VW ID.3 soll 29.990 Euro kosten — Frühbucher können ab Mai 2019 bestellen

Elektro-Auto zum Golf-Preis? Klappt nicht ganz und Geld verdient VW mit dem ID.3 zunächst auch nicht – VW rechnet mit 3.000 Euro Verlust pro Auto. Frühbucher können ab Mai 2019 bestellen.

Den VW ID wollte VW zum Preis eines gut ausgestatteten Golf TDI anbieten. Das klappt nun nur bei großzügiger Betrachtung: Der ID.3 wird eher so viel kosten wie ein Golf TDI mit Vollausstattung. Unter 30.000 Euro soll der Preis trotzdem bleiben, also vermutlich 29.990 Euro. Zum Verkaufsstart im Mai wird es diese Version ohnehin nicht geben, denn da bietet VW zunächst eine Frühbucher-Edition an: Sie bezieht Energie aus einem 62-kWh-Akku, der einen Reichweite von rund 400 Kilometern ermöglicht. Akkus mit 48 und 82 kWh Kapazität folgen. Bei der Ladeleistung gelten 125 kW als Ziel, womit sich die Pausen zum Stromziehen auf eine halbe Stunde verkürzen.

3.000 Euro Verlust pro Auto

In der Anlaufphase rechnet VW übrigens mit einem Verlust von 3.000 Euro pro Auto. Ab 2025 sollen die Autos auf Basis des Modularen Elektronikbaukastens (MEB) dann aber profitabler werden als konventionell angetriebene Modelle. Auf den Akku gibt VW marktübliche acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie. Der Motor mit 170 oder 204 PS steckt im Heck. Das ermöglicht eine andere Raumaufteilung als beim Golf, birgt aber neue Herausforderungen bei der ESP-Abstimmung. Das Ziel ist, eine ähnliche Regelgüte wie beim Golf zu erreichen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/vw-id-2019-preis/

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