Parkhaus eines Kooperationspartners, wird der RFID-Chip der Karte von Sensoren schon an der Einfahrt erkannt. Die Schranke für die Zufahrt öffnet sich vollautomatisch. Auch bei der Ausfahrt muss das Fenster nicht geöffnet werden, um am Schlitz für das Parkticket herumzuhantieren. Wieder wird die mitgeführte Porsche Card S erkannt und die Schranke öffnet sich. Die Parkzeit wird in der Datenbank registriert und über die Kreditkarte bezahlt. Mit der Rechnung erhalten Card-S-Nutzer eine genaue Übersicht ihrer Parkvorgänge.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-connectivity-navigation-2018/

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