Skoda, Fiat, Nissan, Infiniti und Dacia: Schönes, Schnelles und (Un-)Praktisches

Zum Jahresanfang schicken die Autohersteller einige attraktive Neuheiten zu den Händlern. Neben der Kombi-Version des bereits erhältlichen Skoda Fabia gibt es noch weitere praktische Fahrzeuge. Wer aber ausschließlich auf Spaß aus ist, wird auch fündig.

Skoda Fabia Combi : Nur wenige Wochen nach der Kurzheckversion ist jetzt auch der Skoda Fabia als Kombi (Combi) erhältlich. Mit einem Einstiegspreis von 13.090 Euro ist die dritte Generation des Kleinwagens 300 Euro teurer als das Vorgängermodell. Zum Verkaufsstart stehen drei Benziner und zwei Dieseltriebwerke sowie die Ausstattungslinien Active, Ambition und Style zur Wahl. Die drei Benzinaggregate decken das Leistungsspektrum von 55 kW/75 PS bis 81 kW/110 PS ab. Die neuen Dreizylinder-Diesel gibt es mit 66 kW/90 PS oder 77 kW/105 PS.

Abarth 695 Biposto: Zu einem Basispreis von 39.900 Euro kommt der Abarth 695 Biposto in den Handel. Die bislang stärkste Ausführung des Fiat 500 ist ein reiner Zweisitzer. Er wird von einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 kW/190 PS angetrieben und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Kleinstwagen in 5,9 Sekunden. Für die Kraftübertragung kommt serienmäßig ein manuelles Fünfganggetriebe zum Einsatz, gegen Aufpreis gibt es ein sequenzielles Fünfgang-Rennsportgetriebe, das ohne Kupplungsbetätigung funktioniert und mit einem mechanischen Sperrdifferential kombiniert ist.

Nissan Juke Nismo RS: Der überarbeitete Nissan Juke feierte auf dem diesjährigen Autosalon in Genf seine Premiere und neben ihm stand sein schnellster Bruder Juke Nismo RS. Den schicken die Japaner nun für mindestens 28.200 Euro zu den Händlern. Sein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 160 kW/218 PS macht ihn zum neuen Flaggschiff, das künftig auch den 18 PS schwächeren Juke Nismo ersetzt. Dem Mini-SUV ließen die Ingenieure auch einige aerodynamische Maßnahmen zukommen, die den Auftrieb an Front und Heck reduzieren; außerdem tiefere Stoßfänger, breitere Flügel und Seitenschweller sowie einen Dachspoiler zur besseren Kontrolle des Luftstroms.

Infiniti Q70: Infiniti ändert das Motorenangebot der Q70-Limousine. Statt des bislang als Basismotorisierung verfügbaren Dreiliter-Diesels setzt die Nissan-Nobeltochter ab Ende Januar einen 2,2-Liter-Vierzylinder ein. Der stammt vom Nissan-Renault-Kooperationspartner Mercedes und leistet 125 kW/170 PS. Damit einher geht eine deutliche Preissenkung für das Basismodell. Statt knapp 54.000 Euro, die bislang für den V6 fällig waren, verlangt Infiniti für den 2,2-Liter-Diesel im Q70 nur noch 44.500 Euro.

Dacia Dokker Stepway/Lodgy Stepway: Nach dem Sandero Stepway bietet Dacia jetzt zwei weitere Modelle im Offroad-Stil an: Zu Preisen ab 13.290 Euro ist der Dokker Stepway erhältlich, der Lodgy Stepway beginnt bei 14.490 Euro. Äußerlich erkennbar sind die Fahrzeuge an den in mattem Chrom gehaltenen Front- und Heckschürzen des Unterfahrschutzes sowie den Radlaufschutzleisten und Seitenschwellern aus schwarzem Kunststoff. Außerdem sind die Außenspiegelgehäuse sowie die Dachreling im Titan-Look ausgeführt. Als Motorisierung für beide Modelle stehen der Turbobenziner mit 85 kW/115 PS sowie der Diesel mit 66 kW/90 PS für den Dokker Stepway sowie der 79 kW/107 PS starke Selbstzünder für den Lodgy Stepway zur Wahl.

Autor: Adele Moser/SP-X

Previous ArticleNext Article
SP-X Redaktion
Die Nachrichtenagentur SP-X liefert Ihnen aktuelle Berichte und Informationen aus den Themenbereichen Auto und Mobilität. Die jeweiligen Autoren der Artikel sind in der Fußzeile des Artikels benannt.