VW I.D. Transporter auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 — Neues VW-Konzept für elektrischen Bulli

Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover zeigt VW eine neue Studie. Der Transporter benutzt die Plattform der I.D. Baureihe und wird voraussichtlich in vier Jahren in Serie gehen.

Bei VW stehen alle Zeichen auf I.D., der künftigen Nomenklatur für Elektro-Pkw und Vans. Basierend auf dem neuen Modularen Elektrobaukasten (MEB) sollen zahlreiche Modelle entstehen, die sich eine spezifische Grundplattform teilen. Zentrales Element dabei ist die Bodengruppe mit den integrierten Traktionsbatterien, die bei möglichst geringem Platzbedarf einen niedrigen Schwerpunkt bringen sollen.

Zahlreiche Studien hat VW bereits unter dem I.D.-Label vorgestellt, darunter einen Beetle- und einen Phaeton-Nachfolger sowie natürlich das unvermeidliche SUV. Nach dem Kompaktwagen I.D. (kommt 2019) wird dieser aktuell I.D. Crozz getaufte SUV im übernächsten Jahr das zweite Modell der Elektro-Submarke. Danach soll es Schlag auf Schlag gehen, bis 2025 will VW insgesamt 30 verschiedene Elektroautos im Angebot haben. Ein großer Van als Erbe des legendären Bulli und Alternative zum konventionellen VW Bus ist dabei auch gesetzt, die entsprechende Studie I.D. Buzz konnten wir auch bereits fahren.

Neue Studie auf Basis des I.D. Buzz

Auf ebendieser Studie I.D. Buzz wird auch die neue Premiere auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover basieren. Wie heute beim regulären T6 wird es auch beim elektrischen I.D. Buzz eine elegante Pkw-Version und eine robuste Handwerker-Variante geben. Entsprechend ist bei der Studie auch die bereits aus dem I.D. Buzz bekannte Technik zu erwarten: 150 kW Elektromaschine mit Option zu einer zweiten und dadurch möglichen Allradantrieb, dazu zwei wählbare Batteriegrößen von 83 und 111 kWh, was für Reichweiten zwischen 450 und 600 Kilometer gut sein soll.

Für das serienreife Produkt ist das Jahr 2022 angepeilt, was auch das futuristische Cockpit ein bisschen relativiert. Denn dort befindet sich statt eines Lenkrads ein nahezu ovales Steuerelement, das für den autonomen Fahrbetrieb bündig in die Armaturenlandschaft eingefahren wird. Ausser ein paar Folientasten im „Lenkrad“ (u.a. zur Getriebesteuerung) sowie ein paar Schaltern für die Klimatisierung ist das restliche Cockpit der Studie praktisch schalterfrei. Alle Funktionsbedienungen werden auf einem hochkant montierten Tablet vorgenommen, das auch als Display zum Beispiel für die Navigationsfunktion dient. Statt klassischer Instrumente setzt die Studie ausschließlich auf Head-Up-Display-Technik.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-id-transporter-studie-iaa-nutzfahrzeuge-2018/

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